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  5. › Vectoring: Rund 118.000 Haushalte…

Danke Telekom

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  1. Danke Telekom

    Autor: körner 22.10.18 - 23:15

    Gibts bei uns auch seit kurzem, so 2-3 Monate (Ort ca. 5000 Einwohner), damit wurde auch ein neues Profil geschalten, ich kenne mich nicht aus, würde es aber als eine Art Rate adaptive mode bezeichnen, jedenfalls ist das Internet seitdem schlechter (öfter mal Ladefehler bzw. langsam). Mehr Bandbreite als meinen gebuchten Tarif gibts aber nicht. Danke Telekom. :D

  2. Re: Danke Telekom

    Autor: gast22 23.10.18 - 07:28

    Es werden sich alle für diese Zwischenlösung bedanken.

    1. Überschrift hier = falsch! Es muss bis zu 100 MBit heißen
    2. Nur auf den ersten 600 Metern bis 100 MBit
    3. Je mehr saugen, desto weniger kommt bei jedem an
    4. In ein paar Jahren können die ihre bis 100 MBit vergessen ... und müssen Fördergelder für Glasfaser bis ins Haus vom Steuerzahler bekommen ---

    Kurzfristig vielleicht ein Erfolg, schon mittelfristig einfach nur verbranntes Geld

  3. Re: Danke Telekom

    Autor: tomatentee 23.10.18 - 08:42

    gast22 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es werden sich alle für diese Zwischenlösung bedanken.
    >
    > 3. Je mehr saugen, desto weniger kommt bei jedem an
    >
    Bis auf diesen Punkt hast du natürlich Recht. Bei der Telekom bekommt man allerdings (bis auf Ausnahmefälle, z.B Peering Probleme zu YT) die Bandbreite die zugesagt wurde auch in den Abendstunden.

  4. Dieses Vectoring gebashe...

    Autor: Pecker 23.10.18 - 09:17

    gast22 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es werden sich alle für diese Zwischenlösung bedanken.
    >
    > 1. Überschrift hier = falsch! Es muss bis zu 100 MBit heißen
    Ich kenne wirklich viele mit VDSL Anschluss und wirklich NIEMAND! bekommt weniger als das, was er gebucht hat. Meistens syncen die Fritzboxen mit 108/45 Mbit/s. Ja, es gibt natürlich Leute, die tatsächlich weniger bekommen, das ist aber eine klare Minderheit.
    > 2. Nur auf den ersten 600 Metern bis 100 MBit
    weißt du wie viel 600 Meter sind? Soll ich es dir in Fußballfeldern angeben? Damit kannst du eine Fläche von 90 Fußballfeldern abdecken.
    > 3. Je mehr saugen, desto weniger kommt bei jedem an
    Falsch! Eben weil die Verteilerkästen mit Glasfaser angebunden wurden.
    > 4. In ein paar Jahren können die ihre bis 100 MBit vergessen ... und müssen
    Das weißt du woher? Ich habe seit 10 Jahren 32 Mbit/s. Die reichen heute noch dicke. Warum sollten also bald 100 Mbit/s nicht mehr reichen?
    > Fördergelder für Glasfaser bis ins Haus vom Steuerzahler bekommen ---
    Das Glasfaser wurde schon sehr Nah bis ans Haus gezogen.
    > Kurzfristig vielleicht ein Erfolg, schon mittelfristig einfach nur
    > verbranntes Geld
    Das Glasfaser am Verteierkasten ist verbranntest Geld? Aha. Das musst du mir erklären.

  5. Wir kriechen von einer Steinzeit Technik zu nächsten

    Autor: solary 23.10.18 - 09:42

    > Das Glasfaser am Verteierkasten ist verbranntest Geld? Aha. Das musst du
    > mir erklären.
    Vectorung zieht viel Strom und die Technik, also Platinen im DSLAM und in den Großverteilern kostet Geld und zwar viel Geld, natürlich weniger als Glasfaser zum Keller(FTTB)
    Wenn später der Superklingeldraht-250 kommt wird keiner mehr Glasfaser haben wollen.
    Wir bekommen von 100 gerade mal 70mbit/s raus , von 250 werden viele vielleicht 150 raus bekommen, die Technik stink einfach und ist nicht mehr zeitgemäße.
    Dabei ist es so einfach, einmal richtig Glasfaser legen und man hätte für die nächsten 30 Jahre ruhe, aber so kriecht man zur einer Vectoring-Technik zu nächsten.

