Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › USA: Amazon will 100.000 neue…

Nur für 30.000 Mitarbeiter.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Nur für 30.000 Mitarbeiter.

    Autor: maze_1980 12.01.17 - 20:17

    Denn erst mit 3 Jobs gleichzeitig kommt man da ja über die Runden. Das liegt aber nicht an Amazon, sondern so funktioniert Marktwirtschaft.

  2. Re: Nur für 30.000 Mitarbeiter.

    Autor: Thomas 12.01.17 - 20:43

    Da sind auch sehr sehr viel sehr gut bezahlte Jobs darunter. Abgesehen davon sollte man auch als Vollzeit-FC-Mitarbeiter mit dem Gehalt über die Runden kommen, der Median liegt bei $32.275.

    Quellen:
    http://www.payscale.com/research/US/Employer=Amazon.com_Inc/Salary
    http://www.payscale.com/research/US/Employer=Amazon.com_Inc/Salary/Job/Warehouse-Associate

    --Thomas

  3. Re: Nur für 30.000 Mitarbeiter.

    Autor: maze_1980 12.01.17 - 22:42

    Na dann ist ja alles Prina. 3000 im Monat reicht ja locker 15 Tage.

  4. Re: Nur für 30.000 Mitarbeiter.

    Autor: Thomas 12.01.17 - 23:57

    maze_1980 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na dann ist ja alles Prina. 3000 im Monat reicht ja locker 15 Tage.

    Klar, unter $6000 im Monat kann man ja quasi gar nicht leben...

    Ich frag mich wirklich in was für einer Parallelwelt sich manche Leute befinden. Was wäre denn deiner Meinung nach ein angemessenes und gerechtes Gehalt für einen Hilfsarbeiterjob im Logistikzentrum.

    --Thomas

  5. Re: Nur für 30.000 Mitarbeiter.

    Autor: ChMu 13.01.17 - 01:26

    Thomas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da sind auch sehr sehr viel sehr gut bezahlte Jobs darunter. Abgesehen
    > davon sollte man auch als Vollzeit-FC-Mitarbeiter mit dem Gehalt über die
    > Runden kommen, der Median liegt bei $32.275.
    >
    > Quellen:
    > www.payscale.com
    > www.payscale.com
    >
    > --Thomas
    Machst Du Witze? Die Jobs welche Amazon (uebriegends schon vor ueber einem Jahr angekuendigt) schaffen will sind sogenannte Warehouse Associates. Bis zu 90000 Mann werden dafuer gebraucht, also der klassische Picker und natuerlich Distrubition, also "selfemployd drivers" ohne Kuendigungs Schutz oder anderen Annehmlichkeiten. Da gehts uebrigends bei etwa $25000/a los und hoert bei $38000/a auf, nach mehrjaehriger Taetigkeit.
    Dazu kommt, das der Arbeitnehmer von diesem Gehalt nicht nur seine Steuern zahlen muss, sondern auch seine Rente, seine Krankenkasse, seinen Transport ect pp. Da gibts keine $3000 im Monat. Und nein, mit dem Gehalt kann man nicht leben, schon gar nicht wenn man einen Partner oder sogar Kinder hat. Nicht umsonst will Amazon Vets and there Partners einstellen, zusammen koennte man ueber die Runden kommen, zumal Mr Trump grosszuegige Subventionen und Steuer Nachlaesse fuer Veteranen angekuendigt hat. Ebenso Healthcare fuer Veteranen soll ja komplett uebernommen werden. Er hat zwar noch nicht gesagt, wie das finanziert werden soll und die allgemeine Krankenversicherung soll erst mal abgeschafft werden ohne das es ein Replacement gibt, aber das ist ja egal, bis jetzt ist noch nichts eingetroffen, begruendet,finanziert oder erklaert worden von all den phantastischen und wonderful things welche von Mr. Trump vorgestellt wurden.

    Wir haben zwei Appartements bei St.Francisco, wo Angestellte untergebracht werden wenn wir in den Staaten sind. Die kosten $3000. Jedes. Im Monat. Das sind kleine ein Zimmer Appartements. Nichts grosses in einer nicht teuren Gegend in Colma. Aber da lebt niemand unter $100000/a weil mit der Miete ist es ja nicht getan.

