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mal eine nicht ganz einfache Frage:

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  1. mal eine nicht ganz einfache Frage:

    Autor: ZuWortMelder 03.04.19 - 11:00

    Und da sieht man wie unpräzise die Formulierungen in dieser Sache sind, und wie schwer es wird, die Filteralgorythmen zu trainieren;

    Ist ein Filmposter im Hintergrund ein Zitat (weil man damit seine Wertschätzung zu diesem aus drückt, wofür die Dinger in der Zweitvermarktung ja auch gedacht sind) oder ein Grund, das Foto/Video zu blocken, selbst wenn der Rest des Bildes schneeweis ist und jemand ohne Musik im Hintergrund sein schönstes Tageserlebnis zum Besten gibt?

    Oder hat der Uploader vorher sogar sie Erlaubnis ein geholt, dieses Poster auf zu hängen?

    MfG
    ZuWortMelder

  2. Re: mal eine nicht ganz einfache Frage:

    Autor: Psy2063 03.04.19 - 11:03

    das müsste ein Gericht festellen. Aber so weit kommt es garnicht erst, weil nämlich der uploadfilter der garnicht so heißt sämtliche Filmposter aus allen Winkeln auch bei schlechtester Beleuchtung erkennen kann und garnicht zulässt, dass jemand das Video zu sehen bekommt.

  3. Re: mal eine nicht ganz einfache Frage:

    Autor: RicoBrassers 03.04.19 - 11:06

    Auch wenn es erlaubt sein mag:

    Woher soll der Uploadfilter denn erkennen, dass das ein Poster im Zimmer ist und eben keine bearbeitete (unerlaubte) Einblendung im Video?

    HIER liegt ja das Problem. ;)

    (Ob das irgendeine Zauber-KI in 10-15 Jahren kann ist mir relativ egal, solange diese Filter spätestens 2022 laufen sollen.)

  4. Re: mal eine nicht ganz einfache Frage:

    Autor: /mecki78 03.04.19 - 11:11

    RicoBrassers schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HIER liegt ja das Problem. ;)

    Das Problem liegt darin, dass wenn mal etwas zu unrecht verbreitet wurde, der Schaden bereits entstanden und nicht wieder gut zu machen ist. Es hinterher zu sperren begrenzt nur den Schaden, da es weiteren Schaden verhindert, macht aber angerichteten Schaden nicht wieder gut.

    Wenn hingegen mal etwas zu unrecht gefiltert wurde, dann ist da noch gar kein Schaden entstanden und dann kann man das Material nach einer Prüfung immer noch frei schalten, ohne dass irgendwer einen Schaden hat.

    Das ist so wie wenn du sagst "Ein Gitter über den Brunnen? Aber dann kann ja eine berechtigte Person vielleicht kein Wasser mehr holen, weil sie keinen Schlüssel zum Gitter hat" Ja, mag sein, aber dann kann sie jemanden fragen, den Brunnen für sei aufzuschließen oder einen Schlüssel beantragen. Dennoch würde doch jeder zustimmen, dass so ein Gitter besser ist als ein offener Brunnen, aus den man ständig Kinder holen darf, die da hinein gefallen sind, oder? Denn irgendwann wird auch ein Kind mal im Brunnen ertrinken und den Schaden kannst du dann nicht wieder gut machen.

    /Mecki

  5. Re: mal eine nicht ganz einfache Frage:

    Autor: Trollversteher 03.04.19 - 11:11

    Ich kann mich da noch ein ein schönes Beispiel erinnern (finde gerade keinen Link dazu): Da wurde ausgerechnet ein journalistischer Bericht über eine Demo gegen Uploadfilter vom YouTube Upload-Filter abgelehnt, weil kurzzeitig irgendwo im Hintergrund aus der Masse zufällig ein lizenzpflichtiges Musikstück zu hören war...

  6. Re: mal eine nicht ganz einfache Frage:

    Autor: /mecki78 03.04.19 - 11:14

    Psy2063 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber so weit kommt es garnicht erst, weil
    > nämlich der uploadfilter

    nur dann das Filmposter filtern wird, wenn der Urheber des Posters damit vorher zu einer Plattform gegangen ist und das explizit von dieser Plattform für dieses Poster verlangt hat. Das müsste er für jedes Filmposter und jede Plattform getrennt machen. Bitte Richtlinie lesen!

