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Rechnungskauf

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  1. Rechnungskauf

    Autor: karlchen 19.06.15 - 07:35

    Pfff. Toll, wenn der KUnde vorher prüfen kann, blöd wenn er danach die Ware nicht bezahlt. Von daher kann ich aus eigener Erfahrung verstehen, daß Shops keinen Rechnungkauf anbieten. Zumindest nicht bei unbekannten Kunden, denn für kleinere EInkäufe lohnt sich keine Schufaauskunft oder Kreditversicherung. Denn diese Kosten müssten wieder auf die Waren aufgeschlagen werden.

    In der heutigen Zeit wird viel bestellt, und viel zurückgeschickt, gerade im Bereich der Kleidung, Und wenn getragene Kleidung zurückgeschickt wird, die nicht nur anprobiert wurde; dann mündet das in Kosten, die andere Kunden des Versandhauses mittragen müssen über höhere Preise oder höhere Gebühren.

    Schliesslich sprechen wir hier über Wirtschaftsunternehmen und nicht von einer sozialen Einrichtung.
    Manchmal gibts auch kleiner Tricks, die einen erwischen. Hatte eine Pauschalreise gebucht, und ich sah zufällig, daß ich auf dem Hinflug mit Condor 20kg Freigepäck hatte und auf dem Rückflug mit Tuifly nur 15. Also habe ich bei Tuifly die 5 kg nachkaufen wollen (hätte knapp 10 EUR gekostet), erfuhr dort aber, da mein Anbieter A bei Anbieter B gebucht hat, der ein Restkontingent bei C vermittelte, war es ein bischen schwierig den genauen Sachverhalt zu ermitteln. Anbieter B hat standardmässig nur 15kg Freigepäck, Anbieter C jedoch hatte für diese Reise 20kg Freigepäck. Ergo hat mir Tuifly eine neue Reisebestätigung mit 29kg geschickt und alles war gut. Auf dem Rückflug traf ich eine Bekannte, die hatte es nicht gemerkt und durfte für 4 Personen, die alle je 20kg Gepäck hatten, jeweils 100 EUR aufzahlen ...

    So gehts auch. :-(

  2. Re: Rechnungskauf

    Autor: robinx999 19.06.15 - 08:12

    Rechnungskauf kann man ja auch auslagern an Unternehmen wie Klarna oder Paymorrow.
    Was einem dann zumindest das Eintreiben erspart, aber letztendlich hat man dann natürlich Gebühren, wobei man da halt mal vergleichen muss was andere Unternehmen so für Gebühren verlangen.
    Wobei Rechnungskauf wenn man es selber abwickelt wohl fast so gefährlich sein dürfte wie eine Lastschrift (die ja einerseits auch Platzen kann bzw. zurück gebucht werden kann).
    Wobei Rechnungskauf halt langsam aus der Mode kommt (obwohl ich letztens überrascht wurde das es bei einem Gefrierschrankanbieter möglich war ein Ersatzteil auf Rechnung zu bekommen) aber Lastschrift wird halt immer noch angeboten ist ja auch eine sehr beliebte Zahlungsmethode und wenn man sie ausschließt dürfte man viele Potentielle Kunden verlieren.

  3. Re: Rechnungskauf

    Autor: chefin 19.06.15 - 08:35

    Bei Lastschrift hast du ein Konto bzw den zum Konto gehörigen Inhaber. Bei Rechnungskauf hast du praktisch nichts. Das geht heute soweit das man einen größeren Wohnblock als Lieferanschrift angibt und sich dank trackingnummer passend an den Eingang stellen kann und das Paket abfangen.

    Da hast du bei Rechnung völlig verschissen, da wird die Ermittlungsquote bei 0,1% sein.

  4. Re: Rechnungskauf

    Autor: robinx999 19.06.15 - 11:19

    Betrügereien gibt es wohl auch bei anderen Fällen. Mit Gestohlenen Daten und ich denke auch gerade bei Lastschriftverfahren an die Weggeworfenen Kontoauszüge in Banken, wo auch genug Infos drauf stehen.
    Wobei ich mich auch da frage ob der Paketbote nicht haftbar sein sollte wenn der einem einfach so ein Paket gibt obwohl nicht mal klar ist zu welcher Wohnung die Person gehört.
    Letztendlich ist es halt die Frage wie hoch die Kosten sind und wie hoch die Ausfallquoten sind. Gab mal irgendwann die Aussage das Rechnungskäufe ca. 1% Ausfall haben, weshalb das wohl immer noch teilweise angeboten wird, da es insgesamt günstiger ist wie die 2% gebühren die Manche Dienstleister verlangen. Und wie gesagt man kann Rechnungskauf auch an externe Dienstleister abgeben, diese müssen sich dann halt mit dem Zahlungsausfällen rumschlagen (dafür erheben sie halt auch Gebühren und entscheiden auch ob sie bei den Kunden überhaupt für Zahlungsfähig halten)

  5. Re: Rechnungskauf

    Autor: Bruce Wayne 19.06.15 - 11:39

    Mich wunder ja sowieso exrem, dass H&M und Konsorten das weiterhin so anbieten.
    Da werden tonnenweise 20cm x 50cm Pakete verschickt und dann wird vielleicht ein Teil behalten. Ich frage mich da immer mob die Logistikkosten noch tragbar sind?
    Klar ist das mit REchnung und urückschicken die "Umkleidekabine" des Internets, aber man sollte sich auch als Großhändler nicht durch Models und Langeweilebesteller an der Nase herumführen lassen odeR?

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