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Warum sollte ich zu Linux wechseln?

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  1. Warum sollte ich zu Linux wechseln?

    Autor: Its_Me 05.04.12 - 14:52

    Immer wieder lese ich wie einfach es doch ist zu Linux zu wechseln. Klar, ein Ubuntu zu installieren ist nicht schwieriger als Windows. Aber welchen Vorteil habe ich dadurch?

    Kosten? Gut Linux ist erst einmal umsonst. Windows kostet aber auch nicht die Welt. Selbst wenn ich mir alle 3 Jahre die aktuelle Version kaufe sind das pro Jahr vielleicht 50 Euro.

    Open Source? Ist mehr ein idealistischer Grund. Hat sicherlich seinen Reiz, aber erst einmal praktisch keinen Vorteil. Außerdem gibt es die meisten großen Open Source Anwendungen auch für Windows.

    Stabilität? Ist seit windows XP eigentlich kein Thema mehr. Mein aktuelles Windows 7 habe ich mit dem Erscheinen von Windows 7 aufgesetzt und läuft seit dem ohne Probleme.

    Sicherheit? Da ist man bei Linux sicherlich noch etwas besser aufgestellt, aber wenn man den PC mit etwas Verstand benutzt ist das eigentlich auch unter Windows kein Problem.

    Wenn ich zu Linux wechsele habe ich aber einige Nachteile:

    Spiele sind praktisch nicht existent. Ich kann zwar viele Sachen unter WINE laufen lassen, aber warum sollte ich? Und nein, eine Konsole ist für mich aus diversen Gründen keine Alternative.

    Ich habe einiges an „exotischer“ Hardware. Eine Festplattenreceiver mit USB-Anschluss, einen GPS-Fahrradtacho oder einfach nur ein Handy. Unter Windows gibt es garantiert die passende Software mit Treibern. Unter Linux vielleicht.

    Also irgendwie fehlt mir so der Vorteil, den man als „normaler“ PC-Benutzer hat, wenn man zu Linux wechseln würde. Nicht umsonst haben ja auch 75 Prozent noch eine Windows-Installation parallel.

  2. Warum...

    Autor: Turner 05.04.12 - 15:18

    ...sollte ich zu Windows wechseln. Spiele zocke ich sowiso nur in dosbox oder auf der PS2/3, 80+ EUR für ne passende Windows-7-Lizenz kann ich auch anderweitig ausgeben, Bedarf nach anderer Software die es nur für Windows gibt habe ich keinen. Und auf Anti-Viren-Programme die dauerhaft einen CPU-Kern und ein Gig RAM verfressen kann ich auch verzichten. Ausserdem hab ich keinen Bock auf das verzettelte Update-Chaos bei Windows welches keine zentrale Verwaltung der installierten Software-Pakete besitzt, da ist mir meine Zeit echt zu wichtig.

  3. Re: Warum...

    Autor: Its_Me 05.04.12 - 15:46

    Habe ich doch gar nicht verlangt. Wenn Du mit Linux zufrieden bist, warum solltest Du dann wechseln?

    Allerdings sind Deine Argumente für Linux eher schwach. Dass Du auf eine Konsole spielst ist schön für Dich, aber sicherlich kein Vorteil von Linux. Und mein Virenscanner benötigt unter Windows auch kein Giga-Byte-RAM oder belegt einen CPU Kern. Der beste Virenscanner ist unter jedem Betriebssystem sowieso der eigene Verstand.

    Die Paketverwaltung unter Linux ist natürlich schön. Aber ich glaube kaum, dass Du damit mehr Zeit einsparst, als man benötigt um irgendwelche exotische Hardware zur installieren, oder Sachen unter WINE zum Laufen zu bringen.

    Also für mich klingen Deine Argumente nach dem typischen Linuxverfechter. Linux ist toll und alles was nicht geht, braucht man sowieso nicht. Aber ein paar handfeste Argumente für den Wechsel von Windows auf Linux habe ich leider nicht gelesen.

  4. Re: Warum sollte ich zu Linux wechseln?

    Autor: Coding4Money 05.04.12 - 15:49

    Its_Me schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Immer wieder lese ich wie einfach es doch ist zu Linux zu wechseln. Klar,
    > ein Ubuntu zu installieren ist nicht schwieriger als Windows. Aber welchen
    > Vorteil habe ich dadurch?

