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Zu Recht
Autor: elcaron 16.05.22 - 07:56
Wenn das fest genug im Arbeitsvertrag verankert ist, dass man danach wohnen und bauen kann, dann ist das Gold wert.
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Re: Zu Recht
Autor: HG1991 16.05.22 - 08:06
elcaron schrieb:
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> Wenn das fest genug im Arbeitsvertrag verankert ist, dass man danach wohnen
> und bauen kann, dann ist das Gold wert.
+1 -
Re: Zu Recht
Autor: goggi 16.05.22 - 08:53
Möge der BrainDrain beginnen. Klar kann nicht jeder HO machen, aber bei den Jobs, wo es möglich ist, werden viele die Chance nutzen. Mehr Komfort im Leben und am Tag. Für die Companies mehr Personal, welche motivier sind.
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Re: Zu Recht
Autor: christian_k 16.05.22 - 09:06
Naiv.
Mit dem Arbeitsrecht der USA kannst du dir im Zweifelsfall mit dem Vertrag den Hintern abwischen.
Ob es in in 5 oder 10 Jahren die Firma noch gibt, weiß auch niemand.
Irgendwo 'am Arsch der Welt' bauen, wo keine anderen Jobs erreichbar sind, bleibt ein großes Risiko.
Mit der Hoffnung, für immer Home-Office zu machen, werden Leute auf die Nase fallen.
Es gibt natürlich auch die Problematik mit Jobs für den Partner/Partnerin, Schulen und Ausbildungen für Kinder...
HG1991 schrieb:
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> elcaron schrieb:
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> -----
> > Wenn das fest genug im Arbeitsvertrag verankert ist, dass man danach
> wohnen
> > und bauen kann, dann ist das Gold wert.
>
> +1
1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.05.22 09:09 durch christian_k. -
Re: Zu Recht
Autor: Termuellinator 16.05.22 - 09:17
Jap - dass so viele deutsche Firmen dieses Gottesgeschenk so schnell wie moeglich wieder Abschaffen wollen ist mir auch einfach unbegreiflich. Und dann wundert man sich wieder ueber "Fachkraeftemangel"...
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Re: Zu Recht
Autor: tomatentee 16.05.22 - 09:21
Ich weiß nicht wie das in den USA ist. Ich habe einen Arbeitsvertrag mit zugesichertem Homeoffice (wurde jetzt grade ergänzt) und kann bei dem AG bleiben bis ich in Rente gehe. Wenn ich woanders hingehe muss da halt auch HO zugesichert werden, wo ist das Problem? Ich sehe nicht, dass wir bis zu meiner Rente einen Überfluss an guten IT'lern kriegen, dass ich mir da irgendwie Sorgen machen müsste.
Ich persönlich habe in einem Ballungsraum gekauft und hab kein Problem damit 5 Tage die Woche ins Büro zu fahren (muss nicht sein aber wenn der Rest passt wars kein Ausschlusskriterium) - daher ist das Thema für mich eher unkritisch - ich sehe aber nicht dass das in D (zumindest in der IT) ein Problem werden könnte... -
Re: Zu Recht
Autor: notuf 16.05.22 - 09:29
christian_k schrieb:
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> Naiv.
> Mit dem Arbeitsrecht der USA kannst du dir im Zweifelsfall mit dem Vertrag
> den Hintern abwischen.
>
> Ob es in in 5 oder 10 Jahren die Firma noch gibt, weiß auch niemand.
> Irgendwo 'am Arsch der Welt' bauen, wo keine anderen Jobs erreichbar sind,
> bleibt ein großes Risiko.
> Mit der Hoffnung, für immer Home-Office zu machen, werden Leute auf die
> Nase fallen.
> Es gibt natürlich auch die Problematik mit Jobs für den Partner/Partnerin,
> Schulen und Ausbildungen für Kinder...
Es ist eher naiv zu glauben, dass es noch eine Rückkehr zum Vor-Corona-Büro-Job geben wird.
Klar gibt es vereinzelt ewig-gestrige Arbeitgeber und Manager, die nun versuchen, die Zeit zurückzudrehen. Diese werden aber mittelfristig keine Leute mehr finden und sich somit zwangsweise öffnen müssen. Oder sie werden mangels Mitarbeitern vom Markt verschwinden.