    Wem 50mbit reich soll froh sein, ich hätte gerne 200:200mbit/s und zwar stabil ohne bis zum…

  6. Re: Dieses Vectoring gebashe...

    Autor: strogge 23.10.18 - 09:52

    Ich komme aus Hechingen und habe den Ausbau "Haus und Hautnah" miterlebt...
    Hier meine Erlebnisse und Einschätzungen:

    -> Ja, die Telekom hat Glasfaser ausgebaut und viele Straßen und Gehwege aufgebuddelt und neue DSLAMs als Kästen aufgestellt. -> Löblich....

    -> Nachdem der Bautrupp direkt bei mir am Haus den Gehweg ausgerissen hat, um Lehrrohre zu legen habe ich einmal die Bauarbeiter angesprochen, bzw versucht anzusprechen. Die Kollegen kamen aus Polen und mit Verständigung leider schwierig. Zumindest habe ich erfahren, dass der Bauleiter am nächsten Tag vorbeikommt.
    In froher Erwartung habe ich auch akzeptiert, dass ungefragt auf meinem Parkplatz das ganze Material einfach so incl. Anhänger mit großer Lehrrohr-Trommel geparkt wurde. -> fragen wäre schön gewesen...

    -> als dann der Bauleiter da war, habe ich ihn gleich gefragt, ob man in mein Haus, dessen Grundmauer eh in dem Schacht auf dem Gehweg sichtbar ist/war, gleich ein Lehrrohr reinzieht und anmufft, somit spart man sich in Zukunft das nochmalige aufreißen des Gehwegs.
    -> Der Bauleiter, leicht hochnäsig "Das können wir nicht machen, das Glasfaser und das Lehrrohr ist nicht für Endkunden da, nur für die Verschaltung zwischen den Verteilerkästen."
    -> Auf meine Frage, ob man denn nicht in Zukunft dann ja eh an den Verteilerkasten angeschlossen wird, wenn es soweit ist .-> "wir bauen nur das Glasfsernetz für den internen Backbone, Das Kundennetz wird wenn dann später reingelegt. dafür reißt mann dann nochmals den Gehweg auf, wenn überhaupt...."

    --->>> Die Telekom HATTE die Chance für wenig eigenes Geld, ganze Straßenzüge direkt mit Glasfaser zu versorgen. Wollte Sie aber nicht! Der Ausbau ist eh für den "Arsch", da andere Anbieter eh schneller waren. Unitymedia hat fast den ganzen Ort angeschlossen und bietet 400Mbit/s... Somit hat vermutlich die Telekom eh kein gesteigertes Interesse und macht nur das Minimalste, um die Maximalste Förderung anzukassieren.

    Viel Besser stellt sich da die NetzeBW/ENBW an. Die hat kürzlich neue Stromleitungen bei meinen Eltern im gleichen Ort, eine Straße weiter verbuddelt und für 350¤ das Haus gleich mit einem Lehrrohr angeschlossen. -> Freie Providerwahl, sobald es losgeht, das Rohr gehört uns! Klar, aktuell nicht zu gebrauchen, aber auf jeden Fall fit für die Zukunft!

    Grüße aus dem "Neuland", wo man mit etwas Hirn und unwesentlich mehr Geld viele Haushalte auf einen Schlag Zukunftssicher machen hätte können, wenn mann nur hätte machen wollen!


