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Werden demnächst auch Städte und Stellplatzanbieter für Flohmärkte haftbar gemacht?

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  1. Werden demnächst auch Städte und Stellplatzanbieter für Flohmärkte haftbar gemacht?

    Autor: thecrew 24.11.20 - 10:29

    Ich meine bei allem Verständnis. Wenn das Zeug von Amazon selbst verkauft wird ist das klar und auch völlig normal. Aber bei einem "Shop" der das nur als Handelsplattform benutzt?!?

    Wenn der Budenbetreiber auf dem Parkplatz von "Kaufland" ne schlechte Bratwurst verkauft ist doch auch nicht Kaufland haftbar?! Nur weil sie den Platz untervermieten.

    Wo ist die Logik dabei?.

    Klar es ist mehr als eine Bartwurstbude.. Aber im Prinzip das gleiche. Man stellt kleinen Buden nur seinen Marktplatz zur Verfügung mehr eben nicht.

  2. Re: Werden demnächst auch Städte und Stellplatzanbieter für Flohmärkte haftbar gemacht?

    Autor: metalheim 24.11.20 - 11:41

    Jain. Wenn die Produkte von Amazon "fullfilled" werden, also Amazon Lagerung, Versand etc. übernimmt, bekommt der Käufer das Gefühl ein Produkt "von Amazon" zu erwerben und geht davon aus, dass die Produkte wohl schon EU konform sind.

  3. Re: Werden demnächst auch Städte und Stellplatzanbieter für Flohmärkte haftbar gemacht?

    Autor: chefin 24.11.20 - 11:42

    Ja, ich denke auch, das Amazon nur dann Haftung übernehmen sollte, wenn die auch den Versand machen und neben dem Angebot und Inkassso auch die Logistik stellen.

    In einer globalen Welt muss man eine gewisse Eigenverantwortung verlangen können.

    Nehmen wir mal an, Amazon würde wirklich eine Mitverantwortung in Deutschland bekommen. Wir würden praktisch 90% der Onlineartikel verlieren. Es würden nur noch Artikel ankommen, die in Deutschland Firmensitz haben. Nur da ist gewährleistet, das es CE Konform ist. Sowas wie Güde zb. Die haben ausschliesslich China-ware, aber sie importieren das selbst, prüfen es, halten zur Not den Kopf hin. Wird halt eine ganze Menge Artikel vom Markt entfernen und den rest massiv verteuern.

    Das nächste was wir dann hören sind das Gejammer das der Zoll ihnen die Grauimporte rausfiltert und sie nichtmal das Geld zurück bekommen. China wird sicherlich kein Geld zurück überweisen auf Artikel die der Zoll nicht ins Land lässt. Und entweder vernichtet der Zoll das oder es wird zurück geschickt, die Kosten hierfür wird der Händler vom Kaufpreis einbehalten. Oder er wird garnicht erst nach Deutschland schicken. EU-Weit wird man sowas nie und nimmer hinbekommen. Schon weil wir nichtmal einheitliche Vorschriften haben bzgl Warensicherheit und Beschaffenheit.

  4. Re: Werden demnächst auch Städte und Stellplatzanbieter für Flohmärkte haftbar gemacht?

    Autor: Zerberus1010 24.11.20 - 12:55

    Das mit der Bratwurstbude, ist nicht ganz passend.
    Es geht eher darum: Du kaufst einen Artikel bei Kaufland aus dem Regal, an dem aber dran steht, verkauft durch Firma X. Du bezahlst ihn aber wie gewohnt an der Kasse.
    Wer muss nun haften wenn es defekt ist?

    Und nur weil man Verantwortung übernimmt sollen 90% wegfallen? Wer das glaubt hat auch keine Verantwortung für Kinder. Momentmal wieso werden überhaupt noch welche geboren?
    Und nicht alles braucht ein CE Kennzeichen. Mir reicht es wenn es vernünftig und sicher ist, die ganzen Kriterien von CE interessieren mich nicht wenn ich BILLIG kaufen will!

    Amazon müsste nur einen Schadenerstattung einführen und diese direkt an den Kunden in China weiterreichen. Damit würde es sich nicht lohnen nur Schrott zu verkaufen. FALLS
    jeder den Schrott auch reklamieren würde. Denn auch jetzt kann man dass, ist zwar aufwendig, aber ich habe schon einen ganzen Schrank mit Schrott voll, für den ich nichts gezahlt habe (weil immer alles Geld erstattet). Keiner will den Schrott nach China zurück haben, auch wenn sie es anfänglich schreiben... ist zwar Arbeit und man muss auch Amazon die teils erpresserischen Nachrichten weiterleiten) aber bekommt dafür auch oft ein paar Euro Guthaben.
    Das System funktioniert also auch in die andere Richtung... die Teile die einfach nur falsch geschickt wurden (zu klein,groß etc) kann man weiterverkaufen, den Schrott zum Schrotthändler. Damit kann man sich schon einen Urlaub (in China) leisten, wenn man es rigeros macht...

    China Ware mit Giro bezahlen, bei Schrott 1x mahnen Geld zurück, dann Rückbuchen, dann hat Amazon kosten. Wenn die sich melden, sagen sollen sie weiterreichen, Rückbuchung war rechtens. Wenn das nur 10% der Leute machen, wird Amazon sich schon eine Lösung überlegen...

