1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Unternehmen: Statistisches…

Wie damals in der DDR

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wie damals in der DDR

    Autor: Phonehoppy 05.03.20 - 19:15

    Das "Neue Deutschland" titelte in den 80er Jahren:

    "Die Statistik muss wieder eine Größe werden, mit der man rechnen kann."

    Damals ging es darum, dass die DDR-Regierungsstatistik in Zeiten von Gemüseknappheit die reichlich vorhandenen Wassermelonen dem Gemüse zurechnete, anstatt dem Obst.

    Heute werden 30 MBit/s für ein Unternehmen als "schnelles Internet" bezeichnet. OK, so kann man's auch machen.

  2. Re: Wie damals in der DDR

    Autor: 0x4010 05.03.20 - 19:37

    Die Züge der Bahn mit 6 Minuten Verspätung sind ja auch noch pünktlich usw...

  3. Re: Wie damals in der DDR

    Autor: Faksimile 05.03.20 - 19:57

    War da nicht die Forderung der EU: 100% >30Mbit/s, und 50% >100Mbit/s HABEN! Nicht buchen KÖNNEN.

  4. Re: Wie damals in der DDR

    Autor: Peter V. 05.03.20 - 20:14

    Phonehoppy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das "Neue Deutschland" titelte in den 80er Jahren:
    >
    > "Die Statistik muss wieder eine Größe werden, mit der man rechnen kann."
    >
    > Damals ging es darum, dass die DDR-Regierungsstatistik in Zeiten von
    > Gemüseknappheit die reichlich vorhandenen Wassermelonen dem Gemüse
    > zurechnete, anstatt dem Obst.
    >
    > Heute werden 30 MBit/s für ein Unternehmen als "schnelles Internet"
    > bezeichnet. OK, so kann man's auch machen.
    Nur weil man die Bezeichnung der Kategorie nicht teilt, der Wert wird ja sogar angegeben, den Vergleich zu einem solchen Unrechtsstaat zu bringen ist nicht schlecht.

  5. Re: Wie damals in der DDR

    Autor: Sharra 05.03.20 - 20:27

    Und nicht vergessen, komplett ausgefallene Züge gelten auch nicht als verspätet, sondern fallen komplett aus der Statistik.

  6. Re: Wie damals in der DDR

    Autor: LinuxMcBook 05.03.20 - 22:20

    Phonehoppy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Heute werden 30 MBit/s für ein Unternehmen als "schnelles Internet"
    > bezeichnet. OK, so kann man's auch machen.

    Man muss aber mal festhalten, dass nicht nur das Statistische Bundesamt 30 MBit als "schnell" definiert, sondern auch die EU, wenn sie Breitbandziele definiert...
    So falsch kann das also nicht sein!

  7. Re: Wie damals in der DDR

    Autor: Anonymer Nutzer 05.03.20 - 23:09

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Phonehoppy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Heute werden 30 MBit/s für ein Unternehmen als "schnelles Internet"
    > > bezeichnet. OK, so kann man's auch machen.
    >
    > Man muss aber mal festhalten, dass nicht nur das Statistische Bundesamt 30
    > MBit als "schnell" definiert, sondern auch die EU, wenn sie Breitbandziele
    > definiert...
    > So falsch kann das also nicht sein!

    Weil die auch soviel Ahnung haben dort in Brüssel von IT, Internet und überhaupt. Die Quelle der Wahrheit!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.03.20 23:10 durch nweeiqr.

  8. Re: Wie damals in der DDR

    Autor: Genie 05.03.20 - 23:19

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man muss aber mal festhalten, dass nicht nur das Statistische Bundesamt 30
    > MBit als "schnell" definiert, sondern auch die EU, wenn sie Breitbandziele
    > definiert...

    Für das Jahr 2013. Nicht 2020.

    "Im Rahmen ihrer Strategie Europa 2020 legte die EU im Jahr 2010 drei Ziele für den Breitbandausbau fest. Diese bestehen darin, bis 2013 grundlegende Breitbanddienste (bis zu 30 Megabit pro Sekunde, Mbit/s) für alle Europäer verfügbar zu machen, bis 2020 alle Europäer mit schnellen Breitbanddiensten (über 30 Mbit/s) zu versorgen und bis 2020 sicherzustellen, dass mindestens 50 % aller europäischen Haushalte ultraschnelle Breitbandverbindungen (über 100 Mbit/s) nutzen."

  9. Re: Wie damals in der DDR

    Autor: LinuxMcBook 05.03.20 - 23:21

    Also eigentlich widerspricht das nicht dem, was ich geschrieben habe ;) ;)

  10. Re: Wie damals in der DDR

    Autor: Genie 05.03.20 - 23:30

    Ich finde schon. Die EU würde im Jahr 2020 sicher nicht sagen, dass 30Mbit schnell sind, sondern das absolute Minimum. Und nicht mal das, gibt es in Deutschland. 41 % der Unternehmen haben weniger! 41 % !

