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Ortung von Notrufen? Aber klar... -.-

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  1. Ortung von Notrufen? Aber klar... -.-

    Autor: Secure 23.09.13 - 16:47

    Glaubt irgendjemand hier daran, dass es den Mobilfunk-Providern auf die Ortbarkeit von Notrufen ankommt? Also diese Anrufe, die sie KOSTENLOS durch ihre Netze leiten müssen, an denen sie also nichts verdienen können?

    Es gibt nicht einmal ein Gesetz, dass vorschreibt ob und wie ein Notruf ortbar sein muss und es soll tatsächlich Leute geben, die ihren Standort selber kennen und ihn den Rettungskräften durchgeben können.

    Die Provider wollen in Wirklichkeit ortsgebundene Werbung verkaufen und somit weiterhin den möglichst genauen Aufenthaltsort von Leuten, am liebsten auch in Gebäuden, wo kein GPS-Signal hinkommt, ermitteln können. Deshalb haben sie mit Repeatern natürlich ein Problem. Für die Notrufe interessiert sich keiner von denen. Die werden nur vor Gericht vorgeschoben, weil mögliche Todesopfer immer gut sind um Richter zu beeinflussen.

  2. Re: Ortung von Notrufen? Aber klar... -.-

    Autor: skynet_de 23.09.13 - 17:35

    Vielleicht ist es auch einfach nur, damit die Provider nicht in Haftung genommen werden können?

  3. Re: Ortung von Notrufen? Aber klar... -.-

    Autor: Galde 23.09.13 - 19:23

    Secure schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die werden nur vor Gericht
    > vorgeschoben, weil mögliche Todesopfer immer gut sind um Richter zu
    > beeinflussen.

    Demnach hätte die Firma Haider ja gewinnen müssen.
    Weil wie soll jemand ohne Empfang ein Notruf absetzen?

  4. Re: Ortung von Notrufen? Aber klar... -.-

    Autor: Hansy 23.09.13 - 21:08

    Die Provider bekommen für die Weiterleitung der Notrufe kein Geld? Soso...

    Ich als Provider würde dann gegen sämtlich 0800 Nummern klagen, schließlich müssen Sie dafür die gesamte Infrastruktur bereitstellen und das auch noch kostenlos!

  5. Re: Ortung von Notrufen? Aber klar... -.-

    Autor: forix 23.09.13 - 21:45

    Secure schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...]
    >
    > Es gibt nicht einmal ein Gesetz, dass vorschreibt ob und wie ein Notruf
    > ortbar sein muss und es soll tatsächlich Leute geben, die ihren Standort
    > selber kennen und ihn den Rettungskräften durchgeben können.
    >
    > [...]

    FALSCH!

    Die Verordnung über Notrufverbindungen (NotrufV) (auch als Notrufverordnung bekannt) schreibt vor, dass die Telefonanbieter dafür sorgen müssen, "dass Notrufverbindungen unverzüglich zur _örtlich_ zuständigen Notrufabfragestelle" weitergeleitet werden. Und weiter: "Maßgeblich für die Ermittlung der örtlich zuständigen Notrufabfragestelle ist der vom Telekommunikationsnetz festgestellte Standort des Endgerätes, von dem die Notrufverbindung ausgeht". (§4 NotrufV)

    Es ist also sehr wohl gesetzlich vorgeschrieben.

    Übrigens, bieten die Mobilfunkanbieter selbst Femto-Zellen (=Repetaer) an.

  6. Re: Ortung von Notrufen? Aber klar... -.-

    Autor: forix 23.09.13 - 22:30

    Hansy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Provider bekommen für die Weiterleitung der Notrufe kein Geld? Soso...
    >
    > Ich als Provider würde dann gegen sämtlich 0800 Nummern klagen, schließlich
    > müssen Sie dafür die gesamte Infrastruktur bereitstellen und das auch noch
    > kostenlos!