    Stimme dir bei allen Punkten zu.

    Ich bin einmal Zocker, der gerne aktuelle Spiele auf seinem PC spielt und einmal bin ich Softwareentwickler, der beruflich zu 99% speziell für Windows entwickelt. Beides kann ich unter Linux nur machen, wenn ich sehr große Kompromisse eingehe. Die paar Vorteile sind für mich genau so schwindend gering wie für dich.

    Meiner Schwägerin könnte ich sicherlich einen PC mit einer einfachen Linuxdistribution hinstellen. Ein wenig surfen, E-Mails lesen und mal ein paar Fotos abspeichern, das kann sie auch mit Linux machen. Wobei ich dann sicherlich der bin, der ihr erklären darf, warum sie denn die lustige PowerPoint-Datei, die sie gerade per E-Mail bekommen hat, nicht öffnen kann*.

    * Nur ein Beispiel für eine mögliche Inkompatibilität. Bei nicht passen einfach eine andere wählen.

  5. Re: Warum...

    Autor: Turner 05.04.12 - 15:56

    > Die Paketverwaltung unter Linux ist natürlich schön. Aber ich glaube kaum,
    > dass Du damit mehr Zeit einsparst,
    >als man benötigt um irgendwelche
    > exotische Hardware zur installieren, oder Sachen unter WINE zum Laufen zu
    > bringen.

    Ich habe keine irgendwelche exotische Hardware. Ich spare mit der zentralen Softwareverwaltung einen Haufen Zeit.

  6. Re: Warum sollte ich zu Linux wechseln?

    Autor: tunnelblick 05.04.12 - 16:01

    Its_Me schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Immer wieder lese ich wie einfach es doch ist zu Linux zu wechseln. Klar,
    > ein Ubuntu zu installieren ist nicht schwieriger als Windows. Aber welchen
    > Vorteil habe ich dadurch?
    >
    > Kosten? Gut Linux ist erst einmal umsonst. Windows kostet aber auch nicht
    > die Welt. Selbst wenn ich mir alle 3 Jahre die aktuelle Version kaufe sind
    > das pro Jahr vielleicht 50 Euro.
    >
    > Open Source? Ist mehr ein idealistischer Grund. Hat sicherlich seinen Reiz,
    > aber erst einmal praktisch keinen Vorteil. Außerdem gibt es die meisten
    > großen Open Source Anwendungen auch für Windows.
    >
    > Stabilität? Ist seit windows XP eigentlich kein Thema mehr. Mein aktuelles
    > Windows 7 habe ich mit dem Erscheinen von Windows 7 aufgesetzt und läuft
    > seit dem ohne Probleme.
    >
    > Sicherheit? Da ist man bei Linux sicherlich noch etwas besser aufgestellt,
    > aber wenn man den PC mit etwas Verstand benutzt ist das eigentlich auch
    > unter Windows kein Problem.
    >
    > Wenn ich zu Linux wechsele habe ich aber einige Nachteile:
    >
    > Spiele sind praktisch nicht existent. Ich kann zwar viele Sachen unter WINE
    > laufen lassen, aber warum sollte ich? Und nein, eine Konsole ist für mich
    > aus diversen Gründen keine Alternative.
    >
    > Ich habe einiges an „exotischer“ Hardware. Eine
    > Festplattenreceiver mit USB-Anschluss, einen GPS-Fahrradtacho oder einfach
    > nur ein Handy. Unter Windows gibt es garantiert die passende Software mit
    > Treibern. Unter Linux vielleicht.
    >
    > Also irgendwie fehlt mir so der Vorteil, den man als „normaler“
    > PC-Benutzer hat, wenn man zu Linux wechseln würde. Nicht umsonst haben ja
    > auch 75 Prozent noch eine Windows-Installation parallel.

    play windows, work linux :) naja, du musst doch auch gar nicht. wenn du zufrieden bist, dann bleib doch einfach dabei. ich fühle mich bei linux wohler und sicherer. wenn du das gefühl bei windows hast, warum solltest du dann wechseln?

