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Der BND

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  1. Der BND

    Autor: Sharra 15.01.23 - 18:28

    hat also Panik, dass "feindliche Mächte" herausfinden könnten, dass beim BND Personen arbeiten, die sich dazu befähigt sehen, Cryptowährung zu besorgen...
    Das wird Putin aber brennend interessiert haben, als ihm sein Ersatzmaulwurf darüber berichtet hat. Zumindest ein Schmunzeln sollte das wert gewesen sein.

  2. Re: Der BND

    Autor: hutschat 15.01.23 - 18:35

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hat also Panik, dass "feindliche Mächte" herausfinden könnten, dass beim
    > BND Personen arbeiten, die sich dazu befähigt sehen, Cryptowährung zu
    > besorgen...

    Aber vielleicht haben sie auch Angst, dass heraus kommt, dass sie niemanden haben, der damit umgehen kann... ;)

  3. Re: Der BND

    Autor: Opepe 15.01.23 - 19:18

    hutschat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > hat also Panik, dass "feindliche Mächte" herausfinden könnten, dass beim
    > > BND Personen arbeiten, die sich dazu befähigt sehen, Cryptowährung zu
    > > besorgen...
    >
    > Aber vielleicht haben sie auch Angst, dass heraus kommt, dass sie niemanden
    > haben, der damit umgehen kann... ;)

    Oder sie haben einfach Angst das man durch die Menge auf die Wallet kommt ;)

  4. Re: Der BND

    Autor: Kilpikonna 15.01.23 - 21:52

    Vermutlich wird der BND damit Zahlungen vornehmen, die nicht ganz publik sein sollen. Informanten zahlen, verdeckte Operationen finanzieren usw. Da sollte schon verständlich sein, dass die nicht wollen, dass jeder weiß, wer von ihnen bezahlt wurde.
    Oder alternativ, sie haben ne Wallet geknackt (oder den Besitzer der Wallet), und das soll natürlich auch nicht groß rauskommen.

  5. Re: Der BND

    Autor: Kakiss 15.01.23 - 21:56

    Kilpikonna schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vermutlich wird der BND damit Zahlungen vornehmen, die nicht ganz publik
    > sein sollen. Informanten zahlen, verdeckte Operationen finanzieren usw. Da
    > sollte schon verständlich sein, dass die nicht wollen, dass jeder weiß, wer
    > von ihnen bezahlt wurde.
    > Oder alternativ, sie haben ne Wallet geknackt (oder den Besitzer der
    > Wallet), und das soll natürlich auch nicht groß rauskommen.

    Korrekt, denn kennt man die Menge die der BND besitzt, erworben oder gezahlt hat, kann man Rückschlüße ziehen, wo dies genutzt wurde.

  6. Re: Der BND

    Autor: JanZmus 15.01.23 - 21:58

    Kakiss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Korrekt, denn kennt man die Menge die der BND besitzt, erworben oder
    > gezahlt hat, kann man Rückschlüße ziehen, wo dies genutzt wurde.

    Wie das bitte?

  7. Re: Der BND

    Autor: t76 15.01.23 - 22:25

    Bitcoin ist pseudonym. Gib mal die Hash ID 0e3e2357e806b6cdb1f70b54c3a3a17b6714ee1f0e68bebb44a74b1efd512098
    bei blockchain.com/explorer ein (dort erfährt man auch die Hintergrundgeschichte über diese Transaktion). Die Blockchain bzw das Protokoll ist ja öffentlich. Wenn man es gründlich genug analysiert, kann man einige Daten nachvollziehen. So wurden schon genug Leute geschnappt, die dachten, ihre Transaktionen wären anonym.

  8. Re: Der BND

    Autor: Sharra 15.01.23 - 23:15

    Und du meinst kriminelle Organisationen werden nicht hellhörig, wenn in so einer Transaktionsliste eine nicht nachvollziehbare Lücke entsteht? Das ist im Endeffekt vielleicht noch schlimmer, weil dann jemand vielleicht sehr neugierig wird, und nachforscht. Und so gut im tarnen seiner Aktionen ist unser BND nun auch nicht. Die haben nur immer schweinisches Glück, dass ihre Gegenspieler genauso inkompetent sind.