    /Mecki

  7. Re: mal eine nicht ganz einfache Frage:

    Autor: /mecki78 03.04.19 - 11:20

    ZuWortMelder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist ein Filmposter im Hintergrund ein Zitat

    Ein Zitat ist ein kurzer/kleiner Ausschnitt aus einem Gesamtwerk. Ein Filmposter zu fotografieren ist so wie ein Kunstwerk in einem Museum zu fotografieren: Es ist eine Reproduktion des Werkes. Eine solche Reproduktion darfst du für dich privat anfertigen, aber nicht öffentlich verbreiten, denn damit würdest du dem Urheber die Möglichkeit nehmen, selber Reproduktionen anfertigen zu lassen und zu verkaufen. In jeden guten Museum kann man Kunstdrucke der Bilder erwerben und natürlich kann man Drucke von Filmpostern im Handel erwerben.

    /Mecki

  8. Re: mal eine nicht ganz einfache Frage:

    Autor: RicoBrassers 03.04.19 - 11:23

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn hingegen mal etwas zu unrecht gefiltert wurde, dann ist da noch gar
    > kein Schaden entstanden und dann kann man das Material nach einer Prüfung
    > immer noch frei schalten, ohne dass irgendwer einen Schaden hat.

    Sehe ich anders. Dadurch kann sehr wohl ein finanzieller Schaden entstehen. Denk bitte mal an diejenigen, die mit YouTube, Twitch & Co. ihren Lebensunterhalt finanzieren. Da verursacht eine ungerechtfertigte Sperre auch einen finanziellen Schaden.

    Davon mal abgesehen: Alleine bei YouTube landen pro Minute über 300 Stunden Videomaterial. Wenn davon auch nur die Hälfte "zu Unrecht gefiltert" wird - wer soll denn das alles manuell überprüfen? Und vorallem: Wie viel Geld wird das wohl kosten (mit der Berücksichtigung, dass die Plattformen keinerlei Mehreinnahmen durch diese Richtlinie erwarten können, höchstens noch mehr Ausgaben/Einbußen an anderen Stellen)?

    Sorry, aber diese Richtlinie ist und bleibt Schwachsinn, es fehlt die Balance zwischen Urhebern (bzw. eher Verwertungsgesellschaften), Plattformen und den Nutzern.

  9. Re: mal eine nicht ganz einfache Frage:

    Autor: ZuWortMelder 03.04.19 - 11:25

    Ah danke, das ist noch so ein Punkt;

    Nur weil ich das Poster nicht in meiner Filterdatenbank habe, ist das keine Erlaubnis es zu zeigen, ergo wird das Video gebkockt, da ich nicht erkenne, dass ich es zeigen darf.

    Ich hoffe, das Aufwachen beginnt, wenn die tagesschau.de (oder bild.de und etc.) die eigenen Nachrichten nicht hochladen kann, weil zu bestimmten Videoschnippseln/Bildern/Textpassagen das Flag "Urheberrechte positiv geklärt" nicht gefunden werden kann. Und selbst wenn, wer garantiert der Plattform, das dem auch so ist und die Angaben stimmen.

    MfG
    ZuWortMelder

  10. Re: mal eine nicht ganz einfache Frage:

    Autor: Trollversteher 03.04.19 - 11:27

    >Das Problem liegt darin, dass wenn mal etwas zu unrecht verbreitet wurde, der Schaden bereits entstanden und nicht wieder gut zu machen ist. Es hinterher zu sperren begrenzt nur den Schaden, da es weiteren Schaden verhindert, macht aber angerichteten Schaden nicht wieder gut.

    Das stimmt doch gar nicht. Was für ein Schaden ensteht, wenn auf YouTube für ein paar Tage lizenzpflichtige Inhalte zu sehen waren? Der Schaden entsteht ja durch die dauerhafte, jederzeit abrufbare Verfügbarkeit, das ist ja nicht mit P2P-Schwarzkopierer-Diensten zu vergleichen, wo man sich Inhalte zur dauerhaften Speicherung einmalig herunterzieht und danach als möglicher Kunde "verbrannt" ist.

