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schalter für 20 Cent wäre zu einfach

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  1. schalter für 20 Cent wäre zu einfach

    Autor: schalter sind besser 06.09.10 - 14:16

    Ich soll küche, arbeitszimmer, wohnzimmer, werkraum/keller und garage/gartenschuppen jeweils eine Masterslavedose kaufen ?

    Und damit die Espressomaschine ausschalten ? Wie der golemtext umfänglich beschreibt.
    ??? Häh ???

    Jedes Gerät und Steckernetzteil müsste einen Schalter für ein paar cent bekommen, der leuchtet, wenn das Gerät strom zieht. soo schwer kann das ja wohl kaum sein. Meist ist der Schalter dann im Kaltgeräte-Stecker enthalten.

    Zum nachrüsten gibt es dann kaltgerätekabel mit schalter. Und eurokabel natürlich auch.
    Und steckernetzteile ohne schalter müssen irgendwie geächtet werden, weil sie ständig strom ziehen, weil man oft genug vergisst, sie rauszuziehen. und rausziehen ist doof. Also will ich einen schalter.

    Aber wer natürlich keine eigenen elektrogeräte ausser einem Nintendo besitzt, der hält masterslave für die krone der schöpfung. habt erst mal einen haushalt und zig kleine stromdiebe . da habt ihr keine lust, ständig rauszuziehen. das geht einem auf den *ack.

    und masterslave am tv. Schön.
    Und wie hört ihr internet-radio über die Boxen ?
    um master-slave einzuschalten, müsstet ihr ja dann den tv einschalten damit die boxen strom kriegen.
    man kann an den master auch dreifachsteckdosen hängen und mehrere master haben ! schlau nicht ?!
    Aber auch das hilft nicht immer.

    Schalter für ein paar Cent ans gerät sind billiger als krass teure krass hässliche conrad-steckerschalterdosen oder masterslave-dosen.
    Eure SM-Dosen haben ja sicher nicht mal justierbare einschalt-schwellen. Trotzdem liegen meine im Keller.

  2. Re: schalter für 20 Cent wäre zu einfach

    Autor: Der Bubi heult 06.09.10 - 14:45

    Oh heule huele heule :P

    Ich will pers. aber keine Geräte mit hässlichen An und Ausschaltern, wenn dann so, dass sie nicht gesehen werden. Also irgendwo aufem Boden oder an der Rückwand.
    auch schon mal was von Funk Steckdosen oder Zeitschaltuhren gehört?

    Meine Kaffeemaschine bekommt morgens Strom und wird dann z.B. automatisch aus geschallten. Das ganze vollautomatisch, ich muss nciht mal so nen blöden Schalter umlegen wie du einen wills.
    Ansonsten pecht gehabt, musst ja keine Geräte kaufen.
    Zieh dich zurück in eine Höhle, da kannst du dann auch ohne Strom auskommen.

  3. Re: schalter für 20 Cent wäre zu einfach

    Autor: Sharra 06.09.10 - 14:57

    So ein mechanischer An/Ausschalter ist was feines. Aber leider kostet der eben auch ein paar Cent. Wobei ich 20c schon als recht teuer empfinde. In der Massenherstellung sind die Dinger sogar billiger.
    Aber:
    Stell mal eine Million Geräte her, und steck in jedes für 10 Cent Schalter und Kabel zum Schalter rein (wenn der Schalter bauartbedingt nicht direkt auf die Platine drauf kann, was wieder mechanische Belastung bedeuten würde).

    Das wären wieder 100.000 Euro Mehrkosten für den Hersteller, was analaog 100.000€ weniger Gewinn wären, oder man müsste den Preis wieder entsprechend anheben.

    Natürlich klingen 10 Cent mehr für das Gerät nicht viel, aber wenn der Hersteller von vornherein 20€ an dem Ding verdienen will, und darauf seine Kalkulation aufbaut sind 10 Cent weniger je Gerät eine Menge Geld.

    SONY hat es deutlichst vorgemacht.
    Früher war alles in deren mechanik aus hochwertigen Metallen, die quasi nicht kaputtgingen. Daher laufen alte Tapedecks auch noch 20-30 Jahre später einwandfrei.
    Dann ging man aus Kostengründen dazu über günstigen Kunststoff zu verbauen.
    Der bricht aber leichter, gerade unter mechanischer Belastung.
    Seitdem verrecken die Geräte wie die Fliegen.
    Aber trotz Garantiereparaturen die dadurch anfallen und Imageverlust scheint es sich ja zu rechnen, minderwertiges Material zu verbauen.

