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Keiner wird gezwungen...

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  1. Keiner wird gezwungen...

    Autor: Anduko 01.11.19 - 11:46

    Ich frage mich immer wieso sich Leute beschweren.
    Keiner wird gezwungen dort zu arbeiten. Und man verdient für die Region verhältnismäßig viel.
    Wo ist dann das Problem?

  2. Re: Keiner wird gezwungen...

    Autor: Brainfreeze 01.11.19 - 12:00

    Anduko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich immer wieso sich Leute beschweren.
    > Keiner wird gezwungen dort zu arbeiten. Und man verdient für die Region
    > verhältnismäßig viel.
    > Wo ist dann das Problem?
    Du bist also der Meinung, als Arbeitnehmer hat man die Klappe zu halten, wenn man nur ordentlich bezahlt wird? Der Arbeitgeber wird schon besser wissen, was gut für einen ist?

  3. Re: Keiner wird gezwungen...

    Autor: aLpenbog 01.11.19 - 12:01

    Anduko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo ist dann das Problem?

    Das es jemanden gibt, der sagt es wäre anders und mit diesen Aktionen die eigene Existenz rechtfertigt.

    Gibt genug Leute, die diese 2.000 Euro nach einer Ausbildung nicht erreichen. Für Hilfstätigkeiten, die ansonsten keinerlei Vorbildung erfordern ist das rein vom Gehalt außergewöhnlich gut.

    Bzgl. Arbeitsbedingungen und Hilfsmittel, dafür ist eben der Betriebsrat da. Wobei ich durchaus schon häufiger von Amazon Sachen bekommen habe die gleich schwer waren und ggf. deutlich schwerer zu greifen. Aber ggf. ist da die Häufigkeit angestiegen, das kann ich nicht beurteilen.

    Da muss man aber wohl auch Krach machen, sowas kann keiner riechen, der die Arbeit nicht macht. Empathie ersetzt keinen Schmerz, was die Dringlichkeit solcher Sachen angeht. Das kann am Ende nur jemand beurteilen, der drin steckt.

    Und ansonsten ja, ein Job für 20 Jahre ist das ggf. nicht. Die Frage ist natürlich warum es 20 Jahre dabei bleibt, dass man keinerlei Qualifikationen besitzt um woanders zu arbeiten, wenn man denn möchte.

    Ist hierzulande nicht wirklich wild und es gibt viele, viele kostenlose oder günstige Möglichkeiten noch einmal aufzusatteln. Natürlich bedeutet das ggf. 2 Jahre Stress.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.11.19 12:16 durch aLpenbog.

  4. Re: Keiner wird gezwungen...

    Autor: smonkey 01.11.19 - 12:36

    Na dann können wir ja gleich alle Gewerkschaften auflösen und mit ihnen alle Errungenschaften die diese über Dekaden errungen haben und unter Anderem zur Sechstagewoche zurückkehren. Viel Spaß dabei.

  5. Re: Keiner wird gezwungen...

    Autor: aLpenbog 01.11.19 - 12:53

    Warum muss man immer von einem Extrem ins Andere? Verdi hat sich in Bezug Amazon nun einmal ganz hart verrannt, sowohl mit der Umsetzung als auch mit den Forderungen. Und da das Gehalt wohl hier Diskussionspunkt #1 ist und das für die Qualifikationen deutlich überdurchschnittlich ist, wirkt das Ganze eher fehl am Platz. Und auch sollte eine einfache Helfertätigkeit nicht der Plan fürs Leben sein denke ich und muss es auch nicht. Soviel Eigenverantwortung und Mündigkeit würde ich den Leuten schon zusprechen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.11.19 12:54 durch aLpenbog.

  6. Re: Keiner wird gezwungen...

    Autor: Orangenbaum 01.11.19 - 13:05

    aLpenbog schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt genug Leute, die diese 2.000 Euro nach einer Ausbildung nicht
    > erreichen. Für Hilfstätigkeiten, die ansonsten keinerlei Vorbildung
    > erfordern ist das rein vom Gehalt außergewöhnlich gut.

    Das ist nur solange "gut", wie du es in Relation mit ohnehin VIEL zu niedrigen Gehältern nach Ausbildung setzt. Wenn wir aber mal alle ausnahmsweise ehrlich zu uns selbst sind, sollte einleuchten, dass nicht nur ausgebildete, sondern auch "Hilfstätige" (dein mangelhafter Ausdruck), deren Drecksarbeit sonst keiner machen will, nicht ausreichend entlohnt werden.

    Millionen und Milliarden Gewinne in wenigen Taschen sind heutzutage viel wichtiger als fair bezahlte Arbeit.
    Ich für meinen Teil gönne den Leuten mehr Geld, auch wenn ich selbst einen deutlich längeren Ausbildungsweg genossen habe, denn schließlich ist dies ein Privileg und kein Laster.

