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Toilettengang nach der Pause.

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  1. Toilettengang nach der Pause.

    Autor: HaMa1 03.05.18 - 18:36

    Da wäre ein wenig mehr Kontext schon sinnvoll.
    Ist der Toilettengang nach der Pause generell verboten?

    Oder geht es um Fälle bei dem der Mitarbeiter nach jeder Pause dann 40 Minuten auf der Toilette verschwindet?

  2. Re: Toilettengang nach der Pause.

    Autor: Vinnie 03.05.18 - 19:30

    @HaMa1

    Gute Frage!

    Ich habe mich schon überlegt, wenn ein Mitarbeiter z.B. 30 Minuten hat und isst 10 Minuten dann redet er 20 Minuten mit Kollegen und just wenn die Pause um ist: "Oh, muss noch schnell auf die Toilette"

    Das ist nicht nur zum Arbeitgeber dann eine Frechheit sondern auch zu Mitarbeiter die schon arbeiten.

    Dabei soll man nicht allen pauschal verurteilen. Kann mal vorkommen, dass indertat just dann jemand unbedingt muss.

    Aber wenn es bestimmte 5-10 Mitarbeiter sind die das jeden Tag machen, muss man sich schon über Absicht Gedanken machen und auch natürlich Maßnahmen dagegen ergreifen.

    Nun, solche Maßnahmen treffen immer 99% der Menschen die damit gar nichts zu tun haben. Das ist immer so.

    Das ist auch bei Gesetzen vom Vati Staat so. Wenn er ein Gesetz gegen Misbrauch von Sozialleistungen erlässt trifft das vielleicht 99% der Menschen die gar keinen Missbrauch getätigt haben. Aber man braucht es um die 50.000 Betrüger die es gibt anzupacken. Die andere 60 Million Menschen in Deutschland die von irgendwelche staatliche Sozialleistungen leben müssen sich dann auch dran halten.

    So ist das nun mal.

    Anderes Beispiel wäre dann z.B. doppelt parken. Ich sehe tatsächlich Einzelfälle wo es wirklich weder stört noch jemand gefährdet. Und die meisten PKW Fahrer machen es nicht, außer wenn es wirklich mal nicht anders geht und dann passen sie auch auf es dort zu tun wo es niemand stört oder sie haben einfach keine Wahl. Soll der Paketzustellen mit 250kg Gepäck 400 Meter durch die Straße laufen?

    Aber, es gibt auch immer welche die es ausnutzen wenn es erlaubt wäre und dann genau dort deren PKW abstellen wo es entweder störend oder gar gefährlich ist.

    Also wird es einfach für alle verboten, auch für die Menschen die es eigentlich nie so machen würden dass sie es missbrauchen wäre es erlaubt.

    Das ist immer so bei jedem Gesetz und ist auch bei allen Verordnungen und Regeln im Stadt und Betrieb der Fall.

    Und ich vermute eher in diese Richtung muss man bei dieser Maßnahme bei Amazon denken. Nicht Amazon will seine Mitarbeiter unproduktiv machen und sie ärgern. Genau so wie der Staat nicht seine PKW Fahrer und Bezieher von Sozialleistungen verärgern will mit immer neue Auflagen und Bedingungen und oder Gesetze.

    Aber man hat einfach keine Wahl weil es immer irgendwelche Ausbeuter gibt die nur an sich selbst denken nach dem Motto: Nach mir die Sintflut, was dann hoffentlich zum Thema Toilette nicht wörtlich genommen wird.

  3. Re: Toilettengang nach der Pause.

    Autor: Seismoid 03.05.18 - 19:47

    @Vinnie; Ist ja entlarvend, wie du hier einerseits Amazon (ein privates Unternehmen) mit dem demokratischen Staat vergleichst, und dann die Gesetzgebung gegen Missbrauch von Sozialleistungen als Beispiel rausholst um den Toilettengang einzelner Mitarbeiter zu diskreditieren ...

  4. Re: Toilettengang nach der Pause.

    Autor: dermamuschka 03.05.18 - 19:49

    Und ich finde es eine frechheit dass der toilettengang überhaupt zur pause gehören soll. Ich bin ja nicht in der firma auf dem pot zu meinem privatvergnügen, sondern weil ich muss.

