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Der Durchschnitt...

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  1. Re: Der Durchschnitt...

    Autor: Michael H. 28.10.13 - 15:12

    Finde es eh ziemlich witzig, dass man unabhängig vom realen Können oder der Erfahrung, lediglich durch das Studium, in die höheren Gehaltsklassen kommt.

    Kenn da genug hochintelligente Köpfe, die sich erst durch die Selbständigkeit beweisen konnten, da sie auf Grund des deutschen "Rundumsorglosschulsystems" nie bis zum Studium gekommen sind.

    Stupides Einhämmern von Wissen, welches nach der Prüfung zu 90% wieder flöten gegangen ist.

    In der IT Branche nie wirklich weiter gekommen ohne Studium und nun Leiter von IT Firmen die sich nun ihre 17te Zweigstelle im Ausland aufbauen und insgesamt 6 davon in DE haben.

    Der häufigste Grund, den ich aus meinem Bekanntenkreis für die Wahl eines IT Studiums höre ist "gibt viel Kohle"... dass davon jedoch kaum einer effektiv was damit anfangen kann ist die andere Story.

    Würden sich die Firmen mal weg vom "kein Master, kein Job" Prinzip wegbewegen und den oberen Schnitt der Ausbildungsgänge in der IT abgrasen, wär das Fachkräfteproblem schon etwas kleiner.

    Vorteile hier wären mMn einfach:
    - praktische Berufserfahrung (3 Jahre Ausbildung)
    - selbstständiger (ist so meine Erfahrung... sagste dem gelernten IT´ler machste dann das und das, macht der das, sucht sich arbeit und wenn er nichts findet, frägt er nach obs noch was gibt... bei unseren "Fachkräften" hab ich immer eher das Gefühl die sitzen das dann so lange aus bis man ihnen was neues gibt... )
    - offener neuem Wissen gegenüber (wer kennt ihn nicht, den "ich hab studiert ich weiss das besser als sie" kunden :P)
    - günstiger einzukaufen (keine "ich bin in 2 Wochen mit dem Studium fertig und habe forderungen wie jemand der seit 20 jahren als facharbeiter mit ausbildung diesen Job erledigt")
    - sozialtechnisch gesehen wesentlich umgänglicher... integrieren sich schneller ins Arbeitsumfeld mit den Kollegen... Teamwork heisst da ned "Toll ein anderer machts"... sind mMn offenere Menschen. Die Uni war immer so ein "Fressen oder gefressen werden"... war eher der Singleplayer Modus..

    Bei uns herrscht ein niedriges Einstiegsgehalt, dass ist aber so von der Konzernleitung gewollt.
    (Wird jedoch stetig erhöht). Soll nur die Geier abschrecken die Geldgeil sind, schnell dick verdienen, aber nicht arbeiten wollen.

    Schreiben zwar in unsere Jobbeschreibungen immer brav rein welche Abschlüsse gern gesehen sind (Master/Bachelor), jedoch kommt immer noch der zusatz "oder eine alternative Ausbildung in diesem Bereich".

    Kommt relativ häufig vor, dass einige der Bewerber mit stinknormaler Ausbildung im IT Bereich, fachlich vllt. nicht ganz so kompetent sind in bestimmten Fachbereichen, (da deren Ausbildung nicht so tiefgreifend war) jedoch legen wir zumindest wert darauf, das jemand selbständig arbeiten und sich wissen gut aneignen kann.. den Rest bringen wir dem eh bei. Da macht es keinen Unterschied, ob er studiert hat oder ob er ne Ausbildung hat. Bei studierten Bewerbern kann man nur Großteils davon ausgehen, das diese sich schnell großes Wissen aneignen können.

    Vom Einstiegsgehalt her sollte das von Anfang an nicht so viel Unterschied machen, da wir beiden erst noch viel beibringen müssen.

    Von beiden Varianten erwarten wir lediglich die Grundlagen und der Rest wird beigebracht. Warum sollte also dann ein Masterabsolvent von Anfang an mehr verdienen als eine ausgebildete Fachkraft. Und warum sollte dann später wenn beide den selben Wissensstand haben/die gleiche Erfahrung und beide das gleiche glückliche Händchen bei Geschäften haben und dem Unternehmen gleich viel bringen, der eine doppelt so gut wie der andere bezahlt werden?

