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Stellenmarkt zu durchwachsen

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  1. Stellenmarkt zu durchwachsen

    Autor: Fetzi_die_Tretmine 21.03.17 - 17:45

    Ich bin arbeitssuchender Fachinformatiker (Systemintegration), der bisher im 2nd Level Support gearbeitet hat (ca. 3 Jahre) und jetzt versucht irgendwie in die Administration zu kommen oder eine Stelle mit vernünftigem Gehalt mit Schulungen/Zertifizierungen im Support zu bekommen.

    Problematik hierbei ist für mich, dass die einzelnen Stellen SEHR durchwachsen sind. So liegt beim einen Arbeitgeber in München der Gehaltswunsch von 45.000¤ gut im Rahmen und der nächste sagt, dass man bei Reise- und Umzugsbereitschaft bei einen Jahresgehalt von maximal 30.000¤ anfangen kann.

    Dann gibt es auch noch die Großen Firmen, bei denen man über drei Ecken über einen Personaldienstleister angestellt werden kann. Bei denen werden dann Jahresgehälter von 26.400¤ angeboten und das in einer Stadt, in der man für eine 1-Zimmer Wohnung sehr schnell einmal über 700¤ Warmmiete bezahlt.



    Letzen Endes möchte ich damit eigentlich nur aussagen, dass es wohl nicht an Fachkräften mangelt, sondern dass es zu viele Betriebe gibt, die ihren IT-Mitarbeitern nicht genug bieten.

  2. Re: Stellenmarkt zu durchwachsen

    Autor: Mumu 21.03.17 - 17:54

    Junge wird in der Branche schlecht bezahlt.

  3. Re: Stellenmarkt zu durchwachsen

    Autor: TC 21.03.17 - 18:18

    Fetzi_die_Tretmine schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So liegt beim einen Arbeitgeber in München der
    > Gehaltswunsch von 45.000¤ gut im Rahmen und der nächste sagt, dass man bei
    > Reise- und Umzugsbereitschaft bei einen Jahresgehalt von maximal 30.000¤
    > anfangen kann.
    >
    > Dann gibt es auch noch die Großen Firmen, bei denen man über drei Ecken
    > über einen Personaldienstleister angestellt werden kann. Bei denen werden
    > dann Jahresgehälter von 26.400¤ angeboten und das in einer Stadt, in der
    > man für eine 1-Zimmer Wohnung sehr schnell einmal über 700¤ Warmmiete
    > bezahlt.

    Aber es reicht zum Überleben, oder?

  4. Re: Stellenmarkt zu durchwachsen

    Autor: David64Bit 21.03.17 - 20:51

    TC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fetzi_die_Tretmine schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > So liegt beim einen Arbeitgeber in München der
    > > Gehaltswunsch von 45.000¤ gut im Rahmen und der nächste sagt, dass man
    > bei
    > > Reise- und Umzugsbereitschaft bei einen Jahresgehalt von maximal 30.000¤
    > > anfangen kann.
    > >
    > > Dann gibt es auch noch die Großen Firmen, bei denen man über drei Ecken
    > > über einen Personaldienstleister angestellt werden kann. Bei denen
    > werden
    > > dann Jahresgehälter von 26.400¤ angeboten und das in einer Stadt, in der
    > > man für eine 1-Zimmer Wohnung sehr schnell einmal über 700¤ Warmmiete
    > > bezahlt.
    >
    > Aber es reicht zum Überleben, oder?

    Soll das Ziel des Arbeitens sein oder was? Arbeiten zum gerade so überleben? Da fängts ja schon an...

  5. Re: Stellenmarkt zu durchwachsen

    Autor: David64Bit 21.03.17 - 20:53

    Sitze im gleichen Boot. Allerdings wohne ich ausserhalb von München, bin 3 1/2 Jahre nach München rein gefahren und hab jetzt keine Lust mehr dazu. Ich bin auch kein Stadtmensch, von daher fällt näher an München ziehen aus - von den Mieten ganz zu schweigen. Fängt ja bei Ebersberg schon an und von da sinds immer noch 40 km nach München.

