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Richtige Entscheidung

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  1. Richtige Entscheidung

    Autor: wire-less 23.09.13 - 16:32

    Für einen Netzbetreiber steckt erheblicher Planungsaufwand dahinter sein Netz Interferenz/Störungsfrei aufzubauen. Da sitzen teure Spezialisten an teurer Simulationssoftware um eine möglichst genaue Planung hinzubringen.

    Wenn dann ein 3. ohne in die Planung eingebunden zu sein Repeater aufstellt führt das ziemlich sicher zu Komplikationen. Je nach Frequenz/Anbringung/Gebäudebeschaffenheit/Verstärkungsleistung bleiben die Wellen ja nicht im Gebäude sondern tragen unter Umständen sehr weit.

    Was passiert mit einem defekten Gerät das stört? Das ist ja nicht im Besitz des Betreibers. D.h. er darf's nicht einfach ausschalten sondern muss dann über die BNetzA/Polizei vorgehen.

    Also wenn dann muss das Ganze schon mit Zustimmung/Koordination des Frequenznutzers erfolgen.

  2. Re: Richtige Entscheidung

    Autor: Seasdfgas 23.09.13 - 17:49

    stellt man nen repeater nicht nur da auf, wo sonst eh nix hinkommt, wo also eigentlich ein ausbaubedarf besteht?
    sollten die netzbetreiber nicht froh sein, das da fremde ihr netz erweitern?

  3. Re: Richtige Entscheidung

    Autor: ploedman 23.09.13 - 18:30

    Verstehe ich nicht, ist ja nicht so das da ein 500 Gigawatt Repeater dranhängt, der 500 Km sendet.

    Alles nur Gleichmacherei, die wollen nur die Firmen los werden, die es billig verkaufen.

    Hauptsache Vodafone selbst darf Repeater für xxxxxx ¤ installieren, wo die Fremdfirma die sich drauf spezialisiert hat, das gleiche für xxx ¤ macht.

  4. Re: Richtige Entscheidung

    Autor: JackyChun 23.09.13 - 18:58

    Sorry aber so funktioniert ein Repeater nicht.
    Ein Repeater der kaputt ist stört das Netz nicht weil er schlicht nichts sendet.
    Angenommen seine Empfangsantenne ist kaputt. Ohne EIngangssingal kein Ausgangssignal.
    Angenommen die Sendeeinheit ist kaputt. Kein Ausgang möglich kein Signal.


    Ein Repeater ist im Gegensatz zum weit verbeiteten Glauben kein Signal- Verstärker geschweige denn Regenerator. Der Repeater kümmert sich nur um weiterleitung. Dabei wird das Signal genau 1:1 weitergeleitet. Das heist wenn das Signal mit 5 db reinkommt geht es auch nur mit 5 db raus. Kommt es mit 12 db rein geht es mit 12 db raus. Die Signalqualität bleibt unverändert und damit kommt es auch zu keinen Störungen durch z.bsp. Überlagerung von Signalen oder ähnliches.

    Live with an open mind, or die with your mouth shut.

  5. Re: Richtige Entscheidung

    Autor: wire-less 23.09.13 - 19:55

    JackyChun schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sorry aber so funktioniert ein Repeater nicht.
    > Ein Repeater der kaputt ist stört das Netz nicht weil er schlicht nichts
    > sendet.
    > Angenommen seine Empfangsantenne ist kaputt. Ohne EIngangssingal kein
    > Ausgangssignal.
    > Angenommen die Sendeeinheit ist kaputt. Kein Ausgang möglich kein Signal.
    >
    > Ein Repeater ist im Gegensatz zum weit verbeiteten Glauben kein Signal-
    > Verstärker geschweige denn Regenerator. Der Repeater kümmert sich nur um
    > weiterleitung. Dabei wird das Signal genau 1:1 weitergeleitet. Das heist
    > wenn das Signal mit 5 db reinkommt geht es auch nur mit 5 db raus. Kommt es
    > mit 12 db rein geht es mit 12 db raus. Die Signalqualität bleibt
    > unverändert und damit kommt es auch zu keinen Störungen durch z.bsp.
    > Überlagerung von Signalen oder ähnliches.


    Dann melde doch bitte folgenden falschen Artikel bei Wikipedia:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Repeater#Repeater_in_.28Mobil-.29Funknetzen

    Natürlich verstärkt ein Repeater das Signal. Wenn nicht würde er nichts nützen.