  2. Re: Der Durchschnitt...

    Autor: boiii 28.10.13 - 15:31

    Das du die gängigen Gehälter nicht kennst und mehr rausschlagen kannst ;)

  3. Re: Der Durchschnitt...

    Autor: Michael H. 28.10.13 - 15:47

    Mit der Erfahrung sicherlich, aber welcher Verhandlungsgrundlage als Einsteiger?

    Mein Mitbewerber, Masterabsolvent in Informatik, Fachrichtung Datenbanken, hatte auch genaue Vorstellungen... die waren aber mit der einfachen Frage "nennen sie uns nur einen Grund warum wir ihnen dieses Gehalt bezahlen sollten?" schon so gut wie wieder gegessen.

    Antwort von ihm "weil ich einen 1A Studienabschluss habe und ich das und das und das kann"

    Antwort von unserer Firma: "Ja, nur haben sie noch null Berufserfahrung, ihre Kenntnisse werden hier nur zum Teil gebraucht, da wir hier eine Software verwenden, die so stark an unser Unternehmen angepasst wurde, dass wir sie auch hier neu einlernen müssen und und und, dafür das sie uns im Endeffekt genau so wenig nutzen bringen wie ihrem Mitbewerber, sind ihre Gehaltsvorstellungen leider utopisch hoch"..

    Als Berufseinsteiger hast du einfach kaum bis keine Verhandlungsbasis, da 0 Berufserfahrung und 0 Erfahrung in dem Fachbereich. Du kannst höchstens über etwaige Gehaltserhöhungen diskutieren, aber mehr auch nicht.

    Mit 5 bis 10 Jahren Berufserfahrung und entsprechenden Arbeitszeugnissen kannste gut durchstarten. Vorher? Nimmst du das was du kriegst oder hast nix.

  4. Re: Der Durchschnitt...

    Autor: spiderbit 28.10.13 - 15:57

    boiii schrieb:

    > > LoL
    >
    > Und LoL spielen?


    Mann arbeitest du bei der NSA du kennst mich viel zu gut :D

  5. Re: Der Durchschnitt...

    Autor: spiderbit 28.10.13 - 16:01

    Naja wenigstens redet eure Firma dann beim Gehalt und redet tacheles, hatte bei ca. 30 Vorstellungsgeprächen nur 1-2x soclhe gespräche sonst wurde schon praktisch immer gefragt aber dann nie nach verhandelt.

    Nenn ja nicht gleich meine tiefste Schmerzgrenze wäre aber schon bereit gewesen entgegen zu kommen, wenn das das einzige hemmnis wäre, allerdings würde ich dann auch schnell nach gehaltserhöhung fragen oder würde den erstbesten job bei der Konkurenz an nehmen. bei nem niedrigen Gehalt das ist dann halt auch so.

  6. Re: Der Durchschnitt...

    Autor: Draco2007 28.10.13 - 16:03

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Antwort von ihm "weil ich einen 1A Studienabschluss habe und ich das und
    > das und das kann"

    Und genau DAS war die falsche Antwort...

    Ein Master-Absolvent sollte KONZEPTWISSEN haben, es ist wurscht welche DB-Systeme du KANNST, welche Programmiersprachen du KANNST...du musst das KONZEPT dahinter verstanden haben...

    ICH hätte (und habe erst kürzlich) auf genau diese Frage folgendes gesagt (ungefähr ^^):
    "Ich habe durch mein Studium den Einblick in viele Technologien bekommen und in allen wichtigen Bereichen ein umfassendes Konzeptwissen, so dass ich mir neue Technologien sehr schnell aneignen kann."

    Und das ist NICHT gelogen, das ist genau das was man als Absolvent eines Master-Studiums mitbringen sollte.

    Was ich für Programmiersprachen und DB-Anwendungen kenne, kann man aus meinem Lebenslauf herauslesen.

    Nur zu sagen "Ich bin voll der Profi mit C++ oder Whatever" ist doch Mist, wenn die Firma so einen nicht braucht, kannste doch direkt wieder gehen.
    Und ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand den Master in Informatik macht und KEIN Konzeptwissen hat um JEDE beliebige Programmiersprache, JEDES beliebige DB-System innerhalb kürzester Zeit verstehen und lernen zu können.
    Nur muss man sich eben richtig verkaufen.