    Der Anrufer zahlt nichts für Anrufe zu 0800 Nummern. Der Betreiber der Nummer zahlt sehr wohl für jede Minute an den Provider bzw. Netzbetreiber. Wenn willst Du also verklagen?

  7. Re: Ortung von Notrufen? Aber klar... -.-

    Autor: kendon 23.09.13 - 22:42

    Secure schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Glaubt irgendjemand hier daran, dass es den Mobilfunk-Providern auf die
    > Ortbarkeit von Notrufen ankommt? Also diese Anrufe, die sie KOSTENLOS durch
    > ihre Netze leiten müssen, an denen sie also nichts verdienen können?

    die unter uns, die keine aluhüte tragen, glauben dass die provider gesetzlich verpflichtet sind die notrufe an die richtige leitstelle zu vermitteln.

    > Es gibt nicht einmal ein Gesetz, dass vorschreibt ob und wie ein Notruf
    > ortbar sein muss und es soll tatsächlich Leute geben, die ihren Standort
    > selber kennen und ihn den Rettungskräften durchgeben können.

    doch gibt es. und wie mehrfach erwähnt geht es nicht darum von wo der anruf kommt, sondern darum wo er hingeht.

    > Die Provider wollen in Wirklichkeit ortsgebundene Werbung verkaufen und
    > somit weiterhin den möglichst genauen Aufenthaltsort von Leuten, am
    > liebsten auch in Gebäuden, wo kein GPS-Signal hinkommt, ermitteln können.
    > Deshalb haben sie mit Repeatern natürlich ein Problem. Für die Notrufe
    > interessiert sich keiner von denen. Die werden nur vor Gericht
    > vorgeschoben, weil mögliche Todesopfer immer gut sind um Richter zu
    > beeinflussen.

    wenn die provider mit der aktuellen geschichte irgendwas zu tun hätten wäre dein einwand relevant. hier geht es um eine klage eines drittherstellers gegen die bundesnetzagentur. vollkommen ohne providerbeteiligung.

  8. Re: Ortung von Notrufen? Aber klar... -.-

    Autor: Secure 25.09.13 - 17:49

    forix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Secure schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > [...]
    > >
    > > Es gibt nicht einmal ein Gesetz, dass vorschreibt ob und wie ein Notruf
    > > ortbar sein muss und es soll tatsächlich Leute geben, die ihren Standort
    > > selber kennen und ihn den Rettungskräften durchgeben können.
    > >
    > > [...]
    >
    > FALSCH!
    >
    > Die Verordnung über Notrufverbindungen (NotrufV) (auch als
    > Notrufverordnung bekannt) schreibt vor, dass die Telefonanbieter dafür
    > sorgen müssen, "dass Notrufverbindungen unverzüglich zur _örtlich_
    > zuständigen Notrufabfragestelle" weitergeleitet werden. Und weiter:
    > "Maßgeblich für die Ermittlung der örtlich zuständigen Notrufabfragestelle
    > ist der vom Telekommunikationsnetz festgestellte Standort des Endgerätes,
    > von dem die Notrufverbindung ausgeht". (§4 NotrufV)

    Das gilt nur für Telefonanbieter, nicht aber für privat oder geschäftlich genutzte Anrufverteillösungen und -extender. Wenn also z.B. ein Landwirt auf seinem Grund und Boden einen Repeater installiert, damit er aus dem hintersten Winkel seines Grundstückes, also z.B. aus 1km Entfernung, noch über seinen Hausapparat telefonieren kann, dann ist es nicht Sache des Telefonanbieters sicherzustellen, dass er bei einem Unfall das für den Notruf benutzte Mobilgerät des Landwirts, welches u.U. 1km vom Hausanschluss entfernt ist, hinreichen genau lokalisieren kann. Der Krankenwagen kommt dann eben zum Hauptgebäude, obwohl der Landwirt 1km entfernt den Notruf gewählt hat.