  7. Re: Warum sollte ich zu Linux wechseln?

    Autor: bstea 05.04.12 - 16:05

    Und solltest du doch einmal wechseln, merke dir: Nur Deppen und Kellerkinder verwenden den Begriff Windoof.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  8. Re: Warum...

    Autor: matok 05.04.12 - 16:33

    Its_Me schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Habe ich doch gar nicht verlangt. Wenn Du mit Linux zufrieden bist, warum
    > solltest Du dann wechseln?

    Verlangt von Dir ja auch keiner. Wenn Du mit Windows zufrieden bist, bleib dabei. Da ist nichts falsch dran.
    Nicht nur an Linux, sondern vor allem am Erfolg von OSX sieht man aber, dass der durchschnittliche Anweder ganz gut ohne Windows auskommt. Damit ist mittlerweile ein Stand erreicht, von dem man vor einigen Jahren noch weit entfernt war. Entscheiden soll jeder selbst, aber ich weiß nicht, was bei einem Durchschnittsanwender, der nicht spielt, noch für Windows spricht.

  9. Re: Warum sollte ich zu Linux wechseln?

    Autor: Gozilla 05.04.12 - 16:59

    Its_Me schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum sollte ich zu Linux wechseln?
    Warum sollte ich Dir das sagen?
    Wenn Du das selbst nicht weißt warum sollte ich das dann wissen?

    >Allerdings sind Deine Argumente für Linux eher schwach.
    Genau, und wie jedes Argument mit einem "Och nö, gilt so nicht für mich!" abgetan werden kann, so einfach ist es auch ein Troll zu sein oder?

    <°))((x<

  10. Re: Warum sollte ich zu Linux wechseln?

    Autor: Freepascal 05.04.12 - 17:07

    >
    > Also irgendwie fehlt mir so der Vorteil, den man als „normaler“
    > PC-Benutzer hat, wenn man zu Linux wechseln würde. Nicht umsonst haben ja
    > auch 75 Prozent noch eine Windows-Installation parallel.

    Die Antwort ist recht simpel und du hast sie dir schon selbst gegeben: Es gibt keinen Grund für dich zu wechseln. Wo ist das Problem?

  11. Re: Warum sollte ich zu Linux wechseln?

    Autor: Tiggr 05.04.12 - 17:11

    Jupp!

    Die eine fahren eine Sportwagen, die anderen einen Combi, die dritten einen VW-Bus!

    Jeder muss finden, was zu ihm passt!

    Es gibt kein bestes Betriebssystem, es gibt nur das beste für einen Einsatzzweck!

  12. Re: Warum sollte ich zu Linux wechseln?

    Autor: /mecki78 05.04.12 - 17:46

    Das frage ich mich auch, aber da ich primär MacOS X Nutze ist bei mir die Situation eine gänzlich andere als bei dir, denn mit Spielen ist OS X auch nicht reich gesegnet, auch wenn es hier mehr gibt als unter Linux, denn wenn ein aktuelles Spiel noch für eine weiter Plattform als Windows erscheint, dann ist das eher OS X als Linux.

    Was ich an Linux mag ist die Freiheit, wirklich alles einfach im System umbauen zu können, so wie es mir gefällt. Wie viele echte alternative Desktopoberflächen kannst du in Windows 7 oder OS X benutzen? Keine. In Linux... ich kann sie hier alle gar nicht nennen, es würde den Rahmen dieses Beitrages bei weiten sprengen. Sicher, man kann das aussehen und verhalten des Systems bis zu einem gewissen Grad anpassen, aber unter Linux ist dieser Grad "unendlich", "the sky is the limit" oder so ähnlich.

    Dazu kommt noch der Punkt, das ein Linux, wenn es mit den richtigen Komponenten ausgestattet ist (ich spreche hier von Software, nicht Hardware) extrem Resourcensparsam sein kann. Windows, und ich spreche hier nicht Windows CE oder Mobile, kann hier nie unter ein gewisses Level gebracht werden, zumindest nicht durch Endnutzer. Schau dir an auf was für minimaler Hardware ein echtes Linux laufen kann, nimm das Beagleboard, ein echtes Ubuntu mit Desktop auf einem Board mit 600 MHz ARM, 128 MB RAM und 256 MB Flash; abgesehen davon das Windows 7 nicht auf ARM läuft, glaubst du kannst ein Windows 7 auf einer Platte mit nur 256 MB Speicher installieren? Vergiss nicht, beim Beagleboard sind dort auch noch diverse Anwendungen drauf, d.h. das System darf nicht einmal alles belegen. Und glaubst du Windows 7 würde mit 128 MB RAM (Swapspeicher gibt es nicht!) überhaupt booten und wäre mit 600 MHz CPU noch bedienbar?