    ICH habe auch gerade den Master Abschluss in Informatik hinter mir und ICH habe einen Job, erste Bewerbung, erster Job....und die Bezahlung liegt so wie Golem es hier schreibt...

    EDIT: Bei mir wurde übrigens auch nicht verhandelt, mein gewünschtes Gehalt wurde 1:1 übernommen und sogar nochmal aus versicherungstechnischen Gründen ganz nett aufgestockt...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.10.13 16:04 durch Draco2007.

  7. Re: Der Durchschnitt...

    Autor: spiderbit 28.10.13 - 16:11

    1. gibt es keinen Fachkräftemangel, wenn dann höchstens in sehr kleinen Nieschen wie SAP oder so.

    2. es gibt wohl kaum ein studierendenfeindlicheres Land wie Deutschland, ein Diplom ist schon mal ein Einstellungshemnis hoch 10, mein Bruder ging irgendwann über seinen Doktor zu verbergen, um so höher du kommst um so schwieriger ist es einen Job zu finden, klingt komisch ist aber so.

    3. man ist nicht durchs Studium automatisch ein Mensch mit besseren IT-Kentnissen, aber man hat zumidnest gezeigt das man sich einarbeiten kann, in irgendwas, der Inhalt des Studiums ist fast schon zweitrangig, man sollte primär zeigen können das man Aufgaben bewältigen kann mehr oder weniger eigenständig, sich das erarbeiten kann, bei Uns an der FH war unser Admin einer der Gärternei oder sowas studiert hat, das man ein Studium durchboxen konnte sagt was über einen Menschen aus, er hat gewisse Frustrationstolleranz und gewisse minimale intellektuelle Grundfähigkeiten.

    Essen ohne Bio-siegel ausm Garten muss auch nciht schlechter sein, wie mit Biosiegel, aber das ist halt ein Label das den Verbraucher (den Arbeitgeber) Orientierung gibt. Auch weiß man das er ein gewissesthemenfeld zumindest grob schon mal abgedeckt hat, von den dort wichtigen begriffen schon mal was gheört hat ein bisschen theoretischen hintergrund hat und er hat auch bewiesen das er mathematisch nicht völlig neben der Spur ist.

    Und man bezahlt ihnen eventuell auch aus sozailen Gründen mehr, man darf ja auch Gesetzlich Leute mit Familien oder Kindern zuletzt kündigen oder mit längeren Zeiten oder so. Wenn der Studierte gleich viel verdienen würde wie der nicht studierte, wie sollte der jemals wieder das auf holen, was er in den 4-6 Jahren seines Studiums nicht verdient hat.

    Gerade wo das soweit ich weiß nimmer zur Rente angerechnet wird, würde das fast zwingend zu Altersarmut führen, ganz zu schweigen noch von den Rückzahlungen des Bafögs...

  8. Re: Der Durchschnitt...

    Autor: Michael H. 28.10.13 - 16:18

    Du mir brauchste das nicht sagen... ich war auch der einzige Ausgebildete von den 6 Mitbewerbern, die alle von der Uni kamen...

    Mich haben se mit meinen Gehaltsvorstellungen auch schief angeschaut erstmal und gefragt warum se mich nehmen sollten, was mich von den anderen unterscheidet...

    Da hab ich dann gemeint "Nun ja, ich möchte nicht sagen das ich alles von Grund auf kann, was ich aber sehr gut kann, ist mir neues sehr schnell anzueignen und auch anzuwenden. Ich kann Java und mySQL, habe aber keine Probleme mir andere Sprachen beizubringen, da ich einfach lernfähig bin und diese sich nur bedingt unterscheiden."

    Das mim Gehalt war dann ein anderes Thema, da bin ich dann doch hier geblieben, da die Aussichten gestimmt haben und weil ich hier sehr viel lerne und auch sehr viel gefordert wird. Bringt mir als Person wesentlich mehr als erstmal n gutes gehalt und dann keine weiteren Aussichten. Nun kleb ich mit im Projektmanagement und in der Analytik mit dabei. Krieg sehr viele, sehr gute und sehr tiefe Einblicke in auch andere Themengebiete als meine eigenen... kommt alles nur meinen Referenzen zu gute.