Homeoffice wird noch mehr werden, allein schon aus ökologischen Aspekten. Und wenn erstmal die langfristigen Mietverträge der Unternehmen ausgelaufen wird (da wird aber eine Blase platzen!), werden sie auch die Vorteile für sich erkennen. Hier und da ein paar Shared-Office-Spaces für Leute, die sich mal treffen wollen für einen Workshop und das war's.
Ja, geht nicht mit jedem Beruf - aber das behautet auch niemand. Ja, HO ist nicht für jeden gut und die Personen können ja dann in das o.g. Büro gehen. -
Re: Zu Recht
Autor: notuf 16.05.22 - 09:30
Termuellinator schrieb:
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> Jap - dass so viele deutsche Firmen dieses Gottesgeschenk so schnell wie
> moeglich wieder Abschaffen wollen ist mir auch einfach unbegreiflich. Und
> dann wundert man sich wieder ueber "Fachkraeftemangel"...
Die Evolution aka "Marktwirtschaft" wird es schon richten. -
Re: Zu Recht
Autor: christian_k 16.05.22 - 10:19
Ich gehe auch davon aus, dass es mehr HO geben wird, alles andere wäre sehr verwunderlich.
Das ist aber nicht mein Einwand. Wenn in einem Spiel die (abstrakte) Chance steigt, sollte man sich trotzdem überlegen, persönlich alles auf eine Karte zu setzen.
Für fast alle Menschen bindet ein eigenes Haus den Großteil des Vermögens und und ein wesentlicher Teil des Einkommens wird dafür aufgebracht.
Entsprechend hoch ist das Risiko für den Fall, dass der Plan doch nicht so läuft
Falls man das Haus aus irgendeinem Grund später verkaufen will oder muss, ist der Kreis möglicher Käufer auch viel kleiner, wenn man von dort nur im Home-Office arbeiten kann.
notuf schrieb:
--
> Es ist eher naiv zu glauben, dass es noch eine Rückkehr zum
> Vor-Corona-Büro-Job geben wird.
> Klar gibt es vereinzelt ewig-gestrige Arbeitgeber und Manager, die nun
> versuchen, die Zeit zurückzudrehen. Diese werden aber mittelfristig keine
> Leute mehr finden und sich somit zwangsweise öffnen müssen. Oder sie werden
> mangels Mitarbeitern vom Markt verschwinden.
>
> Homeoffice wird noch mehr werden, allein schon aus ökologischen Aspekten.
> Und wenn erstmal die langfristigen Mietverträge der Unternehmen ausgelaufen
> wird (da wird aber eine Blase platzen!), werden sie auch die Vorteile für
> sich erkennen. Hier und da ein paar Shared-Office-Spaces für Leute, die
> sich mal treffen wollen für einen Workshop und das war's.
>
> Ja, geht nicht mit jedem Beruf - aber das behautet auch niemand. Ja, HO ist
> nicht für jeden gut und die Personen können ja dann in das o.g. Büro gehen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.05.22 10:27 durch christian_k. -
Re: Zu Recht
Autor: leMatin 16.05.22 - 10:51
christian_k schrieb:
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> Für fast alle Menschen bindet ein eigenes Haus den Großteil des Vermögens
> und und ein wesentlicher Teil des Einkommens wird dafür aufgebracht.
> Entsprechend hoch ist das Risiko für den Fall, dass der Plan doch nicht so
> läuft
"Hoch" ist ja wohl ziemlich relativ. Im Vergleich zur vollständig verlorenen Miete hat man hier in einem großteil des Landes in den letzten Jahren bei Verkauf eine ordentliche Rendite eingefahren. Selbst ohne Rendite wird man bei Verkauf das Haus nicht verschenken - selbst in der vermeintlichen "Pampa" und da stellt sich dann wieder die Frage, ob man als Mieter für den gleichen Nutzungszeitraum mehr geblecht hätte.
> Falls man das Haus aus irgendeinem Grund später verkaufen will oder muss,
> ist der Kreis möglicher Käufer auch viel kleiner, wenn man von dort nur im
> Home-Office arbeiten kann.
Dieser "viel kleiner[e]" Kreis wird aber in Realität immer größer, da - und da scheinst Du ja auch davon auszugehen - HO definiv zu- statt abnehmen wird. Nebenbei gehört dieser Kreis zugleich zum einkommensstärkeren Teil der Bevölkerung bzw. hat zumindest potenziell mehr freies Einkommen, da weniger Mobilitätskosten anfallen.