  5. Re: Werden demnächst auch Städte und Stellplatzanbieter für Flohmärkte haftbar gemacht?

    Autor: mke2fs 24.11.20 - 13:24

    metalheim schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jain. Wenn die Produkte von Amazon "fullfilled" werden, also Amazon
    > Lagerung, Versand etc. übernimmt, bekommt der Käufer das Gefühl ein Produkt
    > "von Amazon" zu erwerben und geht davon aus, dass die Produkte wohl schon
    > EU konform sind.

    Dann ist der Kunde doof, wir waren bisher davon ausgegangen das wir es in Deutschland mit mündigen Menschen zu tun haben wenn sie das 18. Lebensjahr vollendet haben und nicht bestimmte spezielle Gründe diese Annahme in Zweifel ziehen lassen.

    Es steht da mit wem du den Vertrag eingehst, wenn du nicht lesen kannst, kann dir auch niemand helfen.
    Das ist die gleiche Diskussion als sich die Leute mit den Telekom-Aktien verzockt haben. Es steht in den Bankunterlagen das du einen Totalverlust mit Aktien erleiden kannst, wenn du nicht lesen kannst oder es nicht verstehst und es trotzdem machst kann es nicht Problem der Bank sein.

  6. Re: Werden demnächst auch Städte und Stellplatzanbieter für Flohmärkte haftbar gemacht?

    Autor: Jakelandiar 24.11.20 - 19:30

    Zerberus1010 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das mit der Bratwurstbude, ist nicht ganz passend.
    > Es geht eher darum: Du kaufst einen Artikel bei Kaufland aus dem Regal, an
    > dem aber dran steht, verkauft durch Firma X. Du bezahlst ihn aber wie
    > gewohnt an der Kasse.
    > Wer muss nun haften wenn es defekt ist?

    Wie kommt man auf solche Vergleiche? Ich mein der ist nicht mal im Ansatz vergleichbar und absoluter schwach Sinn hoch 10. Das geht vielleicht wenn groß bekannt ist das Kaufland nicht nur selbst verkauft, sondern nun auch als Plattform für andere Auftritt und das mehr aus auffällig überall steht das es sich nicht um Kaufland Ware handelt.

    Und sag mir nun nicht das du ernsthaft behaupten willst man kann den Unterschied zwischen von Amazon Verkaufter Ware und von anderen Händlern verkaufter Ware erkennen. Wer sowas WIRKLICH behauptet und durchdrücken will, da würde ich empfehlen den Leuten die Mündigkeit im Internet abzusprechen und zu verbieten Geschäfte im Internet zu tätigen. Eventuell sogar ganz das Internet Verbieten aus Sicherheit. Wird ja sonst auch alles Verboten oder direkt Verbote gefordert.

    > Und nur weil man Verantwortung übernimmt sollen 90% wegfallen? Wer das
    > glaubt hat auch keine Verantwortung für Kinder. Momentmal wieso werden
    > überhaupt noch welche geboren?

    Nicht Viele laut Statistik und definitiv nicht genug. Und es geht weiter Abwärts.

    > Und nicht alles braucht ein CE Kennzeichen. Mir reicht es wenn es
    > vernünftig und sicher ist, die ganzen Kriterien von CE interessieren mich
    > nicht wenn ich BILLIG kaufen will!

    Das wiederum interessiert das Gesetz nicht. Es muss ein CE Kennzeichen haben wenn das für das Produkt vorgeschrieben ist. Ob dir das Gefällt oder nicht ist dabei absolut uninteressant.

    > Amazon müsste nur einen Schadenerstattung einführen und diese direkt an den
    > Kunden in China weiterreichen. Damit würde es sich nicht lohnen nur Schrott
    > zu verkaufen. FALLS
    > jeder den Schrott auch reklamieren würde. Denn auch jetzt kann man dass,
    > ist zwar aufwendig, aber ich habe schon einen ganzen Schrank mit Schrott
    > voll, für den ich nichts gezahlt habe (weil immer alles Geld erstattet).
    > Keiner will den Schrott nach China zurück haben, auch wenn sie es
    > anfänglich schreiben... ist zwar Arbeit und man muss auch Amazon die teils
    > erpresserischen Nachrichten weiterleiten) aber bekommt dafür auch oft ein
    > paar Euro Guthaben.
    > Das System funktioniert also auch in die andere Richtung... die Teile die
    > einfach nur falsch geschickt wurden (zu klein,groß etc) kann man
    > weiterverkaufen, den Schrott zum Schrotthändler. Damit kann man sich schon
    > einen Urlaub (in China) leisten, wenn man es rigeros macht...

    Wo liegt dann das Problem wenn es schon jetzt ohne Probleme über Amazon lösbar ist?

    > China Ware mit Giro bezahlen, bei Schrott 1x mahnen Geld zurück, dann
    > Rückbuchen, dann hat Amazon kosten. Wenn die sich melden, sagen sollen sie
    > weiterreichen, Rückbuchung war rechtens. Wenn das nur 10% der Leute machen,
    > wird Amazon sich schon eine Lösung überlegen...

    Ob das wirklich Rechtens ist, kann nur ein Gericht entscheiden denn die Kosten die du Verursachst durch die Rückbuchung bekommt Amazon und nicht der wirkliche China Händler. Ich kann mich erinnern das es da schon Urteile gab, die definitiv nicht dir recht gegeben haben. Wahrscheinlich sind die Summer bisher einfach nur zu klein als das es Amazon bisher genug interessiert hat.

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