  7. Re: Keiner wird gezwungen...

    Autor: miauwww 01.11.19 - 13:21

    aLpenbog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum muss man immer von einem Extrem ins Andere? Verdi hat sich in Bezug
    > Amazon nun einmal ganz hart verrannt, sowohl mit der Umsetzung als auch mit
    > den Forderungen. Und da das Gehalt wohl hier Diskussionspunkt #1 ist und
    > das für die Qualifikationen deutlich überdurchschnittlich ist, wirkt das
    > Ganze eher fehl am Platz. Und auch sollte eine einfache Helfertätigkeit
    > nicht der Plan fürs Leben sein denke ich und muss es auch nicht. Soviel
    > Eigenverantwortung und Mündigkeit würde ich den Leuten schon zusprechen.

    Seit wann ist ein Tarifertrag ein Extrem?
    Im übrigen dürfen auch Ungelernte und Hilfsarbeiter bei harter körperlicher Arbeit etwas mehr verdienen, sage ich als Akademiker.

  8. Re: Keiner wird gezwungen...

    Autor: Kakiss 01.11.19 - 13:25

    Anduko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich immer wieso sich Leute beschweren.
    > Keiner wird gezwungen dort zu arbeiten. Und man verdient für die Region
    > verhältnismäßig viel.
    > Wo ist dann das Problem?


    Weil nicht jeder Mensch einen akademischen Titel erreichen kann, mit dem er dann so gut verdient, dass er große finanzielle Polster hat und sich die Jobs deutschlandweit wie Rosinen herauspicken kann.

    In dem Sinne, doch, sie sind gewzungen dort zu arbeiten, um nicht auf der Straße zu landen und zu verhungern.
    Oder sie landen dann in Harz IV und werden erst recht von oben herab kritisiert.

    Die Dekadenz die in diesen Threads immer wieder aufkommt ist ekelhaft und erinnert stark an:"Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen.".

  9. Re: Keiner wird gezwungen...

    Autor: aLpenbog 01.11.19 - 13:26

    Auch da ist dann wieder die Frage des Vergleichs. Verglichen mit den Gewinnen die eingestrichen werden? Ja bei diesen Vergleich werden wir alle trocken in..

    Aber zum leben? Je nach Region kommt man damit doch sehr, sehr gut klar. Ist in etwa der Betrag den ich im Monat ausgebe und das obwohl mir bewusst ist, dass ich bei der Wohnung die Hälfte sparen könnte, teuer futter und viel zu viel Geld für elektronischen Spielkram raus werfe. Am Hungertuch nagt man damit nicht.

    Von mir aus können alle besser verdienen aber da haben wir dann auch wieder Vergleiche und Verhältnisse. Wenn ich in der IT in einem KMU 2.000 Euro kriege und bei Amazon im Lager ohne Ausbildung und co. dann 3.000 Euro kriege, wofür dann noch Jahre auf Geld verzichten um dann im Anschluss weniger zu verdienen?

  10. Re: Keiner wird gezwungen...

    Autor: aLpenbog 01.11.19 - 13:33

    miauwww schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seit wann ist ein Tarifertrag ein Extrem?

    Nun das eine Extrem ist Verdi, wo mittlerweile nicht wirklich irgendwem geholfen wird und das Ganze eher ein Theaterspiel ist. Das andere Extrem ist wie hier beschrieben Gewerkschaften auflösen, alle Errungenschaften aufgeben usw.

    Gewerkschaften haben viel bewirkt, viel Gutes, gerade im Metallbereich sieht man wo es hingehen kann, wenn da auch nicht mehr so viel geschieht. Verdi und Amazon ist für mich aber ein Negativbeispiel.

    > Im übrigen dürfen auch Ungelernte und Hilfsarbeiter bei harter körperlicher
    > Arbeit etwas mehr verdienen, sage ich als Akademiker.

    Korrekt und genau das tun sie bei Amazon ja auch. Während es anders wo oft der Mindestlohn ist, gibt es hier doch ein wenig mehr und andere Benefits. Gab hier mal eine News wo das alles etwas aufgeschlüsselter beschrieben war. Wäre zum Einstieg mit so Bedingungen sehr froh gewesen.

    Bin ansonsten eher Fan davon den Leuten ihre Möglichkeiten aufzuzeigen und ggf. die zu verbessern. Wir haben in der Bildung definitiv noch Probleme aber wie gesagt kann man relativ leicht aufsatteln. Das könnte man durchaus noch weiter vereinfachen und unterstützen, dass jeder der will kann.

  11. Re: Keiner wird gezwungen...

    Autor: aLpenbog 01.11.19 - 13:41

    Kakiss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil nicht jeder Mensch einen akademischen Titel erreichen kann, mit dem er
    > dann so gut verdient, dass er große finanzielle Polster hat und sich die
    > Jobs deutschlandweit wie Rosinen herauspicken kann.

