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einfacher workaround

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  1. einfacher workaround

    Autor: Xstream 01.03.12 - 17:52

    seitenladezeiten künstlich drastisch erhöhen sodass nur eine begrenzte menge innerhalb der vorgegebenen zeit tatsächlich gekauft werden können.
    in einem echten laden würden sich ja auch einfach schlangen bilden, das könnte amazon einfach nachbilden mit einer statusleiste "vor ihnen warten noch X kunden", am besten per virtuellem todmannschalter (periodische captchas) sicherstellen dass der kunde auch wirklich wartet und nicht multitaskt und fertig.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 01.03.12 17:57 durch Xstream.

  2. Re: einfacher workaround

    Autor: nie (Golem.de) 01.03.12 - 18:03

    So ähnlich arbeitet das System schon, weil Angebote bis zum Abschluss der Bestellung nr als "reserviert" gelten. Danach kann man immer noch auf eine Warteliste kommen.

    Diese Liste wird dann, zumindest gibt Amazon das so an, dann von den Käufen bedient, die nicht abgeschlossen wurden. Das entspricht schon weitgehend der Warteschlange ;)

    Nico Ernst
    Redaktion Golem.de

  3. Re: einfacher workaround

    Autor: linuxuser1 01.03.12 - 18:04

    Das ist im Laden egal. Das Produkt muss einen (oder sogar zwei Tage?) angeboten werden und der Zugang darf sicher nicht künstlich beschränkt werden. Habe noch nie gehört, dass durch zu lange Schlangen Leute ein Produkt nicht kaufen konnten. Selbst wenn das Produkt ausverkauft ist muss es der Laden nachbestellen und dir zum beworbenen Preis verkaufen.

  4. Re: einfacher workaround

    Autor: kinderschreck 01.03.12 - 18:20

    Versuch das mal beim Aldi oder Lidl. Wenn aus dann aus. Wäre das nicht zulässig hätten die doch jede Woche den Verbraucherschutz auf der Matte stehen.

  5. Re: einfacher workaround

    Autor: linuxuser1 01.03.12 - 18:24

    Ist rein rechtlich nicht zulässig, wenn die Discounter das so wie du sagst machen. Die Verfügbarkeit muss für eine gewisse Zeitspanne gegeben sein.

  6. Re: einfacher workaround

    Autor: grorg 02.03.12 - 04:11

    Haben die auch ziemlich oft und ich meine, die wurden auch bereits mehrfach verklagt und mussten dan Geräte zum Niedrigpreis nachbestellen und an die Kunden geben.

  7. Re: einfacher workaround

    Autor: Sharra 02.03.12 - 09:20

    Die großen Sonderangebotsaktionen für z.B. PC-Hardware bei Lidl und Aldi enden regelmässig damit, dass einzelne Standorte noch nachbestellen müssen, weil die Lagerbestände weg waren, die Leute aber trotzdem ihre Geräte wollten.
    Das wäre sogar einklagbar.

    Aldi und Co profitieren allerdings massiv von der Faulheit der Kunden.
    99% gehen eben wieder, wenn das Ding nicht mehr im Laden steht, und lassen sich keines mehr nachbestellen.
    Das restliche Prozent dürfte einkalkuliert sein, so dass nicht wirklich Mehrkosten entstehen.

    Würde jeder, der nach dem Ende der Lagerbestände reinkommt, auch drauf bestehen, dass er etwas bekommt, würden die Discounter mit den Ohren schlackern.

  8. Re: einfacher workaround

    Autor: Maxiklin 02.03.12 - 09:24

    kinderschreck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Versuch das mal beim Aldi oder Lidl. Wenn aus dann aus. Wäre das nicht
    > zulässig hätten die doch jede Woche den Verbraucherschutz auf der Matte
    > stehen.

    VOn wegen wenn aus dann aus, das stimmt nicht. ALDI, Lidl und Co. sind verpflichtet, die beworbene Ware einen Tag in ortsüblichen Mengen anzubieten. Kenne genug Fälle, wo Kunden das Laptop oder PC nicht bekamen und ALDI aus anderen FIlialen das Zeug nachliefern mußte. Deutsches Wettbewerbsrecht kennt da keine Verwandten, und das ist auch gut so ;) Hab mal im Lebensmittelbereich gelernt und mußte in der Lehre bei der Konkurrenz spionieren gehen (mein Chef war ein A...loch), von daher kenne ich mich da recht gut aus, die haben sich dann immer gegenseitig abgemahnt. Mal war was nicht ausgezeichnet, mal die Fettangabe im Käse fehlerhaft etc. pp ^^.

  9. Re: einfacher workaround

    Autor: s1ou 02.03.12 - 09:25

    Nein mussten sie nicht. Das wäre der Fall wenn sie ein Angebot an die Kunden gemacht hätten. Haben sie aber nicht, die Werbung für das produkt ist nur eine Einladung zur abgabe eines Angebotes durch den Kunden. Das konnte der Kunde dann zwar abgeben aber der Laden hat das dann abgehehnt.

    Soweit ganz normal, passiert hunderte Male, in ganz Deutschland, jeden Tag. Wenn der Kunde sich jetzt aber betrogen fühlt kann er sich bei den Verbraucherschutzzentralen beschweren, die gehen damit zum Gericht und das verurteil die Firma dann eventuell zur Zahlung einer Strafe an die Staatskasse. Aber NIE zur Lieferung der Ware an die Kunde oder zur Zahlung von Schadensersatz an die Kunden.

  10. käse.

    Autor: fratze123 02.03.12 - 10:50

    du schreibst totalen unsinn.

    die in der werbung gemachten angebote sind verbindlich.

    ist einfach so. sonst müsste es extra als "unverbindlicher preisvorschlag" oder ähnlich ausgewiesen werden.

  11. Re: käse.

    Autor: s1ou 02.03.12 - 11:32

    fratze123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > du schreibst totalen unsinn.
    >
    > die in der werbung gemachten angebote sind verbindlich.
    >
    > ist einfach so. sonst müsste es extra als "unverbindlicher preisvorschlag"
    > oder ähnlich ausgewiesen werden.


    Und du hast absolut keine Ahnung, hättest du mal ein BGB aufgeschlagen würdest du wissen was eine Invitatio ad offerendum ist.

    Die Bildungslücke können wir aber schnell schließen: http://de.wikipedia.org/wiki/Aufforderung_zur_Abgabe_eines_Angebots

  12. Noch einfacher:

    Autor: dabbes 02.03.12 - 11:42

    in Deutschland garnicht erst anbieten.

  13. Re: einfacher workaround

    Autor: SoniX 02.03.12 - 13:25

    Das halte ich für ein Gerücht.

    Klar gibt es die Auflage keine Lockvogelangebote zu erstellen, aber wenn da mal wieder ein ALDI Angebot ist und man nicht vorne in der Schlange steht geht man leer aus. Die bestellen einem auch nichts nach ^^

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