  11. Re: Wie damals in der DDR

    Autor: jimbokork 06.03.20 - 03:02

    und das ganz bestimmt auch weil sie aus kostengründen am arsch der welt residieren dürfen ...

    wieviel mehr soll man diese sinnlosvereine/liebschaften noch allimentieren?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.03.20 03:06 durch jimbokork.

  12. Re: Wie damals in der DDR

    Autor: Snoozel 06.03.20 - 06:50

    > und das ganz bestimmt auch weil sie aus kostengründen am arsch der welt
    > residieren dürfen ...
    >
    > wieviel mehr soll man diese sinnlosvereine/liebschaften noch allimentieren?

    Klar, verlagern wir doch einfach auch alle Unternehmen in die Städte. Aber dann bitte nicht über den Gestank und Lärm von Landwirtschaftsbetrieben, Mastbetrieben, Produktionsstätten etc. beschweren.

  13. Re: Wie damals in der DDR

    Autor: DX12forWin311 06.03.20 - 07:39

    Funktioniert doch ganz hervorragend in zum Beispiel New York. Einfach 2 Stunden zur Arbeit. Dann hat man nicht mehr das Bedürfnis irgendetwas anderes an Tag zu machen.
    Und die produzierenden Unternehmen können auch ganz hervorragend in Großstädte umziehen.

  14. Re: Wie damals in der DDR

    Autor: _2xs 06.03.20 - 10:44

    Phonehoppy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das "Neue Deutschland" titelte in den 80er Jahren:
    >
    > "Die Statistik muss wieder eine Größe werden, mit der man rechnen kann."
    >
    > Damals ging es darum, dass die DDR-Regierungsstatistik in Zeiten von
    > Gemüseknappheit die reichlich vorhandenen Wassermelonen dem Gemüse
    > zurechnete, anstatt dem Obst.
    >
    > Heute werden 30 MBit/s für ein Unternehmen als "schnelles Internet"
    > bezeichnet. OK, so kann man's auch machen.

    Sei froh, daß sie nicht Kartoffeln als Gemüse deklariert haben, wie die Amerikaner es tun. Pommes ftw. man ernährt sich schließlich von gesunden Gemüse ;-).

    Für mich sind 25Mbit schnelles Internet. Mir ist eher ein schneller Ping wichtig. Für die Fernsehunterhaltung habe ich Sat und brauche kein Netflix in 8k. Die Diskussion ist aber schon lächerlich, denn die Leute, die es betrifft haben gerade mal 2Mbit UND das noch nichtmal zuverlässig.

  15. Re: Wie damals in der DDR

    Autor: ibsi 06.03.20 - 11:08

    _2xs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sei froh, daß sie nicht Kartoffeln als Gemüse deklariert haben, wie die
    > Amerikaner es tun. Pommes ftw. man ernährt sich schließlich von gesunden
    > Gemüse ;-).
    Das versteh ich nicht. Kartoffeln sind Gemüse. Pommes sind verarbeitete Produkte und enthalten Gemüse

  16. Re: Wie damals in der DDR

    Autor: davidcl0nel 06.03.20 - 13:36

    Genie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LinuxMcBook schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Für das Jahr 2013. Nicht 2020.
    >

    Das ist halt das Problem, wenn das spezifiziert wird, dann quer durch die EU gefaxt wird, dort jahrelang auf den Schreibtischen liegt, und dann 2020 in ein Gesetz gegossen werden soll...

    Da hätte von vorn herein schon ein Faktor pro Jahr drin sein müssen, a la Moores Gesetz. Denn auch mit GBit können wir uns dann nicht die nächsten 50 Jahre ausruhen, sondern müssen da auch weiter gehen....

  17. Re: Wie damals in der DDR

    Autor: AynRandHatteRecht 06.03.20 - 13:40

    Phonehoppy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das "Neue Deutschland" titelte in den 80er Jahren:
    >
    > "Die Statistik muss wieder eine Größe werden, mit der man rechnen kann."
    >
    > Damals ging es darum, dass die DDR-Regierungsstatistik in Zeiten von
    > Gemüseknappheit die reichlich vorhandenen Wassermelonen dem Gemüse
    > zurechnete, anstatt dem Obst.
    >
    > Heute werden 30 MBit/s für ein Unternehmen als "schnelles Internet"
    > bezeichnet. OK, so kann man's auch machen.

    Lustigerweise jammern die Ossi auch heute wieder so wie damals. Hätte Honnecker rechtzeitig ein paar Panzer aufgefahren, wäre die DDR vielleicht heute noch am leben.