    So wie ich das verstehe, stattet besagte Firma HF-dichte Gebäude in Privat- oder Firmenbesitz mit Repeatern aus, ist aber selber kein Telefonanbieter und da gibt es eben kein Gesetz, dass regelt, ob und wie ein Notruf auf Privatgrundstücken ortbar sein muss.

    Da Repeater lediglich das Signal aus der unmittelbaren Umgebung aufnehmen und in einer Tiefgarage bzw. einem HF-dichten Gebäude wieder abstrahlen, ist die Position eines über einen Repeater eingeloggten Handys ohnehin "grundstücksgenau" bestimmbar. Mehr Genauigkeit schafft man mit einem Festnetztelefon auch nicht. Insofern erfüllt der Telefonanbieter die Notrufverordnung trotz privater Repeateranlage.

    > Übrigens, bieten die Mobilfunkanbieter selbst Femto-Zellen (=Repetaer) an.

    In denen müssen sie dann der Notruf-Verordnung entsprechend handeln, da sie Telefonnetzanbieter sind und diese Repeater zu ihrem Netz gehören. Fremdinstallationen von Nicht-Telefonnetzanbietern auf Privatgrund gehören aber nicht zu ihrem Netz. Das Notruf-Argument ist hier also irrelevant. Die Mobilfunkprovider können sich höchstens bei der Bundesnetzagentur darüber beschweren, dass auf "ihren" zugeteilten Frequenzen von Dritten gesendet wird, auch wenn es, genau betrachtet, nur ihre eigenen Aussendungen sind, die von den Repeatern ausgesendet werden.

  9. Re: Ortung von Notrufen? Aber klar... -.-

    Autor: BarneyM 25.09.13 - 21:08

    forix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Secure schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > [...]
    > >
    > > Es gibt nicht einmal ein Gesetz, dass vorschreibt ob und wie ein Notruf
    > > ortbar sein muss und es soll tatsächlich Leute geben, die ihren Standort
    > > selber kennen und ihn den Rettungskräften durchgeben können.
    > >
    > > [...]
    >
    > FALSCH!
    >
    > Die Verordnung über Notrufverbindungen (NotrufV) (auch als
    > Notrufverordnung bekannt) schreibt vor, dass die Telefonanbieter dafür
    > sorgen müssen, "dass Notrufverbindungen unverzüglich zur _örtlich_
    > zuständigen Notrufabfragestelle" weitergeleitet werden. Und weiter:
    > "Maßgeblich für die Ermittlung der örtlich zuständigen Notrufabfragestelle
    > ist der vom Telekommunikationsnetz festgestellte Standort des Endgerätes,
    > von dem die Notrufverbindung ausgeht". (§4 NotrufV)
    >
    > Es ist also sehr wohl gesetzlich vorgeschrieben.
    >

    Der §4 geht in der aktuellen Version sogar noch weiter:

    (4) Der Telefondiensteanbieter, der den unter einer Notrufnummer geäußerten Verbindungswunsch eines Nutzers entgegennimmt, hat der Notrufabfragestelle als Teil der Notrufverbindung zu übermitteln:

    1.
    die Rufnummer des Anschlusses, von dem die Notrufverbindung ausgeht, auch wenn die Anzeige der Rufnummer im Einzelfall oder dauernd ausgeschlossen ist (§ 102 Absatz 8 des Telekommunikationsgesetzes),
    2.
    Angaben zum Standort des Endgerätes, von dem die Notrufverbindung ausgeht, auch wenn die Übermittlung von Angaben zum Standort im Einzelfall oder dauernd ausgeschlossen ist (§ 98 Absatz 3 des Telekommunikationsgesetzes), und
    3.
    seine Anbieterkennung.

    Es muss also auch pro-aktiv der Standort des Endgerätes an die Leitstelle übermittelt werden (bislang musster der Standort von der Leitstelle nur abgefragt werden können). Für IP Telefonie gibt es wohl noch Übergangslösungen, bis dort auch dieser Abschnitt voll greift. Das Thema ist auch unter dem Begriff "Röchelruf" bekannt, sprich: der Teilnehmer kann seinen Standort nicht mehr klar benennen.