    Und dann sind die Arbeitsbedingungen meistens eher totaler Müll.

  6. Re: Stellenmarkt zu durchwachsen

    Autor: Anonymer Nutzer 21.03.17 - 21:03

    David64Bit schrieb:
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    > TC schrieb:
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    > -----
    > > Fetzi_die_Tretmine schrieb:
    > >
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    >
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    > > > So liegt beim einen Arbeitgeber in München der
    > > > Gehaltswunsch von 45.000¤ gut im Rahmen und der nächste sagt, dass man
    > > bei
    > > > Reise- und Umzugsbereitschaft bei einen Jahresgehalt von maximal
    > 30.000¤
    > > > anfangen kann.
    > > >
    > > > Dann gibt es auch noch die Großen Firmen, bei denen man über drei
    > Ecken
    > > > über einen Personaldienstleister angestellt werden kann. Bei denen
    > > werden
    > > > dann Jahresgehälter von 26.400¤ angeboten und das in einer Stadt, in
    > der
    > > > man für eine 1-Zimmer Wohnung sehr schnell einmal über 700¤ Warmmiete
    > > > bezahlt.
    > >
    > > Aber es reicht zum Überleben, oder?
    >
    > Soll das Ziel des Arbeitens sein oder was? Arbeiten zum gerade so
    > überleben? Da fängts ja schon an...

    Es ist schon fast zynisch zu sagen, das Gehalt reicht gerade so zum Überleben. Eigentlich reicht es nämlich für ein relativ beschwerdefreies Leben. Ein Problem wird es erst, wenn die eigenen Ansprüche das Gehalt übersteigen. Wenn man sich eine schön große Zweizimmerwohnung in der Innenstadt von München wünscht, dann fühlt sich ein Gehalt von 26000 Euro sicherlich ziemlich mies an. Mit der Einzimmerwohnung etwas außerhalb kommt man aber ganz gut klar, wenn man will.

    Das heißt nicht, dass man ein so niedriges Gehalt akzeptieren muss. Zumindest nicht längerfristig. Wenn man kompetent ist, findet man ganz sicher einen wesentlich besser bezahlte Job.

  7. Re: Stellenmarkt zu durchwachsen

    Autor: Fetzi_die_Tretmine 21.03.17 - 21:07

    TC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fetzi_die_Tretmine schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > So liegt beim einen Arbeitgeber in München der
    > > Gehaltswunsch von 45.000¤ gut im Rahmen und der nächste sagt, dass man
    > bei
    > > Reise- und Umzugsbereitschaft bei einen Jahresgehalt von maximal 30.000¤
    > > anfangen kann.
    > >
    > > Dann gibt es auch noch die Großen Firmen, bei denen man über drei Ecken
    > > über einen Personaldienstleister angestellt werden kann. Bei denen
    > werden
    > > dann Jahresgehälter von 26.400¤ angeboten und das in einer Stadt, in der
    > > man für eine 1-Zimmer Wohnung sehr schnell einmal über 700¤ Warmmiete
    > > bezahlt.
    >
    > Aber es reicht zum Überleben, oder?

    Ist das eine ernst gemeinte Frage?

    Als Single, der sich wenig bis nichts gönnt in einer 1-Zimmer-Baracke lässt es sich sicherlich überleben.
    Bringt einen aber auch nichts, da man bei vielen Firmen (vor allem Personaldienstleistern) Dinge wie Schulungen/Weiterbildungen vergessen kann und dementsprechend beruflich einfach nicht weiter kommt.

  8. Re: Stellenmarkt zu durchwachsen

    Autor: David64Bit 21.03.17 - 21:13

    Stefan99 schrieb:
    ------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist schon fast zynisch zu sagen, das Gehalt reicht gerade so zum
    > Überleben. Eigentlich reicht es nämlich für ein relativ beschwerdefreies
    > Leben. Ein Problem wird es erst, wenn die eigenen Ansprüche das Gehalt
    > übersteigen. Wenn man sich eine schön große Zweizimmerwohnung in der
    > Innenstadt von München wünscht, dann fühlt sich ein Gehalt von 26000 Euro
    > sicherlich ziemlich mies an. Mit der Einzimmerwohnung etwas außerhalb kommt
    > man aber ganz gut klar, wenn man will.
    >
    > Das heißt nicht, dass man ein so niedriges Gehalt akzeptieren muss.
    > Zumindest nicht längerfristig. Wenn man kompetent ist, findet man ganz
    > sicher einen wesentlich besser bezahlte Job.

