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Sinnlose Sanktion gegen aufgebauschte Gefahr

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  1. Sinnlose Sanktion gegen aufgebauschte Gefahr

    Autor: MakiMotora 21.04.22 - 14:34

    Da hat man sich also die russische Firma BitRiver rausgepickt, die Coins sehr vorbildlich mit Wasserkraft mined. Und diese Firma soll laut USA jetzt schwieriger an Geld und Equipment kommen? Wie? Man kann weder deren Bitcoinverkauf behindern noch (chinesische) Hardwarefertiger daran hindern, mining-hardware zu liefern (wenn sie es denn wollten).

    Klingt für mich wie eine ziemlich kraftlose Sanktion, die allein für die Presse gemacht wurde.

    Zudem: Um Russland in spürbarem Ausmaß durch Mining zu finanzieren, bräuchte es so viel weiteres Equipment, wie es auf der Welt garnicht existiert (und auch nicht kurz- oder mittelfristig hergestellt werden kann). Die Gefahr groß angelegter Umgehung der Sanktionen durch Bitcoin besteht real nicht.

  2. Re: Sinnlose Sanktion gegen aufgebauschte Gefahr

    Autor: Lapje 21.04.22 - 14:46

    MakiMotora schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...noch (chinesische) Hardwarefertiger daran hindern,
    > mining-hardware zu liefern (wenn sie es denn wollten).

    Doch, kann man. Die relevante Frage ist, ob die Fertiger auch die "Hersteller" sind, sprich, nur weil Hardware in China von einem Unternehmen gefertigt werden, ist die Hardware noch lange nicht Eigentümer der gefertigten Hardware.

  3. Re: Sinnlose Sanktion gegen aufgebauschte Gefahr

    Autor: MakiMotora 21.04.22 - 15:40

    Hersteller sind nicht unbedingt die Fertiger, aber dennoch oftmals chinesische Unternehmen. Wie auch immer, sie könnten eh nicht annähernd genug Hardware liefern.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.04.22 15:41 durch MakiMotora.

  4. Re: Sinnlose Sanktion gegen aufgebauschte Gefahr

    Autor: chefin 22.04.22 - 09:49

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MakiMotora schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...noch (chinesische) Hardwarefertiger daran hindern,
    > > mining-hardware zu liefern (wenn sie es denn wollten).
    >
    > Doch, kann man. Die relevante Frage ist, ob die Fertiger auch die
    > "Hersteller" sind, sprich, nur weil Hardware in China von einem Unternehmen
    > gefertigt werden, ist die Hardware noch lange nicht Eigentümer der
    > gefertigten Hardware.


    Von was reden wir den?

    Von Chips, den die Platinen dazu kann jeder selbst bauen. Software ist die Firmware der Chips und damit beliebig kopierbar. Was also hindert einen Chiphersteller die Chips zu verkaufen? Oder wenn er in Auftrag fertigt, was hindert ihn dran, bei 100.000 bestellten Chips 150.000 zu produzieren und den überschuss zu verkaufen?

    Die Platinen und Steckverbinder sind ganz sicher kein Problem.

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