  9. Re: Der BND

    Autor: trinkhorn 16.01.23 - 06:15

    Das erklärt aber nicht, warum die Anfrage
    >selbst in eingestufter Form nicht beantwortet werden
    kann. Klar, wenn es nur eine BND-Wallet gibt und die Antwort ähnlich wie beim Rest in der Auflösung "31,41954211 Bitcoins" ist, wäre ein Rückschluss möglich.
    Wenn es aber nur heißt ca. 30 Bitcoins und man nicht weiß auf wieviele Wallets aufgeteilt, dann hat die Öffentlichkeit immernoch die Info "ah ja, rund 600.000¤", aber ich bezweifel das aus der Info Rückschlüsse auf Wallets oder Transaktionen des BND möglich sind.
    Mir fallen daher 4 Gründe ein warum man es nicht beantwortet:
    -Aus Prinzip
    -Aus Unkenntnis (es wird nicht zentral analysiert welche operation wie viel von ihrem budget in welchen (Krypto)Währungen vorhält)
    -Um zu verschweigen das es 0 ist, weil der BND unfähig dazu ist
    -Um Die Möglichkeit im Raum stehen zu lassen es wäre 0 und Krypto wäre sicher vor Spionagetätigkeiten

  10. Re: Der BND

    Autor: Muntermacher 16.01.23 - 07:22

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und du meinst kriminelle Organisationen werden nicht hellhörig, wenn in so
    > einer Transaktionsliste eine nicht nachvollziehbare Lücke entsteht? Das ist
    > im Endeffekt vielleicht noch schlimmer, weil dann jemand vielleicht sehr
    > neugierig wird, und nachforscht. Und so gut im tarnen seiner Aktionen ist
    > unser BND nun auch nicht. Die haben nur immer schweinisches Glück, dass
    > ihre Gegenspieler genauso inkompetent sind.

    Mal ne Frage, woher weißt Du das mit dem Glück? Oder ist es reine Spekulation?
    Vor allem bei dem Wort immer denke ich an einen Spruch der Gamerszene: Skill ist, wenn Gluck zur Gewohnheit wird.

  11. Re: Der BND

    Autor: Kakiss 16.01.23 - 07:24

    JanZmus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kakiss schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Korrekt, denn kennt man die Menge die der BND besitzt, erworben oder
    > > gezahlt hat, kann man Rückschlüße ziehen, wo dies genutzt wurde.
    >
    > Wie das bitte?

    T76 hat eine Methode genannt, es geht aber auch einfacher:

    Für Operation X hat der BND eine markante/nicht alltägliche Summe Bitcoin gekauft.

    Die Leute an die die Summe ausgezahlt werden können anhand der markanten Summe bzw. aufgrund der ungewöhnlichen Höhe nun skeptisch werden und vermuten, dass es sich nicht um einen Geschäftspartner handelt, sondern um einen Geheimdienst.


    Ein Beispiel aus dem echten Leben:
    Bei uns in der Firma wurde im Verkauf die Kasse über Nach bestohlen, der Inhalt wird täglich vermerkt.
    von den ~1800¤ waren ungewöhnlicher Weise 3 x 500¤ Scheine darin.

    In der darauffolgenden Woche kamen ungewöhnlicher weise gleich drei Personen aus der Firma um 500¤ Scheine in kleinere zu wechseln.

    Die drei Personen hatten die Scheine vom Dieb, dieser hatte das Geld bei ihnen gewechselt...

    Allein eine markante Summe und Konstellation mit Zeitpunkt kann sehr sehr viel Preisgeben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.01.23 07:25 durch Kakiss.

  12. Re: Der BND

    Autor: trinkhorn 16.01.23 - 08:18

    aber wenn der BND sagt "wir haben ca. 300 Bitcoins, genaue Summe sagen wir nicht", dann sind die 300 Bitcoins ja vermutlich nicht für eine einzige bestimmte Zahlung vorgesehen oder stammen daraus, sondern hier werden mal für 10 bitcoin waffen gekauft um den Verkäufer aufzuspüren, da mal ein Informant mit 20 bezahlt, usw. Da gibt eine Angabe wieviel der BND hat ja nicht direkt irgendwelche Möglichkeiten für den Rückschluss.

