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Scheindebatte

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  1. Scheindebatte

    Autor: nosretep 15.03.19 - 07:46

    Da haben wir 68er uns in den letzten Jahren so freuen können, dass der Marsch durch die Institutionen geklappt hat. Und jetzt erfindet das Krebsgeschwür des internationalen Kapitalismus diese sozialen Medien und Blogs. Schon droht die geduldig erkämpfte Meinungshoheit wieder flöten zu gehen. Lass mal überlegen, wie wir weiter die Meinung kontrollieren können, ohne dass jemandem auffällt, dass wir - mangels Argumenten - jeder Debatte aus dem Weg gehen. Ok, ich schlage ein zweistufiges Vorgehen vor: erstens der Klassiker: jeder der eine andere Meinung hat, wird in einem mehrstufigen Prozess zunächst als rechtspopulistisch (lustiges Wort, hab ich mir gerade ausgedacht, weiß selber nicht, was es heißen soll), dann als rechtsradikal und schließlich als Nazi bezeichnet. Bitte alle nochmal die Phrasen lernen (währet den Anfängen und so). Wenn das diskreditieren des Abweichlers nicht reicht, um seine Argumente zu entkräften, zündet Stufe zwei: Urheberrechtsschutz, Datenschutz, Kampf gegen hate speech,... Das nutzen wir, um die abweichende Meinung aus dem Netz zu verbannen. Wir müssen es irgendwie schaffen, die Menschen davon zu überzeugen, dass Meinungen ansteckend sind und deshalb falsche Meinungen gar nicht erst irgendwo aufzutauchen haben. Dann haben wir gewonnen.

  2. Re: Scheindebatte

    Autor: throgh 15.03.19 - 08:41

    Bedauerlich wie du hier verschiedene Sachverhalte in einen Topf wirfst und eine geplante, böswillige Agenda unterstellst. Wie wäre es einfach wie schlicht mit Kurzsichtigkeit und schnellen Maßnahmen? Beides nicht sonderlich durchdacht und im Zuge dessen auch tatsächlich gefährlich für eine wirkliche Meinungsfreiheit. Diese aber wieder einmal in einen Topf mit was auch immer für Äußerungen zu werfen, nicht hilfreich und weiterhin diskreditierend für eben diese. Denn wer reibt sich die Hände wenn du die Fraktion "Rechtsaußen" hier auf einmal als arme "Opfer" des "bösen Systems" darstellst? Einen Bärendienst geleistet dahingehend und auch faktisch einfach eine plumpe, wie auch riskante Behauptung. Damit kannst du deine eigene Behauptung unter Populismus einordnen!

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.03.19 08:42 durch throgh.

  3. Re: Scheindebatte

    Autor: nosretep 15.03.19 - 09:07

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > einfach eine plumpe, wie auch riskante Behauptung. Damit kannst du deine
    > eigene Behauptung unter Populismus einordnen!

    Ich verfüge nicht über deine Bildung und kenne nicht viele Fremdwörter. Kannst du mir bitte das Wort Populismus definieren und anhand dieser Definition eindeutig nachweisen, dass meine Behauptungen (was hab ich eigentlich behauptet?) diesem Begriff zuzuordnen sind. Das wäre wirklich nett, denn ich höre dieses Wort immer wieder und es scheint ihm eine Bedeutung innezuwohnen, die jedes Argument, welches unter die Kategorie "Populismus" fällt, automatisch widerlegt. Eine solche Universalwaffe hätte ich zu gern in meiner nächsten Debatte griffbereit. Vielen Dank schon mal im Voraus!

  4. Re: Scheindebatte

    Autor: nosretep 15.03.19 - 09:20

    Ein kleiner Nachtrag. Falls du mir unterstellen möchtest, den Marsch durch die Institutionen geplant zu haben... Die Ehre kann ich nicht annehmen. Das war Genosse Rudi Dutschke. Das nicht jedes Kind dieses Marsches weiß, dass es einer größeren Agenda folgt, ist ja das wunderbare. Genauso funktioniert es ja. Leider gibt es immer noch ein paar, denen die Einseitigkeit der Berichterstattung in unseren Leitmedien auffällt:

    https://amp-welt-de.cdn.ampproject.org/v/s/amp.welt.de/politik/ausland/article164798817/Nirgends-kommt-Trump-schlechter-weg-als-im-deutschen-Fernsehen.html?amp_js_v=a2&amp_gsa=1&usqp=mq331AQCCAE%3D#referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com&amp_tf=Von%20%251%24s&ampshare=https%3A%2F%2Fwww.welt.de%2Fpolitik%2Fausland%2Farticle164798817%2FNirgends-kommt-Trump-schlechter-weg-als-im-deutschen-Fernsehen.html

    Ich denke aber, dass wir mit meinen Vorschlägen von oben da weiter kommen.

