1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Trinkgelder unterschlagen: Amazon…

Wieso?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wieso?

    Autor: HG1991 03.02.21 - 11:38

    Ich kann einfach nicht verstehen, warum man sich sowas in Anbetracht der Gewinne leistet. Jetzt kommt mir nicht mit Gewinnmaximierung.

    Für 62 Millionen $ wieder so einen Shitstorm zu ernten steht doch in keinem Verhältnis zu den Gewinnen.

    Warum geht man für so einen "winzigen" Betrag bloß die Gefahr ein, erneut als "das Böse" dargestellt zu werden ?!

  2. Re: Wieso?

    Autor: MarcusK 03.02.21 - 11:50

    HG1991 schrieb:

    > Warum geht man für so einen "winzigen" Betrag bloß die Gefahr ein, erneut
    > als "das Böse" dargestellt zu werden ?!
    wenn sie an tausenden stelle so winzige Beträge sparen - dann sind das die Millionen die sie als gewinn haben.

    Wenn sie an jeder stelle großzügig sind, dann würden sie heute bestimmt nicht so groß sein.

  3. Re: Wieso?

    Autor: franzropen 03.02.21 - 11:58

    Gier?

  4. Re: Wieso?

    Autor: Salzbretzel 03.02.21 - 12:19

    Man darf das aber nicht so einseitig sehen.
    Die Markenpflege ist für einen Konzern auch sehr wichtig. Diesen lassen sich Firmen nicht unerheblich viel kosten. Solche Aktionen wirken negativ auf das Image und müssen gegebenenfalls mit teuren PR Geldern wieder rein geholt werden.
    Außerdem prellt man sich die Dienstleister und hat da auch wieder etwas gut zu machen.

    Vermutlich hat man es hier aus dem Grund gemacht, weil man dachte das man eventuell damit durchkommen könnte. Und selbst wenn nicht, dass man sich ohne nennenswerten Kollateralschaden davon winden könnte.
    (Die betroffenen Kunden haben es sicherlich schon wieder vergessen. Und die Boten sind aktuell noch gut für Amazon zu ersetzen.)
    Und bis auf das "geliehene" Geld müssen Sie nichts bezahlen.
    10/10 - würde ich auch mal versuchen mit den Konsequenzen.

  5. Re: Wieso?

    Autor: Ford Prefect 03.02.21 - 13:05

    Die Mitarbeiter klein zu halten ist einer der wichtigsten Grundpfeiler im Geschäftsmodell von Amazon, ob sie es noch nötig haben oder nicht.

    Das passiert in allen Bereichen des Warengeschäfts von Amazon und ist klare strategische Vorgabe von Oben.

    Genauso könntest du fragen, wieso Lidl in Tschechien die Mitarbeiterinnen gezwungen hat, eine Armbinde zu tragen wenn sie die Regel haben (damit sie mehr Toilettenpausen zugestanden bekommen). Wieviel bringt es Lidl, dass die Frauen weniger oft Toilettenpause machen weil ihnen die Armbinde peinlich ist? Wie groß ist der Imageschaden?

    Fakt ist dass die Menschen weiterhin bei Lidl eingekauft haben und dass die Menschen weiterhin bei Amazon einkaufen. Weil der Lidl der einzige billige Laden in der näheren Reichweite ist oder weil Amazon der einzige billige und vertrauenswürdige Versandhändler für alles ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.02.21 13:06 durch Ford Prefect.

  6. Re: Wieso?

    Autor: HG1991 03.02.21 - 13:42

    Ford Prefect schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Mitarbeiter klein zu halten ist einer der wichtigsten Grundpfeiler im
    > Geschäftsmodell von Amazon, ob sie es noch nötig haben oder nicht.
    >
    > Das passiert in allen Bereichen des Warengeschäfts von Amazon und ist klare
    > strategische Vorgabe von Oben.
    >
    > Genauso könntest du fragen, wieso Lidl in Tschechien die Mitarbeiterinnen
    > gezwungen hat, eine Armbinde zu tragen wenn sie die Regel haben (damit sie
    > mehr Toilettenpausen zugestanden bekommen). Wieviel bringt es Lidl, dass
    > die Frauen weniger oft Toilettenpause machen weil ihnen die Armbinde
    > peinlich ist? Wie groß ist der Imageschaden?
    >
    > Fakt ist dass die Menschen weiterhin bei Lidl eingekauft haben und dass die
    > Menschen weiterhin bei Amazon einkaufen. Weil der Lidl der einzige billige
    > Laden in der näheren Reichweite ist oder weil Amazon der einzige billige
    > und vertrauenswürdige Versandhändler für alles ist.

    "Schwarz-Gruppe: Die dem "Big-Brother-Award zugrunde liegende Behauptung ist erstunken und erlogen. Eine solche Regelung oder sonstige Beschränkungen für unsere Mitarbeiter existierten zu keinem Zeitpunkt in irgendeiner Filiale, weder in Tschechien noch in einem anderen Land."