    Morgens ne stunde hin, abends ne stunde zurück, 45 minuten zwangspause um die ich keinen gebeten habe, das macht am ende knapp 11 stunden die ich für die arbeit aufbringe (und zwar nur wenn es keinen stau gibt), obwohl ich nur für 8 bezahlt bekomme.
    Da find ich ehrlich gesagt nur fair, dass ich meine notdurft dann verrichten darf, wenn ich auch muss und nicht stundenlang noch einhalten soll. Ich sitze allerdings auch keine halbe stunde auf dem pott, sondern machen mein geschäft und gehe wieder an die arbeit

  5. Re: Toilettengang nach der Pause.

    Autor: Anonymer Nutzer 03.05.18 - 20:00

    Vinnie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @HaMa1
    >
    > Gute Frage!
    >
    > Ich habe mich schon überlegt, wenn ein Mitarbeiter z.B. 30 Minuten hat und
    > isst 10 Minuten dann redet er 20 Minuten mit Kollegen und just wenn die
    > Pause um ist: "Oh, muss noch schnell auf die Toilette"
    >
    > Das ist nicht nur zum Arbeitgeber dann eine Frechheit sondern auch zu
    > Mitarbeiter die schon arbeiten.
    >
    > Dabei soll man nicht allen pauschal verurteilen. Kann mal vorkommen, dass
    > indertat just dann jemand unbedingt muss.
    Na immerhin entschärft du deine Annahme noch etwas.

    >
    > Aber wenn es bestimmte 5-10 Mitarbeiter sind die das jeden Tag machen, muss
    > man sich schon über Absicht Gedanken machen und auch natürlich Maßnahmen
    > dagegen ergreifen.
    Dagegen kann der Arbeitgeber bereits jetzt etwas tun. Ganz legal.

    >
    > Nun, solche Maßnahmen treffen immer 99% der Menschen die damit gar nichts
    > zu tun haben. Das ist immer so.
    Nö. Das ist nur so wenn man bei Maßnahmen die man sich überlegt nicht bis zu ende denkt.

    >
    > Das ist auch bei Gesetzen vom Vati Staat so. Wenn er ein Gesetz gegen
    > Misbrauch von Sozialleistungen erlässt trifft das vielleicht 99% der
    > Menschen die gar keinen Missbrauch getätigt haben. Aber man braucht es um
    > die 50.000 Betrüger die es gibt anzupacken.
    Dann ist das Gesetz scheiße geschrieben.

    > Die andere 60 Million Menschen
    > in Deutschland die von irgendwelche staatliche Sozialleistungen leben
    > müssen sich dann auch dran halten.
    >
    > So ist das nun mal.
    Aha.

    >
    > Anderes Beispiel wäre dann z.B. doppelt parken. Ich sehe tatsächlich
    > Einzelfälle wo es wirklich weder stört noch jemand gefährdet. Und die
    > meisten PKW Fahrer machen es nicht, außer wenn es wirklich mal nicht anders
    > geht und dann passen sie auch auf es dort zu tun wo es niemand stört oder
    > sie haben einfach keine Wahl. Soll der Paketzustellen mit 250kg Gepäck 400
    > Meter durch die Straße laufen?
    Natürlich 250kg Gepäck. Oo

    >
    > Aber, es gibt auch immer welche die es ausnutzen wenn es erlaubt wäre und
    > dann genau dort deren PKW abstellen wo es entweder störend oder gar
    > gefährlich ist.
    >
    > Also wird es einfach für alle verboten, auch für die Menschen die es
    > eigentlich nie so machen würden dass sie es missbrauchen wäre es erlaubt.
    Du kennst offenbar den unterschied zwischen parken und halten nicht.

    >
    > Das ist immer so bei jedem Gesetz und ist auch bei allen Verordnungen und
    > Regeln im Stadt und Betrieb der Fall.
    Nö.

    >
    > Und ich vermute eher in diese Richtung muss man bei dieser Maßnahme bei
    > Amazon denken. Nicht Amazon will seine Mitarbeiter unproduktiv machen und
    > sie ärgern.
    Unproduktiv sicher nicht. Ob sie verärgert werden juckt sie dagegen eher wenig. Und Amazon wäre nicht der erste Arbeitgeber der die Beschäftigten dazz drängen will NUR noch in den pausen das klo aufzusuchen.

