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Proprietäre "Standards" und "Zertifikate"

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  1. Proprietäre "Standards" und "Zertifikate"

    Autor: Vanger 25.05.19 - 14:23

    Es zeigt sich wieder einmal, dass alles, was proprietär ist, früher oder später auf eine Art und Weise eingesetzt wird die man wohl kaum als "gut" bezeichnen kann...

  2. Re: Proprietäre "Standards" und "Zertifikate"

    Autor: Zeno Kortin 26.05.19 - 01:26

    Was ist denn in diesem Fall "proprietär"? Bluetooth? Oder 5G? Oder WiFi? Die SD-Karte?
    Wenn man es richtig betrachtet, eigentlich nichts davon, nicht wahr?

  3. Re: Proprietäre "Standards" und "Zertifikate"

    Autor: Katsuragi 26.05.19 - 02:59

    Zeno Kortin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist denn in diesem Fall "proprietär"? Bluetooth? Oder 5G? Oder WiFi?
    > Die SD-Karte?
    > Wenn man es richtig betrachtet, eigentlich nichts davon, nicht wahr?

    hmm, offensichtlich darf man SD-kompatible Geräte nicht einfach herstellen, vermarkten oder bewerben, wenn man keine "Genehmigung" dafür von irgendeinem Industrieclub hat. Gleiches gilt wohl für die anderen genannten Techniken, wenn man dem Artikel glaubt. Wie viel proprietärer geht es denn noch? "Offene Standards" sehen anders aus.

  4. Re: Proprietäre "Standards" und "Zertifikate"

    Autor: notuf 26.05.19 - 07:51

    Katsuragi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zeno Kortin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was ist denn in diesem Fall "proprietär"? Bluetooth? Oder 5G? Oder WiFi?
    > > Die SD-Karte?
    > > Wenn man es richtig betrachtet, eigentlich nichts davon, nicht wahr?
    >
    > hmm, offensichtlich darf man SD-kompatible Geräte nicht einfach herstellen,
    > vermarkten oder bewerben, wenn man keine "Genehmigung" dafür von
    > irgendeinem Industrieclub hat. Gleiches gilt wohl für die anderen genannten
    > Techniken, wenn man dem Artikel glaubt. Wie viel proprietärer geht es denn
    > noch? "Offene Standards" sehen anders aus.

    Dem stimme ich zu. Man stelle sich vor, der Linux-Kernel wäre nur dann nutzbar, wenn man dem Linux-Consortium angehören würde. Linux ist offen.
    Natürlich könnten sie die SD-Slots bauen und einsetzen, dürften sie dann aber nicht als SD-Slots bezeichen. Denke ich. Keine Ahnung ob dann nicht eine Klage käme.

  5. Re: Proprietäre "Standards" und "Zertifikate"

    Autor: deus-ex 26.05.19 - 09:03

    Logisch. Denn nur so kann sichergestellt werden das sie sich an Standards halten und kompatibel sind.

    In Deuschland gibt es für so etwas zu Beispiel die DIN. Die hat eine vergleichbare Aufgabe.

  6. Re: Proprietäre "Standards" und "Zertifikate"

    Autor: bombinho 26.05.19 - 09:58

    deus-ex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Logisch. Denn nur so kann sichergestellt werden das sie sich an Standards
    > halten und kompatibel sind.
    >
    > In Deuschland gibt es für so etwas zu Beispiel die DIN. Die hat eine
    > vergleichbare Aufgabe.

    Ahja, und welchem Konsortium muss man angehoeren, um nach DIN produzieren zu duerfen?

    Ich glaube, du vergleichst hier Aepfel und Birnen anhand der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum.
    Kann aber auch sein, dass ich das irgendwie falsch verstanden habe.

  7. Re: Proprietäre "Standards" und "Zertifikate"

    Autor: Vanger 26.05.19 - 11:09

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann aber auch sein, dass ich das irgendwie falsch verstanden habe.

    Nein, du hast vollkommen Recht und hast nichts falsch verstanden. Grundvoraussetzung für einen Standard ist, dass jeder ein Produkt nach diesem Standard produzieren, vermarkten und verkaufen darf. Es darf keine auch nur irgendwie gearteten Voraussetzungen hierfür geben, wie die Mitgliedschaft in einem Konsortium oder eine spezielle Zertifizierung, die nur ein enger Kreis von Anbietern erteilen darf. Die einzige legitime Voraussetzung ist, dass das Produkt den Standard auch tatsächlich erfüllen muss - dazu bedarf es aber keiner Mitgliedschaft in einem Konsortium oder der Zertifizierung durch einen engen Kreis von Anbietern. Bei DIN-Normen, die tatsächlich Standards sind, ist das auch nicht notwendig um die Einhaltung der Standards sicherzustellen. Das sind nur Feigenblätter um zu vertuschen, dass das keine Standards sondern lediglich proprietärer Müll ist.

  8. Re: Proprietäre "Standards" und "Zertifikate"

    Autor: bofhl 27.05.19 - 09:32

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Katsuragi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Zeno Kortin schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Was ist denn in diesem Fall "proprietär"? Bluetooth? Oder 5G? Oder
    > WiFi?
    > > > Die SD-Karte?
    > > > Wenn man es richtig betrachtet, eigentlich nichts davon, nicht wahr?
    > >
    > > hmm, offensichtlich darf man SD-kompatible Geräte nicht einfach
    > herstellen,
    > > vermarkten oder bewerben, wenn man keine "Genehmigung" dafür von
    > > irgendeinem Industrieclub hat. Gleiches gilt wohl für die anderen
    > genannten
    > > Techniken, wenn man dem Artikel glaubt. Wie viel proprietärer geht es
    > denn
    > > noch? "Offene Standards" sehen anders aus.
    >
    > Dem stimme ich zu. Man stelle sich vor, der Linux-Kernel wäre nur dann
    > nutzbar, wenn man dem Linux-Consortium angehören würde. Linux ist offen.

    Ehm, tatsächlich? Entspricht dein Treiber nicht der Vorstellung einiger weniger Linux-Kernel-Oberlehrer ists nichts mit dem Installieren wie andere Treiber! Du musst erst deinen eigenen Kernel hacken um das auch wirklich zu bewerkstelligen!

    > Natürlich könnten sie die SD-Slots bauen und einsetzen, dürften sie dann
    > aber nicht als SD-Slots bezeichen. Denke ich. Keine Ahnung ob dann nicht
    > eine Klage käme.

    Bezeichnen dürfen sie wie sie es möchten - nur nicht als "kompatible zu" bezeichnen!

  9. Re: Proprietäre "Standards" und "Zertifikate"

    Autor: Trollversteher 27.05.19 - 10:12

    Auch "Offene Standards" und Open Source Software kann dem US Amerikanischen Exportrecht unterliegen, wenn US Amerikaner an der Entwicklung beteiligt waren.

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