    Und nur mit akademischen Titel kommt man über 2.000 Euro hinaus, die je nach Region auch schon sehr ordentlich sind.

    > In dem Sinne, doch, sie sind gewzungen dort zu arbeiten, um nicht auf der
    > Straße zu landen und zu verhungern.

    Das muss hier nun wirklich keiner. Davon ab gibt es genug Möglichkeiten sich noch weiterzubilden. Ich habe es im ersten Anlauf auch nicht geschafft und meine Schule ziemlich in den Sand gesetzt, da ich sie schlicht nicht ernst genommen habe. Habe dann gejobbt und nebenbei nochmal ein paar Jahre die Schulbank gedrückt, so wie das viele, viele andere auch tun.

    > Die Dekadenz die in diesen Threads immer wieder aufkommt ist ekelhaft und
    > erinnert stark an:"Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen
    > essen.".

    Ich finde die andere Seite auch bedenklich. Generell wird jeder als komplett unmündiges und absolutes Opfer gesehen mit keinerlei Eigenverantwortung, für das man in die Bresche springen muss und jeder der das nicht tun ist böse.

    Und nein es haben nicht alle gleich leicht/schwer und nein es ist nicht alles fair.

  12. Re: Keiner wird gezwungen...

    Autor: minnime 01.11.19 - 13:47

    Die Leute die hier sagen "Was aollen die eigentlich, 2000 / Monat ist doch genug" sind hoffentlich nicht die gleichen, die beim nächsten Fachkräftemangel in der IT, Gehälter von 50k / Jahr als Hungerlohn bezeichnen.

  13. Re: Keiner wird gezwungen...

    Autor: heikom36 01.11.19 - 14:54

    Anduko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich immer wieso sich Leute beschweren.
    > Keiner wird gezwungen dort zu arbeiten. Und man verdient für die Region
    > verhältnismäßig viel.
    > Wo ist dann das Problem?

    Amazon lässt sich auch super gerne die Arbeitnehmer vom Amt vermitteln und da wird man unter Sanktionsandrohungen ERPRESST - lehnst ab, dann gibt es ne Sanktion.

    Und mal so nebenbei. Wir leben in einer Demokratie. Wenn da was im argen ist, kann man auch den Mund auf machen - man SOLL es sogar! Ausdrücklicher Wunsch der Demokratie.
    Dumm ist nur, dass Arbeitgeber als soziale Wohltäter angesehen werden, nur weil sie Leute einstellen... was denen an Lohn übrig bleibt, ist hier in der BRD gleichgültig - Hauptsache Arbeit da man am Inhalt des Geldbeutels und Arbeitszeit und nicht am Inhalt im Herzen gemessen wird ;-)

    Ob 2000¤ gut oder schlecht sind, hängt ganz besonders davon ab, wo man lebt.
    2000¤ sind beschämend wenig wenn man in der Großstadt lebt. Da sind dann schon mal mindestens 50% für die Miete weg...
    Die Politik hat ein echtes Asozialland aus Deutschland gemacht. Den gepriesenen Sozialstaat gibt es schon lange nicht mehr - die Wirtschaft steht höher als der einzelne Mensch. Insbesonders unter Merkel mit ihrem Wund nach der "marktkonformen Demokratie", was Plutokratie bedeutet. Wenn wir die nicht schon haben...
    Es ist aber beschämend wenn andere entscheiden wollen was genug zum Leben ist.
    Und besonders Scheiße wird es wenn der Millionenschwere Manager sagt: 2000¤ sind genug, ihr sollt mal den Gürtel enger schnallen.
    Und im Gegenzug spricht man dann von sozial schwachen Menschen, die wenig Geld haben... wieso sind die eigentlich sozialschwach? Die sind nur finanziell schwach. Sozialschwach ist der, der die Tatsachen verdreht.

    Übrigens: Kaum ein Mensch geht freiwillig arbeiten. Es ist halt in der sesshaften Welt der Ersatz für "auf die Jagd" gehen - nur hatte man nach der Jagd viel mehr Freizeit... heute muss man jeden Tag schufften ... Konsumzwang - die zivilisierte Welt... lol

  14. Re: Keiner wird gezwungen...

    Autor: Balion 01.11.19 - 14:55

    aLpenbog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kakiss schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Weil nicht jeder Mensch einen akademischen Titel erreichen kann, mit dem
    > er
    > > dann so gut verdient, dass er große finanzielle Polster hat und sich die
    > > Jobs deutschlandweit wie Rosinen herauspicken kann.
    >
    > Und nur mit akademischen Titel kommt man über 2.000 Euro hinaus, die je
    > nach Region auch schon sehr ordentlich sind.