    Und @spiderbit: ja da wird oft nicht gehandelt... das ist bei vielen ein K.O. Kriterium... wenn das Gehalt schlichtweg zu hoch ist, wird gar nicht erst verhandelt...

    Wenn wird beim zweiten Gespräch verhandelt... da sucht man sich dann aber auch den Bewerber raus der von allen anforderungen am ehesten entspricht :) wenn das gehalt dabei eine Sache ist wo man sagt... ne das liegt viel zu weit mit unseren vorstellungen auseinander... dann sagen se direkt ab... wenn de da nicht kommst mit "wie viel wollen sie denn ausgeben"... und du dich dann damit arrangieren kannst was sie bringen... hast du glück... wenn nicht... wars das... wenn du dreist bist, versuchste da schon zu handeln das du evtl auf dein gewünschtes niveau mit der zeit kommst unter dem aspekt, dass wenn du weisst das es langfristig gesichert ist und es sich bei guter arbeit in die richtige richtung entwickelt... dass es eine dauerhafte lösung für dich wäre wenn die es so machen

  9. Re: Der Durchschnitt...

    Autor: Clown 28.10.13 - 16:19

    Alles richtig. Jetzt kann und sollte man sich doch fragen, warum denn eine Firma einen Berufseinsteiger mit einer Frage wie "Warum sollten wir SIE nehmen?" oder "Warum sollten wir Ihnen DIESES Gehalt zahlen?" konfrontiert, wenn sie nicht mit einer Standardantwort abgespeist werden wollen?
    Die Antwort "Ich habe Konzeptwissen" versteht sich von selbst. Ein studierter Informatiker sollte IMMER Konzeptwissen mitbringen. Das ist mitunter der Sinn des Studiums. Ob das am Ende wirklich vorhanden ist, lässt sich ja problemlos in der Probezeit erfahren (wir haben z.B. auch mal jemanden noch während der Probezeit entlassen, einfach weil er sich nicht richtig einarbeiten wollte oder konnte).
    Ein guter Berufseinsteiger lässt sich daran messen, wie gut und/oder schnell er sich auf die Umstände resp. die einzusetzenden Technologien einlassen/-arbeiten kann. Anhand eines Vorstellungsgesprächs ist das wirklich nicht möglich.
    Fragen nach Linuxkenntnissen oder Telnet-Erfahrungen (wie hier irgendjemand als Beispiel schrieb) halte ich für sehr wenig zielführend.

    "So you tried to use the computer and it started smoking? Sounds like a Mac to me.." - Louis Rossmann https://www.youtube.com/watch?v=eL_5YDRWqGE&t=60s

  10. Re: Der Durchschnitt...

    Autor: Feuer 28.10.13 - 16:24

    Wirklich . ?

    Ich meine kann das irgendwer erst meinen ? 60 k macht 5000 ¤ im Monat.
    Gibt es da noch irgendeine Verhältnismäßigkeit ? Wie man in Antworten auf den Post sieht scheinen ja zumindest nicht alle dieser Meinung zu sein und um den trollen den Widn aus den Segeln zu nehmen. Ja ich weiß dies ist mein erster Beitrag, da ich an Legasthenie leide schreibe ich Sachen gerne vor um zumindest die größten Fehler raus zuarbeiten und in der Regel sind die Artikel zu denen ich bisher etwas schreiben wollte dann schon untergegangen.

    Aber dieser Artikel und dazugehöre Post lassen mich dann doch an mir selbst zweifeln.
    Ich bin kein Informatiker aber ich zähle einige zu meinen besten Freunden
    Und ich kenne auch den Unterschied in den verschiedensten Bereichen z.B. Freund im Spielebereich = Crunchzeiten vor Relaisterminen/ Freund bei der Stadt = ist kurz vor einem Boreout, und ist die meiste zeit im Netz unterwegs oder Zoggt auf seinem Privaten Laptop. Und trotz eigener Gehaltsverhandlungen verdienen sie alle zumindest ähnlich ( wäre wohl auch komisch wenn nicht denn dann wäre ein Artikel über „schlecht“ steigende Gehälter in der Branche ja nur auf schlecht verhandelnde Informatiker zurück zu führen).