    Es ist ganz schön Vermessen so etwas zu behaupten. Hast du dir den Wohnungsmarkt rund um München mal angeschaut? Erst ab ca. 50 km von München weg, wird es "günstig". Da bekommt man dann eine Einzimmerwohnung mit Kochnische für um die 300 Euro - dafür zahlt man in dem 50 km Umkreis so gut wie immer deutlich mehr als 500 Euro. Und selbst dann ist ein Gehalt von 26.000 Euro im Raum München verdammt Miserabel, für jemanden der drei Jahre Berufserfahrung hat. Und selbst wenn man das alles ausser Acht lässt: Urlaub und ein bisschen Freizeit ist völlig unwichtig, oder wie? Mit 600 Euro im Monat für die Kaltmiete isses noch längst nich getan, Ingesamt ist man irgendwo bei 1000 Euro, egal wie man es dreht und wendet. Und als Single mit Steuerklasse 1 bleiben dann von 2100 Euro nicht mehr wirklich viel Übrig. 100 Euro gehen dann noch mal drauf für Dauerkarte für die Öffentlichen und dann ist man aber auch schon ziemlich aufgeschmissen, wenn man am Wochenende was machen will.

    Ich krieg jedes mal das große Kotzen, wenn ich solche Beiträge lese.

  9. Re: Stellenmarkt zu durchwachsen

    Autor: TC 21.03.17 - 21:37

    MUSS man dann in München leben?

    Es war immer so, daß je größer die Stadt und je näher zum Zentrum, umso teurer die Mieten. Das wird sich in Zukunft nur noch verstärken (außer wir wechseln plötzlich zum Sozialismus). Man beschwert sich ja auch nicht, das sich in Hollywood nur die reichen eine Wohnung leisten können.

  10. Re: Stellenmarkt zu durchwachsen

    Autor: Anonymer Nutzer 21.03.17 - 21:42

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stefan99 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ---
    > > Es ist schon fast zynisch zu sagen, das Gehalt reicht gerade so zum
    > > Überleben. Eigentlich reicht es nämlich für ein relativ beschwerdefreies
    > > Leben. Ein Problem wird es erst, wenn die eigenen Ansprüche das Gehalt
    > > übersteigen. Wenn man sich eine schön große Zweizimmerwohnung in der
    > > Innenstadt von München wünscht, dann fühlt sich ein Gehalt von 26000
    > Euro
    > > sicherlich ziemlich mies an. Mit der Einzimmerwohnung etwas außerhalb
    > kommt
    > > man aber ganz gut klar, wenn man will.
    > >
    > > Das heißt nicht, dass man ein so niedriges Gehalt akzeptieren muss.
    > > Zumindest nicht längerfristig. Wenn man kompetent ist, findet man ganz
    > > sicher einen wesentlich besser bezahlte Job.
    >
    > Es ist ganz schön Vermessen so etwas zu behaupten. Hast du dir den
    > Wohnungsmarkt rund um München mal angeschaut? Erst ab ca. 50 km von München
    > weg, wird es "günstig". Da bekommt man dann eine Einzimmerwohnung mit
    > Kochnische für um die 300 Euro - dafür zahlt man in dem 50 km Umkreis so
    > gut wie immer deutlich mehr als 500 Euro. Und selbst dann ist ein Gehalt
    > von 26.000 Euro im Raum München verdammt Miserabel, für jemanden der drei
    > Jahre Berufserfahrung hat. Und selbst wenn man das alles ausser Acht lässt:
    > Urlaub und ein bisschen Freizeit ist völlig unwichtig, oder wie? Mit 600
    > Euro im Monat für die Kaltmiete isses noch längst nich getan, Ingesamt ist
    > man irgendwo bei 1000 Euro, egal wie man es dreht und wendet. Und als
    > Single mit Steuerklasse 1 bleiben dann von 2100 Euro nicht mehr wirklich
    > viel Übrig. 100 Euro gehen dann noch mal drauf für Dauerkarte für die
    > Öffentlichen und dann ist man aber auch schon ziemlich aufgeschmissen, wenn
    > man am Wochenende was machen will.
    >
    > Ich krieg jedes mal das große Kotzen, wenn ich solche Beiträge lese.