    >Wenn hingegen mal etwas zu unrecht gefiltert wurde, dann ist da noch gar kein Schaden entstanden und dann kann man das Material nach einer Prüfung immer noch frei schalten, ohne dass irgendwer einen Schaden hat.

    Das Problem ist doch die Umkehr der Beweispflicht. Nicht der Ankläger muss dem Verdächtigen ein Vergehen nachweisen, sondern der Verdächtigte muss selbst aktiv werden und seine Unschuld beweisen. Und genau das können mit vertretbarem Aufwand nur große Contentvertreiber und mächtige Verbände leisten - der "kleine" Kreative resigniert und bleibt auf der Strecke. Zumal das Szenario "Urheberrecht zum Mittel der Zensur missbrauchen" ja keine Utopie von wirren Verschwörungstheoretikern ist, sondern gelebte Realität ist wie zB Fälle wie dieser zeigen.

    >Das ist so wie wenn du sagst "Ein Gitter über den Brunnen? Aber dann kann ja eine berechtigte Person vielleicht kein Wasser mehr holen, weil sie keinen Schlüssel zum Gitter hat" Ja, mag sein, aber dann kann sie jemanden fragen, den Brunnen für sei aufzuschließen oder einen Schlüssel beantragen. Dennoch würde doch jeder zustimmen, dass so ein Gitter besser ist als ein offener Brunnen, aus den man ständig Kinder holen darf, die da hinein gefallen sind, oder? Denn irgendwann wird auch ein Kind mal im Brunnen ertrinken und den Schaden kannst du dann nicht wieder gut machen.

    Sehr schlechtes Beispiel, es sei denn, mit dem Brunnen werden potentiell täglich Millionen von Bürgern versorgt. Und außerdem gilt die Vorschrift nicht nur für städtische Brunnen, sondern für *jeden* einzelnen Brunnen im Land. Das wird dann dazu führen, dass sich nur noch sehr große und finanziell gut ausgestattete Brunnenbetreiber (oder der Staat) den Betrieb eines Brunnens leisten können. Zumal es wohl wirklich *völlig* daneben und maßlos zynisch ist, den Tod eines Kindes mit dem zeitlich stark begrenzten öffentlichen Zugriff auf urheberrechtlich geschütztes Material zu vergleichen.

  11. Re: mal eine nicht ganz einfache Frage:

    Autor: Dakkaron 03.04.19 - 11:28

    Durch das Blockieren kann aber gerade der Schaden entstehen. Viele Online-Inhalte haben nur zeitnah eine Relevanz. Stell dir vor du betreibst z.B. einen Nachrichtenkanal auf Youtube, aber jedes deiner Videos hängt mehrere Wochen im Urheberrechtscheck. Diese Videos sind dann nichts mehr wert und der Schaden ist damit gegeben. (Betrifft nicht nur News, sondern auch z.B. Reviews von Produkten, Filmen, Spielen, ..., Satire, Kommentare auf aktuelle politische Geschehen und vieles Anderes).

    Viele Youtube-Kanäle werden von kleinen Firmen mit Angestellten betrieben. Wenn da die Werbeeinnahmen von ein paar Videos ungerechtfertigt für mehrere Wochen blockiert sind, dann kann das durchaus existenzbedrohend sein.

    Auch temporäres Overblocking kann Schaden machen.

    Ein Beispiel dafür war ein Kanal der Lego-Sets reviewt hat (war vor ein paar Monaten in den Nachrichten), der nach ein paar negativen Reviews von Lego geklagt wurde, weil er ja urheberrechtlich geschütztes Material auf seinem Kanal gezeigt hat (u.A. Cover Art von den Lego-Boxen). Der Mann kann sich keinen Anwalt leisten der gegen Lego bestehen kann und macht jetzt keine Lego-Reviews mehr. Das wars mit seiner Meinungsfreiheit zu dem Thema.

    Um bei deinem Beispiel zu bleiben: wenn dieser Brunnen die einzige Möglichkeit ist um an Wasser zu kommen und es Wochen braucht bis man an den Schlüssel kommt, dann kann das Gitter mehr Leute töten als Leute durch reinfallen sterben würden.

