Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Uploadfilter: Twitch erwägt…

Wo ist eigentlich der Unterschied...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wo ist eigentlich der Unterschied...

    Autor: mfeldt 03.04.19 - 13:02

    ... zwischen einem Plattformbetreiber der sich einen Dreck darum schert ob die bei ihm hochgeladen Inhalte legal oder geraubt sind, und jemandem der Geschäftsräume an gewerbsmäßige Hehler oder Verkäufer von z.B. gefälschten Uhren vermietet?

    Die können ja auch sagen die Inhalte interessieren sie nicht, und würde man das verbieten wäre ihr Geschäftsmodell und überhaupt die Gewerbefreiheit im Allgemeinen in Gefahr.

  2. Re: Wo ist eigentlich der Unterschied...

    Autor: Trollversteher 03.04.19 - 13:09

    >... zwischen einem Plattformbetreiber der sich einen Dreck darum schert ob die bei ihm hochgeladen Inhalte legal oder geraubt sind, und jemandem der Geschäftsräume an gewerbsmäßige Hehler oder Verkäufer von z.B. gefälschten Uhren vermietet?

    Naja, dass es ihn "einen Dreck schert" ist eine Unterstellung (das mag vielleicht auf Kim "Dotcoms" Megaupload zugetroffen haben, dessen Geschäftsmodell explizit darauf aufgebaut hat, aber nicht auf YouTube oder facebook).
    Es geht hier alleine um die Praktizierbarkeit - ein Vermieter hat keine knapp 2 Milliarden Kunden (YouTube) die stündlich hunderttausende Räume bei ihm mieten, da fällt die Prüfung wohl *etwas* leichter.

    >Die können ja auch sagen die Inhalte interessieren sie nicht, und würde man das verbieten wäre ihr Geschäftsmodell und überhaupt die Gewerbefreiheit im Allgemeinen in Gefahr.

    Wie gesagt, wenn man einem solchen Vermieter nachweisen kann, dass er gezielt und als Mitwisser/täter Räume für illegale Aktivitäten zur Verfügung stellt, macht er sich strafbar. Wenn aber nach vorgeschriebener Prüfung eine Vermietung legal und der Mieter nicht offensichtlich als Krimineller erkennbar ist, wird auch den Vermieter keine Schuld treffen.

  3. Re: Wo ist eigentlich der Unterschied...

    Autor: mfeldt 03.04.19 - 13:45

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >... zwischen einem Plattformbetreiber der sich einen Dreck darum schert ob
    > die bei ihm hochgeladen Inhalte legal oder geraubt sind, und jemandem der
    > Geschäftsräume an gewerbsmäßige Hehler oder Verkäufer von z.B. gefälschten
    > Uhren vermietet?
    >
    > Es geht hier alleine um die Praktizierbarkeit - ein Vermieter hat keine
    > knapp 2 Milliarden Kunden (YouTube) die stündlich hunderttausende Räume bei
    > ihm mieten, da fällt die Prüfung wohl *etwas* leichter.
    >

    Soll heißen wenn die Durchsetzung von Recht nicht mehr praktizierbar ist verzichten wir halt darauf? Ich denke doch, daß dann eher die Umstände welche die Durchsetzung unpraktizierbar machen beseitigt gehören!

  4. Re: Wo ist eigentlich der Unterschied...

    Autor: Trollversteher 03.04.19 - 13:51

    >Soll heißen wenn die Durchsetzung von Recht nicht mehr praktizierbar ist verzichten wir halt darauf?

    Nein, das soll heißen, wenn es keine praktizierbare Methode gibt, Recht durchzusetzen dann muss man erst eine praktikable und umsetzbare Methode erarbeiten, bevor man in unüberlegten Aktivismus verfällt und vorschnell reine "alibi-Lösungen" vorschreibt die nicht funktioniert, nur um ungeduldige Lobbyisten zufrieden zu stellen und den Wählern vormachen zu können, man habe reagiert.

    >Ich denke doch, daß dann eher die Umstände welche die Durchsetzung unpraktizierbar machen beseitigt gehören!

    Das ist aber ja gerade nicht geschehen.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. FUNKINFORM Informations- und Datentechnik GmbH, Ettlingen
  2. BWI GmbH, bundesweit
  3. ABB AG, Mannheim
  4. GAG Immobilien AG, Köln

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Akku Schlagbohrschrauber für 182,99€, Akku Bohrhammer für 114,99€, Linienlaser für...
  2. GRATIS im Ubisoft-Sale
  3. 329,00€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Smarte Wecker im Test: Unter den Blinden ist der Einäugige König
Smarte Wecker im Test
Unter den Blinden ist der Einäugige König

Einen guten smarten Wecker zu bauen, ist offenbar gar nicht so einfach. Bei Amazons Echo Show 5 und Lenovos Smart Clock fehlen uns viele Basisfunktionen. Dafür ist einer der beiden ein besonders preisgünstiges und leistungsfähiges smartes Display.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Nest Hub im Test Google vermasselt es 1A

Hyundai Kona Elektro: Der Ausdauerläufer
Hyundai Kona Elektro
Der Ausdauerläufer

Der Hyundai Kona Elektro begeistert mit Energieeffizienz, Genauigkeit bei der Reichweitenberechnung und umfangreicher technischer Ausstattung. Nur in Sachen Emotionalität und Temperament könnte er etwas nachlegen.
Ein Praxistest von Dirk Kunde

  1. Elektroauto Porsches Elektroauto Taycan im 24-Stunden-Dauertest
  2. Be emobil Berliner Ladesäulen auf Verbrauchsabrechnung umgestellt
  3. ACM City Miniauto soll als Kleintransporter und Mietwagen Furore machen

Arbeit: Hilfe für frustrierte ITler
Arbeit
Hilfe für frustrierte ITler

Viele ITler sind frustriert, weil ihre Führungskraft nichts vom Fach versteht und sie mit Ideen gegen Wände laufen. Doch nicht immer ist an der Situation nur die Führungskraft schuld. Denn oft verkaufen die ITler ihre Ideen einfach nicht gut genug.
Von Robert Meyer

  1. IT-Forensikerin Beweise sichern im Faradayschen Käfig
  2. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
  3. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt

  1. IBM/Open Power Foundation: Power-Prozessoren werden offener
    IBM/Open Power Foundation
    Power-Prozessoren werden offener

    IBM veröffentlicht entscheidende Teile der Prozessor-Architektur Power. Damit entfallen die bisher fälligen Lizenzgebühren. Die Open Power Foundation wird zudem der Linux Foundation beitreten.

  2. Breko: Höhere Nachfrage bei echten Glasfaseranschlüssen
    Breko
    Höhere Nachfrage bei echten Glasfaseranschlüssen

    Glasfaseranschlüsse bis in die Gebäude (FTTB) oder direkt zum Nutzer (FTTH) werden häufiger gebucht. Die Take-up-Rate steigt auf 43 Prozent.

  3. Mobile Payment: ING-Kunden können Google Pay verwenden
    Mobile Payment
    ING-Kunden können Google Pay verwenden

    Vor einigen Wochen hatte die ING bereits angekündigt, dass Kunden der Bank bald ihre Kreditkarten in Google Pay einbinden und Googles mobilen Bezahldienst in Geschäften verwenden können. Laut Nutzerberichten ist es nun so weit.


  1. 13:13

  2. 12:40

  3. 12:25

  4. 12:09

  5. 12:00

  6. 11:51

  7. 11:41

  8. 11:29