    Und in Osteuropa, wo keine reichen Wessis mit Stütze aushalfen, haben die Leute viel härter malocht und deshalb auch in ländlichen Regionen Breitband: Sie haben oftmals eigene Funknetze gebaut mit zB Ubiquity Wifi-Krempel. So wie in rural USA auch. Aber hier in Schland wird nur gemeckert und gemotzt, Merkel und/oder irgendwelchen unbeteiligten Leuten die Schuld gegeben.

  18. Re: Wie damals in der DDR

    Autor: McWiesel 06.03.20 - 15:09

    > Aber hier in Schland wird nur gemeckert und gemotzt, Merkel und/oder irgendwelchen unbeteiligten Leuten die Schuld gegeben.

    In Schland ist aber auch ganz viel verboten und überreguliert, was im Ausland oft als pragmatische Lösung funktioniert. Bau mal ne eigene Richtfunkstrecke oder sowas..

  19. Re: Wie damals in der DDR

    Autor: Gaius Baltar 06.03.20 - 15:15

    Buchen zu können (und in dem Fall auch zu bekommen) reicht doch? Niemand wird gezwungen, ein Gigabit/s zu bezahlen, wenn ihm auch günstigere 100MBit/s genügen. Aber er könnte sofort, wenn er wollte.

  20. Re: Wie damals in der DDR

    Autor: AynRandHatteRecht 06.03.20 - 16:08

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Aber hier in Schland wird nur gemeckert und gemotzt, Merkel und/oder
    > irgendwelchen unbeteiligten Leuten die Schuld gegeben.
    >
    > In Schland ist aber auch ganz viel verboten und überreguliert, was im
    > Ausland oft als pragmatische Lösung funktioniert. Bau mal ne eigene
    > Richtfunkstrecke oder sowas..

    das stimmt, aber darüber hat sich bisher niemand aufgeregt. Bürokratie wird von der Mehrheit und vielen linken als etwas Positives angesehen. Von den rechten auch, sie lieben Autoritarismus und Kontrolle ebenso. Liberale gibt es in Deutschland sehr, sehr wenige.

    Anyway. 2.4 und 5GHz-Strecken sind meines Wissens nur anzeigepflichtig, nicht genehmigungspflichtig.
    Das größte Problem dürften die Masten sein und der Versicherungsschutz…

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. MüKo Maschinenbau GmbH, Weinstadt bei Stuttgart
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Ulm
  3. DPD Deutschland GmbH, Koblenz, Großostheim
  4. ilum:e Informatik ag, Mainz

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Samsung U32J590 UHD-Monitor für 279€ + 6,99€ Versand statt 304,95€ im Vergleich)
  2. (u. a. F1 2019 - Legends Edition für 13,49€)
  3. (u. a. WD Blue 3D 1 TB für 108,99€ und 500 GB für 61,99€ und Amazon Fire TV Stick mit Alexa...
  4. (u. a. Leon: Der Profi - Kinfofassung & Director's Cut, Apocalypse Now - Kinofassung, Redux & Final...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


IT-Ausbildungsberufe: Endlich supermodern
IT-Ausbildungsberufe
Endlich "supermodern"

Die IT-Ausbildungsberufe sind grundlegend modernisiert worden. Das war auch notwendig nach über 20 Jahren.
Von Peter Ilg

  1. Remote Recruiting Personal finden aus der Ferne
  2. Coronakrise Die goldenen Jahre für IT-Spezialisten sind erstmal vorbei
  3. Coronakrise Welche Hilfen IT-Freelancer bekommen

Luftfahrt: Erstflug für superelastische Tragflächen
Luftfahrt
Erstflug für superelastische Tragflächen

Zu leichte Tragflächen geraten schnell ins Flattern, was gefährlich werden kann. Deutsche Wissenschaftler verleihen dem Flugzeug neue Flügel.
Ein Bericht von Friedrich List

  1. Boeing 747 KLM und Qantas legen den Jumbo still
  2. US-Militär Logistiksystem der F-35 kostet 16 Milliarden US-Dollar mehr
  3. Breezer Aircraft Kleinflugzeuge bekommen Elektroantrieb

Elektromobilität: Geladen wird am Freitag
Elektromobilität
Geladen wird am Freitag

Zwei deutsche Unternehmen schaffen mit ihrem Charging Radar Transparenz in der öffentlichen Ladeinfrastruktur. Für Golem.de haben sie einen Ländervergleich Deutschland - Niederlande aufgestellt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. V2G Beherrschen Teslas Elektroautos bidirektionales Laden?
  2. Elektromobilität Swobbee testet Akkuwechselstation für E-Scooter
  3. Elektromobilität Scania wird 75 Elektro-Lkw an Asko liefern