  12. Re: mal eine nicht ganz einfache Frage:

    Autor: forenuser 03.04.19 - 11:29

    Jene, die damit Geld verdienen können ihr Studio ja gerne neutral einrichten. Mir ist kein Nachrichtenstudio* bekannt, welches Kinoplakete, Stofffiguren u.Ä. im Hintergrund ausstellt.

    *Hier geht ja immer um die reine Wahrheit, um die Nachrichten, welche uns das GEZ-TV und die Printmedien vorenthalten wird.

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
    Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS.

  13. Re: mal eine nicht ganz einfache Frage:

    Autor: forenuser 03.04.19 - 11:31

    Aber sind nicht just journalistische Arbeiten z.B. von der Regelung ausgenommen?

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
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  14. Re: mal eine nicht ganz einfache Frage:

    Autor: Herr Unterfahren 03.04.19 - 11:31

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RicoBrassers schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem liegt darin, dass wenn mal etwas zu unrecht verbreitet wurde,
    > der Schaden bereits entstanden und nicht wieder gut zu machen ist. Es
    > hinterher zu sperren begrenzt nur den Schaden, da es weiteren Schaden
    > verhindert, macht aber angerichteten Schaden nicht wieder gut.

    Welcher "Schaden" soll denn bitteschön entstanden sein? Etwa ein finanzieller?
    Diese imaginierten "Schäden" aus der analogzeit kann man bei Onlineplattformen überhaupt nicht anlegen. Zugriffe werden gezählt und über Werbeeinblendungen monetarisiert.
    Wenn folglich der Content in ausreichendem Maße konsumiert wurde, dann hat die Plattform auch Werbeeinnahmen. In dem Fall daß jemand berechtigt seine Urheberschaft anmeldet, können diese Einahmen an den Urheber ausgeschüttet werden statt an den Uploader. Das ist bei YT bereits heute Praxis.
    Und wenn der Content ungesehen dahinsiechte bis der Urheber eine Löschung beantragte, gibt es auch keinen Schaden.

    > Wenn hingegen mal etwas zu unrecht gefiltert wurde, dann ist da noch gar
    > kein Schaden entstanden und dann kann man das Material nach einer Prüfung
    > immer noch frei schalten, ohne dass irgendwer einen Schaden hat.

    Doch!
    Eben dann ist ein Schaden entstanden.
    Jemand wurde in der Ausübung seiner Meiningsfreiheit behindert sowie in freien Entfaltung seiner Persönlichkeit.
    Wertvolle künsterische Arbeiten werden der Gesellschaft vorenthalten weil keine Plattform bereit ist, diese zu veröffentlichen.

    Nutzer bezahlen möglicherweise Geld an Urheber für ähnliche Werke weil öffentlich verfügbare Kunst wegfällt oder stark eingeschränkt wird.

    > Das ist so wie wenn du sagst "Ein Gitter über den Brunnen? Aber dann kann
    > ja eine berechtigte Person vielleicht kein Wasser mehr holen, weil sie
    > keinen Schlüssel zum Gitter hat" Ja, mag sein, aber dann kann sie jemanden
    > fragen, den Brunnen für sei aufzuschließen oder einen Schlüssel beantragen.
    > Dennoch würde doch jeder zustimmen, dass so ein Gitter besser ist als ein
    > offener Brunnen, aus den man ständig Kinder holen darf, die da hinein
    > gefallen sind, oder? Denn irgendwann wird auch ein Kind mal im Brunnen
    > ertrinken und den Schaden kannst du dann nicht wieder gut machen.

    Jupp. Dank Deinem Gitter über dem Brunnen verdursten die Leute jetzt statt zu ertrinken.

  15. Re: mal eine nicht ganz einfache Frage:

    Autor: RicoBrassers 03.04.19 - 11:31

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ZuWortMelder schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ist ein Filmposter im Hintergrund ein Zitat
    >
    > Ein Zitat ist ein kurzer/kleiner Ausschnitt aus einem Gesamtwerk. Ein
    > Filmposter zu fotografieren ist so wie ein Kunstwerk in einem Museum zu
    > fotografieren: Es ist eine Reproduktion des Werkes. Eine solche
    > Reproduktion darfst du für dich privat anfertigen, aber nicht öffentlich
    > verbreiten, denn damit würdest du dem Urheber die Möglichkeit nehmen,
    > selber Reproduktionen anfertigen zu lassen und zu verkaufen. In jeden guten
    > Museum kann man Kunstdrucke der Bilder erwerben und natürlich kann man
    > Drucke von Filmpostern im Handel erwerben.

