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Es ist der größte Firmenkauf des Jahres?

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  1. Es ist der größte Firmenkauf des Jahres?

    Autor: triplekiller 23.10.16 - 12:24

    Wohl eher der Menschheit! Wo war es den inflationsbereinigt nicht so teuer?

    "Der Telekom-Konzern AT&T will selbst zum Inhalteanbieter werden und das Medienunternehmen Time Warner übernehmen."

    Was genau heißt Telekom? Ich dachte das wäre ein Markenname der Deutschen Telekom, die aus der Deutschen Bundespost entstanden ist.

    Sinnlos sowas, auf 120 mrd $ noch mehr schulden aufnehmen und käufe tätigen mit geld, das man nicht hat.

    als normaler mensch möchte man nur zugang zum internet, was soll ich noch mit time warner medieninhalten? eine suchmaschine, ein postfach, wikipedia, youtube-alternativen, das wars. von der telekom habe ich nur für 2 jahre dsl bestellt, danach geht's zu was günstigerem mit cashback, wozu entertain?

  2. Re: Es ist der größte Firmenkauf des Jahres?

    Autor: Emulex 23.10.16 - 12:49

    triplekiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wohl eher der Menschheit! Wo war es den inflationsbereinigt nicht so
    > teuer?
    >

    Als der eine Metzger hier den andren übernommen hat, war's inflationsbereinigt nicht so teuer wie jetzt Time Warner ;)
    Oder meintest du damit, dass es inflationsbereinigt der teuerste Kauf aller Zeiten wäre?
    Mannesmann hat damals 180 Mrd gekostet.

  3. Re: Es ist der größte Firmenkauf des Jahres?

    Autor: triplekiller 23.10.16 - 14:11

    wow so viel?

  4. Re: Es ist der größte Firmenkauf des Jahres?

    Autor: sofries 23.10.16 - 14:49

    triplekiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wow so viel?

    Inflationsbereinigt wäre die Mannesmannübernahme heute 287 Mrd. USD wert.

  5. Re: Es ist der größte Firmenkauf des Jahres?

    Autor: Anonymer Nutzer 23.10.16 - 15:16

    triplekiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wohl eher der Menschheit! Wo war es den inflationsbereinigt nicht so
    > teuer?
    >
    > "Der Telekom-Konzern AT&T will selbst zum Inhalteanbieter werden und das
    > Medienunternehmen Time Warner übernehmen."
    >
    > Was genau heißt Telekom? Ich dachte das wäre ein Markenname der Deutschen
    > Telekom, die aus der Deutschen Bundespost entstanden ist.
    >
    > Sinnlos sowas, auf 120 mrd $ noch mehr schulden aufnehmen und käufe tätigen
    > mit geld, das man nicht hat.
    >
    > als normaler mensch möchte man nur zugang zum internet, was soll ich noch
    > mit time warner medieninhalten? eine suchmaschine, ein postfach, wikipedia,
    > youtube-alternativen, das wars. von der telekom habe ich nur für 2 jahre
    > dsl bestellt, danach geht's zu was günstigerem mit cashback, wozu
    > entertain?

    Na ja, die USA haben da so ein "nettes Modell"...

    Es wird von Konzern A Geld geliehen - damit wird Konzern B uebernommen.
    Jetzt werden die Schulden auf Konzern B uebertragen.

    Das ueberleben relativ wenige Firmen... ob die das immer noch machen weiss ich spontan nicht, illustriert aber wunderbar wie verdorben das System ist.

  6. Re: Es ist der größte Firmenkauf des Jahres?

    Autor: mrgenie 23.10.16 - 15:33

    Dies Modell hat man in Russland perfektioniert! Der Eigentuemer von Konzern B wird "ueberzeugt" ganz billig zu verkaufen und wenn er sich weigert gibt es ja den Knast wo man sicherlich irgendwann nachgibt. Haelt man aber trotz Knast stand, wird Konzern B einfach zerschlagen.

    Alle Kredite von A und B werden einfach an den Steuerzahler weitergereicht. Der neue Eigentuemer von A und B besitzt dann alles Schuldenfrei.

  7. Re: Es ist der größte Firmenkauf des Jahres?

    Autor: Sharra 23.10.16 - 16:45

    Exxon > Mobil Oil = ExxonMobil für 85,6 Mrd in 1998
    Royal Bank of Scotland + Fortis + Banco Santander, > ABN Amro für 95,6 Mrd in 2007
    AT&T > Bell South für 101,9 Mrd in 2006
    Pfizer > Warner-Lambert für 11,8 Mrd in 1999
    Time Warner > AOL für 112,1 Mrd in 2000 (Die Ironie...)
    Verizon > Verzion Wireless für 130 Mrd in 2013
    Vodaone > Mannesmann für 172 Mrd in 1999

    Da gehen die 85 Mrd ja fast unter...

