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Politischer Selbstmord

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  1. Politischer Selbstmord

    Autor: ZeldaFreak 05.03.19 - 15:27

    Die Union hat die Karre gegen die Wand gefahren. Politisch haben auch andere Parteien viel mist gebaut, nicht zuletzt die SPD, aber die Union hält weiter drauf und will zum Abschluss einen richtigen Knaller zünden.

    Die Beführworter sind halt alles am runter spielen. Ich würde mein Arsch verwetten, dass da einiges an Geld geflossen ist. Würde mich nicht wundern, wenn bald strafrechtlich ermittelt wird. Die Politiker der Union tun ja so, als ob der Bürger nichts dagegen hätte und nur ein paar Bots im Internet lügen verbreiten. Am besten noch russiche Bots, die für Google arbeiten.
    Deutschland ist was Demos angeht, ja eher zurückhaltend. Klar die Union würde noch behaupten, dass alle von Google bezahlt werden. So etwas darf sich Volksvertreter nennen, der das Volk nur anspuckt und den Mittelfinger ins Gesicht drückt.

  2. Re: Politischer Selbstmord

    Autor: teenriot* 05.03.19 - 15:42

    Ich fasse zusammen:
    - du wirfst Korruption in den Raum
    - du sagst die Abgeordneten spucken auf das Volk
    - du sagst die Abgeordneten zeigen dem Volk den Mittelfinger
    - du wirst ehrenrührig durch quasi absprechen des Abgeordneten-Status

    Und beklagst zeitgleich die Bot-Aussage.

    Wie geht das zusammen? Vielleicht solltest du zu einem sachlichen Ton finden bevor du Anschuldigen erhebst. Alles andere ist Heuchelei.

  3. Re: Politischer Selbstmord

    Autor: Elchinator 05.03.19 - 17:41

    Wann hat eine sachliche Diskussion schon mal etwas bei den Lobbyisten-Drohnen bewirkt?!?

    Die erfolgreichen Beispiele für eine Kurskorrektur heißen "Gelbwesten", "Trump" oder "Erdowahn"... Leider. Aber "die da oben" wollen es ja nicht anders. Ist ja nicht so, als hätte man es nicht lange genug und mit dutzenden überzeugender Argumente versucht.

    Ich kann jeden Tag besser verstehen, wie sich in den 70ern eine RAF bilden konnte. Die unverschämte Arroganz eine kleinen Macht-"Elite" hat einfach lange genug nach einer entsprechenden Reaktion gebettelt.
    Gelernt haben die Nachfolger daraus nichts. Aber die haben ja auch sonst nichts gelernt.

  4. Re: Politischer Selbstmord

    Autor: teenriot* 05.03.19 - 17:47

    > Wann hat eine sachliche Diskussion schon mal etwas bei den Lobbyisten-Drohnen bewirkt?!?
    > [...]
    > Ich kann jeden Tag besser verstehen, wie sich in den 70ern eine RAF bilden konnte.

    Man merkt an jedem einzelnen Pixel deiner Worte wie sehr du dich nach Sachlichkeit sehnst.
    Kopf -> Tisch

  5. Re: Politischer Selbstmord

    Autor: Elchinator 05.03.19 - 17:51

    Bitte noch etwas fester, dann verstehst Du es sogar noch besser! Vielleicht renkt das auch Deine Außenwahrnehmung wieder ein.

    Nein, ich bin NICHT für eine sachliche Diskussion, wenn die mit Stammtischgeschwätz von "Google-Bots" und "russischer Desinformation" gezielt diffamiert wird!

  6. Re: Politischer Selbstmord

    Autor: teenriot* 05.03.19 - 17:57

    Und die anderen können sich sagen:
    "Nein, ich bin NICHT für eine sachliche Diskussion, wenn die mit Stammtischgeschwätz von
    Korruption gezielt diffamiert wird!"

    Und schon hat man eine Gemeinsamkeit auf dessen Grundlage man die Welt besser macht, der erklärte Nicht-Wille zur Sachlichkeit. Klappt bestimmt! Und beide Seite fühlen sich dann moralisch über der anderen erhoben, weil die das macht was man selbst macht. Man könnte auch darüber nachdenken die Auseinandersetzungen dann grundsätzlich in den Kindergarten zu verlegen.

  7. Re: Politischer Selbstmord

    Autor: Elchinator 05.03.19 - 18:02

    Angesichts der intellektuellen Gesamtleistung der EVP dürfte "Kindergarten" deutlich zu hoch gegriffen sein. Aber über "Schweinestall" können wir reden.

  8. Re: Politischer Selbstmord

    Autor: leMatin 05.03.19 - 18:10

    Elchinator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Angesichts der intellektuellen Gesamtleistung der EVP dürfte "Kindergarten"
    > deutlich zu hoch gegriffen sein. Aber über "Schweinestall" können wir
    > reden.

