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Ob das clever ist?

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  1. Ob das clever ist?

    Autor: intnotnull12 28.11.14 - 11:51

    Komme selbst aus BW. Hier knüpft sich viel Markenvertrauen an diesen ur-süddeutschen Namen "Kabel BW". Will mich da selbst gar nicht ausschließen.

    "Kabel BW" hat hier unten echt Punkte gemacht und ist eingeführt, "unitymedia" hörte sich für mich zunächst mal nach irgendeinem International-Mist an, den ich nicht einschätzen kann.

  2. Re: Ob das clever ist?

    Autor: TheUnichi 28.11.14 - 12:27

    intnotnull12 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Komme selbst aus BW. Hier knüpft sich viel Markenvertrauen an diesen
    > ur-süddeutschen Namen "Kabel BW". Will mich da selbst gar nicht
    > ausschließen.
    >
    > "Kabel BW" hat hier unten echt Punkte gemacht und ist eingeführt,
    > "unitymedia" hörte sich für mich zunächst mal nach irgendeinem
    > International-Mist an, den ich nicht einschätzen kann.

    Du hast aber gelesen, dass sich nur der Name ändert, ja?

    "Unity" heißt Einheit, ich wüsste nicht, wo Unitymedia ein schlechterer Name wäre als etwas lokal eingrenzendes wie KabelBW.

    Was macht denn KabelBW, wenn sie mal in NRW oder Rheinland-Pfalz Produkte anbieten wollen?

  3. Re: Ob das clever ist?

    Autor: intnotnull12 28.11.14 - 14:13

    Ja, nur der Name, aber der - bzw. die Marke - ist nun einmal sehr sehr wichtig.

    Ich finde "KabelBW" trotzdem viel besser. Zum einen, weil der Name klar das Produkt benennt (Kabel=Kabelanschluss, heißt die Firma "unitymedia", dann bin ich für einen Moment am Nachdenken, was das überhaupt sein soll -> schlecht).

    Außerdem, ob berechtigt oder unberechtigt, die Badener und Schwaben glauben, dass ein Produkt mutmaßlich einen Qualitätsvorsprung hat, wenn es "von hier" kommt. Das ist irrational, aber das Kriterium der Rationalität spielt für die Akzeptanz keine Rolle. Und für den "Glauben", ob es von hier kommt, ist nunmal die Marke, nicht das Konzerngeflecht dahinter entscheidend.

    Der Baden-Württemberger ist z.B. auch bereit, einem Produkt mehr Geduld entgegenzubringen, wenn er meint, es kommt von hier. Wichtig auch für so subtile Sachen wie hotline etc., wenns Störungen gibt.

    So Stimmungsgeschichten wirken wiederum auch zurück auf die Mitarbeiter des Unternehmens. Hier unten wirst Du besser angeguckt, wenn Du sagst, Du arbeitest bei "KabelBW", als wenn Du sagst "unitymedia" ("hä, wasisndas, also IrgenwasMitMedien? (tm Florian Schröder)").

    Last not least ist "unitymedia" einfach auch kein starker Firmenname. "Unity" klingt Orwell-mäßig, weil man weiß, in der Wirtschaft, da gibts ohnehin keine Einigkeit, da gibts nur Konkurrenz.

    Und "media" ist eine Leerformel, deutet auf "Medien" hin, und wird durch das Pseudolatein künstlich veredelt. "Unitymedia" ist daher schon für sich genommen, unabhängig von dem Namenswechsel, einfach als Wortmarke nicht überzeugend.

  4. Re: Ob das clever ist?

    Autor: TheUnichi 28.11.14 - 16:02

    intnotnull12 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, nur der Name, aber der - bzw. die Marke - ist nun einmal sehr sehr
    > wichtig.
    >
    > Ich finde "KabelBW" trotzdem viel besser. Zum einen, weil der Name klar das
    > Produkt benennt (Kabel=Kabelanschluss, heißt die Firma "unitymedia", dann
    > bin ich für einen Moment am Nachdenken, was das überhaupt sein soll ->
    > schlecht).
    >
    > Außerdem, ob berechtigt oder unberechtigt, die Badener und Schwaben
    > glauben, dass ein Produkt mutmaßlich einen Qualitätsvorsprung hat, wenn es
    > "von hier" kommt. Das ist irrational, aber das Kriterium der Rationalität
    > spielt für die Akzeptanz keine Rolle. Und für den "Glauben", ob es von hier
    > kommt, ist nunmal die Marke, nicht das Konzerngeflecht dahinter
    > entscheidend.
    >
    > Der Baden-Württemberger ist z.B. auch bereit, einem Produkt mehr Geduld
    > entgegenzubringen, wenn er meint, es kommt von hier. Wichtig auch für so
    > subtile Sachen wie hotline etc., wenns Störungen gibt.