    Wie kommst du denn auf diese steile These? Man kann auch ohne akademischen Grad mehr verdienen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.11.19 14:55 durch Balion.

  15. Re: Keiner wird gezwungen...

    Autor: Balion 01.11.19 - 14:59

    aLpenbog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Von mir aus können alle besser verdienen aber da haben wir dann auch wieder
    > Vergleiche und Verhältnisse. Wenn ich in der IT in einem KMU 2.000 Euro
    > kriege und bei Amazon im Lager ohne Ausbildung und co. dann 3.000 Euro
    > kriege, wofür dann noch Jahre auf Geld verzichten um dann im Anschluss
    > weniger zu verdienen?

    Also auch Lagerrist ist ein Ausbildungsberuf. Warum? Damit man nicht frühzeitig in Rente gehen muss wegen körperlicher Beschwerden die dich dann nach 5 Jahren dahin raffen. Man bezahlt mit seinem Körper und da würde jeder normal denkende Mensch für bessere Arbeitsbedingungen Streiken. Schließlich will man nicht sein ganzes lebenlang "buckeln" damit man kurz nach der Rente den Löffel abgibt oder nichts davon hat, weil man extrem körperlich eingeschränkt ist.
    Wenn dir dein Job so wenig spaß macht, dann empfehle ich die Automobilindustrie, da verdient man ziemlich gut. ;)

  16. Re: Keiner wird gezwungen...

    Autor: aLpenbog 01.11.19 - 15:02

    Balion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie kommst du denn auf diese steile These? Man kann auch ohne akademischen
    > Grad mehr verdienen.

    Sorry vergessen dazu zu schreiben. Es war eine absichtliche Übertreibung, sollte sarkastisch zu verstehen sein, auf die Aussage davor.

  17. Re: Keiner wird gezwungen...

    Autor: aLpenbog 01.11.19 - 15:04

    Balion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn dir dein Job so wenig spaß macht, dann empfehle ich die
    > Automobilindustrie, da verdient man ziemlich gut. ;)

    Hab ich nicht aber wenn man mir gesagt hätte schenk dir etliche Jahre Schule + Ausbildung und krieg dazu 1.000 Euro mehr, dann wäre die IT für mich heute ggf. nur Hobby und ich würde nun ggf. mit einem Schild winken. Gerade in jungen Jahren wäre das sehr verführerisch gewesen.

  18. Re: Keiner wird gezwungen...

    Autor: Balion 01.11.19 - 15:10

    aLpenbog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Balion schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn dir dein Job so wenig spaß macht, dann empfehle ich die
    > > Automobilindustrie, da verdient man ziemlich gut. ;)
    >
    > Hab ich nicht aber wenn man mir gesagt hätte schenk dir etliche Jahre
    > Schule + Ausbildung und krieg dazu 1.000 Euro mehr, dann wäre die IT für
    > mich heute ggf. nur Hobby und ich würde nun ggf. mit einem Schild winken.
    > Gerade in jungen Jahren wäre das sehr verführerisch gewesen.

    Also ich möchte meine Studizeit nicht missen, das ist mir mehr Wert als früher und mehr Geld zu verdienen. ;)
    Ja, das hättest du durchaus machen können. Elektriker + Techniker ausbildung und du würdest heute vielleicht SPS programmieren und gut verdienen. Gibt viele Wege die zum Mammon führen, man muss nur den passenden für sich wählen.
    Dank der Ausbildungsberufe haben wir eben nicht diese extreme Abhängigkeit vom Studium und das ist auch gut so. Denn studieren können sich nicht alle Menschen leisten, auch wenn es theoretisch jeder kann.

  19. Re: Keiner wird gezwungen...

    Autor: Balion 01.11.19 - 15:35

    Alles klar. =)

  20. Re: Keiner wird gezwungen...

    Autor: LinuxMcBook 01.11.19 - 16:51

    minnime schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Leute die hier sagen "Was aollen die eigentlich, 2000 / Monat ist doch
    > genug" sind hoffentlich nicht die gleichen, die beim nächsten
    > Fachkräftemangel in der IT, Gehälter von 50k / Jahr als Hungerlohn
    > bezeichnen.

    Es gibt schon einen Unterschied, ob man für seine Tätigkeit eine Ausbildung von 3 Jahren, 5 Jahren oder noch mehr genossen hat und Personen mit gleicher Qualifikation in Deutschland rar sind oder ob die Tätigkeit praktisch von jedem ausgeübt werden kann.

    Des weiteren sind viele IT-Firmen in Großstädten angesiedelt (wieso eigentlich?) und die Miete in Berlin oder München ist nun mal höher als am Amazon Standort.
    Diese sind nämlich oft in eher ländlichen, strukturschwachen Regionen. Wieso auch nicht, Amazon hat kein Zeitvorteil, wenn sich jedes Paket zwei mal durch den Großstadtverkehr quälen muss.

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