    Strogge

  7. Und wer verlegt das?

    Autor: Pecker 23.10.18 - 10:03

    solary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Das Glasfaser am Verteierkasten ist verbranntest Geld? Aha. Das musst du
    > > mir erklären.
    > Vectorung zieht viel Strom und die Technik, also Platinen im DSLAM und in
    > den Großverteilern kostet Geld und zwar viel Geld, natürlich weniger als
    > Glasfaser zum Keller(FTTB)
    Hast du da Quellen dazu wie viel das kostet? Der Strombedarf ist übrigens total überschaubar pro Anschluss. Ja der Verteilerkasten zieht recht viel Strom, aber da sind auch hunderte Haushalte angeschlossen.
    > Wenn später der Superklingeldraht-250 kommt wird keiner mehr Glasfaser
    > haben wollen.
    Ist doch prima. Geld gespart. hast du oben doch geschrieben.
    > Wir bekommen von 100 gerade mal 70mbit/s raus , von 250 werden viele
    > vielleicht 150 raus bekommen, die Technik stink einfach und ist nicht mehr
    > zeitgemäße.
    Die Technik stinkt überhaupt nicht. Ja 70 Mbit/s ist ärgerlich, wenn 2 Straßen weiter ggfs sogar 250 Mbit/s gehen. Aber das ist mal eine Übergangslösung, mit der man leben kann.
    > Dabei ist es so einfach, einmal richtig Glasfaser legen und man hätte für
    > die nächsten 30 Jahre ruhe, aber so kriecht man zur einer Vectoring-Technik
    > zu nächsten.
    Ich weiß ja nicht, wie du dir das vorstellst mit einfach. Einfach ist beim Glasfaserausbau gar nichts! Dir wird bekannt sein, dass bei einem Ausbau die Zustimmung der Leute eingeholt werden muss. Das ist teuer, aufwendig und frustrierend, da dann doch wieder nur 50% mitmachen. Und selbst wenn man ausbaut. Dieser Ausbau muss gemacht werden. Da braucht es Arbeiter und Maschinen. Bei 40 Mio Haushalten in Deutschland soll das bitte wie überall gleichzeitig funktionieren?
    Wenn du mir diese Frage beantworten kannst darfst du gerne weiter nach einem flächendeckenden Glasfaserausbau rumschreien.
    > Wem 50mbit reich soll froh sein, ich hätte gerne 200:200mbit/s und zwar
    > stabil ohne bis zum…
    Ich hätte auch gerne so vieles. mit 70 Mbit/s bist du so gut wie überhaupt nicht eingeschränkt. Du kannst alles machen, musst halt nur etwas länger warten.

  8. Re: Dieses Vectoring gebashe...

    Autor: Michael H. 23.10.18 - 11:49

    strogge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...

    Danke für deine Einblicke.
    So in etwa würde ich das auch unterschreiben.

    Bei uns wurde Beispielsweise die komplette Hauptstraße QUER durch die KOMPLETTE... sorry wenn ich großschreib, aber das muss man betonen... Stadt aufgerissen. Alles.

    Unsere Stadt hat 28.000 Einwohner und ist mit einer quasi durchgehenden Straße von Süd nach Nord verbunden. Diese Hauptstraße geht quasi Mittig über 7-8km durch unsere recht länglich gebaute Ortschaft.

    Ungefähr in der Mitte liegt der DSLAM und alle paar hundert Meter ein Verteilerkasten für die Haushalte. Alles noch mit Kupfer, denn ich kriege über die Telekom bei mir (fast am südlichsten Punkt der Stadt) gerade noch 6000 rein. Über KD zum Glück 200MBit.

    Die komplette Straße wurde jetzt nach und nach bis auf Wasserleitungstiefe aufgebuddelt wegen Trink sowie Abwasserrohrneuverlegungen... (also Tiefe ca. 3 Meter)... da hätte man zumindest jeden Verteilerkasten auf dem Weg direkt mit Glasfaser verbinden können... Damit wären zumindest flächendeckend schon mal für alle minimum 50Mbit über Kupfer direkt drin gewesen, da wir relativ viele solche Verteilerkästen haben und somit nie wirklich viele auf einem Kasten hocken... aber nein... nichts wurde gemacht.

    Ich verstehe es nicht... wer hockt da bitte in der Stadt/Bauplanung auf beiden Seiten drin...

    Ich mein... OH hey... wir wollen in nem dreiviertel Jahr die komplette Hauptsstraße aufreißen... fragen wir doch bei der Telekom und anderen Providern, ob diese ihre Leitungen verlegen wollen... einerseits können wir somit unsere Stadt attraktiver machen, andererseits können die sich nicht mehr über die hohen Kosten beschweren da diese massivst eingespart werden...