  8. Re: Es ist der größte Firmenkauf des Jahres?

    Autor: robinx999 23.10.16 - 18:20

    Wobei es bei Inflationsbereinigten Dingen immer Überraschungen gibt. Die Liste der Erfolgreichsten Filme wird Inflationsbereinigt nach Einnahmen immer noch vom Winde Verweht angeführt.
    Würde mich nicht mal wundern wenn Inflationsbereinigt irgendetwas ganz weit vorne ist was hier keiner auf der Rechnung hat. Evtl. irgendwelche Firmen Übernahmen im Wilden Westen oder gar in der Hanse Zeit ;)

  9. Re: Es ist der größte Firmenkauf des Jahres?

    Autor: DrWatson 23.10.16 - 19:17

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wobei es bei Inflationsbereinigten Dingen immer Überraschungen gibt. Die
    > Liste der Erfolgreichsten Filme wird Inflationsbereinigt nach Einnahmen
    > immer noch vom Winde Verweht angeführt.

    Das kann man nicht so vergleichen, weil "Vom Winde verweht" immer weiter Geld generiert. Die Einnahmen der ersten Jahre sind Inflationsbereinigt "nur" 446 Millionen, im Vergleich dazu erzielte "Avatar" von 2009 Einnahmen von 3440 Millionen, also das Siebenfache. "Vom Winde verweht" wurde danach aber immer wider aufgelegt und hat einen Kultstatus erreicht, wodurch die Einnahmen immer weiter gestiegen sind, nicht nur durch Inflation. Eine Firmenübernahme ist hingegen eine einmalige Zahlung, die sich nicht mehr vergrößert.

    > Würde mich nicht mal wundern wenn Inflationsbereinigt irgendetwas ganz weit
    > vorne ist was hier keiner auf der Rechnung hat. Evtl. irgendwelche Firmen
    > Übernahmen im Wilden Westen oder gar in der Hanse Zeit ;)

    Unwahrscheinlich. Im Mittelalter waren Währungen auf der Basis von Edelmetallen, wie Gold üblich. Ein Kilo Gold ist aber auch heute noch ein Kilo Gold. Der Vergleich mit "Inflationsbereinigt" ergibt also nur Sinn, wenn du Papiergeld vergleichst.

    Ein Beispiel: Das Lösegeld von König Löwenherz betrug 100.000 Silbermark und eine Silbermark waren 233 Gramm Silber. Also insgesamt 23 Tonnen Silber und Wikipedia sagt: "diese Menge Silber entsprach ungefähr den doppelten Jahreseinkünften der englischen Krone"

    Ein Gramm Silber kostet heute 52 Eurocent, d.h. in heutigem Wert wären das: 233 * 0,52 * 100000 = 12 Mio Euro.

    Diese für das Mittelalter sehr hohe Summe ist heute also relativ wenig.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.10.16 19:24 durch DrWatson.

  10. Re: Es ist der größte Firmenkauf des Jahres?

    Autor: DrWatson 23.10.16 - 19:30

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na ja, die USA haben da so ein "nettes Modell"...
    >
    > Es wird von Konzern A Geld geliehen - damit wird Konzern B uebernommen.
    > Jetzt werden die Schulden auf Konzern B uebertragen.

    Wenn du ein Haus finanzierst machst du im Grunde das gleiche: Du leihst dir Geld und belastest das Grundstück mit einer Hypothek. Ich sehe daran nichts unmoralisches.

    > Das ueberleben relativ wenige Firmen...

    Belege? Was genau ist "relativ wenig"?

    Mal davon abgesehen: Du kannst Schulden nicht einfach an ein Tochterunternehmen "übertragen". Das würden die Gläubiger gar nicht zulassen, außer das Mutterunternehmen tritt als Bürge für das Tochterunternehmen auf und dann wird es selbst in den Abrund gerissen, wenn die Tochter kaputt geht.

  11. Re: Es ist der größte Firmenkauf des Jahres?

    Autor: Anonymer Nutzer 23.10.16 - 19:54

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DetlevCM schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Na ja, die USA haben da so ein "nettes Modell"...
    > >
    > > Es wird von Konzern A Geld geliehen - damit wird Konzern B uebernommen.
    > > Jetzt werden die Schulden auf Konzern B uebertragen.
    >
    > Wenn du ein Haus finanzierst machst du im Grunde das gleiche: Du leihst dir
    > Geld und belastest das Grundstück mit einer Hypothek. Ich sehe daran nichts
    > unmoralisches.
    >
    Bis die Zocker anfangen Menschen mehr Geld zu leihen als diese je zurueckzahlen koennten - oder auf exzessive Kurzgewinne der Immobilie abzielen, mit dem Plan diese nach einer Insolvenz profitabel zu verscherbeln.