    Klar, $3000 koennen in Luisiana im Elternhouse ausreichen, aber da, wo Trump Jobs versprochen hat, ua im Rust Belt, sind $3000 gar nichts.

    Was natuerlich nicht heissen soll, das diese Jobs wertlos sind. Aber ob Amazon angry white american man (die Trump Waehler) findet welche fuer, die ebenfalls abzuschaffende, minimum wage arbeiten, moechte ich dann doch bezweifeln.

  6. Re: Nur für 30.000 Mitarbeiter.

    Autor: ButterLife 13.01.17 - 01:57

    Die Aussage das $ 3000 im Rust belt nichts sind, finde ich etwas gewagt. "Angry White American" ist übrigens rassistischer Bullshit.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.17 01:58 durch ButterLife.

  7. Re: Nur für 30.000 Mitarbeiter.

    Autor: flauschi123 13.01.17 - 06:23

    ButterLife schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Aussage das $ 3000 im Rust belt nichts sind, finde ich etwas gewagt.

    Jo. Die Wohnungssituation in der Bay ist wohl kaum die Norm in den USA.
    Selbst wenn man sich nur die Locations der 9 Fulfilment center in CA so anschaut, dann ist nur eins in einer sehr teuren Gegend (Newark). Ein Warehouse im CBD macht ja auch nicht so wirklich viel Sinn.
    Gerade im Rustbelt duerfte es eher problemlos sein, mit 3K$ ueber die Runden zu kommen.

  8. Re: Nur für 30.000 Mitarbeiter.

    Autor: ChMu 13.01.17 - 08:43

    flauschi123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ButterLife schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Aussage das $ 3000 im Rust belt nichts sind, finde ich etwas
    > gewagt.
    >
    > Jo. Die Wohnungssituation in der Bay ist wohl kaum die Norm in den USA.

    Nein, ein wenig ueberzogen, aber in Relation zum lokalen Einkommen. Anderswo ist es guenstiger, nur bekommt man da auch erheblich weniger Kohle. Und trotzdem, kommst Du auch mit $3000, wenn Du sie denn haettest, in Ohio, Indiana, New York oder Pennsilvania nicht weit. Schon gar nicht mit Familie.

    > Selbst wenn man sich nur die Locations der 9 Fulfilment center in CA so
    > anschaut, dann ist nur eins in einer sehr teuren Gegend (Newark). Ein
    > Warehouse im CBD macht ja auch nicht so wirklich viel Sinn.
    > Gerade im Rustbelt duerfte es eher problemlos sein, mit 3K$ ueber die
    > Runden zu kommen.

    Du hast Doch keine $3000? Das ist wie in Deutschland dein Brutto. Und auch das nur, wenn du ueber 4 Jahre bei Amazon bist. Der neue Job faengt bei $24800 an, also etwa $2000. Wenn Du alles abziehst was Du so zahlen musst, bleibt doch nur noch die Haelfte ueber? Und nochmal, versprochen wurden manufacturing Jobs, real jobs, nicht ungelernte picker. Der 56 jaehrige arbeitslose steel worker mit seiner Familie hat davon nichts.
    Selbstverstaendlich ist es gut, das es ueberhaupt Jobs geben soll, aber nun eine vor einem Jahr angekuendigte Expansion in den USA, auch mit Hinblick auf den eigenen Lieferservice (noch schlechter bezahlt da ausserhalb der minimum wage) als Konzession an Trump zu werten, ist doch ein bischen uebertrieben.
    Und nein, die neuen Center werden mit Sicherheit nicht in die Wildnis gesetzt sondern in die Naehe der zu beliefernden Bevoelkerung. Nimm Ohio, swing state, poor state, rust belt. Haushaltseinkommen median in Ohio 2016 knapp $49000. Average house price rental $1020/month, average house price morgage $980. Dazu kommtSteuern, Gesundheitsversicherung, Rente/Lebends Versicherung, Strom, Wasser, Autos, Heizung. Alles kein Problem mit echten Jobs. Aber nicht als picker oder self employed driver. Der OP hat schon Recht, man braucht drei dieser Jobs, zumindest wenns um den American Dream geht, zwei um ueber die Runden zu kommen.

  9. Re: Nur für 30.000 Mitarbeiter.

    Autor: Thomas 13.01.17 - 13:18

    ChMu schrieb:
    > Machst Du Witze?