    Genau so anders herum... "Oh hey wir legen hier jetzt einen kompletten Straßenzug frei... das wären fast 5000 Anwohner... warum legen wir nicht gleich die leerrohre für Glasfaser... achwas.. warum verlegen wir nicht gleich glasfaser für alle Haushalte... die Straßen sind eh schon offen und die Haushalte sind eh schon mit dran... im gegensatz dazu dass wir das bei einem glasfaserausbau nochmal identisch aufbuddeln müssen, sparen wir uns hier ein paar hunderttausend euro ein"

  9. Re: Wir kriechen von einer Steinzeit Technik zu nächsten

    Autor: sneaker 23.10.18 - 12:54

    solary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir bekommen von 100 gerade mal 70mbit/s raus
    Bei solchen Fällen ist meist eine Störung die Ursache, häufig fehlerhafte Hausverkabelung. Hab ich schon bei vielen gesehen, bei denen nur so wenig ankam. Nach Beseitigung der Ursache waren dann >100 Mbit/s Sync drin.
    Viele Kunden rechnen mit solchen Problemen nicht, da sie jahrelang ohne Probleme 16 oder 50 Mbit/s hatten, aber je mehr man an die Grenzen des Kupfers geht, desto mehr wirken sich Störungen aus.

  10. Re: Wir kriechen von einer Steinzeit Technik zu nächsten

    Autor: bombinho 23.10.18 - 13:04

    Wenn die 70 tatsaechlich leitungsbedingt sind, dann wird auch mit Annex Q nichts mit 150, ziemlich sicher nicht einmal 80Mbps.

    Es gibt durchaus Verteiler, bei denen noch die TAL bis > 600m gehen, welche ohne zusaetzliche MFGs auf Vectoring umgeruestet wurden.
    Und gerade wenn sehr viele Vectoringleitungen auch tatsaechlich genutzt werden, wird es kritisch und braucht neuere Hardware.

  11. Re: Danke Telekom

    Autor: SanderK 23.10.18 - 13:04

    gast22 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es werden sich alle für diese Zwischenlösung bedanken.
    >
    > 1. Überschrift hier = falsch! Es muss bis zu 100 MBit heißen
    > 2. Nur auf den ersten 600 Metern bis 100 MBit
    > 3. Je mehr saugen, desto weniger kommt bei jedem an
    > 4. In ein paar Jahren können die ihre bis 100 MBit vergessen ... und müssen
    > Fördergelder für Glasfaser bis ins Haus vom Steuerzahler bekommen ---
    >
    > Kurzfristig vielleicht ein Erfolg, schon mittelfristig einfach nur
    > verbranntes Geld
    Warum muss das so sein, also Punkt 4.
    Oder kriege ich nun einen Sportwagen von den Steuergeldern, weil andere schneller Fahren sonst als ich? (Ja der Vergleich ist so schlecht, schlechter geht es fast nicht.).
    Was ich darlegen wollte, wer mehr will und braucht, kann doch mehr haben.... halt auf eigene Kosten. Dann fällt aber auch der Wunsch nach der schnellen Faser meist recht Rasch ab. Ja, es gibt Länder da ist es sogar bis zum letzten Loch gelegt, keine Frage, meist haben die aber auch genug Löcher und stören sich nicht daran, dass ein Überlandkabel den Blick auf den Himmel verdunkelt. Wie in manchen Bildern aus Fernost schön zu sehen ist.

  12. Re: Danke Telekom

    Autor: bombinho 23.10.18 - 13:18

    Ein einleuchtendes Argument, genau aus diesem Grund muss man in Deutschland unbedingt auf einen zeitnahen Infrastrukturausbau verzichten, auch wenn das im Rest der Welt schon lange in Angriff ist. Deswegen ist nicht nur der verspaetete VDSL-Ausbau, der in anderen Laendern bereits mehr oder weniger abgeschlossen ist und durch Glasfaserausbau abgeloest wurde, auch total sinnvoll, denn in Deutschland hat es schon immer ein Faible fuer Individualloesungen gegeben, welche dann den Weg in eine Modernisierung gruendlich verlegt haben. (ISDN --> Annex B, das modernste Netz der Welt :)))) )

    Aber Annex Q sei Dank passiert uns das nicht gleich wieder.

