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Die GEMA sollte mal von ihrem Exklusivitätsanspruch wegkommen

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  1. Die GEMA sollte mal von ihrem Exklusivitätsanspruch wegkommen

    Autor: Spaghetticode 16.03.13 - 22:02

    Meine Vorstellung: Die Verwertungsgesellschaft sollte für den Künstler arbeiten, nicht dagegen. Dafür sollten zwei Grundsätze ganz wichtig sein, die von der GEMA bisher nicht erfüllt werden:
    1. Der Künstler sollte bestimmen, welche Stücke von der Verwertungsgesellschaft überhaupt verwertet werden sollen.
    2. Die Verwertungsgesellschaft sollte keine exklusiven Verwertungsrechte für die Musikstücke haben. Künstler sollten auch individuelle Verwertungsverträge abschließen können oder ihre Musik unter Creative-Commons-Lizenzen stellen können.

    Das wäre nur positiv für den Künstler, da er dadurch seine Reichweite erhöhen kann (er kann dann beispielsweise sowohl die GEMA-Kunden als auch die Creative-Commons-Anhänger bedienen).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.03.13 22:04 durch Spaghetticode.

  2. Re: Die GEMA sollte mal von ihrem Exklusivitätsanspruch wegkommen

    Autor: Trockenobst 17.03.13 - 06:48

    Spaghetticode schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > erhöhen kann (er kann dann beispielsweise sowohl die GEMA-Kunden als auch
    > die Creative-Commons-Anhänger bedienen).

    Das Thema wurde schon 100fach durchgekaut. Solange es keine Konkurrenz im Markt gibt, wird die GEMA keinen Finger rühren; besser gesagt die "Top Entscheider" durch die undemokratische Struktur der Organisation.

    Ich bezweifle dass die angedachte Konkurrenz überhaupt in den nächsten Jahren eine sein wird. Mit hunderten von Radio- und TV-Stellvertretergruppierungen, sowie Online-Radios, Streamingsites und natürlich Amazon und iTunes entsprechende Deals zu machen dauert lange, ist juristisch teuer und wird nur funktionieren wenn man genug Suppe hat die man verteilen kann. Nur wenige werden die GEMA verlassen, wenn sie dort nur ein paar 100er im Jahr "sicher" haben. Dazu laufen die Verträge unglaublich lange. Wer jetzt kündigt, ist erst in drei-fünf Jahren raus.

    Das selektieren welcher Song unter CC steht und welcher "Kommerziell" verwertet wird ist unglaublich schwierig. In der Maxime der maximalen Gewinnabsicht werden weitaus weniger ihre Rosinen dem Netz schenken als Allgemein angenommen. In England, USA etc. gibt es keine aggressive GEMA und ich sehe die großen, bekannten Bands nicht ganze Alben verschenken.

    Die verschenkten Alben, etwa bei Soundcloud und Jamendo, sind meist, gewöhnungsbedürftig oder gehören zu Musiksparten die kaum Mainstream sind. Wer in diesen Sparten unterwegs ist, brauchte nie eine GEMA, aber somit auch nichts anderes, da er kaum damit rechnet je Geld zu verdienen.

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