    Gespart wird immer, egal wie und wo.
    Als Kunde bleibt einem dann nur noch übrig, sich selbst zu fragen, ob einem das günstigere Gerät die eventuellen Nachteile dann noch Wert ist, oder ob man zu einem Konkurrenzprodukt greift.

  4. Schalter vorne am Gerät

    Autor: Anonymer Nutzer 06.09.10 - 15:08

    Die Schalter - wenn vorhanden - befinden sich immer direkt neben neben dem Netzkabel. Ist ja so schön praktisch für den Hersteller.

    Aktuelles Beispiel:
    Teufel Sourround Set: Der Verstäker und damit die Stromzufuhr sind im Subwoofer untergebracht. Der Schalter befindet sich recht unzugänglich hinten unten am Subwoofer. Echt umständlich. Ehrlicherweise wird darauf hingewiesen, dass man das Gerät ausschalten soll, wenn man es nicht braucht.

    "Früher" waren Schalter immer gut zugänglich vorne am Gerät.
    Heute wird von den Entwicklern als lästig erachtet, weil man da ja noch mal 220 Volt durch das Gerät führen muss, und dass ist schwierig, weil man da ja wieder Vorschriften beachten muss.

    Mehr HighTech denn ja, aber einen Ausschalter an der Vorderseite kriegen wir nicht mehr hin.

  5. Re: schalter für 20 Cent wäre zu einfach

    Autor: ckerchecker 06.09.10 - 15:41

    So Funksteckdosen sind ähnlich breit wie Devolos und verdrängen noch ein Gerät von der Steckerleiste oder Steckdosen in der Wand.
    "Keepout-Areas" für Steckdosen sind leider nicht DIN-genormt verpflichtend definiert :-(

    Und so Funksteckdosen kosten auch ein paar Watt.


    an die anderen:
    Vorne am Gerät ist nett.
    Meine Idee war halt für billige Produzenten, es am Stecker selber zu haben. Von Leselampen kennt man das ja.
    Und es ist billiger, weil man nicht ein Kabel von hinten bis zum stecker und "zurück" zum netzteil legen muss. Wer PCs zusammengebaut hat, kennt die abstehenden Kabel für den Einschalter :-( Heutzutage halt Taster und übers mainboard.

    Und an die Nichtspeiler: So Adapter usw. sind alle breiter als 1 Stecker. Wer natürlich nur einen Toaster hat und keine microwelle, wasserkocher, kaffeemaschine, eierkocher (Energieeffizienter als einen RiesenKochtopf Wasser zu kochen!!!) usw. der hält sich natürlich oberschlau, wenn er ein Gerät kontrolliert bekommen.

    Jetzt stellt Euch 10 Geräte vor.
    Ach... Und was ist mit 5 ? Ach...

    Man müsste irgendwie eine Verpflichtung regeln, das 5V/12V-Stecker genormt sind und die Ampere dran stehen haben müssen.
    Und auch, das jedes Gerät ausschaltbar sein muss.
    Beide Seiten der Leitung. Der Importer testet es mit einer Schere und schneidet hinterm Schalter durch. Dann lernt er schnell. Weil wir nett sind, pro Case 10 V mehr, beginnend mit 10 V.
    Weil Importer von Menschenrechten für sich und nicht für ihre Kunden labern, schaltet man halt aus, und misst die Strahlung. Wenn nicht beide Seiten ausgeschaltet wurden, kann man das messen, weil der Strom ja durch das ganze Gerät "durchgeht" und am Schalter "wartet". Dazu muss man natürlich zweimal messen und dazwischen den Stecker drehen um Phase-Masse zu vertauschen.
    Wer günther jauch geschaut hat, weiss, was ich meine.


    Aber für sowas simples ist sich die EU kommission zu gut.
    Als die schinaschuhe erwartungsgemäß europa überfluteten, gabs ratz fatz eine Importsperre dagegen, obwohl die Schwemme kam, weil genau die Sperren aufgelöst wurden. "Schlaue Kommission" :-(((

    Grüne Minister müssten das bei sich einführen. Weil der Mehrverbrauch an Strom xx Euro kostet. Also muss man es Ausschalten. Das Beamtengehalt dafür ist xx Euro. Also müssen Schalter-Freie Geräte xx Euro billiger sein um ihre Strom-Sucker-Mehrkosten bzw. erhöhten Ausschaltkosten auszugleichen.

    Da kann keiner was gegen sagen. Und heimlich verbreiten sich die Schaltersteckernetzteile.