    Ooops

  13. Re: Danke Telekom

    Autor: SanderK 23.10.18 - 13:35

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein einleuchtendes Argument, genau aus diesem Grund muss man in Deutschland
    > unbedingt auf einen zeitnahen Infrastrukturausbau verzichten, auch wenn das
    > im Rest der Welt schon lange in Angriff ist. Deswegen ist nicht nur der
    > verspaetete VDSL-Ausbau, der in anderen Laendern bereits mehr oder weniger
    > abgeschlossen ist und durch Glasfaserausbau abgeloest wurde, auch total
    > sinnvoll, denn in Deutschland hat es schon immer ein Faible fuer
    > Individualloesungen gegeben, welche dann den Weg in eine Modernisierung
    > gruendlich verlegt haben. (ISDN --> Annex B, das modernste Netz der Welt
    > :)))) )
    >
    > Aber Annex Q sei Dank passiert uns das nicht gleich wieder.
    >
    > Ooops
    Hast ja an sich Recht und ich bin auch ein Verfechter von Glas. Gut, ohne wirklichen Grund, aber Modern!!!!!!111elf ;-)
    Spass bei Seite, wobei ich mich da immer gern Wiederhole. Der Durschnitt in Deutschland wird älter und ich rede nich von meiner Alterskategorie (40), sondern 70.
    Ja auch da gibt es digitale Bewohner, es werden aber weniger. Wenn man sich nun das Land anschaut, da werden es immer mehr die auf 70 zugehen und viele junge Leute, teils auch, wegen der Arbeit in die Stadt oder Stadtrand wandern.
    Hat mit Sicherheit nicht immer was damit zu tun, weil es in der Stadt besseres Internet gibt, was es noch nicht mal immer der Fall ist.
    Letztlich, fehlt hier Telemedizin auf dem Vormarsch. Oder eine Vergleichbare Echtzeit Anwendung für den älteren Menschen von heute.
    (((Könnte man dann fast von der Krankenkasse finanzieren lassen ^^)))

  14. Re: Wir kriechen von einer Steinzeit Technik zu nächsten

    Autor: solary 23.10.18 - 15:01

    > Bei solchen Fällen ist meist eine Störung die Ursache, häufig fehlerhafte
    > Hausverkabelung. Hab ich schon bei vielen gesehen, bei denen nur so wenig

    Ist eine Firma mit mehreren Leitungen, die kommen von draußen direkt im Keller an.
    Von dort habe ich gemessen, weiter geht es dann über GB-Netzwerk in den Büros



    bei vdsl50 real 40 bei 100 real 70.
    Das ist so als wenn man an der Theke 100 Gramm Käse gekauft und bezahlt, aber nur 70 Gramm bekommt.

    Der Verteiler ist zwar nicht sehr weit weg, aber leider auch nicht in die Nähe.
    ca. 600 Meter.
    Für eig. Glasfaser legen aber zu teuer.

  15. Re: Danke Telekom

    Autor: LinuxMcBook 23.10.18 - 15:32

    gast22 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es werden sich alle für diese Zwischenlösung bedanken.
    > 2. Nur auf den ersten 600 Metern bis 100 MBit
    In Groß und Kleinstädten sind die allermeisten Leitungen sogar nur 300 Meter lang. Über 600m dürfte selbst wenn die unausgebauten Gebiete auf dem Land mit einberechnet mittlerweile auf weniger als 10% aller Haushalte zutreffen.

    > 3. Je mehr saugen, desto weniger kommt bei jedem an
    Kann man so pauschal nicht sagen, weil DSL im Gegensatz zu TV-Kabel kein Shared Medium ist.

    > 4. In ein paar Jahren können die ihre bis 100 MBit vergessen ... und müssen
    > Fördergelder für Glasfaser bis ins Haus vom Steuerzahler bekommen ---
    Was wird denn in ein paar Jahren mit 100 bis 250 MBit nicht funktionieren?

    > Kurzfristig vielleicht ein Erfolg, schon mittelfristig einfach nur
    > verbranntes Geld
    Ach ja, und die tausenden Kilometer Glasfaser, die die Telekom für FTTC verlegt?