    Da dich keiner zwingt zu wechseln und es dir anscheinend nichts ausmacht, laut deiner eigenen Aussage, 50 Euro pro Jahr an MS zu zahlen, bleibe doch bei dem System das dich glücklich macht.

    /Mecki

  13. Re: Warum sollte ich zu Linux wechseln?

    Autor: Astorek 05.04.12 - 17:53

    Its_Me schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Immer wieder lese ich wie einfach es doch ist zu Linux zu wechseln. Klar,
    > ein Ubuntu zu installieren ist nicht schwieriger als Windows. Aber welchen
    > Vorteil habe ich dadurch?
    Generell sollte einfach jeder das System nutzen, was er mag. Für mich haben beide "Welten" sowohl Vor- als auch Nachteile...

    > Kosten? Gut Linux ist erst einmal umsonst. Windows kostet aber auch nicht
    > die Welt. Selbst wenn ich mir alle 3 Jahre die aktuelle Version kaufe sind
    > das pro Jahr vielleicht 50 Euro.
    Und wenn ich einem Kumpel sein Windows neu installieren darf, er aber seinen CD-Key verloren hat, darf ich erstmal mit speziellen Programmen nach der Seriennummer fahnden ;)

    > Stabilität? Ist seit windows XP eigentlich kein Thema mehr. Mein aktuelles
    > Windows 7 habe ich mit dem Erscheinen von Windows 7 aufgesetzt und läuft
    > seit dem ohne Probleme.
    In Sachen Stabilität dürfte Linux - meines Empfindens - etwa gleichauf mit Windows sein.

    > Sicherheit? Da ist man bei Linux sicherlich noch etwas besser aufgestellt,
    > aber wenn man den PC mit etwas Verstand benutzt ist das eigentlich auch
    > unter Windows kein Problem.
    Wobei auch hier erst seit XP SP2 - gottseidank - massivst von MS nachgebessert wurde...

    > Spiele sind praktisch nicht existent.
    Dem muss ich widersprechen. "Bürospiele" (sowas wie Solitär) gibts zur Genüge. In den letzten Jahren sind vorallem zahlreiche Indie-Spiele auch für Linux erschienen, darunter auch massenmarkttaugliche (Amnesia, Oil Rush). Woran es an Linux noch fehlt, sind sog. AAA-Titel - da ist noch Nachholbedarf und leider das typische Henne-Ei-Problem: Keiner, der sich "Gamer" nennt, nutzt Linux wegen zuwenig AAA-Spielen und Entwickler sehen keinen Grund, bei so wenig Spielern AAA-Spiele für Linux zu entwickeln...

    > Ich habe einiges an „exotischer“ Hardware. Eine
    > Festplattenreceiver mit USB-Anschluss, einen GPS-Fahrradtacho oder einfach
    > nur ein Handy. Unter Windows gibt es garantiert die passende Software mit
    > Treibern. Unter Linux vielleicht.
    Die Treiberunterstützung unter Linux ist mittlerweile besser als ihr Ruf. Meistens gilt: Entweder läuft bei Linux alles out-of-the-box (und das ist glücklicherweise bei den meisten Rechnerkonfigurationen der Fall), oder man muss "frickeln". Unter Windows gilt indes: Fast immer benötigt man eine Installations-CD oder Treiber aus dem Internet.

    > Also irgendwie fehlt mir so der Vorteil, den man als „normaler“
    > PC-Benutzer hat, wenn man zu Linux wechseln würde. Nicht umsonst haben ja
    > auch 75 Prozent noch eine Windows-Installation parallel.
    Ganz ehrlich: Ich habe tatsächlich nur deswegen Windows parallel am Laufen, weil es nur dort das ElsterFormular und AAA-Spiele gibt. Meine alltäglichen Arbeiten hingegen erledige ich ausschließlich unter Linux.