    Seht euch bitte mal dieses Youtube-Video an. Seht euch an, wie man seitens der Politk und etablierter Medien mit Menschen umgeht, die sachlich Argumentiert und sogar Lösungsvorschläge eingebracht haben. Auf welcher Grundlage ist hier überhaupt noch eine sachliche Diskussion mit den lautstarken Befürwortern möglich und vertretbar: Link



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.03.19 18:11 durch leMatin.

  9. Re: Politischer Selbstmord

    Autor: Elchinator 05.03.19 - 18:33

    Alleine die Tatsache, daß die EVP die Abstimmung vorziehen will, um die demokratischen Grundrechte der Betroffenen zu unterlaufen, sagt doch schon alles.

    Daß die ganze Verordnung ein einziger Murks aus der Feder von Springer und Bertelsmann, den Parasiten der Kreativindustrie ist, wurde oft genug angesprochen...

  10. Re: Politischer Selbstmord

    Autor: teenriot* 05.03.19 - 19:11

    > Angesichts der intellektuellen Gesamtleistung der EVP dürfte "Kindergarten"
    > deutlich zu hoch gegriffen sein. Aber über "Schweinestall" können wir reden.

    Hast du auch nur ein Wort verstanden von dem was ich sage
    oder wolltest du mir einfach nur zustimmen?

  11. Re: Politischer Selbstmord

    Autor: conker 05.03.19 - 19:17

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Man merkt an jedem einzelnen Pixel deiner Worte wie sehr du dich nach
    > Sachlichkeit sehnst.
    > Kopf -> Tisch

    Oh man ... Statt sachlich zu bleiben und vernünftig zu argumentieren sowas ...
    Die Versuchung ist da, es mit ähnlichem Unsinn zu kontern, aber das führt zu nichts.

    Elchinator schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Bitte noch etwas fester, dann verstehst Du es sogar noch besser! Vielleicht
    > renkt das auch Deine Außenwahrnehmung wieder ein.
    >
    > Nein, ich bin NICHT für eine sachliche Diskussion, wenn die mit
    > Stammtischgeschwätz von "Google-Bots" und "russischer Desinformation"
    > gezielt diffamiert wird!

    +1


    @OP
    Ich sehe das auch so.
    Diese Gesetze wurden sehr wahrscheinlich unter Mitwirkung der alten Dinosaurierindustrien verfasst, um die noch etwas länger am Leben zu lassen.
    Und nebenbei baut man sich eine wunderschöne Zensurinfrastruktur auf, im ach so freien Westen und gleichzeitig schimpft man über China und Russland, wobei die Politiker alles in ihrer Macht stehende tun, um auch solche Zustände zu erreichen.

    Das letzte was ich will ist ein (Bürger-)Krieg in Europa, aber genau in die Richtung geht es, wenn "die da oben" den Bezug zu den Bürgern verlieren.

  12. Re: Politischer Selbstmord

    Autor: teenriot* 05.03.19 - 19:23

    Moment mal, derjenige der Terrorismus als immer mehr nachvollziehbare Reaktio beschreibt kriegt von dir Applaus und mir wirfst du zeitgleich Unsachlichkeit vor? Da ist doch nicht euer ernst. Ihr könnt mir doch nicht erzählen, dass ihr nicht selbst merkt wie Schräg eure Messlatten hängen. Noch etwas schräger und das geht als M. C. Escher - Kunst durch.

  13. Re: Politischer Selbstmord

    Autor: conker 05.03.19 - 19:35

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Moment mal, derjenige der Terrorismus als immer mehr nachvollziehbare
    > Reaktio beschreibt kriegt von dir Applaus und mir wirfst du zeitgleich
    > Unsachlichkeit vor? Da ist doch nicht euer ernst. Ihr könnt mir doch nicht
    > erzählen, dass ihr nicht selbst merkt wie Schräg eure Messlatten hängen.
    > Noch etwas schräger und das geht als M. C. Escher - Kunst durch.

    Erst schränkt man die Freiheit der Menschen ein.
    Gleichzeitig gibt man keine politische Macht bzw eine vernünftige und praktikable Möglichkeit was zu ändern.
    Und wenn sie dann keinen Ausweg sehen und zur Gewalt greifen, kann man sie als Terroristen abstempeln und die wirklich schweren Geschütze gegen sie einsetzen.
    Super praktisch.

    Man könnte natürlich jetzt etwas allgemeiner diskutieren:
    Für die einen sind es Terroristen, für die anderen Freiheitskämpfer.
    Die Welt ist dummerweise nicht schwarz - weiß.

    Und wo wir dabei sind, was ist eigentlich mit den (westlichen) Staaten, die die Terroristen im nahen Osten (aktuellstes Beispiel in Syrien) unterstützen oder unterstützt haben. Was ist eigentlich von denen zu halten ?

    Leider sind die Fronten schon sehr verhärtet. Die einen wollen mehr (zentrale) staatliche Macht, Kontrolle und Regulierung - auch auf EU Ebene.
    Die anderen wollen deutlich mehr Freiheit. Auch ihre eigenen Länder so zu gestalten, wie sie es für richtig halten, ohne Einmischung der EU.