  6. Re: schalter für 20 Cent wäre zu einfach

    Autor: allo 06.09.10 - 19:05

    schöne Milchmädchenrechnung. Du rechnest rum, dass die 10 Cent sich zu 100.100 € summieren, und weil das eine tolle Zahl ist finden wir das jetzt alle schlimm.

    Aber gesamt sind 100.000 die sich auch 10 Cent ergeben immernoch peanuts, weil 10 cent von 20 euro oder 100.000 von 20.000.000 ist der gleiche Prozentsatz, und einfach nicht relevant.

  7. Re: schalter für 20 Cent wäre zu einfach

    Autor: Die Einsicht 06.09.10 - 19:27

    Er sieht ja auch nicht ein, das die MS-Steckerleiste oder Funksteckdosen oder Zeitschaltuhren auch sagen wir mal 10 Euro kosten. Und hoffentlich keine Spezialbatterien brauchen sondern AA- oder AAA-Akkus vertragen. Die Fernbedienung von der Funksteckdose ist gemeint. Und evtl auch die Zeitschaltuhr.

    Wenn sowas 10 Euro sind, und 20 Cent ein Schaltet, sind das schon mal 10*100Cent / 20[Cent/Schalter]
    = 1000 / 20
    = 100 / 2 (0en kürzen)
    = 50 Schalter.

    So viel Geräte muss man erst mal haben. Ich hätte 20-30 Geräte angesetzt. Und das man mehr als eines dieser Kontroll-Geräte braucht, sollte auch normal sein.

    Von den 20-30 Geräten sind nicht alle Stromsauger. Toaster und Wasserkocher sind neutral und ziehen keinen Strom wenn sie ungenutzt sind.
    Aber Mikrowelle, Settopbox usw. schalten sich nicht selber aus und die zig Steckernetzteile nerven auch, weil es keine 5V/12V-Infrastruktur gibt.
    Und wenn man die Stecker stecken lassen kann, und nur das Gerät ausschaltet ist schon angenehmer. Die Schalter von Ladenetzteilen sollten leuchten, wenn sie eingeschaltet sind. Dann vergisst man weniger, sie auszuschalten.

    Wie wir jetzt wissen, ist das billiger als Zeitschaltuhren, Funksteckdosen, SM-Steckerleisten oder anderer Tarn-Firlefanz der Atom-Mafia.

  8. Re: schalter für 20 Cent wäre zu einfach

    Autor: kx 06.09.10 - 20:51

    eine 5V/12V Infrastrucktur im Haus klingt zwar schön, macht aber effizienztechnisch&ökonomisch noch wweit weniger Sinn als Trafos in den einzelnen Geräten:
    a) der Verbrauch bei den Geräten würde nur minimal sinken (Wirkugnsgrad des Trafos fällt weg). Bleiben wir jetzt mal bei ohmschen Verbrauchern. Demnach gilt P=U*I. Sinkt U jetzt auf 12V hieße dass, für die gleiche Leistung bräuchte ich den 20x Strom => sehr dicke Kabel notwendig
    b) bei den niedrigen Spannungen hättest du wahnsinnige Verluste in den Leitungen, schätzungsweise kommen hinten dann so ~30% der Leistung an, abhängig von der Länge des Leiters ;)

  9. Re: schalter für 20 Cent wäre zu einfach

    Autor: Die leiter weiter 06.09.10 - 21:07

    Die Strecken sind viel kürzer. Edison hat in New York gleichstrom-leitungen für Aufzüge verlegt und die electrocution-maschinen erfunden, um zu zeigen wie gefährlich wechselstrom von der Konkurrenzfirma ist. Edison war sicher nicht der Hero als der er immer dargestellt wird.

    Die Gleichstromanschlüsse wurden erst vor 5-10 Jahren abgeschaltet. *eise.de berichtete.

    Hier geht es nur um "Etagen" oder Wohnungen.
    Und halt um Kleingeräte und sicher keine Wasserkocher oder Mikrowellengeräte.
    Wasserkocher für 12 oder 24 Volt gibt es. Aber wie Du schon schreibst: Die ziehen krass viele Ampere und brennen möglicherweise dem Wohnmobil die Sicherung durch.

    Es geht nur darum, das ein TV die Settopbox, DVB-T-Receiver oder vielleicht sogar Android-ARM-HTPC und natürlich Medien-Festplatten mitversorgt. Oder das die Fritzbox eine Festplatte mitversorgt, statt Steckernetzteile aufzureihen.

    Später kann man sich noch mehr überlegen.

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