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"Nach wie vor spricht auch viel dafür, dass etliche Volumentarife schlicht sittenwidrig sind"

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  1. "Nach wie vor spricht auch viel dafür, dass etliche Volumentarife schlicht sittenwidrig sind"

    Autor: Dadie 09.03.11 - 15:34

    Es geht zum Glück nur in eine Richtung. Ist etwas teuer und etwas anderes günstig, muss das teure überteuert sein. Ich halte die Datentarife ebenfalls für Wucher, aber es ist durchaus im Möglichen dass die "Flatrates" unter Preis angeboten werden. Und erst durch eine Masse an User mit unterschiedlichstem Nutzungsverhalten beginnt die Flatrate sich zu lohnen. Vielleicht machen sie sogar bei der Flatrate in jedem Fall Verlust, selbst durch die Masse der User und erst durch die Telefon-Kosten/SMS-Kosten holen sie diesen Verlust wieder heraus.

    Nur weil das eine günstig ist und das andere teuer, heißt das ja noch nicht, dass das eine per Default überteuert ist. Einmal davon abgesehen, hat man bei den "pro kByte"-Abrechnungen immer "vollspeed". Bei "Flats" wird man je nach User recht schnell auf GSM gedrosselt. (Ich überlebe in der Regel ~15-20 Tage bis die Drossel zuschlägt).

  2. Re: "Nach wie vor spricht auch viel dafür, dass etliche Volumentarife schlicht sittenwidrig sind"

    Autor: nie (Golem.de) 09.03.11 - 15:43

    Es geht aber um die exakt gleiche Dienstleistung, die 1 oder 1000 Euro kosten kann. Vetter nennt das "Wucher".

    Nico Ernst
    Redaktion Golem.de

  3. Re: "Nach wie vor spricht auch viel dafür, dass etliche Volumentarife schlicht sittenwidrig sind"

    Autor: Sharra 09.03.11 - 15:44

    Die gleichen Provider werben aber bei den normalen Flatrates über Kabelgebundene Anschlüsse mit unbegrenzt surfen etc. Und dort scheint ein unbegrenztes Kontingent für 20€ oder sogar weniger machbar und normal zu sein.

    Dem Kunden ist damit nicht zuzumuten zu verstehen, warum ein Datentarif ohne Kabel massivst teurer sein soll.
    Dass die Kosten für mobilen Datenverkehr in keiner Relation zum kabelgebundenen Verkehr stehen, weiss jeder der von der Materie Ahnung hat. Auch warum das so ist.
    Aber dem Otto-Normalverbraucher ist so etwas nur schwer begreifbar zu machen.

    Dieser geht davon aus, dass Internet = Internet ist.
    Darum sind Datentarife bei denen man auf den ersten Blick von einem sehr günstigen Angebot ausgehen muss auch als sittenwidrig zu bezeichnen.

    Das Problem hierbei ist, dass man mit der Einheit Kilobyte oder Megabyte keine wirklich brauchbare Größe verbindet.
    Ein Kilo Wurst ist ein Kilo Wurst. Es ist eine ganze Menge und wiegt eben ein Kilogramm.
    Aber was ist ein Kilobyte? Wieviel "wiegt" eine Webseite?
    Wie "schwer" ist ein Youtube-Video?

  4. Re: "Nach wie vor spricht auch viel dafür, dass etliche Volumentarife schlicht sittenwidrig sind"

    Autor: Dadie 09.03.11 - 16:23

    nie (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht aber um die exakt gleiche Dienstleistung, die 1 oder 1000 Euro
    > kosten kann. Vetter nennt das "Wucher".

    Exakt gleich würde ich die Dienstleistung nicht nennen. Jede mir bekannte Flatrate im Mobil-Bereich wird ab einem Volumen von xMB gedrosselt. Bei kByte-Abrechnung wird nicht gedrosselt.

    Und wie schon erwähnt, wer sagt mir dass nicht die Flatrate unter Preis verkauft wird? Vielleicht ist es wie mit "All-You-Can-Eat". Die 7€ bei Pizza-Hut lohnen sich auch nur weil genug Leute bestellen und sich genug Leute überschätzen. Ich beschwere mich ja auch nicht, dass der "All-You-Can-Eat" immer 7€ bezahlt und ich nach 2 Pizzen schon meine 8€ los bin. Dafür wurde ich mit meinen einzel Pizzen schneller beliefert und hatte eine größere Auswahl.

    Darum wäre interessant ob bei kByte-Abrechnung auch "Klauseln" stehen wie "Kein VoIP, kein Tethering ". Von exakt gleich würde ich daher nicht unbedingt reden. Zumindest nicht wenn nicht beide AGBs gleich sind und wenn die kByte-Abrechnung nicht ebenfalls ab xMB gedrosselt wird. Ob nun dieser Unterschied den Preis rechtfertigt ist eine andere Sache. Aber wie schon erwähnt, warum muss das teurere per Default überteuert sind, vielleicht wird auch das günstigere einfach verhökert?

  5. Re: "Nach wie vor spricht auch viel dafür, dass etliche Volumentarife schlicht sittenwidrig sind"

    Autor: Sharra 09.03.11 - 16:28

    Du hast mit deiner "vielleicht werden Flatrates zu billig angeboten" nicht ganz unrecht. Aber an diesen wird eben der Markt gemessen. Flatraes sind inzwischen die Norm. Und an der Norm wird alles gemessen. Mag sein dass diese "Norm" zu günstig angeboten wird, aber so ist es nunmal. Gemessen an dieser Norm sind Mobiltarife zu teuer.

    Dieses Grab haben sich die Provider mit ihrem "Schneller, besser, billiger" selbst geschaufelt.
    Ausserdem hindert sie niemand daran ihre Angebote so zu gestalten, dass sie jeder versteht. Angebote wie 0.0006€/kb suggerieren aber numal einen unschlagbar günstiges Angebot, da "kb" für den Normalkunden keine greifbare Größe darstellt.

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