    Mal ein paar Vorteile, die auch ein Privatanwender in Linux hat:
    - Die Paketverwaltung ist momentan das Vorzeigeschild für Linux und ähnelt vom Konzept her dem AppStore von Apple: Software installieren? Paketverwaltung starten, Software anklicken, schon wird alles automatisch installiert. Deinstallieren? Dasselbe in Grün. Jegliche installierte Software (und nicht nur MS-Software, wie unter Windows) mit einem einzigen Klick installieren? Paketverwaltung starten, auf "Update" klicken, und schon hat man jegliche Software, sei es Kernel oder Firefox, auf den aktuellsten Stand aktualisiert.
    - Die Bedienung des Desktops ist - je nach verwendete Desktopumgebung - teilweise enorm erleichternd. Ich habe mich z.B. schon so stark an mehrere Desktops nebeneinander und an Expose gewöhnt, dass ich die unter Windows jedesmal vermisse... Einfach den Mauszeiger in eine Ecke schieben, schon werden alle Fenster nebeneinander sortiert aufgereiht und per Mausklick in den Vordergrund gebracht. Sehr genial umgesetzt, dass mMn. weder an Alt-Tab noch an Win-Tab unter Windows ankommt.
    - Vorallem ältere Geräte, die unter aktuellen Windows-Betriebssystemen nicht mehr laufen, hat man unter Linux idR. sehr gute Chancen es wieder funktionsfähig zu machen. Ich habe zuhause einen uralten Lexmark-Drucker stehen, der dennoch einwandfrei läuft - für den es aber leider keinen funktionierenden Treiber ab Vista mehr gibt. Unter Linux hingegen druckt der Drucker wie am ersten Tag...
    - Die Voreinrichtung von aktuellen Linux-Distributionen ist so eingestellt, dass man damit ab Werk direkt nach der Installation arbeiten kann - Stichwort OpenOffice (bzw. Libreoffice). Unter Windows hingegen fängt das große Software-Installieren nach dem Betriebssystem gerade erst an...
    - Kleiner Vorteil während der Installation: Während die Daten auf die Festplatte kopiert werden, kann man unter Linux bereits im Internet surfen und generell das "Betriebssystem auf CD" ausprobieren.
    - Diverse Software ist unter Linux um Welten besser als unter Windows. Den Networkmanager z.B. will ich auf meinem Linux-Laptop nichtmehr missen, so schnell wie man damit Verbindungen aufbauen kann...

    ---

    Generell kommt es immer auf den Blickwinkel und den eigenen Bedürfnissen an, welches Betriebssystem man nutzt und welches man meidet...

  14. Re: Warum sollte ich zu Linux wechseln?

    Autor: Gigadoc 2 05.04.12 - 19:04

    Aus Neugier, ganz einfach.

    Du probierst es aus, erst als LiveCD, oder in einer VM, dann vielleicht auch mal einen Dualboot. Wenn du es mal über einen längeren Zeitraum probiert hast (also nicht nur 10 Minuten), überlegst du dir womit du lieber arbeitest. Dann gehst du entweder zurück zu Windows, wechselst zu Linux, oder bleibst bei einem Dualboot (wie ich).

    Du kannst tausend kleine Gründe dafür oder dagegen finden, das ändert im Endeffekt aber nichts. Rein theoretisch würde mir Windows auch mehr bringen, weil ich schon mal was aktuelles spiele, und nicht immer auf freie Software bestehe (auch wenn ich sie bevorzuge).
    Ich nutze ja sogar noch ab und zu Windows, aber eben nicht mehr hauptsächlich. Linux zu benutzen ist für mich irgendwie angenehmer, wahrscheinlich da ich die Funktionsweise etwas besser verstehe als die von Windows, und stabiler kommt es mir auch vor. Obwohl ich Windows viel länger kenne und nutze als Linux, kommt es mir mittlerweile einfach fremd vor.

    Ob du wechseln solltest, musst du schon selbst herausfinden, nur musst du es wie gesagt über einen längeren Zeitraum testen. Am Anfang reibt man sich stets an allem was irgendwie "anders" ist, daher ist zwei Tage testen einfach nicht ausreichend.

  15. Re: Warum sollte ich zu Linux wechseln?

    Autor: Thaodan 06.04.12 - 11:35

    Die Inkompatibilität von Dateifoormaten hat nicht direkt was mit Linux zu tun.