    Natürlich ist das Gehalt relativ gesehen miserabel. Wie gesagt - wenn man was taugt, findet man garantiert etwas, mit dem man 50-100% mehr verdient. Oder sogar darüber hinaus. Und für einige Zeit kann man mit dem Gehalt ganz gut leben. Von nur überleben kann aber keine Rede sein, wenn man sich eine Wohnung (und sei sie noch so klein) in einer der teuersten Städte in einer der reichsten Länder dieser Welt leisten kann.

    Da kriege ich auch das Kotzen vor lauter Zynismus, der in solchen Beiträgen steckt.

  11. Re: Stellenmarkt zu durchwachsen

    Autor: David64Bit 21.03.17 - 21:54

    Was ist es denn sonst, ausser Überleben, wenn man sich Essen und das Dach überm Kopf leisten kann, aber sonst nix? Was is daran mehr als "Überleben"?

    Ich frag mich auch immer, was mit Famillie, Freunden und Co ist. Wenn man da aufgewachsen ist soll man am besten alles hinter sich lassen?

  12. Re: Stellenmarkt zu durchwachsen

    Autor: David64Bit 21.03.17 - 21:55

    TC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MUSS man dann in München leben?
    >
    > Es war immer so, daß je größer die Stadt und je näher zum Zentrum, umso
    > teurer die Mieten. Das wird sich in Zukunft nur noch verstärken (außer wir
    > wechseln plötzlich zum Sozialismus). Man beschwert sich ja auch nicht, das
    > sich in Hollywood nur die reichen eine Wohnung leisten können.

    Genau. Famillie, Freunde und ähnliches lohnt ja nix, ne? Ausserdem, hast du den Beitrag nicht gelesen? 50 km rund um München sieht es nicht besser aus. Und wenn man dann jeden Tag nach München rein fährt, sind die 300 Euro Mietersparniss auch wieder weg - da kann man dann gleich 'ne Wohnung in München suchen.

    Soziale Marktwirtschaft war mal das Stichwort. Die gibt's aber nicht mehr, die Gewinnmaximierung ist alles worum es geht. Der Rest ist völlig Egal, von daher würde ich die Entwicklung zum Sozialismus sehr Begrüßen.

  13. Re: Stellenmarkt zu durchwachsen

    Autor: TC 21.03.17 - 22:15

    Sicher besteht das 'Überleben' aber aus mehr als Brot und Wasser
    Und anscheinend ist sogar ein Internetanschluss mit drin,
    Für die Kinder bestimmt auch Handy + Vertrag, Netflix?

    Hey, ist schon grausam so ein Leben.
    Wie wärs mit einem Austauschprogramm, zB mit Ostereuropa? ;)

  14. Re: Stellenmarkt zu durchwachsen

    Autor: TC 21.03.17 - 22:17

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Soziale Marktwirtschaft war mal das Stichwort. Die gibt's aber nicht mehr,
    > die Gewinnmaximierung ist alles worum es geht. Der Rest ist völlig Egal,
    > von daher würde ich die Entwicklung zum Sozialismus sehr Begrüßen.

    Ja eben... aber warum dann meckern über das niedrige Gehalt?

    Mal aus Sicht der Firma: warum sollte Chef dir mehr zahlen, statt -seinen- Gewinn zu maximieren? Man kann den Kapitalismus nun mal nur in all seinen Auswüchsen haben.

  15. Re: Stellenmarkt zu durchwachsen

    Autor: TC 21.03.17 - 22:29

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da kriege ich auch das Kotzen vor lauter Zynismus, der in solchen Beiträgen steckt.