  6. Re: Richtige Entscheidung

    Autor: wire-less 23.09.13 - 20:04

    Seasdfgas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > stellt man nen repeater nicht nur da auf, wo sonst eh nix hinkommt, wo also
    > eigentlich ein ausbaubedarf besteht?
    > sollten die netzbetreiber nicht froh sein, das da fremde ihr netz
    > erweitern?
    Ja. Nur das Signale nicht unbedingt da Halt machen wo man will.
    Also wenn du so ein Teil bei dir betreibst um deinen Keller auszuleuchten kanns passieren das dein Nachbar seine Daten 2mal aus unterschiedlicher Richtung mit leichter Verzögerungen bekommt. Ob das sein Handy abkann ist fraglich. Lass das noch ein paar Nachbarn machen ...

  7. Re: Richtige Entscheidung

    Autor: breadbaker 23.09.13 - 20:16

    Natürlich sollten die Aufsteller von Repeatern und Femtozellen die Aufstellungsorte auch an die Netzbetreiber melden müssen. Nur so ist auch eine zuverlässige Störungsbehebung im Fehlerfalle möglich. Der Zusimmungsvorbehalt bei Repeatern geht IMHO einen Schritt zu weit.

  8. Re: Richtige Entscheidung

    Autor: jayrworthington 23.09.13 - 20:28

    JackyChun schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Repeater ist im Gegensatz zum weit verbeiteten Glauben kein Signal-
    > Verstärker geschweige denn Regenerator. Der Repeater kümmert sich nur um
    > weiterleitung. Dabei wird das Signal genau 1:1 weitergeleitet. Das heist
    > wenn das Signal mit 5 db reinkommt geht es auch nur mit 5 db raus. Kommt es
    > mit 12 db rein geht es mit 12 db raus. Die Signalqualität bleibt
    > unverändert und damit kommt es auch zu keinen Störungen durch z.bsp.
    > Überlagerung von Signalen oder ähnliches.

    Physikalisch unmoeglich. Das wuerde "perfekte Supraleiter" ohne jegliche Dämpfung voraussetzen. Ein GSM Repeater *ist* ein Verstärker.

    Und, da auch der nur mit Elektronen arbeitet, kommt es zwangsläufig zu Signalueberlagerunden (phasenverschiebungen), wenn Du zB auf der Achse zwischen GSM-Basis und repeater stehst, empfaengt das Handy zuerst die Basis, dann empfaengt der Repeater das Signal, und nochmals später das Handy das Signal des Repeaters. Wie gering diese verzoegerung ist, ist komplett irrelevant, gerade bei GSM wird mit hochgenauem Timing gearbeitet, und es führt in der Praxis zu Problemen, wenn ein Repeater offen zu empfangen ist. Wenn man mit dem Repeater in eine Tiefgarage im 42. Untergeschoss ... Repeateredd, ist das egal, aber eben nicht in der realitaet wo irgendwelche Amateure irgendwo einen Repeater hinknallen um im Partykeller "more bars" zu haben...

  9. Re: Richtige Entscheidung

    Autor: kendon 23.09.13 - 22:44

    > Physikalisch unmoeglich. Das wuerde "perfekte Supraleiter" ohne jegliche
    > Dämpfung voraussetzen. Ein GSM Repeater *ist* ein Verstärker.

    ausserdem würde das den sinn des repeaters ad absurdum führen.

    wobei ich mir schon vorstellen kann dass es spezialisten gibt, die geräte kaufen und betreiben um ein identisches signal mit identischer stärke wie ohne das gerät zu bekommen...

  10. Re: Richtige Entscheidung

    Autor: kendon 23.09.13 - 22:45

    hach die ganzen funknetzplaner hier, man wundert sich warum der job beim provider so teuer gehandelt wird...

  11. Re: Richtige Entscheidung

    Autor: schily 23.09.13 - 22:57

    Genau, die Betreiber berechnen das so genau, daß z.B. die Telekom in einem Gebäude in dem sie selbst zur Miete war nicht zu empfangen war....

    Gut, es wurde aufgerüstet und eine Telekom-Basisstation auf das Gebäude gesetzt - damit war der Empfangin den oberen Stockwerken möglich.

