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Mengen sind homöopathisch

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  1. Mengen sind homöopathisch

    Autor: Mike4444 16.01.22 - 18:28

    Man kann viele Punkte bei eFuels diskutieren. Das härteste Argument finde ich die Zeit & Mengenfrage. Beispiel: Die T&E-Studie wird von der Mineralöl-Industrie stark kritisiert, weil die Studie nicht den "richtigen" eFuel verwendet habe. Offensichtlich haben die Studienautoren nicht mal für ihre Experimente genug echten eFuel auftreiben können und mussten auf einen Ersatz ausweichen. 2. Beispiel: Die Lufthansa hat einen Vertrag mit Atmosfair für 25.000 Liter pro Jahr bis 2025. Das ist genau 1 (!) Tanklaster voll. Weitere Diskussionen erübrigen sich da wohl.

  2. Re: Mengen sind homöopathisch

    Autor: fanreisender 16.01.22 - 19:27

    Warum sollen die Diskussionen sich erübrigen?

    Klar sind die Mengen winzig. Aber irgendwie muss man ja einmal anfangen. Bis das Ganze wirklich massentauglich ist - ob der Weg am Ende überhaupt tauglich ist, lassen wir einmal offen - kann es durchaus 10 Jahre dauern.

    Ganz aktuell fallen mir da die OLED-Panels ein. Wie lange gibt es die? 10 Jahre ist kein ganz so falscher Wert. In der Anfangszeit gab es auch nur eine homöpathische Produktion, die dann nicht zu Apothekerpreisen, sondern deutlich darüber hinaus zu den Kunden wanderte.
    Gerade jetzt sind die OLED-Panels wirklich massentauglich geworden.

    Ich bin jedenfalkls erstaunt, dass überhaupt schon so viele Versuchsanlagen laufen oder kurz vor Inbetriebnahme stehen.

  3. Re: Mengen sind homöopathisch

    Autor: Mike4444 16.01.22 - 21:42

    Die meisten eFuel-Befürworter wollen ja damit den Weiterbetrieb ihrer Verbrenner sicherstellen. Wenn es aber die nächsten 10 Jahre kein eFuel für Autos zur Verfügung steht, weil die kleinen Mengen z.B. für Flugzeuge und den Rennsport gebraucht werden, sind viele Verbrenner schon verschrottet. Und der Verkehrsminister warnt schon heute, sich noch einen Verbrenner zu kaufen. Damit passt die Idee der Übergangstechnologie nicht mit der Geschwindigkeit der Verfügbarkeit in ausreichenden Mengen zusammen. Irgend jemand spielt da mit gezinkten Karten... Genauso schlau ist es, auf die Kernfusion warten zu wollen, um unsere Energieprobleme zu lösen.
    PS. In D wurden 2020 50.000.000 Tonnen Kraftstoff verbraucht. Man achte auf die Einheiten: eFuel-Produktionszahlen werden meist in Litern angegeben ;-)

  4. Re: Mengen sind homöopathisch

    Autor: fanreisender 17.01.22 - 10:24

    Weiterbetrieb verbrennengetriebener PKWs ist sicher keine Option. Zum einen ist der ganze Weg viel zu kompliziert, zum anderen gibt es ja in der Akkutechnik Jahr für Jahr 5 ...10% Fortschritte in Sachen Kapazität und Preis. Dazu der grundsätzlich viel einfachere Aufbau von Elektrofahrzeugen ...

    Bei Flugzeugen sieht alles anders aus. Klar, Airbus hat ein Wasserstoffflugzeug in der Entwicklungspipeline. Wie gut das am Ende funktioniert, wird sich zeigen. Für kurze Strecken geht es auch batteriebetrieben. Ansonsten sieht es für die Mittel- und Langstrecke düster aus.

    Mittlerweile gibt es ja erste Verpflichtungen, solche synthetischen Treibstoffe beizumengen, bei KLM/AF geht es bereits um verpflichtende 1%. Hört sich wieder niedlich an, aber da hängt ja nicht nur die Produktionskapazität dran. Auch an die Frage, was die Turbinen dazu sagen, tastet man sich besser laaaangsam heran.

  5. Re: Mengen sind homöopathisch

    Autor: x2k 19.01.22 - 07:49

    Eine Raffinerie benötigt ungefähr ein jahr zur Planung
    Im Idealfall ein halbes zur Genehmigung (falls nicht wieder eine Bürgerinitiative jammern will ansonsten plus x)
    1 bis 2 jahre für den bau
    Das das ganze noch nicht passiert ist liegt daran das öl erst in den letzten 3 jahren so stark verteufelt wird und vorher günstig im einkauf war.
    Die einzigen die solche Projekte stemmen können sind große Unternehmen und die achten darauf das es sich rechnet. Umwelt und co spielen dabei keine rolle.

    Im übrigen kommt auch der wandel wie immer 10 jahre zu spät.
    Jetzt sollten schon die ersten projekte laufen um das klima zu reparieren.

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