    Das ist doch Grütze. Soll deshalb das Unternehmen in ganz Deutschland nun anders heißen? KabelNRW, KabelH, KabelRF, KabelB oder was?

    Die Grundaussage hier ist, dass sich die BWler für etwas besseres halten und das muss nun nicht unbedingt europaweit Unterstützung finden...

    > So Stimmungsgeschichten wirken wiederum auch zurück auf die Mitarbeiter des
    > Unternehmens. Hier unten wirst Du besser angeguckt, wenn Du sagst, Du
    > arbeitest bei "KabelBW", als wenn Du sagst "unitymedia" ("hä, wasisndas,
    > also IrgenwasMitMedien? (tm Florian Schröder)").

    Das zeugt eher von Dummheit, ganz ehrlich.
    Muss auch nicht europaweit unterstützt werden.

    > Last not least ist "unitymedia" einfach auch kein starker Firmenname.
    > "Unity" klingt Orwell-mäßig, weil man weiß, in der Wirtschaft, da gibts
    > ohnehin keine Einigkeit, da gibts nur Konkurrenz.

    Nochmal. Unity heißt Einheit.
    Das liegt daran, dass dort nicht nur Internet, sondern auch Entertainment sowie Mobilfunkverträge angeboten werden. Alles aus einer Hand.
    Kabel ist eben nicht nur Internet.

    > Und "media" ist eine Leerformel, deutet auf "Medien" hin, und wird durch
    > das Pseudolatein künstlich veredelt. "Unitymedia" ist daher schon für sich
    > genommen, unabhängig von dem Namenswechsel, einfach als Wortmarke nicht
    > überzeugend.

    Und was ist denn das, was du mit dem Internet und Fernsehen konsumierst?
    Sind das nicht etwa Medien?

    Unitymedia sagt genau das aus, was es aussagen soll.
    Alle Medien aus einer Hand. Einheitlich, als Gesamtpaket.

    Alles andere ist doch Augenwischerei...

  5. Re: Ob das clever ist?

    Autor: intnotnull12 28.11.14 - 16:24

    Es geht doch darum, dass "unitymedia" ein Geschäft machen will, oder?

    So gesehen stellt sich doch nicht die Frage, ob es "unterstützungswürdig" ist, wenn sich die Zielgruppe für etwas besonderes halten sollte. Sondern ob es klug ist, einen Markennamen aufzugeben, der genau diese Emotion anspricht!

    Und Deine Rechtfertigung des Namens "unitymedia" überzeugt mich auch noch nicht.

    Es klingt für mich einfach zu sehr nach Leerformel. "Alle Medien aus einer Hand" - selbst wenn ich das daraus lesen könnte, was soll denn das heißen? Und, denkt der Kunde: will ich das überhaupt? Oder kommt da der nächste undurchschaubare Großkonzern aus Amerika auf mich zu?

    Mir ist schon klar, dass solche Bezeichnungen wie "unity", "challenge" etc. weit verbreiteter Unternehmensberater-Sprech sind.

    Man darf aber meiner Meinung nach nicht den Fehler machen zu glauben, deswegen könnten auch die Menschen da draußen etwas damit anfangen bzw. würden solche Ausdrücke automatisch emotional positiv bewerten.

    Recht hast Du damit, dass es natürlich sehr unpraktisch wäre, für jedes Bundesland einen eigenen Markennamen einzuführen. Aber genau an der Stelle hätte man eben überlegen müssen: wie finden wir einen Markennamen, der für ganz Deutschland das Vertrauen transportiert, das im Moment in BW da ist.

  6. Re: Ob das clever ist?

    Autor: quadronom 28.11.14 - 16:31

    Jop, das ist schon doof. Haben die keine Berater?
    Selbst als nicht Kabel-BW Kunde (wohn ja auch nicht da unten) habe ich ein vollständig positives Beispiel weil hier im Forum viele immer KBW sehr gelobt haben. Das brennt sich ein! Wäre sehr dumm von denen, die Marke sterben zu lassen.

