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Man lachte mich aus...

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  1. Man lachte mich aus...

    Autor: AllDayPiano 08.11.13 - 15:39

    ... als ich sagte, dass F2P unterm Strich viel teurer wird, als eine klassische Vollversion.

    Jetzt steht es hier schwarz auf weiß, wieviel Geld man ausgeben muss, um überhaupt halbwegs vorwärts zu kommen.

    Interessant allerdings finde ich auch, wie billig die ganze Kiste sein kann. Durchschnittlich nichtmal 2 Euro pro Spieler reichen aus, um die komplette Architektur, Entwicklung, Support, usw. zu finanzieren. Ich dachte immer, unter 70 Euro pro Spieler sei sowas gar nicht mehr finanzierbar...

  2. Re: Man lachte mich aus...

    Autor: wmayer 08.11.13 - 16:13

    Das liegt daran, dass deine Aussagen offensichtlich falsch ist, da der überwiegende Teil der Spieler gar nichts zahlt und es für diese somit nicht nur günstiger, sondern sogar kostenfrei ist.
    Du widersprichst dir, also dem F2P ist für den Nutzer teurer ja selber, da im Schnitt nur 2 Euro gezahlt werden.

    Ob und wieviel Geld man ausgeben muss hängt auch sehr vom Spiel ab. Oft wird das Geld auch nicht ausgegeben, weil man es muss, sondern weil man es möchte.

  3. Re: Man lachte mich aus...

    Autor: Endwickler 08.11.13 - 16:27

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... als ich sagte, dass F2P unterm Strich viel teurer wird, als eine
    > klassische Vollversion.
    >
    > Jetzt steht es hier schwarz auf weiß, wieviel Geld man ausgeben muss, um
    > überhaupt halbwegs vorwärts zu kommen.
    >
    > Interessant allerdings finde ich auch, wie billig die ganze Kiste sein
    > kann. Durchschnittlich nichtmal 2 Euro pro Spieler reichen aus, um die
    > komplette Architektur, Entwicklung, Support, usw. zu finanzieren. Ich
    > dachte immer, unter 70 Euro pro Spieler sei sowas gar nicht mehr
    > finanzierbar...

    wmayer hat schon einiges richtiger gestellt. Ich will trotzdem noch etwas ergänzen:
    Dass dass für einen betreiber profitabler sein kann, steht schon seit Jahren immer wieder in der Pressem nicht erst heute.
    Dass manche mehr Geld ausgeben als andere sich vorstellen können, ist ebenfalls seit Jahren klar.
    Dass man Geld ausgeben muss um halbwegs vorwärts zu kommen, lese ich in diesem Artikel nirgendwo. da musst du mir doch weiterhelfen, woher du das hast. Bei manchen Spielen ist das sicher so, was aber auch schon seit Jahren bekannt ist und weshalb man sie auch scherzhaft als p2w bezeichnete.

    Ubisoft gönne ich leider kein bisschen Gewinn mit ihrer Bestrebung, alles online zu zwingen. Das mag in der Zukunft so kommen, aber mit der jetzigen Infrastruktur wünsche ich Ihnen alles geschäftlich Schädigende an den Hals. Andere dürfen das natürlich anders sehen und ihnen weiterhin viel Geld wünschen. .-)

    Edit:
    Ja, es gibt auch Free to play Spiele, in denen ich Geld ausgebe, weil ich das Konzept gut finde und manche Pakete, die natürlich mit dem Hintergrund der Einnahmensteigerung geschnürt werden, ist ja schließlich eine Firma, die in dieser Geldgesellschaft existieren will, mir trotz dieses Wissens zusagen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.11.13 16:30 durch Endwickler.

  4. Re: Man lachte mich aus...

    Autor: AllDayPiano 08.11.13 - 21:37

    Endwickler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass man Geld ausgeben muss um halbwegs vorwärts zu kommen, lese ich in
    > diesem Artikel nirgendwo. da musst du mir doch weiterhelfen, woher du das
    > hast.