    An sich muss ein Kredit nichts schlechter sein... Stichwort muss... Auf diesen von vornherein zu verzichten ist besser, vor allem wenn man bedenkt welchen Mangel an Sicherheit man in der heutigen Zeit hat...

    > > Das ueberleben relativ wenige Firmen...
    >
    > Belege? Was genau ist "relativ wenig"?
    >
    > Mal davon abgesehen: Du kannst Schulden nicht einfach an ein
    > Tochterunternehmen "übertragen". Das würden die Gläubiger gar nicht
    > zulassen, außer das Mutterunternehmen tritt als Bürge für das
    > Tochterunternehmen auf und dann wird es selbst in den Abrund gerissen, wenn
    > die Tochter kaputt geht.

    Wenn ich mich nicht irre ist es das hier:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Leveraged_buyout
    Und so manch ein übernommenes Unternehmen war danach Insolvent....

  12. Re: Es ist der größte Firmenkauf des Jahres?

    Autor: DrWatson 23.10.16 - 20:04

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bis die Zocker anfangen Menschen mehr Geld zu leihen als diese je
    > zurueckzahlen koennten - oder auf exzessive Kurzgewinne der Immobilie
    > abzielen, mit dem Plan diese nach einer Insolvenz profitabel zu
    > verscherbeln.

    Wenn du Insolvent bist ist deine Immobilie weg. Pleitemachen ist kein guter Plan :)


    > Wenn ich mich nicht irre ist es das hier:
    > en.wikipedia.org
    > Und so manch ein übernommenes Unternehmen war danach Insolvent....

    Und so manch ein übernommenes Unternehmen war danach sehr erfolgreich…

    Keine würde das machen, wenn es ständig schiefgehen würde, also gehe ich davon aus, dass die Insolvenz nach Übernahmen die Ausnahme ist.

  13. Re: Es ist der größte Firmenkauf des Jahres?

    Autor: Anonymer Nutzer 23.10.16 - 20:14

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DetlevCM schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bis die Zocker anfangen Menschen mehr Geld zu leihen als diese je
    > > zurueckzahlen koennten - oder auf exzessive Kurzgewinne der Immobilie
    > > abzielen, mit dem Plan diese nach einer Insolvenz profitabel zu
    > > verscherbeln.
    >
    > Wenn du Insolvent bist ist deine Immobilie weg. Pleitemachen ist kein guter
    > Plan :)
    >

    Die Insolvenz ist nie ein guter Plan, aber wer weiss denn heute noch wo er in 6 Monaten/einem Jahr arbeitet? Ob es ueberhaupt einen Arbeitsplatz fuer einen gibt?
    ...was mich nur wieder daran erinnert dass mein einjaehriger befristeter Vertrag hier in Frankreich Ende Januar auslaueft... danach? Keine Ahnung... (Dass ich oberflächlich durch zu viele Disziplinen geistere und meine Zeit mit der akademischen Ausbildung in einer zu exklusiven Nische in England vergeudet habe hilft hier auch wenig...)

    >
    > > Wenn ich mich nicht irre ist es das hier:
    > > en.wikipedia.org
    > > Und so manch ein übernommenes Unternehmen war danach Insolvent....
    >
    > Und so manch ein übernommenes Unternehmen war danach sehr
    > erfolgreich…
    >
    > Keine würde das machen, wenn es ständig schiefgehen würde, also gehe ich
    > davon aus, dass die Insolvenz nach Übernahmen die Ausnahme ist.

    Nicht vergessen dass man auch mit der Insolvenz eines Unternehmens sehr gut Geld verdienen konnte - zumindest noch vor wenigen Jahren, das nannte sich Credit Default Swap. (Gibt es die noch oder wurden die mittlerweile verboten? Na ja, die Zocker denken sich dann halt ein neues Gluecksspiel aus - wobei Glueck hier relativ ist... man hofft mehr und bessere Informationen als der Gegner zu haben...)

  14. Re: Es ist der größte Firmenkauf des Jahres?

    Autor: Emulex 23.10.16 - 20:23

    triplekiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wow so viel?