  13. Re: Der BND

    Autor: OnlyXeno 16.01.23 - 08:23

    Kakiss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JanZmus schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kakiss schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Korrekt, denn kennt man die Menge die der BND besitzt, erworben oder
    > > > gezahlt hat, kann man Rückschlüße ziehen, wo dies genutzt wurde.
    > >
    > > Wie das bitte?
    >
    > T76 hat eine Methode genannt, es geht aber auch einfacher:
    >
    > Für Operation X hat der BND eine markante/nicht alltägliche Summe Bitcoin
    > gekauft.
    >
    > Die Leute an die die Summe ausgezahlt werden können anhand der markanten
    > Summe bzw. aufgrund der ungewöhnlichen Höhe nun skeptisch werden und
    > vermuten, dass es sich nicht um einen Geschäftspartner handelt, sondern um
    > einen Geheimdienst.
    >
    > Ein Beispiel aus dem echten Leben:
    > Bei uns in der Firma wurde im Verkauf die Kasse über Nach bestohlen, der
    > Inhalt wird täglich vermerkt.
    > von den ~1800¤ waren ungewöhnlicher Weise 3 x 500¤ Scheine darin.
    >
    > In der darauffolgenden Woche kamen ungewöhnlicher weise gleich drei
    > Personen aus der Firma um 500¤ Scheine in kleinere zu wechseln.
    >
    > Die drei Personen hatten die Scheine vom Dieb, dieser hatte das Geld bei
    > ihnen gewechselt...
    >
    > Allein eine markante Summe und Konstellation mit Zeitpunkt kann sehr sehr
    > viel Preisgeben.

    Warum haben die Leute das Geld nicht bei einer Bank gewechselt? warum sind sie nicht einfach bei IKEA shoppen gegangen? Wie dumm kann man denn sein das Geld beim Opfer Tauschen zu wollen?...
    Bei der Bank wäre vermutlich auch nicht das schlauste. Ich würde einfach damit einkaufen gehen. Möbelhäuser nehmen auch 500¤ scheine und den gekauften Artikel (mind. 200¤ damit es nicht auffällt) kann man später auch einfach zurück geben.

  14. Re: Der BND

    Autor: Sharra 16.01.23 - 08:34

    Wobei selbst das ranzigste Möbelhaus heutzutage Geldprüfer an der Kasse hat, wo zumindest die größeren Scheine, in der Regel aber jeder 5er schon durch geht.

  15. Re: Der BND

    Autor: trinkhorn 16.01.23 - 09:02

    Das Ding würde aber nur Falschgeld erkennen? Ich bezweifel zum einen das der Seriennummern analysiert, zum anderen das die Seriennummer mit bei der Kasse notiert und der Schein dann als gestohlen gemeldet wurde von der Firma.

  16. Re: Der BND

    Autor: Kakiss 16.01.23 - 11:32

    OnlyXeno schrieb:
    --
    > das Geld beim Opfer Tauschen zu wollen?...

    Geil, ge? Der Dieb wollte das Geld eben mit Hilfe der Kollegen "waschen", hätte hier aber auch außerhalb der Firma einfach tauschen können oder wie du sagst einkaufen...
    Die mit denen er getauscht hat, waren eben so naiv und dachten sich nichts, wollten es eben bei den netten Kollegen bei der Kasse wechseln :) ...

    Ne andere geile Geschichte:
    Hier hat ein Kollege in der IT Laptops und I-Phones geklaut und auf E-Bay Kleinanzeigen verkauft.
    Hat aber die Inventarnummer und Firmenlogo nicht entfernt... Die Geräte waren gesperrt und die Kunden haben sich bei der Firma direkt gemeldet und gefragt...

    Dieb aus Geschichte oben war aus dem Lager, aber ITler? Hallo? Ich werd nicht mehr :D

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