    Und nun? Ja da wurde dann ein Repeater in die Tiefgarage gesetzt, damit es dann auch unten klappt.

    Am besten mal über die Realität informieren.

  12. Re: Richtige Entscheidung

    Autor: xri12 24.09.13 - 06:05

    Und was ändert es wenn der Repeater vom Provider kommt?
    Das Gerät wird geliefert und vom Kunden selbst aufgebaut, der Standort muss dabei nicht gemeldet werden und es werden auch keine Überprüfungen durchgeführt. Wie soll dabei dann eine Störung verhindert werden?

  13. Re: Richtige Entscheidung

    Autor: AllDayPiano 24.09.13 - 07:18

    Lest doch bitte mal nach was ein Rake-Receiver ist.

  14. Re: Richtige Entscheidung

    Autor: Mett 24.09.13 - 08:34

    Bei einer Tiefgarage mag das nicht so problematisch sein. Bei einem Tunnel ist es das aber, weil das Signal auf der einen Seite rein geht und auf der anderen wieder rauskommt. Wenn die Netzplaner den Tunnelrepeater nicht kennen, werden sie die Nachbarschaften nicht entsprechend eintragen und es wird zu Gesprächsabbrüchen kommen.

    Beispiel: Am Süd- und Nordportal eines Tunnels stehen jeweils zwei Stationen des Netzbetreibers x. Da der Tunnel einen höheren Hügel durchquert und sich die beiden Stationen nicht berühren, wird der Betreiber auch keine Nachbarschaft eintragen. Wenn nun ein privater Repeater am Südportal aufgestellt wird, trägt dieser das Signal der südlichen Station in den Tunnel. Wegen der fehlenden Nachbarschaft ist aber keine Gesprächsübergabe zwischen der südlichen und nördlichen Station möglich - dazu muss das Netz nämlich wissen, dass beide Stationen sich berühren. Wenn man von Süden her in den Tunnel einfährt, wird ein bereits geführtes Gespräche während der Tunnelfahrt weitergeführt werden können. Beim Verlassen wird es abreißen.

  15. Re: Richtige Entscheidung

    Autor: knaxx 24.09.13 - 09:21

    Mett schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn
    > man von Süden her in den Tunnel einfährt, wird ein bereits geführtes
    > Gespräche während der Tunnelfahrt weitergeführt werden können. Beim
    > Verlassen wird es abreißen.
    So what. Dafür kann man aber im Tunnel überhaupt mal telefonieren.

    Anstatt sich zu freuen, dass es Initiativen aus der privaten Wirtschaft gibt, die den Netzausbau voranbringen (und das tut auch ein Repeater) kommt gleich wieder das Mimimi aus der Ecke und jammert, weil die Lösung ja nicht 1000%ig ist.
    Dummerweise wären die Kunden aber schon mit 80% zufriedener als mit 0%....

    Fehlt eigentlich nur noch, dass die Provider im großen Stil Repeater bei Haider einkaufen, ihren Aufkleber draufmachen und mit ordentlichem Gewinnaufschlag weiterverkaufen.

    °l°(,,,,);

  16. Re: Richtige Entscheidung

    Autor: tingelchen 24.09.13 - 16:01

    Ist es nicht so das die Gespräche nicht von einer Femtozelle zur nächsten übergeben wird, sondern das Handy sich bei der Femtozelle Einbuchen will, welche das stärkste Signal liefert?

    Immerhin wissen die Femtozellen nicht, in welche Richtung sich ein Gerät bewegt. Lediglich der Abstand kann abgeschätzt werden (Signallaufzeiten). Ergo ist es unmöglich vorher zu sagen an welche Femtozelle das Gespräch übergeben werden soll.

    Dann würde der Repeater im Tunnel kein Problem darstellen. Da die Femtozelle am anderen Ende irgendwann das bessere Signal liefert und sich das Gerät dann automatisch bei dieser Einbuchen will.

  17. Re: Richtige Entscheidung

    Autor: kendon 25.09.13 - 09:14

    handover gehen nur zwischen zellen mit nachbarschaftsbeziehungen. und zu welcher zelle (nicht welche richtung!) sich das handy hinbewegt weiss sowohl das handy als auch grundsätzlich das netz, dank messprotokollen der radioebene, die feststellen wie sich die signalpegel der einzelnen zellen verändern. werden grenzwerte überschritten leitet das handy den handover ein.

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