    Nein.

    > Die Jobs welche Amazon (uebriegends schon vor ueber einem
    > Jahr angekuendigt) schaffen will sind sogenannte Warehouse Associates.

    In der Zahl sind natürlich auch Mitatbeiter in den FCs gemeint, aber Amazon wird auch zehntausende Stellen im Corporate-Bereich schaffen, die auch entsprechend gut bezahlt sind.

    Alleine in Seattle sind gerade 9549 Stellen offen:
    https://www.amazon.jobs/en/locations/seattle-wa?base_query=&loc_query=&job_count=10&result_limit=10&sort=relevant&location%5B%5D=seattle-wa&cache

    Für den Rest in Nordamerika, siehe:
    https://www.amazon.jobs/en/locations/?&continent=north_america&cache

    > Bis zu 90000 Mann werden dafuer gebraucht, also der klassische Picker und
    > natuerlich Distrubition, also "selfemployd drivers" ohne Kuendigungs Schutz

    Bei den Zahlen geht es nur um Festangestellte ("full-time and part-time; excludes contractors & temporary personnel").

    > oder anderen Annehmlichkeiten.

    Doch, siehe https://www.amazon.jobs/en/benefits

    > Da gehts uebrigends bei etwa $25000/a los
    > und hoert bei $38000/a auf, nach mehrjaehriger Taetigkeit.
    > Dazu kommt, das der Arbeitnehmer von diesem Gehalt nicht nur seine Steuern
    > zahlen muss,

    Wie jeder Arbeitnehmer...

    > sondern auch seine Rente, seine Krankenkasse, seinen Transport

    Also das man seine Fahrtkosten zur Arbeit selber tragen muss, finde ich jetzt weder dramatisch, noch unüblich.

    Zum Thema Rente und Krankenkasse:

    - A choice of four medical plans, including prescription drug benefits, designed to meet your individual coverage needs
    - Dental plan
    - Vision plan
    - 401(k) savings plan with a company match
    - Company-paid basic life and accident coverage as well as optional additional (and dependent) coverage at a low cost
    - Company-paid short- and long-term disability plan
    - Health-care and dependent-care flexible spending account

    Siehe:
    https://www.amazon.jobs/en/benefits

    > ect pp. Da gibts keine $3000 im Monat.

    Es sollte klar sein, dass das wie immer Bruttogehälter sind.

    > Und nein, mit dem Gehalt kann man
    > nicht leben, schon gar nicht wenn man einen Partner oder sogar Kinder hat.

    Hängt wohl sehr stark von der Gegend und den eigenen Ansprüchen ab. Ich finde es aber auch nicht so dramatisch, wenn der eigene Partner auch ganz normal arbeiten geht. Was die Kinder angeht, so ist das dann wohl eher ein gesellschaftliches Problem, welches nicht durch eine einzelne Firma gelöst werden kann. Dass man kein ausschweifendes Leben mit zwei nicht sonderlich gut bezahlten Jobs führen kann, sollte jedem klar sein, aber Leben kann man davon schon - das zeigt ja nun auch die Realität.

    > Nicht umsonst will Amazon Vets and there Partners einstellen, zusammen
    > koennte man ueber die Runden kommen, zumal Mr Trump grosszuegige
    > Subventionen und Steuer Nachlaesse fuer Veteranen angekuendigt hat.

    Auch aktuell arbeiten schon sehr viele Vets bei Amazon, die wurden bereits in der Vergangenheit sehr gerne eingestellt.

    > Wir haben zwei Appartements bei St.Francisco, wo Angestellte untergebracht
    > werden wenn wir in den Staaten sind. Die kosten $3000. Jedes. Im Monat. Das
    > sind kleine ein Zimmer Appartements. Nichts grosses in einer nicht teuren
    > Gegend in Colma. Aber da lebt niemand unter $100000/a weil mit der Miete
    > ist es ja nicht getan.

    Deswegen sind die Fulfillment Center ja in der Regel auch in eher strukturschwachen Regionen mit entsprechend niedrigen Lebenshaltungskosten.

    > Klar, $3000 koennen in Luisiana im Elternhouse ausreichen, aber da, wo
    > Trump Jobs versprochen hat, ua im Rust Belt, sind $3000 gar nichts.