  16. Re: Wir kriechen von einer Steinzeit Technik zu nächsten

    Autor: sneaker 23.10.18 - 15:36

    solary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist eine Firma mit mehreren Leitungen, die kommen von draußen direkt im
    > Keller an.
    > Von dort habe ich gemessen,
    Ich hab auch schon gesehen, wie eine 30 cm neben dem APL installierte TAE falsch angeschlossen war (4 statt 2 Adern aufgelegt). Sieht manchmal die blödsten Dinge.
    Problematisch wird es, wenn der Fehler im Bereich der Telekom liegt und den kein Techniker findet...

  17. Re: Danke Telekom

    Autor: SanderK 23.10.18 - 15:44

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gast22 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 3. Je mehr saugen, desto weniger kommt bei jedem an
    > Kann man so pauschal nicht sagen, weil DSL im Gegensatz zu TV-Kabel kein
    > Shared Medium ist.
    Das trifft nun bei DSL gar nicht zu, also Shared.... also auch nach dem Verteiler? (Der bei Kabel ja auch nicht viel weiter weg ist, meist.)

  18. Re: Danke Telekom

    Autor: LinuxMcBook 23.10.18 - 15:54

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LinuxMcBook schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > gast22 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > 3. Je mehr saugen, desto weniger kommt bei jedem an
    > > Kann man so pauschal nicht sagen, weil DSL im Gegensatz zu TV-Kabel kein
    > > Shared Medium ist.
    > Das trifft nun bei DSL gar nicht zu, also Shared.... also auch nach dem
    > Verteiler? (Der bei Kabel ja auch nicht viel weiter weg ist, meist.)

    Was hinter dem Verteiler passiert hat mit der Technik DSL aber nichts mehr zu tun. Oder bindet die Telekom die DSLAMs auch mit DSL an ihr Backbone an???
    Mal davon abgesehen ist diese Anbindung auch so schnell, dass es praktisch zu keiner Limitierung kommt.

    Bei Kabel Internet hingegen ist die Entfernung zum Verteiler nicht der begrenzende Faktor, sondern wie viele Kunden sich ein Kabel teilen (shared!).
    Und das sind nun mal einige Tausend, obwohl das Kabel nur für 4-5 Kunden gleichzeitig die maximal gebuchte Geschwindigkeit zur Verfügung stellen kann.

  19. Re: Danke Telekom

    Autor: SanderK 23.10.18 - 15:59

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SanderK schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > LinuxMcBook schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > gast22 schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > 3. Je mehr saugen, desto weniger kommt bei jedem an
    > > > Kann man so pauschal nicht sagen, weil DSL im Gegensatz zu TV-Kabel
    > kein
    > > > Shared Medium ist.
    > > Das trifft nun bei DSL gar nicht zu, also Shared.... also auch nach dem
    > > Verteiler? (Der bei Kabel ja auch nicht viel weiter weg ist, meist.)
    >
    > Was hinter dem Verteiler passiert hat mit der Technik DSL aber nichts mehr
    > zu tun. Oder bindet die Telekom die DSLAMs auch mit DSL an ihr Backbone
    > an???
    > Mal davon abgesehen ist diese Anbindung auch so schnell, dass es praktisch
    > zu keiner Limitierung kommt.
    >
    > Bei Kabel Internet hingegen ist die Entfernung zum Verteiler nicht der
    > begrenzende Faktor, sondern wie viele Kunden sich ein Kabel teilen
    > (shared!).
    > Und das sind nun mal einige Tausend, obwohl das Kabel nur für 4-5 Kunden
    > gleichzeitig die maximal gebuchte Geschwindigkeit zur Verfügung stellen
    > kann.
    Kann hier nicht klagen, ja, nicht die Gebuchte Rate.
    Aber meinst Du, es Interessiert einen Kunden, wirklich ob er bei Shared Medium oder bei seinen eigenen Paar Kupferadern, am Ende nicht die Geschwindigkeit hat, die er möchte.
    Gibt ja Berichte von allen Anschlussarten, wie Schlimm sie von fall zu fall sind.

  20. Re: Danke Telekom

    Autor: LinuxMcBook 23.10.18 - 16:04

    gast22 hat geschrieben, dass bei steigender Anzahl an Kunden die Geschwindigkeit bei VDSL sinken würde.
    Ich habe nur geschrieben, dass das so nicht stimmt.

    Das hat absolut nichts damit zu tun, dass oder ob dem Kunden egal ist, wieso sein Internet Anschluss langsam ist.

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