    +1

    Aber diese Einstellung ließt man bisher bei ausnahmslos jedem Artikel, der irgendwie mit der Jobsitaution in der IT zu tun hatte. Man kriegt das Gefühl, nur weil einer irgendwas mit IT macht, haben sich Arbeitgeber -seinem- Lebensstandard anzupassen, und nicht man selber seine Lebens- und Wohnsituation dem Arbeitsmarkt.

  16. Re: Stellenmarkt zu durchwachsen

    Autor: David64Bit 22.03.17 - 02:46

    Genau. Wie man sich mit Famillie, 26.000 im jahr Netflix und sonstiges Leisten kann, will ich sehen. Ihr habt doch echt einen an der Waffel.

  17. Re: Stellenmarkt zu durchwachsen

    Autor: David64Bit 22.03.17 - 02:47

    Blödsinn. Das gilt für jede Branche. Ausserdem ist es Regionsbezogen. Aufm Land bei 10 km weit weg sind 26.000 völlig ausreichend. Aber es ging hier um München.

  18. Re: Stellenmarkt zu durchwachsen

    Autor: PiranhA 22.03.17 - 07:26

    TC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal aus Sicht der Firma: warum sollte Chef dir mehr zahlen, statt -seinen-
    > Gewinn zu maximieren? Man kann den Kapitalismus nun mal nur in all seinen
    > Auswüchsen haben.

    Ganz einfach. Entweder bin ich dann nicht so motiviert auch produktiv zu arbeiten, oder bin ganz schnell weg zu einem anderen Arbeitgeber. Gerade in den Ballungsgebieten gibt es mehr als genug gute Angebote. Da kann man es sich aussuchen und der Arbeitgeber muss sich bemühen auch attraktiv für die Arbeitnehmer zu sein.

  19. Re: Stellenmarkt zu durchwachsen

    Autor: Fetzi_die_Tretmine 22.03.17 - 14:15

    Da habe ich ja einen Stein ins Rollen gebracht...

    Ich bin der Meinung, dass das Gehalt den Arbeitsbedingungen, Skills des Mitarbeiters und den Örtlichen Lebensunterhaltskosten (Miete) angepasst sein muss.

    Dementsprechend muss auch bei einer Stelle in München oder am Rand von München ein Gehalt ausgezahlt werden, mit den man auch in München oder halt am Rand von München leben kann. Wichtig ist (mir) hierbei, dass es nicht zum überleben reicht, sondern wirklich um (gut) zu leben.

    Bei 26.000¤/Jahr hat man in München oder auch im Umkreis (bis min. 40 Km) wenig bis gar nichts am Ende vom Monat für sich oder wichtigen Anschaffungen/Reparaturen übrig.

    Dementsprechend sind meiner Meinung nach Stellen, bei denen ein FISI mit Berufserfahrung gesucht, wird mit Gehältern unter 36.000¤/Jahr (die Grenze darf jeder für sich selbst bestimmen), eine Frechheit.

  20. Re: Stellenmarkt zu durchwachsen

    Autor: Fetzi_die_Tretmine 22.03.17 - 15:22

    TC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MUSS man dann in München leben?
    >
    > Es war immer so, daß je größer die Stadt und je näher zum Zentrum, umso
    > teurer die Mieten. Das wird sich in Zukunft nur noch verstärken (außer wir
    > wechseln plötzlich zum Sozialismus). Man beschwert sich ja auch nicht, das
    > sich in Hollywood nur die reichen eine Wohnung leisten können.

    Nein, man muss nicht in München leben. Man muss aber so bezahlt werden, dass man die Möglichkeit besitzt, in München wohnen zu können. Wenn man sich entschließt von außerhalb anzureisen, zahlt man geringere Mieten, braucht aber zwangsweise einen PKW oder eine Verkehrsanbindung zu den Öffentlichen.
    Zudem muss man mehr Zeit in seinen Arbeitsweg investieren. Diese Investition an Zeit muss sich aber dann im Gehalt widerspiegeln bzw. das finanzielle Ersparnis durch das Leben außerhalb muss dann auf den Konto erscheinen und darf nicht vom Lohn gekürzt werden.

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