    Um zu meiner eigentlichen Aussage zurück zu kommen. Ich selbst bin Dipl. Sozialpädagoge und arbeite in einer Intensivwohngruppe für Kinder und Jugendliche. Das bedeutet Schichtdienste – Tag und Nacht schließlich können Kinder nicht alleine gelassen werden. Aufgrund der schwere der Fälle (Intensiv steht dafür das diese Jugendlichen schon aus allen normalen Heimen geflogen sind ) bedeutet das auch das man täglich mit Übergriffen rechnen muss ( ein Kollege von mir wurde vor zwei Monaten von drei Jugendlich zusammengeschlagen zwei davon aus unsere Gruppe).
    Und das Ganze für den tollen Betrag von 2700,39 brutto = 32404,68 ¤ Jahresgehalt – sowas wie Sonderzahlungen, dreizehntes Gehalt oder auch nur einen unbefristeten Vertrag etc. gibt es selbstverständlich nicht oder nur wenn man sehr viel Glück hat . Ebenso wie das Gehalt überhaupt da es zwar den TVÖD gibt (Tarifvertrag Öffentlicher Dienst aber die meisten Arbeitgeber selbstverständlich nur an diesen „angelehnte“ eigene Tabellen haben mit geringeren Gehältern.)

    Ich möchte keine Diskussion über Wertigkeiten von Jobs provozieren aber schon die Frage in den Raum stellen wie die Verhältnismäßigkeit besteht von einem Job mit in der Regel Bürozeiten, sicheren Arbeitsverhältnissen und echten Pausen bei 50 k Jahreseinkommen(hier habe ich die niedrigere Zahl vom „nur“ Abschluss an einer Fachschule genommen, da ja einige Naturwissenschaftler gerne darauf hinweisen das Diplom Sozialpädagogik ja „nur ein Fachhochschul- Abschluss ist). Zu einem Job mit Schichtdiensten, Erwarteten nicht einzureichenden Überstunden für Supervision/Teamgesprächen
    und der täglichen Gefahr mal wieder einem Küchenmesser ausweichen zu dürfen inkl. Beleidigungen und Beschimpfungen aller Art für 33 k ?

    dank für eine Diskussionsbeiträge ;-)
    F.

    Das Ganze sollte übrigens nicht nur weinen über das eigene Gehalt sein sondern vor allem mal relativierend einen anderen Bezugspunkt auf das ganze aufzeigen



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 28.10.13 16:38 durch Feuer.

  11. Re: Der Durchschnitt...

    Autor: Draco2007 28.10.13 - 16:30

    An sich eine gute Frage, ich würd behaupten, das ist einfach eine Standardfrage, da wird gar nicht mehr drüber nachgedacht, ob diese Frage überhaupt sinnvoll ist bei einem Berufseinsteiger.

    Oder man hats aus "Den richtigen Bewerber finden - For Dummies"...

  12. Re: Der Durchschnitt...

    Autor: zonk 28.10.13 - 16:32

    Fuer 60k wuerde ich nicht mehr wechseln. ...

  13. Re: Der Durchschnitt...

    Autor: spiderbit 28.10.13 - 16:37

    Ich hab das nur als beispiel gebracht weil jemand anders gemeint hat, das er jemand entlassen hatte oder nicht eingestellt, weil er nicht wusste was datenbankindizies sind bzw noch nie von gehört hat, da ist doch das minimale bedienen einer Bash die man ja braucht um z.B. in das Datenbanktool rein zu kommen oder die datenbank zu installieren, ein simplerer punkt. ist bisschen so wie wenn man fragt kannst dne pc an schalten... wenn jemand als Windows-Sysadmin in ner kleinen klitsche anfängt.

    Klar es gibt auch für alles guis webguis und andere guis um pakete zu installieren etc, die Frage ist vielleicht auch nicht super toll, aber wenigstens nicht so abgefahren und so krasses expertenwissen wie wenn man nen studienabgänger danach beurteilt ob er nun Datenbank-indexes kennt oder nicht.

    Das ist dann schon viel tiefgehenderes Expertenwissen, etwas das nur auf Seiten ne Rolle spielt mit tausenden von Zugriffen pro Minute wenn nicht Millionen.