    Was hat Trump damit zu tun wo Amazon seine Standorte eröffnet.

    > Was natuerlich nicht heissen soll, das diese Jobs wertlos sind. Aber ob
    > Amazon angry white american man (die Trump Waehler) findet welche fuer, die
    > ebenfalls abzuschaffende, minimum wage arbeiten, moechte ich dann doch
    > bezweifeln.

    Da die breite Masse der Trump-Wähler eher aus bildungsferneren Schichten kommt und häufig in strukturschwachen Gegegenden wohnt, die sich gut für FCs eignen, sind diese eigentlich prädestiniert. ;-)

    --Thomas

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen
  2. GBA Professional e. Kfr., Ahrensfelde-Lindenberg
  3. BG-Phoenics GmbH, München
  4. Stadtverwaltung Kaiserslautern, Kaiserslautern

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 279,90€
  2. 64,90€ (Bestpreis!)
  3. mit Gutschein: NBBX570


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


IT-Sicherheit: Auch kleine Netze brauchen eine Firewall
IT-Sicherheit
Auch kleine Netze brauchen eine Firewall

Unternehmen mit kleinem Geldbeutel verzichten häufig auf eine Firewall. Das sollten sie aber nicht tun, wenn ihnen die Sicherheit ihres Netzwerks wichtig ist.
Von Götz Güttich

  1. Anzeige Wo Daten wirklich sicher liegen
  2. Erasure Coding Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
  3. Endpoint Security IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Linux-Kernel: Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen
Linux-Kernel
Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

Bisher gilt Google als positive Ausnahme von der schlechten Update-Politik im Android-Ökosystem. Doch eine aktuelle Sicherheitslücke zeigt, dass auch Google die Updates nicht im Griff hat. Das ist selbst verschuldet und könnte vermieden werden.
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Kernel Linux bekommt Unterstützung für USB 4
  2. Kernel Vorschau auf Linux 5.4 bringt viele Security-Funktionen
  3. Linux Lockdown-Patches im Kernel aufgenommen

Rohstoffe: Lithium aus dem heißen Untergrund
Rohstoffe
Lithium aus dem heißen Untergrund

Liefern Geothermiekraftwerke in Südwestdeutschland bald nicht nur Strom und Wärme, sondern auch einen wichtigen Rohstoff für die Akkus von Smartphones, Tablets und Elektroautos? Das Thermalwasser hat einen so hohen Gehalt an Lithium, dass sich ein Abbau lohnen könnte. Doch es gibt auch Gegner.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Wasserkraft Strom aus dem Strom
  2. Energie Wie Mikroben Methan mit Windstrom produzieren
  3. Erneuerbare Energien Die Energiewende braucht Wasserstoff

  1. Streaming: Apple und Netflix aus Auktion um South Park ausgestiegen
    Streaming
    Apple und Netflix aus Auktion um South Park ausgestiegen

    Insidern zufolge könnte der Bieterwettstreit um die Streaming-Rechte der Zeichentrickserie South Park bis zu 500 Millionen US-Dollar erreichen. Netflix soll sein Angebot bereits zurückgezogen haben. Auch Apple will wohl nicht mitbieten - was am jüngsten Verbot der Sendung in China liegen soll.

  2. Google: Vorabwiderspruch bei Street View wird überprüft
    Google
    Vorabwiderspruch bei Street View wird überprüft

    Googles Street View ist in Deutschland bisher kaum verfügbar, das Bildmaterial ist veraltet und Häuser sind oft verpixelt. Grund ist der Vorabwiderspruch gegen die Anzeige von Häusern, den viele Besitzer in Anspruch nahmen. Google lässt nun prüfen, ob neue Aufnahmen ohne Vorabwiderspruch möglich sind.

  3. Datenschutz: Zahl der Behördenzugriffe auf Konten steigt
    Datenschutz
    Zahl der Behördenzugriffe auf Konten steigt

    Behörden in Deutschland haben im bisherigen Jahresverlauf häufiger auf Konten von Bürgern zugegriffen als im Vorjahreszeitraum. Dem Bundesdatenschutzbeauftragten gefällt das nicht - er fordert eine Überprüfung der rechtlichen Grundlage.


  1. 15:12

  2. 14:18

  3. 13:21

  4. 12:56

  5. 11:20

  6. 14:43

  7. 13:45

  8. 12:49