    Ja das waren noch Zeiten - da hat man kreuz und quer mit Aktien bezahlt.
    Vodafone hat das garnicht so unclever gemacht: Selbst durch die dotcom-Blase viel wert, haben sie Mannesmann samt Orange (welches Mannesmann damals eigentlich gekauft hatte um Vodafone abzuschrecken) übernommen und Orange dann deutlich teurer an France Telecom verkauft, als Mannesmann dafür bezahlt hatte. So hat man das alles ganz gut finanziert gekriegt.
    Trotzdem war die Übernahme natürlich Wahnsinn - Mannesmann hatte nichtmal 25 Mrd ¤ Umsatz...

    Aber für mich die cleverste Übernahme zu der Zeit war die von Time Warner durch AOL.
    New Economy kauft sich in Old Economy per Aktientausch am Gipfel des Wahnsinns ein und - auch wenn es AOL jetzt nichtmehr so direkt gibt - hat diese Übernahme den harten Fall der Firma mehr als gebremst.
    Das Onlinegeschäft am Boden, aber mit Time Warner bereits das rettende Ufer erreicht - das fand ich ziemlich clever.
    Sie sind zwar auch hart gelandet 2002/2003, aber bei weitem nicht so schlimm wie andere.

  15. Re: Es ist der größte Firmenkauf des Jahres?

    Autor: DrWatson 23.10.16 - 20:45

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Insolvenz ist nie ein guter Plan, aber wer weiss denn heute noch wo er
    > in 6 Monaten/einem Jahr arbeitet? Ob es ueberhaupt einen Arbeitsplatz fuer
    > einen gibt?

    Naja, du meintest halt, man könne wenn man Insolvenz ist noch schnell sein Haus verkaufen. Das geht eben nicht.

    > > Keine würde das machen, wenn es ständig schiefgehen würde, also gehe ich
    > > davon aus, dass die Insolvenz nach Übernahmen die Ausnahme ist.
    >
    > Nicht vergessen dass man auch mit der Insolvenz eines Unternehmens sehr gut
    > Geld verdienen konnte - zumindest noch vor wenigen Jahren, das nannte sich
    > Credit Default Swap.

    CDS sind Versicherungen für den Gläubiger, nicht für den Schuldner. Wenn DU pleitegehst, verdienst DU daran gar nichts.

  16. Re: Es ist der größte Firmenkauf des Jahres?

    Autor: Anonymer Nutzer 23.10.16 - 20:50

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DetlevCM schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Insolvenz ist nie ein guter Plan, aber wer weiss denn heute noch wo
    > er
    > > in 6 Monaten/einem Jahr arbeitet? Ob es ueberhaupt einen Arbeitsplatz
    > fuer
    > > einen gibt?
    >
    > Naja, du meintest halt, man könne wenn man Insolvenz ist noch schnell sein
    > Haus verkaufen. Das geht eben nicht.
    >

    ??? Nein, das habe ich nirgendwo gesagt. Ich habe gesagt man hat keinerlei Sicherheit um fuer die Zukunft hat.

    > > > Keine würde das machen, wenn es ständig schiefgehen würde, also gehe
    > ich
    > > > davon aus, dass die Insolvenz nach Übernahmen die Ausnahme ist.
    > >
    > > Nicht vergessen dass man auch mit der Insolvenz eines Unternehmens sehr
    > gut
    > > Geld verdienen konnte - zumindest noch vor wenigen Jahren, das nannte
    > sich
    > > Credit Default Swap.
    >
    > CDS sind Versicherungen für den Gläubiger, nicht für den Schuldner. Wenn DU
    > pleitegehst, verdienst DU daran gar nichts.

    Mit denen man aber auch Spekulieren kann.
    Wenn die Schulden auf das übernommene Unternehmen Unternehemn abgewaelzt werden, hat das neue Mutterunternehmen ein geringes Risiko.
    Der Glaeubiger der das Geld leiht versichert sich gegen den Ausfall....

  17. Re: Es ist der größte Firmenkauf des Jahres?

    Autor: DrWatson 23.10.16 - 21:04

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DrWatson schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > DetlevCM schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Die Insolvenz ist nie ein guter Plan, aber wer weiss denn heute noch
    > wo
    > > er
    > > > in 6 Monaten/einem Jahr arbeitet? Ob es ueberhaupt einen Arbeitsplatz
    > > fuer
    > > > einen gibt?
    > >
    > > Naja, du meintest halt, man könne wenn man Insolvenz ist noch schnell
    > sein
    > > Haus verkaufen. Das geht eben nicht.
    > >
    >
    > ??? Nein, das habe ich nirgendwo gesagt. Ich habe gesagt man hat keinerlei
    > Sicherheit um fuer die Zukunft hat.