    Nachdem Dein Vorredner das wohl nicht richtig verstanden hat, wollte ich kurz anmerken, dass ich schrieb "nennenswert". D.h. nicht, dass man ohne Geld gar nicht weiter kommt, sondern mit Geld nur eben besser.

    Der Artikel sagt selbst ganz klar: Wer etwa bei Die Siedler Online überhaupt bezahlt, investiert durchschnittlich 140,51 US-Dollar.

    Es gibt die klassischen F2P Nutzer, denen es überhaupt nichts ausmacht, auf die Ernte ihrer Rüben 30 Tage zu warten. Ob man da allerdings noch von "Spielen" reden kann, ist für mich fraglich. Für mich ist das Warten.

    Wenn man also investiert, um wenigstens ein bisschen schneller voran zu kommen, und nicht immernoch grandiose 15 Tage warten zu müssen, der investiert sehr viel mehr Geld, als es eigentlich sein müsste.

    Bei Age of Empires wartet man vielleicht 3 Minuten, nicht 3 Stunden auf einen Arbeiter...

  5. Re: Man lachte mich aus...

    Autor: wmayer 09.11.13 - 11:02

    Es gibt im F2P Bereich nicht nur Farmville und ähnliche Spiele, bei denen man auf irgendwas ewig warten muss, wenn man nicht zahlt, sondern permanent spielen kann und es "nur" mehr Content gibt.
    Wie eben Helden bei LoL, hübsche Ausrüstung bei DotA2, Mechs bei MWO ...

  6. Re: Man lachte mich aus...

    Autor: quineloe 04.02.14 - 04:38

    Also ich bin in DSO mit einer einmaligen Zahlung von 14,95 (eine der boxen) sehr weit gekommen. Nämlich so weit, dass ich das Spiel hingeschmissen habe, weil die Entwickler bei bubisoft nicht in der Lage sind ein brauchbares Kampfsystem hinzukriegen, dass es fördert, andere Einheiten als die absolut billigsten zu verheizen.

    Du hast als Nahkämpfer Rekrut, Miliz, Soldat und Elitesoldat. Rekrut ab Anfang, Miliz mit Stufe 18 oder 19 oder so (Also wenn man ein paar Tage mit Rekruten gekämpft hat aber immer noch den größten Teil der Heimatinsel vor sich hat), Soldaten mit 25 (also immer noch keine Abenteuer, Heimatinsel zur Hälfte besetzt und Elitesoldaten mit Stufe 41 ( also nach ca 50% der Exp die man braucht um die Levelcap zu erreichen).

    man trainiert bis 50 nur Rekruten. Weil sie einen Bruchteil dessen kosten, was die späteren Truppen kosten. 10 Rekruten entsprechen 1 Miliz, 20 einem Soldat, 100 Rekruten = 1 Elitesoldat, ungefähr. Die Angriffskraft ist übrigens praktisch identisch zwischen diesen 4 Einheiten

    Die Kämpfe sind abwechselnd, wir hauen die, dann hauen die uns, und von vorne bis eine seite tot ist.
    Das Schöne am Kampfsystem ist, dass der Rekrut 40 HP hat, der Soldat 90. In den schwersten Abenteuern macht ein Gegner aber 100 Schaden pro Schlag. Gegen 100 Gegner verlierst du also in der ersten Runde 100 Soldaten.... oder 100 Rekruten.

    Also trainiert man ab 50 auch nur noch Rekruten. Es macht keinen Sinn, überhaupt keinen, die anderen 3 Kämpfertypen zu trainieren.


    Auf diesem erbärmlichen Niveau wird DSO designed.

    Übrigens, vor ewigkeiten wurde eine Veränderung angekündigt, die Soldaten und Elitesoldaten einen Platz in der Schlachtreihe zusichern sollte. Ist immer noch nichts draus geworden, oder?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.02.14 04:39 durch quineloe.

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