  14. Re: Der Durchschnitt...

    Autor: Clown 28.10.13 - 16:45

    Ich habe dazu keine feste Meinung, aber möchte dazu folgendes sagen:
    Zum einen ist die Wertigkeit (^= Bezahlung) eines Jobs in großen Teilen vom Markt abhängig. Gibt es viele brauchbare Leute, dann wird auch weniger bezahlt. Darüber hinaus scheinen sich immer wieder Berufsgruppen zu bilden, deren Gehälter aus unerfindlichen Gründen sehr niedrig oder eben auch sehr hoch einzustufen sind (z.B. im Gesundheitswesen - Ärzte größtenteils ausgenommen - und opportun dazu Manager, Banker etc). Ich finde es falsch einfach zu sagen, dass dieser oder jener Job mehr "wert" ist oder eben nicht. Wer soll denn dann festlegen, welche Arbeit "nützlicher" ist?
    Zum anderen sollte man einen Beruf mE nicht danach auswählen, wie gut später Gehälter gezahlt werden. Ein guter Arbeiter/Angestellter/wasauchimmer zeichnet sich vor allem am Interesse an der Sache aus. Alles weitere kommt dann schon fast von alleine.
    Und zum Schluß: Ich finde es schade, dass BWLer in den entsprechenden Positionen einen immer schlechteren Einfluß auf Firmen haben. Sei es im Personalmanagement oder gar im Einflußbereich von Produktentscheidungen etc. In erster Linie wird immer nur auf kurzfristige Rentabilität (und vor allem sehr egoistisch - im Sinne von "für die Firma") geschaut. Das ist nicht zielführend und vor allem nicht nachhaltig.
    Das mag zwar alles utopisch sein, wäre langfristig aber sinnvoll. Ich werde hoffentlich aber die Folgen der aktuellen Trends nicht mehr miterleben ;)

    "So you tried to use the computer and it started smoking? Sounds like a Mac to me.." - Louis Rossmann https://www.youtube.com/watch?v=eL_5YDRWqGE&t=60s

  15. Re: Der Durchschnitt...

    Autor: Michael H. 28.10.13 - 16:51

    Du ich versteh das vollkommen. Das was SozPäds verdienen is echt nicht viel.
    Hab 10 Jahre in nem Jugendzentrum ehrenamtlich gearbeitet und bin da mit so einigen auch inzwischen Privat befreundet, die als Dipl. Sozpads direkt arbeiten oder Streetworker (mit Streetworkern will ich im Winter nicht tauschen :P)

    Ich selber verdiene als Berufseinsteiger mit einer der schulbesten Leistungen beim Abschluss und einem 1A Arbeitszeugnis 2200 Brutto. Vertraglich ist es geregelt das ich nach der Probezeit (6 Monate) mehr verdiene.

    Damit bin ich immer noch Lichtjahre von dem Entfernt was hier als Durchschnittsgehalt gilt, aber bei vielen meiner Kollegen aus der Berufsschule sieht es ähnlich wenn nicht noch schlechter aus. Einer bekommt von Anfang an etwas mehr, so wie ich nach der Probezeit, aber der Rest kommt als Einsteiger i.d.r. nur auf seine 1800-2000 Brutto.

    Finds trotzdem noch um so einiges mehr als in so manch anderen Berufen.

    Vor allem finde ich die Qualitätsunterschiede ziemlich erschreckend in der IT Branche... was da teilweise an gestalten aus dem Studium herauskriecht, die mir das letzte Fünkchen Hoffnung an zumindest das ober Ende der Nahrungskette in der deutschen Bildungsflora und Fauna geraubt hat.... ist der horror...

    Wenn ich schon meinen Kumpel über die Gucci/Pradafraktion in seinem Hörsaal ablästern höre, die nur drin sind damit se irgend einen abkriegen, der nacher mal manager wird... aber egal, anderes thema... ähm Qualitätsunterschiede..