    Stimmt, du hast gesagt, dass der Gläubiger das Haus dann verkaufen kann. Da hab ich falsch gelesen.

    > > CDS sind Versicherungen für den Gläubiger, nicht für den Schuldner. Wenn
    > DU
    > > pleitegehst, verdienst DU daran gar nichts.
    >
    > Mit denen man aber auch Spekulieren kann.

    Du kannst auch mit Häusern spekulieren. Sind Häuser deshalb schlecht?

    > Wenn die Schulden auf das übernommene Unternehmen Unternehemn abgewaelzt
    > werden, hat das neue Mutterunternehmen ein geringes Risiko.

    Genau das eben nicht! Du kannst die Schulden die DU gemacht hast nur an das Tochterunternehmen übertragen, wenn du eine Bürgschaft übernimmst. Dann hast du aber nicht dein Risiko reduziert.

    > Der Glaeubiger der das Geld leiht versichert sich gegen den Ausfall....

    Kann er machen, kostet aber nochmal extra Geld, nämlich Versicherungsprämien.

  18. Re: Es ist der größte Firmenkauf des Jahres?

    Autor: Anonymer Nutzer 23.10.16 - 21:14

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DetlevCM schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > DrWatson schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > DetlevCM schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Die Insolvenz ist nie ein guter Plan, aber wer weiss denn heute noch
    > > wo
    > > > er
    > > > > in 6 Monaten/einem Jahr arbeitet? Ob es ueberhaupt einen
    > Arbeitsplatz
    > > > fuer
    > > > > einen gibt?
    > > >
    > > > Naja, du meintest halt, man könne wenn man Insolvenz ist noch schnell
    > > sein
    > > > Haus verkaufen. Das geht eben nicht.
    > > >
    > >
    > > ??? Nein, das habe ich nirgendwo gesagt. Ich habe gesagt man hat
    > keinerlei
    > > Sicherheit um fuer die Zukunft hat.
    >
    > Stimmt, du hast gesagt, dass der Gläubiger das Haus dann verkaufen kann. Da
    > hab ich falsch gelesen.
    >
    > > > CDS sind Versicherungen für den Gläubiger, nicht für den Schuldner.
    > Wenn
    > > DU
    > > > pleitegehst, verdienst DU daran gar nichts.
    > >
    > > Mit denen man aber auch Spekulieren kann.
    >
    > Du kannst auch mit Häusern spekulieren. Sind Häuser deshalb schlecht?
    >
    > > Wenn die Schulden auf das übernommene Unternehmen Unternehemn abgewaelzt
    > > werden, hat das neue Mutterunternehmen ein geringes Risiko.
    >
    > Genau das eben nicht! Du kannst die Schulden die DU gemacht hast nur an das
    > Tochterunternehmen übertragen, wenn du eine Bürgschaft übernimmst. Dann
    > hast du aber nicht dein Risiko reduziert.
    >

    So, und jetzt verweise ich zurück zu meinem Link:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Leveraged_buyout
    Die projizierten Profite sowie der Wert des übernommenem Unternehmen werden als "Collateral" angesetzt. -> Das ist die Bürgschaft.

    > > Der Glaeubiger der das Geld leiht versichert sich gegen den Ausfall....
    >
    > Kann er machen, kostet aber nochmal extra Geld, nämlich
    > Versicherungsprämien.

  19. Re: Es ist der größte Firmenkauf des Jahres?

    Autor: nf1n1ty 23.10.16 - 22:25

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Exxon > Mobil Oil = ExxonMobil für 85,6 Mrd in 1998
    > Royal Bank of Scotland + Fortis + Banco Santander, > ABN Amro für 95,6 Mrd
    > in 2007
    > AT&T > Bell South für 101,9 Mrd in 2006
    > Pfizer > Warner-Lambert für 11,8 Mrd in 1999
    > Time Warner > AOL für 112,1 Mrd in 2000 (Die Ironie...)
    > Verizon > Verzion Wireless für 130 Mrd in 2013
    > Vodaone > Mannesmann für 172 Mrd in 1999
    >
    > Da gehen die 85 Mrd ja fast unter...

    Bitte nicht so viele kryptische Ortsangaben auf einmal...wo liegt denn 2006 zB?

    ___________________________________________________________
    Wenn einer fuddelt, dann klatscht et. Echt jetzt Junge!

  20. Re: Es ist der größte Firmenkauf des Jahres?

    Autor: Jürgen Troll 23.10.16 - 23:45

    Oh nein, die Verteidiger der deutschen Sprache sind da. Zu Hülf!

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