    > Genau so wie der Staat nicht seine PKW Fahrer und Bezieher von
    > Sozialleistungen verärgern will mit immer neue Auflagen und Bedingungen und
    > oder Gesetze.
    Die pkw fahrer will er nur schröpfen. Aber die sozialleistungsbezieher will er in der tat "ärgern".
    Das h4 system ist mit das schlimmste was es gibt. Nicht wegen ein paar unwilligen sondern weil man diese leute pauschal in eine lage bringen will in der sie jeden job annehmen müssen.
    Erst die h4 Gesetzgebung hat den niedriglohnsektor und zeitarbeitsfirmen zum erblühen gebracht.
    Und Resultat des ganzen ist das Deutschland den größten niedriglohnsektor in der eu hat und diese jobs allesamt vom steuerzahler subventioniert werden.

    >
    > Aber man hat einfach keine Wahl weil es immer irgendwelche Ausbeuter gibt
    > die nur an sich selbst denken nach dem Motto: Nach mir die Sintflut, was
    > dann hoffentlich zum Thema Toilette nicht wörtlich genommen wird.
    Man hat immer eine wahl. Zum Glück hast du nicht das Wort "alternativlos" benutzt, sonst hätt ich direkt brechen müssen.

  6. Re: Toilettengang nach der Pause.

    Autor: Anonymer Nutzer 03.05.18 - 20:06

    dermamuschka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ich finde es eine frechheit dass der toilettengang überhaupt zur pause
    > gehören soll.
    Tut er ja nicht. Du gehst wenn du musst. Ist es während der pause ist es okay, gehst du während der Arbeit ist es auch okay.

    > Ich bin ja nicht in der firma auf dem pot zu meinem
    > privatvergnügen, sondern weil ich muss.
    >
    > Morgens ne stunde hin, abends ne stunde zurück, 45 minuten zwangspause um
    > die ich keinen gebeten habe, das macht am ende knapp 11 stunden die ich für
    > die arbeit aufbringe (und zwar nur wenn es keinen stau gibt), obwohl ich
    > nur für 8 bezahlt bekomme.
    Ja, wäre schon schick wenn der AG zumindest 50% davon bezahlen würde. Aber stattdessen subventioniert mal wieder der staat diese wege.

    > Da find ich ehrlich gesagt nur fair, dass ich meine notdurft dann
    > verrichten darf, wenn ich auch muss
    Darfst du ja.
    > und nicht stundenlang noch einhalten
    > soll.
    Darf keiner von dir verlangen. Und Abmahnungen wegen sowas werden regelmäßig von Arbeitsgerichten kassiert.

    > Ich sitze allerdings auch keine halbe stunde auf dem pott, sondern
    > machen mein geschäft und gehe wieder an die arbeit
    So ist's recht. :)
    Aber spülen und Hände waschen nicht vergessen bitte.

  7. Re: Toilettengang nach der Pause.

    Autor: dermamuschka 03.05.18 - 20:25

    Ich darf es ja auch.
    Aber ich kann mir vorstellen, dass es betriebe gibt wo es dafür subtil eins vom chef gibt.
    Und ich kann mir vorstellen, dass amazon dazu gehört.

    Natürlich gibt es keine abmahnungen, aber druck wird auch schon ausgeübt wenn der schichtleiter zu dir kommt und sagt: "na frau maier, waren wir heute schon wieder 5 mal auf toilette? Sie müssen aber häufig."

    Dass auch so etwas nicht einfach hingenommen wird von seiten verdis, finde ich legitim.

  8. Re: Toilettengang nach der Pause.

    Autor: Neutrinoseuche 03.05.18 - 20:27

    Es geht doch nicht darum, das man während der Arbeit mal auf die Toilette muss. Es geht auch nicht darum, dass man zufüllig direkt nach der Pause auf die Toilette muss.

    Es geht um die Leute, die die Toilette absichtlich erst direkt nach der Pause aufsuchen um so ihre Pausenzeit zu verlängern und vorallem um die, die dies regelmäßig machen.

    Wenn es solche Mitarbeiter gibt, die die Toilettenregelung absichtlich auf diese Art missbrauchen, dann ist es legitim dagegen vorzugehen. Allerdings halte ich von pauschalen Regelungen die alle Mitarbeiter betreffen nichts.