    Q: https://www.stimme.de/heilbronn/wirtschaft/Schwarz-Gruppe-Der-Geheimniskraemer-handelt-jetzt-mit-Fakten;art2088,449399

    Beim Rest gehe ich jetzt nicht drauf ein. Ist sicherlich was wahres dran.

    Frage mich trotzdem nach wie vor, ob das Gebaren, im Sinne der PR, sinnvoll ist wenn es anderweitig kompensiert werden muss. Wie weiter oben bereits geschrieben.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.02.21 13:43 durch HG1991.

  7. Re: Wieso?

    Autor: unbuntu 03.02.21 - 15:13

    Amazon ist so groß, da braucht man kein PR. Die Dienstleister werden nicht auf Amazon verzichten und die meisten Kunden auch nicht.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  8. Re: Wieso?

    Autor: ssj3rd 03.02.21 - 15:19

    Gier frisst Hirn Immer

  9. Re: Wieso?

    Autor: bazoom 03.02.21 - 15:36

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Amazon ist so groß, da braucht man kein PR. Die Dienstleister werden nicht
    > auf Amazon verzichten und die meisten Kunden auch nicht.

    Mal sehen ob das immer so bleibt.
    Glaube der Author hat nicht ganzt unrecht das Amazon da aufpassen muss.
    Bekomme von immer mehr Menschen im Umfeld mit die Amazhon aktiv meiden...

  10. Re: Wieso?

    Autor: Ford Prefect 03.02.21 - 19:42

    Vielleicht stimmt es was die Schwarz-Gruppe sagt. Ist aber auch nur das krasseste Beispiel, was den Lidl angeht. Sehe weiterhin viele Parallelen zwischen Amazon und Lidl was deren Verhältnis zu ihren Mitarbeitern auf den unteren Ebenen angeht.

  11. Re: Wieso?

    Autor: Ragtime 04.02.21 - 09:43

    HG1991 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann einfach nicht verstehen, warum man sich sowas in Anbetracht der
    > Gewinne leistet. Jetzt kommt mir nicht mit Gewinnmaximierung.
    >
    > Für 62 Millionen $ wieder so einen Shitstorm zu ernten steht doch in keinem
    > Verhältnis zu den Gewinnen.
    >
    > Warum geht man für so einen "winzigen" Betrag bloß die Gefahr ein, erneut
    > als "das Böse" dargestellt zu werden ?!

    Die meisten Kunden bekommen das entweder nicht mit oder sind zu bequem um Konsequenzen zu ziehen. Schließlich ist Amazon ja für den Kunden toll.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Firewall Security Architekt (m/w/d)
    Radeberger Gruppe KG, Frankfurt am Main
  2. SAP Anwendungsbetreuer Sales/SAP Consultant SD (m/w/d)
    Vivawest Wohnen GmbH, Gelsenkirchen
  3. Release Manager (d/m/w)
    NÜRNBERGER Versicherung, Nürnberg
  4. Datenbankadministrator / Architekt SAP/SQL (m/w/d)
    Schörghuber Corporate IT GmbH, München

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. No Man's Sky für 14,99€, Going Medieval für 10,99€)
  2. (u. a. 505 Games Promo (u. a. Assetto Corsa für 3,99€, Assetto Corsa Competizione für 13...
  3. mit 119,99€ neuer Bestpreis auf Geizhals
  4. 191,29€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Samsung-SSDs im Test: Mehr als die zehnfache Geschwindigkeit in einem Jahrzehnt
Samsung-SSDs im Test
Mehr als die zehnfache Geschwindigkeit in einem Jahrzehnt

Schon das erste Solid State Drive war ein Durchbruch - und das war erst der Anfang: Wir erklären, wie SSDs noch viel schneller werden konnten und haben Benchmarks aus einer Dekade.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Chia Coin SSD-Hersteller warnt vor Kryptomining
  2. SSD 980 ausprobiert Samsungs SSD ohne Pro und ohne DRAM
  3. Enmotus Fuzedrive im Test Die smarte 2-in-1-SSD

Zukunft: Eine Uhr für die nächsten 10.000 Jahre
Zukunft
Eine Uhr für die nächsten 10.000 Jahre

Was ist ein Jahr, Jahrzehnt, Jahrhundert oder Jahrtausend? Die Longnow Foundation baut eine Uhr, die so lange laufen soll, wie die Geschichte der menschlichen Zivilisation zurück reicht.
Ein Bericht von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. San Francisco EU will Botschaft im Silicon Valley gründen
  2. Neue Karriere im Silicon Valley Prinz Harry übernimmt Job bei US-Tech-Startup
  3. Zahlungsabwickler Stripe ist 95 Milliarden US-Dollar wert

Schlampige Kontrollen: Der digitale Impfnachweis ist eine Farce
Schlampige Kontrollen
Der digitale Impfnachweis ist eine Farce

Mit viel Aufwand werden digitale Impfnachweise fälschungssicher ausgestellt. Doch fast niemand überprüft in der Praxis die Zertifikate.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Covid-19 Covpass-App akzeptiert Test- und Genesenennachweise
  2. Impfzentren Online-Portal für digitalen Impfnachweis gestartet
  3. Apotheken Anlaufschwierigkeiten beim digitalen Impfnachweis