    Ich hoffe wir kriegen es hin, den Konflikt noch möglichst friedlich zu lösen. Ansonsten sind die Gelbwestenproteste in Frankreich nur der "harmlose" Anfang.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.03.19 19:41 durch conker.

  14. Re: Politischer Selbstmord

    Autor: teenriot* 05.03.19 - 19:38

    > Gleichzeitig gibt man keine politische Macht bzw eine vernünftige
    > und praktikable Möglichkeit was zu ändern.

    So ein Blödsinn, du und die anderen habt alle Möglichkeiten.
    Das nennt sich Demokratie. Nutz diese oder lasst es.
    Wenn nicht, dann tragt die Konsequent eurer Entscheidung,
    anstatt hier von Terrorismus zu schwadronieren.
    Man fasst es nicht..

  15. Re: Politischer Selbstmord

    Autor: Elchinator 05.03.19 - 19:39

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ihr könnt mir doch nicht
    > erzählen, dass ihr nicht selbst merkt wie Schräg eure Messlatten hängen.
    > Noch etwas schräger und das geht als M. C. Escher - Kunst durch.

    Und da geht sie dahin, die selbsterklärte Sachlichkeit... Merkste was?

  16. Re: Politischer Selbstmord

    Autor: teenriot* 05.03.19 - 19:42

    Oben von Terrorismus schreiben und hier hypersensibel sein?
    => Überschräge Messlatte

  17. Re: Politischer Selbstmord

    Autor: conker 05.03.19 - 19:52

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Gleichzeitig gibt man keine politische Macht bzw eine vernünftige
    > > und praktikable Möglichkeit was zu ändern.
    >
    > So ein Blödsinn, du und die anderen habt alle Möglichkeiten.
    > Das nennt sich Demokratie. Nutz diese oder lasst es.
    > Wenn nicht, dann tragt die Konsequent eurer Entscheidung,
    > anstatt hier von Terrorismus zu schwadronieren.
    > Man fasst es nicht..


    Gut, ich versuche mal einen Schritt auf dich zuzugehen und dir meine Sicht zu erläutern:

    In dieser Demokratie setzen wir in Dland EINMAL alle 4 Jahre ein Kreuzchen (bzw 2, wie auch immer ...)
    Und in der EU EINMAL alle 5 Jahre ein weiteres Kreuzchen.
    Das ist die EINZIGE Maßnahme, die mit grob 1/500Millionstel etwas in irgendeine Richtung verschiebt.
    (Wobei immer noch nicht garantiert in die gewünschte Richtung, da die Partei an ihre Versprechen ja nicht gebunden ist).

    Ansonsten kann man natürlich noch seine Abgeordneten kontaktieren, spammen, etc. Aber
    1. die sind ja genauso wenig an ihre ursprünglichen Wahlversprechen gebunden - oder noch dreister - die brechen einfach ihre Versprechen, wie man bei den Uploadfiltern ja sieht.
    2. Geben Konzerne Milliarden Euro für Lobbyarbeit aus und wir wissen doch alle, wozu das dient.
    (Falls nicht: Firmen und Konzerne müssen möglichst rational und wirtschaftlich arbeiten, sonst werden sie nicht lange überleben -> Jeder ausgegebene Euro dient einem Zweck. -> Im Falle von Lobbyarbeit ist es, eine vorteilhafte Gesetzgebung voranzutreiben)

    So, und zum Abschluss:
    Wer sagt eigentlich, dass Demokratie, wie wir sie haben, eigentlich die beste Form ist ?
    (Nicht falsch verstehen, ich will nicht zurück zu Monarchien und Diktaturen, ABER) Man muss auch dazu sagen, dass in der Demokratie der Mob immer so wählt, dass der das Geld der anderen kriegt (bzw. Teilgruppen) ...

    Wie wäre es mit einem System, bei dem die Menschen, die tatsächlich auch Steuern zahlen (und damit das ganze System/den Staat überhaupt am Leben halten), entscheiden/wählen dürfen, in welche Richtung es geht. Und eventuell auch direkt abstimmen können, ohne Zwischenschichten, die den politischen Willen verzerren oder komplett verdrehen können.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.03.19 19:54 durch conker.

  18. Re: Politischer Selbstmord

    Autor: teenriot* 05.03.19 - 19:58

    > Das ist die EINZIGE Maßnahme

    Nein ist es nicht und das weißt du auch.
    Wo kommen Parteien und Politiker her?
    Sind die vom Himmel gefallen?

    > die mit grob 1/500Millionstel

    Was dem gerechten Anteil entspricht der dir zusteht.

  19. Re: Politischer Selbstmord

    Autor: Elchinator 05.03.19 - 20:10

    Ich komme damit klar. Aber von Dir lese ich zunehmend "mimimimimi"....

  20. Re: Politischer Selbstmord

    Autor: teenriot* 05.03.19 - 20:20

    Ist das so? Scroll noch mal nach oben zu "Stammtischgeschwätz". Von mir aus kann jemand derb sein, sich aber dann nicht darüber aufregen das was derbes zurück kommt.

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