    Oder – frei nach dem Batmanfilm – die Marke lebt lang genug, dass sie zum "bösewicht" wird; vielleicht also besser so :D

    %0|%0

  7. Re: Ob das clever ist?

    Autor: TheUnichi 01.12.14 - 10:52

    intnotnull12 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht doch darum, dass "unitymedia" ein Geschäft machen will, oder?
    >
    > So gesehen stellt sich doch nicht die Frage, ob es "unterstützungswürdig"
    > ist, wenn sich die Zielgruppe für etwas besonderes halten sollte. Sondern
    > ob es klug ist, einen Markennamen aufzugeben, der genau diese Emotion
    > anspricht!

    Ja, wenn es dazu führt, dass sie zukünftig in ihren Werbespots nicht immer 2 Namen mit demselben Logo zeigen müssen, natürlich!

    Weiterhin, würde man KabelBW nun weiter behalten und für alle anderen Unitymedia machen, würden sich die anderen auch verarscht vorkommen und sich fragen, warum BW hier bevorzugt werden sollte.

    Also ja, natürlich ist es sinnvoll. Da gibt es gar nichts dran zu drehen.

    > Und Deine Rechtfertigung des Namens "unitymedia" überzeugt mich auch noch
    > nicht.
    >
    > Es klingt für mich einfach zu sehr nach Leerformel. "Alle Medien aus einer
    > Hand" - selbst wenn ich das daraus lesen könnte, was soll denn das heißen?
    > Und, denkt der Kunde: will ich das überhaupt? Oder kommt da der nächste
    > undurchschaubare Großkonzern aus Amerika auf mich zu?

    "Vodafone" hat sich auch gut durchgesetzt. "O2" spricht man ja auch "ou-tou" aus und nocht "oh-zwei". Base heißt auch "bäis" und nicht "bahse".

    Hier geht es doch nur um eine Entscheidung:
    KabelBW oder Unitymedia

    Und die Antwort auf die Frage ist einfach logisch, sinnvoll zu erklären und ganz klar, Unitymedia.

    Ein neuer Name wäre noch schwachsinniger, da würde dann niemand mehr überhaupt irgendwas mit assoziieren...

    > Mir ist schon klar, dass solche Bezeichnungen wie "unity", "challenge" etc.
    > weit verbreiteter Unternehmensberater-Sprech sind.

    Was für einen Unternehmensberater-Sprech, es zeigt bereits das Grundkonzept der Firma und ist genau das, was sie machen. Nicht mehr und nicht weniger.

    Zur Aufgabe der Firma ist das der perfekt umschreibende Name.

    > Man darf aber meiner Meinung nach nicht den Fehler machen zu glauben,
    > deswegen könnten auch die Menschen da draußen etwas damit anfangen bzw.
    > würden solche Ausdrücke automatisch emotional positiv bewerten.

    Sollen sie auch nicht, es umschreibt einfach den Dienst.
    Noch dazu klingt es _cool_, _hip_, es ist neu, sie haben gute Angebote.

    Immer noch besser, als die Telekom.

    > Recht hast Du damit, dass es natürlich sehr unpraktisch wäre, für jedes
    > Bundesland einen eigenen Markennamen einzuführen. Aber genau an der Stelle
    > hätte man eben überlegen müssen: wie finden wir einen Markennamen, der für
    > ganz Deutschland das Vertrauen transportiert, das im Moment in BW da ist.

    "Kabel Deutschland" war leider schon vergeben ;)

  8. Re: Ob das clever ist?

    Autor: Pretzschi95 03.02.15 - 00:18

    Um mal hier Kurz mitzuschreiben ich geb TheUnichi schon wirklich Recht. Um zu der letzten Antwort ein Teil davon zu beantworten. Kabel Deutschland gehört ja jetzt zu Vodafone und soll laut Vodafone noch in diesem Jahr (2015) als "Eigenmarke" verschwinden. Also Kabel Deutschland wird dieses Jahr noch in Vodafone umfirmiert. Eins füge ich noch hinzu Vodafone prüft intern den Kauf von Liberty Global und somit von Unitymedia KabelBW. Das heißt wenn Vodafone, Liberty Global kauft bzw kaufen darf und Infinity Global KabelBW in Unitiymedia komplett integriert und umfirmiert sodass es also nur noch ein Name für beide Firmen (Unitymedia KabelBW) gibt, wird Vodafone Die Firmen Liberty Global und Unitymedia KabelBW eh in die eigene Firma also Vodafone integrieren und auch für diese 3 Firmen heißt es, dass sie dann "nicht mehr existieren" sondern so unter Vodafone firmieren. ABER das wird nur geschehen wenn VODAFONE LIBERTY GLOBAL kauft bzw. kaufen darf.

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