    Richtig. Auf der anderen Seite ist es gerade Sinn und Zweck von Filmpostern und/oder bspw. Filmtrailern, die Leute auf bspw. einen Film aufmerksam zu machen (=Werbung), verwende ich jetzt z.B. ein Filmposter für den neuen Marvel-Film, hat Marvel dadurch eher einen finanziellen Gewinn (durch die kostenlose Werbung) als einen finanziellen Schaden (durch einen Einbruch der Verkäufe von Filmpostern). Zumal jemand, der sich ein Filmposter kaufen möchte, sich nicht davon abbringen lässt, weil er das Poster schon in einem Video/Stream gesehen hat.

  16. Re: mal eine nicht ganz einfache Frage:

    Autor: forenuser 03.04.19 - 11:31

    Und das bevor die Regelung überhaupt in Kraft trat..?

    --
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  17. Re: mal eine nicht ganz einfache Frage:

    Autor: Tantalus 03.04.19 - 11:32

    forenuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jene, die damit Geld verdienen können ihr Studio ja gerne neutral
    > einrichten. Mir ist kein Nachrichtenstudio* bekannt, welches Kinoplakete,
    > Stofffiguren u.Ä. im Hintergrund ausstellt.

    Es gibt aber auch Aufnahmen im öffentlichen Raum, und da kannst Du nie verhindern, dass vielleicht aus einem vorbeifahrenden Auto Musik zu hören ist, der Kameraschwenk eine Ecke eines Werbeplakats erfasst u.d.gl.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  18. Re: mal eine nicht ganz einfache Frage:

    Autor: forenuser 03.04.19 - 11:34

    Und wenn da ein altes "The Goonies" Filmplaket hängt, profitiert der Vertrieb davon auch oder generiert der "Influencer" Einnahmen...

    Und Influencer laufen bei mir nicht unter Nachrichten/Journalismus...

    --
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  19. Re: mal eine nicht ganz einfache Frage:

    Autor: Trollversteher 03.04.19 - 11:35

    >nur dann das Filmposter filtern wird, wenn der Urheber des Posters damit vorher zu einer Plattform gegangen ist und das explizit von dieser Plattform für dieses Poster verlangt hat. Das müsste er für jedes Filmposter und jede Plattform getrennt machen. Bitte Richtlinie lesen!

    Falsch, denn erstens: Die GEMA arbeitet zB auch nicht so. Die dürfen auf reinen, ungeprüften Verdacht präventiv alles sperren und abmahnen, und dann muss der Beschuldigte erst mal selbst nachweisen, dass das hochgeladene Stück *nicht* Bestandteil des von der GEMA geschützten Pools ist. Und das wird sich durch die zu erwartenden Pauschal-Verträge mit großen Urheberrechtsverbänden und Contentanbietern auch auf andere Inhalte neben Musik ausweiten.

    zweitens: Das konkrete Poster mag geschützt sein, aber nicht das Motiv - ob es sich zB um ein geschütztes Landschaftsfoto von einem professionellem Fotografen handelt, oder dem Schnappschuss eines Touristen vom gleichen Motiv, kann eine neuronale KI nicht auseinanderhalten.
    Besseres konkretes Beispiel aus der Realität: In einer Reportage über eine Demo läuft zufällig im Hintergrund durch ein offenes Fenster hörbar Musik, die urheberrechtlich geschützt ist. In diesem Fall hat der YouTube Filter bereits zugeschlagen und die ganze Reportage gesperrt. Das ist zwar keine beabsichtigte "Zensur", läuft aber im Endeffekt auf das Gleiche hinaus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.04.19 11:43 durch Trollversteher.

  20. Re: mal eine nicht ganz einfache Frage:

    Autor: forenuser 03.04.19 - 11:35

    Ich stellte die Frage unten bereits:

    Aber sind nicht just journalistische Arbeiten z.B. von der Regelung ausgenommen?

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
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