  9. Re: Toilettengang nach der Pause.

    Autor: ArcherV 03.05.18 - 20:34

    dermamuschka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn der schichtleiter zu dir kommt und sagt: "na frau maier, waren wir
    > heute schon wieder 5 mal auf toilette? Sie müssen aber häufig."


    Das soll mein Chef mal machen. Ich schau mir dann am nächsten Tag an wie dieser vom Personalrat zu Kleinholz verarbeitet wird.

    Man muss sich sicher nicht alles gefallen lassen.

  10. Re: Toilettengang nach der Pause.

    Autor: berritorre 03.05.18 - 20:37

    > Und ich finde es eine frechheit dass der toilettengang überhaupt zur pause gehören
    > soll. Ich bin ja nicht in der firma auf dem pot zu meinem privatvergnügen, sondern
    > weil ich muss.
    Soweit zur Theorie. Ich persönlich kenne kein Unternehmen, das einem den normalen Toilettengang verbieten würde (habe aber auch noch nicht für Amazon gearbeitet).

    Aber neben schwarzen Schafen bei den Arbeitgebern / Unternehmen, gibt es diese durchaus auch bei den Arbeitnehmern.

    Hatte z.B. einen Kollegen der ganz stolz immer 20-30min pro Tag auf's Klo verschwand und dann stolz verkündet hat: "Ha, ich werde für's Scheissen bezahlt!"

    Wir alle gehen auf der Arbeit mal auf's Klo, aber er hat sich das extra für die Arbeit aufgespart, ohne Witz. Wenn man muss, dann muss man. Aber er musste nicht, er hat es zelebriert.

    Bei solchen Aktionen muss man sich nicht wundern, wenn manche drüber nachdenken die Toilettengänge zu kontrollieren. Bei den Kollegen machst du dich damit auch nicht unbedingt beliebt.

  11. Re: Toilettengang nach der Pause.

    Autor: Haspu 03.05.18 - 20:40

    Um mal ein Beispiel aus der Praxis zu bringen:
    Ich hatte mal einen Arbeitskollegen der hat so etwas ähnliches getan. Ich arbeite in einem größeren Chemiewerk und zu meiner arbeit gehört es, wenn die Normalschicht nach Hause gegangen ist, Tankzüge abzufüllen. Allerdings nur bis eine gewisse Uhrzeit weil es dann in die Schichtübergabe fallen würde. Genannter Arbeitskollege ist regelmäßig 15 min bevor nicht mehr abgefüllt werden durfte auf die Toilette gegangen und hat sich so vor der arbeit gedrückt. Das ging so lange bis es mal eine heftige Auseinandersetzung zwischen uns und ihm gab.

    Ich möchte mit diesem Beispiel einfach nur mal aufzeigen wohin das ganze auch führen kann. Es wird immer Menschen geben die einfach alles versuchen um etwas bis zuletzt auszureizen nur um ein bisschen weniger zu arbeiten.

  12. Re: Toilettengang nach der Pause.

    Autor: berritorre 03.05.18 - 20:44

    Wobei ich 5 mal am Tag schon auch recht häufig finde.

    Hatte beim Ferienjob mal einen Kollegen, der verschwand immer alle paar Minuten einfach so vom Band. Da das ganze recht genau ausgetüftelt war, lief dann immer das Band voll und wir anderen mussten uns den Arsch abrackern um sein Fehlen abzufangen. Wir mussten also unseren Job machen, und dann sein fehlen kompensieren. Allerdings war das nicht so einfach möglich, weil jeder genug Arbeit hatte um das Band nicht still stehen zu lassen oder Produkte auflaufen zu lassen.

    Irgendwann hatten wir die Schnauze voll. Als er dann wieder gegangen ist, haben wir das Band angehalten und einer ist hinterher um zu sehen was er gemacht hat. Er ging den Gang runter in der Halle, ca. 50m um dort auf die Uhr zu schauen (!!!!), weil er keine Armbanduhr hatte! Und wir hatten in der Zwischenzeit die Kacke am Dampfen in der Produktion. Das ganze hat immer länger gedauert als wenn einer von uns auf's Klo musste. Da hatte man sich abgesprochen, etwas vorgearbeitet und ist dann schnell los. Ein Kollege hat dann versucht kurz beides am Laufen zu halten. Wenn du da natürlich 10min K*acken gehst, dann funktioniert das nicht. Das macht man entweder vor der Arbeit zu hause, in der Brotzeit, der Mittagspause oder nach der Arbeit.

