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So verdient Amazon an den eigenen Urheberrechtsverletzungen...

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  1. So verdient Amazon an den eigenen Urheberrechtsverletzungen...

    Autor: demon driver 24.02.17 - 15:12

    ..., während die Marketplace-Kunden haften müssen, die eh schon systematisch über den Tisch gezogen werden, und Amazon bleibt rechtssicher straffrei.

    Und ist dementsprechend natürlich auch ultrahoch motiviert, in Verfahren zu investieren, die "Versehen", wie sie hier Gegenstand waren, ausschließen könnten.

    Da hat die deutsche Justiz ja mal wieder vorbildlich gezeigt, wie gerechtfertigt es ist, an ihre Gerechtigkeit zu glauben (https://duckduckgo.com/?q=slime+gerechtigkeit+lyrics), und selten traf der Spruch von den Kleinen, die man hängt, und den Großen, die man laufen lässt, so gut zu.

    Helau & Alaaf.

    d. d.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.02.17 15:16 durch demon driver.

  2. Re: So verdient Amazon an den eigenen Urheberrechtsverletzungen...

    Autor: Trockenobst 24.02.17 - 17:34

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ist dementsprechend natürlich auch ultrahoch motiviert, in Verfahren zu
    > investieren, die "Versehen", wie sie hier Gegenstand waren, ausschließen
    > könnten.

    Suche mal nach dem Amazon und Ebook-Betrug.

    Amazon interessiert nichts. Da werden seit Jahren alte Bücher, Ebooks mit Suchen und Ersetzen umkopiert, in 100ter Fassung ins Netz gestellt, damit Geld verdient. Leute die nicht schreiben können, aber gut sind mit Netzwerbung und Social Media. Einige sollen mehre $1000 die Woche mit fremden Content verdienen, gut versteckt hinter immer neueren Accounts, erstellt von Botnetzen und dem bezahlten Untergrund. Amazon könnte dem Bullshit mit wenigen neuen Funktionen extrem schnell Einhalt gebieten.

    Da sie aber 30% von jedem Ebook Verkauf verdienen, und wenn es nur $1 sind, werden sie gar nichts tun. Das System der Meldung von Copyrightverstößen in dem Bereich reagiert häufig erst nach Wochen(!), wo der Schnitt schon gemach wurde. Die Flut er Meldungen ist einfach zu groß, DCMA Grenzwertig.

    Die Autoren, die selbst häufig am Bodensatz der Existenz krebsen, dürfen dann in Handarbeit selbst die Copycats suchen und diese vor Gericht zerren. Nur in weniger al 1% der Fälle funktioniert dies.

    Es ist nur noch eine Frage der Zeit, dass sich da mal 1000 Zusammeschließen und den entsprechenden US-CEO von Amazon direkt als Hehler verklagen. Alles andere funktioniert sichtlich mit diesem Monster nicht mehr.

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