    Aber es stimmt natürlich auch, dass das ganze nichts mit den Repeatern zu tun hat ...

  10. Re: Ortung von Notrufen? Aber klar... -.-

    Autor: Hansy 25.09.13 - 22:08

    Was Sie nicht sagen! Ich wollte mit diesem Beispiel lediglich verdeutlichen, dass der Provider auch Notrufe NICHT kostenlos durch sein Netz leiten muss. Natürlich bekommt er hierfür eine Vergütung! Nur der Anrufer zahlt dafür nichts!

  11. Re: Ortung von Notrufen? Aber klar... -.-

    Autor: kendon 26.09.13 - 09:30

    > Das gilt nur für Telefonanbieter, nicht aber für privat oder geschäftlich
    > genutzte Anrufverteillösungen und -extender. Wenn also z.B. ein Landwirt
    > auf seinem Grund und Boden einen Repeater installiert, damit er aus dem
    > hintersten Winkel seines Grundstückes, also z.B. aus 1km Entfernung, noch
    > über seinen Hausapparat telefonieren kann, dann ist es nicht Sache des
    > Telefonanbieters sicherzustellen, dass er bei einem Unfall das für den
    > Notruf benutzte Mobilgerät des Landwirts, welches u.U. 1km vom
    > Hausanschluss entfernt ist, hinreichen genau lokalisieren kann. Der
    > Krankenwagen kommt dann eben zum Hauptgebäude, obwohl der Landwirt 1km
    > entfernt den Notruf gewählt hat.

    darum gehts hier immer noch nicht...

    > So wie ich das verstehe, stattet besagte Firma HF-dichte Gebäude in Privat-
    > oder Firmenbesitz mit Repeatern aus, ist aber selber kein Telefonanbieter
    > und da gibt es eben kein Gesetz, dass regelt, ob und wie ein Notruf auf
    > Privatgrundstücken ortbar sein muss.

    nein, es gibt aber sehr deutliche gesetze die besagen ob man funkanlagen in dem spektrum betreiben darf.

    > Da Repeater lediglich das Signal aus der unmittelbaren Umgebung aufnehmen
    > und in einer Tiefgarage bzw. einem HF-dichten Gebäude wieder abstrahlen,
    > ist die Position eines über einen Repeater eingeloggten Handys ohnehin
    > "grundstücksgenau" bestimmbar. Mehr Genauigkeit schafft man mit einem
    > Festnetztelefon auch nicht. Insofern erfüllt der Telefonanbieter die
    > Notrufverordnung trotz privater Repeateranlage.

    solange bis nachbarschaftsbeziehungen durcheinander kommen oder durch überlagerungen die ganze kommunikation zusammenbricht.

    > > Übrigens, bieten die Mobilfunkanbieter selbst Femto-Zellen (=Repetaer)
    > an.

    femtozellen sind (wie der name schon sagt) eigene zellen, keine repeater. mit einer kommunikationsleitung zum corenetz des anbieters, keine stumpfen signalverstärker.

    > In denen müssen sie dann der Notruf-Verordnung entsprechend handeln, da sie
    > Telefonnetzanbieter sind und diese Repeater zu ihrem Netz gehören.
    > Fremdinstallationen von Nicht-Telefonnetzanbietern auf Privatgrund gehören
    > aber nicht zu ihrem Netz. Das Notruf-Argument ist hier also irrelevant. Die
    > Mobilfunkprovider können sich höchstens bei der Bundesnetzagentur darüber
    > beschweren, dass auf "ihren" zugeteilten Frequenzen von Dritten gesendet
    > wird, auch wenn es, genau betrachtet, nur ihre eigenen Aussendungen sind,
    > die von den Repeatern ausgesendet werden.

    vollkommen unkontrolliert und unkontrollierbar. so ein mobilfunknetz ist etwas komplexer als eine cb-funke.

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