    Für Frieden und Sozialismus,
    Seid bereit! (Falls du aus den alten Bundesländern kommst: die korrekte Antwort heißt: immer bereit)

  5. Re: Scheindebatte

    Autor: throgh 15.03.19 - 12:57

    Kann ich dir definieren, mache ich auch durchweg gerne: "Populismus" war dereinst sogar positiv besetzt, da es aus dem Lateinischen kommt ... populus, dem Volke gleichgesetzt. Es werden also Themengebiete vereinfacht dargestellt, um so den Einstieg in komplexe Sachverhalte zu ermöglichen. Das ist defakto auch heute noch so, wenn die weitergehende Bedingung erfüllt stetig am Ball zu bleiben und das Theme durch eine stete sukzessive Approximation (Annäherung) zu vertiefen. Insofern sind Themegebiete wie "Gesellschaft" und "Politik" in Gänze niemals erledigt sondern werden stetig erweitert.

    Ein "Populist" / eine "Populistin" kann aber auch das Gegenteil sein. Bedeutet: Stete Vereinfachung zur eigenen Zielerreichung und genau da setzt deine Behauptung ein. Nämlich wem ist mit der Stigmatisierung von der Fraktion "Rechtsaußen" geholfen? Doch nur der Fraktion "Rechtsaußen" selbst. Und klar zu benennen wer im Sinne des Nationalsozialismus handelt, wer rassistische, sexistische und Gruppierungen / Minderheiten diffamierende Inhalte weiter verteilt, ist meines Erachtens unabdingbar wichtig. Denn erst dann ist das Problem auf dem Tisch. Dieses aber als "Meinungsfreiheit" zu verhüllen, diskreditiert und verunglimpft diese gleichermaßen - als bloße Entschuldigung und vorgeschobene Rechtfertigung für Fremdenfeindlichkeit, Hass und viele andere sehr unangenehme Eigenschaften. Insofern handelt es sich aber auch dann um eine Worthülse, denn es handelt sich um eine etwas vornehme Bezeichnung (Populist / Populistin) für "Demagogen" jedweder Coleur und sie zu entschuldigen, gar zu verteidigen ist ebenso Populismus, vorbesetzt in negativer Konnotation.

    Das "Volk" gibt es insofern nicht, hat es auch niemals gegeben. Wenn man sich nämlich immer nur abgrenzt bemerkt man auch nicht mehr wie wenig Unterschiede es gibt. Das sind alles nette Kunstgriffe, um A gegen B ansetzen zu können. Ein politisches Spiel mit dem Feuer, denn wenn die Demagogen wirkliche Macht erhalten wird es zusehends noch schlimmer und Feindbilder sind immer schnell zur Hand, wie eben hier in der Debatte schnell zu sehen.

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

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    3 mal bearbeitet, zuletzt am 15.03.19 13:03 durch throgh.

  6. Re: Scheindebatte

    Autor: DeathMD 15.03.19 - 13:57

    Scheiß die Wand an... denkst du vorher auch mal nach, bevor du etwas postest bzw. liest du dir das wenigstens vorher durch?!

    Diese Erkenntnis, dass die "gleichgeschalteten Medien" in Deutschland am schlechtesten über Trumpel berichten, wird ausgerechnet von Welt (N24), einem deutschen Nachrichtensender verbreitet... irgendwie fängt deine Argumentation da schon zu wackeln an, aber es geht ja noch weiter. Diese tolle Studie hat dafür genau einen, ich wiederhole, EINEN Fernsehsender der öffentlich Rechtlichen berücksichtigt und zwar ARD. Wirklich erdrückend die Beweislage für deine tolle Theorie...

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  7. Re: Scheindebatte

    Autor: throgh 15.03.19 - 20:30

    So ich bin nun dazu gekommen mir deine sog. "Quelle" anzuschauen und sehe das ähnlich wie DeathMD. Du hinterfragst die Quelle nicht einmal, sondern hinterlässt einfach genau das unreflektiert weil das dem Anschein nach in deine hier wie auch immer geartete Agenda passt. Du bestätigst also fortwährend was ich bereits geschrieben habe: Absoluter Populismus und Meinungsmache. Die "Meinungsfreiheit" soll also dazu herangezogen werden, um einmal mehr die Würde, Rechte und Freiheiten Anderer einzuschränken. Quasi als Freifahrtschein sozusagen, weil die "armen Nationalsozialisten" ja auch wirklich solch bedauernswerte "Opfer" des "bösen Systems" sind? Herrje, Demagogen sind und bleiben genau nur das ... Demagogen und sie hier als "Opfer" zu stigmatisieren vereinfacht das Bildnis der Demagogie einfach wie schlicht mit weiterhin katastrophalen Auswirkungen. Das "Unsagbare" wird dadurch immer mehr sagbar: Beleidigungen, Diffamierungen, Diskriminierungen und Hass. Lass doch bitte diesen Quatsch!

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