    Angebot einholen von 2 Firmen... erste Firma -> Dipl. Ing. haste nich gesehen mit seinen 20 Zertifikaten mit dene er prahlt... da wollt ich nicht genauer nachfragen, war mir zu unsymphatisch...
    zweite Firma, gelernter Anwendungsentwickler und gelernter Groß und Aussenhandelskaufmann, der umgesattelt hat... haben sich selbstständig gemacht... nette jungs... jung, dynamisch, termingerecht und zuverlässig...

    erste firma angebot: selten so nen dämlichen bullshit gehört, auf meine kundenwünsche kam nur
    Ich: "ich will dieses und jenes"
    Er: "ich hab da für dies und das ein zertifikat. das geht so und so... das geht so nicht, glauben se mir... bla bla"
    ich dann so "ich bin mir aber ziemlich sicher dass das möglich ist, bin da auch relativ versiert"...
    antwort: "nene das geht nicht, hab ich das zertifikat oder sie?"

    Zweite Firma Antwort: "Alles klar, wir werden uns was überlegen wie wir das realisieren können, wir sagen ihnen schnellstmöglich bescheid"
    Die Woche drauf: "Also, wir haben uns das mal gründlich angeschaut, es ist nicht einfach, aber machbar... es gibt mehrere möglichkeiten das anzupacken, grundsätzlich ist es einfach... jedoch ist uns das zu unsicher, wesewegen wir das etwas erweitern könnten... wenn ihnen das zu viel ist, können wir auch die normale variante machen... "
    Ich so: "ja, unser anderer Anbieter meinte, dass das nicht möglich ist"
    Er: "Wie bitte? An sich geht das ganz einfach hierüber und so... jedoch muss man da noch ne zusatzabfrage reinbauen, damit es mit ihrem System funktioniert etc.."

  16. Re: Der Durchschnitt...

    Autor: tippi965 28.10.13 - 16:53

    Ich weiß ja auch nicht, wo die solche Daten erhoben haben, vll. im SilikonValley oder was ...

    "Absolventen von Berufsakademien oder Fachschulen mit staatlichem Abschluss verdienen knapp 51.000 Euro im Jahr; wer eine Lehre macht, bekommt nur 41.500 Euro."

    Das Einstiegsgehalt mit Universitätsabschluss Diplom/ Master beträgt ca. 40.000 EUR, Wo man hier mit ner einfachen Lehre als Einstieg "41.500 EUR" vedienen soll bleibt mir schleierhaftes Wunschdenken ...

  17. Re: Der Durchschnitt...

    Autor: Draco2007 28.10.13 - 16:56

    In der Informatik durchaus drin.

    Aus meinem Master-Studium, die Abgänger (ich incl) verdienen genau diese Werte, eher sogar etwas mehr...(Hochschule keine Uni allerdings)

  18. Re: Der Durchschnitt...

    Autor: Michael H. 28.10.13 - 17:01

    Ich so wie viele andere gelernte IT Fachkräfte haben als Einstiegsgehalt eher noch nicht mal die 30k überschritten ....

    Vor allem da ich eine Stelle besetze die eigentlich für Informatiker/WiInf gedacht war mit Bachelor/Master.

  19. Re: Der Durchschnitt...

    Autor: Draco2007 28.10.13 - 17:07

    Wofür die Stelle gedacht war, hat doch nichts mit dem Gehalt zu tun.

    Und der Master-Informatiker hat 5-6 Jahre NICHTS verdient...der Fachinformatiker hat wenigstens 3 Jahre lang für seine Lehrstelle Geld kassiert.

    Es MUSS sich auch einfach lohnen 5-6 Jahre, krass ausgedrückt, wie ein Bettler zu leben...

  20. Re: Der Durchschnitt...

    Autor: spiderbit 28.10.13 - 17:09

    1. natürlich verdient ihr viel zu wenig.

    2. habt ihr wohl ja nur Tag oder Nachtschicht nicht am selben tag beides oder? ^^ hört sich manchmal so an

    3. überstunden habt ihr nicht oder? Müsst auch primär physisch da sein, klar ein bisschen auch mitm kopf, naja ist anders klar, aber es kommt euch zumindest keiner mit ner Deadline. Außerdem habt ihr zumindest ständig soziale Kontakte ist auch was wert und wenn es nur durchgehend der reinste Horror wäre würdest den Job doch nicht machen oder?

    4. das problem dabei ist ja das von einem Mangel die Rede ist, bei euch ja auch zum Teil, wobei da ja klar ist das die Bezahlung dann das problem ist, aber bei euch ist auch echt ein Mangel, an Informatikern nicht, aber gut darauf hast du jetzt nicht geantwortet

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