  16. Re: Warum sollte ich zu Linux wechseln?

    Autor: kmork 06.04.12 - 14:50

    Its_Me schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Immer wieder lese ich wie einfach es doch ist zu Linux zu wechseln. Klar,
    > ein Ubuntu zu installieren ist nicht schwieriger als Windows. Aber welchen
    > Vorteil habe ich dadurch?

    Mir fehlt in deiner Liste der möglichen Argumente das Thema Anpassbarkeit. Die Möglichkeiten, die ich mit den verschiedenen Linuxdistributionen habe, das System an meinen Geschmack und meine Wünsche anzupassen, möchte ich nie wieder missen.

    Außerdem fehlt das Thema Konsistenz. Je nachdem, welche Desktopumgebung ich nutze, gibt es für alle meine Bedürfnisse passende Software, die zusammen mit der Desktopumgebung stets wie aus einem Guss wirkt.

    In Windows dagegen gibt es sehr viele Programme, die sich um das voreingestellte Theme einen Dreck scheren. Ein Beispiel ist das neueste Visual Studio, was einfach nur potthässlich ist und sich sogut wie garnicht in seinem Aussehen verändern lässt. In Linux habe ich die absolute Entscheidungsfreiheit und an den Stellen, wo mir Konfigurationsmöglichkeiten fehlen, habe ich dank dem OpenSource-Prinzip die Möglichkeit, selbst Hand anzulegen.

  17. Re: Warum...

    Autor: Lapje 06.04.12 - 15:31

    Turner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und auf Anti-Viren-Programme die dauerhaft einen
    > CPU-Kern und ein Gig RAM verfressen kann ich auch verzichten.

    Ach kommt Leute, bleibt doch wenigestens einmal realistisch...

  18. Ich stimme dir bei allen Punkten zu

    Autor: tpunkterror 06.04.12 - 18:22

    Für mich war der Grund, dass ich meine Windows-Lizenz nicht mehr gefunden habe und einfach zu faul war, weiter zu suchen.
    Programmieren funktioniert unter Linux deutlich besser, das ist so das Einzige, was mir einfällt. Wenn man mag, hat man unter Linux mehr Kontrolle über das System, bei Windows müsste man dann schon Ultimate besitzen oder extrem viel Ahnung haben, um alle Features freizuschalten. Allerdings ist das wohl eher etwas für Admins.
    Mit Windows habe ich so ziemlich die gleichen Erfahrungen gemacht, wie du. Malware- und Bluescreen-frei seit Ende 2005. Davor hatte ich auch nur einmal einen Virus auf meinem System. Kann natürlich immer sein, dass ich nicht jegliche Malware entdeckt hatte.

    Windows lief auf meinem System, erschaffen im Jahre 2005, schneller als Ubuntu. Allerdings nicht so gravierend, dass ich es als lästig empfinde.

    Wo Ubuntu extrem sinnvoll war ist auf dem Laptop meiner Mutter. Der läuft jetzt um einiges flotter, da hier kein Antivirus und Ähnliches mehr laufen muss. Zusätzlich hat sie's deutlich einfacher ihre gewohnten Programme zu finden und zu benutzen. Ich habe keine Angst mehr, dass sie das Ding mit heftiger Malware zerkloppt.

    Das ist so ziemlich alles, was mir einfällt zu dem Thema.

  19. Re: Ich stimme dir bei allen Punkten zu

    Autor: ThorstenFull 08.04.12 - 11:35

    Meine Intention zu Linux zu wechseln, kam aus dem Mühevollen ersten Versuch, ein geschrottetes Windows zu reparieren oder wenigstens die Daten zu retten. Ich entdeckte Knoppix und mein Interesse für Open Source.

  20. Re: Warum sollte ich zu Linux wechseln?

    Autor: Der Kaiser! 15.04.12 - 01:31

    > Warum sollte ich zu Linux wechseln?

    > Welchen Vorteil habe ich dadurch?

    Du bist nicht gezwungen Upgrades mitzumachen.

    Man kann Linux ausprobieren ohne es installieren zu müssen.

    Man kann sich jeden Teil angucken und modifizieren.

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 15.04.12 01:39 durch Der Kaiser!.

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