    Da bräuchte man sich nicht wundern, wenn mal ein Kollege ihn bei Seite nimmt...

    Lange hat er da nicht gearbeitet, klar. Aber während er ein Teil des Teams war, hatten die anderen einiges zu leiden. Wenn mal einer a

  13. Re: Toilettengang nach der Pause.

    Autor: berritorre 03.05.18 - 20:46

    Ja, leider gibt es schwarze Schafe auf beiden Seiten. Das Problem mit den Gewerkschaften ist, dass sie die schwarzen Schafe unter den Mitarbeitern einfach zu sehr schützen. Das geht soweit, dass die guten quasi für ihre gute Arbeit bestraft werden. Wenn die nur die Hälfte arbeiten würden wäre es das selbe, weil alle das gleiche verdienen, auch wenn sie nicht das gleiche leisten. Da wäre etwas Differenzierung schon ganz gut.

  14. Re: Toilettengang nach der Pause.

    Autor: powa 03.05.18 - 20:53

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...

    Ernsthaft, wenn alle am Anschlag arbeiten, dann stimmt was nicht. Ich behaupte mal, dass die meisten Chefs von solchen Zuständen gar nix wissen. Der Abteilungsleiter erhöht einfach die Schlagzahl, um mit besseren Kennzahlen aufwarten zu können. Aber genau wegen solchem Mist habe ich lieber noch ein Studium rangehangen. Da gibts gleich ein ganz anderes Miteinander. Außerdem kann man selbst nur dann etwas bewirken, wenn man es auf eine höhere Karrierestufe schafft.

  15. 129,8 Milliarden USD

    Autor: x-beliebig 03.05.18 - 20:54

    das ist das Vermögen desjenigen, für den die Leute da arbeiten. Und da muss man sich dann Gedanken um Toilettengang machen? Wäre schön, man wüsste von Amazon, dass sie nicht nur so lange sehr kulant zu Kunden sind, wie der Einzelhandel noch nicht vollends kaputt gemacht wurde. Ich lese daraus eher ab, auf was wir uns gefasst machen müssen, wenn Amazon dieses Ziel erreicht hat. Das wird es wie bei Prime: man passt das Angebot den Gegebenheiten an, so wie man offensichtlich auch mit seinen Mitarbeitern (sehr "preisbewusst") umgeht.
    In dem Zusammenhang kann man gut mal wieder an den anstehenden 200'ten Todestag von Karl Marx erinnern. Vorhin gab es einen Interview auf DLF: "Es kommt darauf an, alle Verhältnisse umzustoßen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein verächtliches, ein geknechtetes Wesen ist."

    http://www.deutschlandfunk.de/200-geburtstag-von-karl-marx-eine-marx-renaissance-ohne.769.de.html?dram:article_id=417127

  16. Re: Toilettengang nach der Pause.

    Autor: berritorre 03.05.18 - 20:59

    Keiner hat am "Anschlag" gearbeitet, aber du konntest nicht mal 2-3min stoppen und nix machen. Die Schlagzahl hat genau gepasst, wenn jeder seinen Job gemacht hat. Wenn einer sich natürich einbildet, er müsste 5-10min verschwinden, weil er auf die Uhr schauen muss, dann klappt das nicht. Wenn alle ihren Job machten konnte jeder schnell mal auf die Toilette verschwinden, was zu trinken holen, wenn das Wasser alle war, man konnte auch mal einen Spass machen. alles kein Problem. Wenn aber in einem Team von 3 Mann, einer ständig ausfällt, dann ist es einfach unfair den beiden anderen gegenüber, findest du nicht. UND: eine kurze Anfrage bei den Kollegen hätte die Uhrzeit direkt am Arbeitsplatz geklärt. Ich weiss ja wie der Junge Herr heute arbeitet, das sieht nicht anders aus. Daher geht die Firma die er von seinem Vater übernommen hat ja auch den Bach runter.

  17. Re: Toilettengang nach der Pause.

    Autor: ArcherV 03.05.18 - 21:02

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wobei ich 5 mal am Tag schon auch recht häufig finde.


    Jo vielleicht hat der Kollege auch irgendeine Erkrankung oder er muss halt wirklich 5 mal am Tag aufs Klo.

    Der Toilettengang gehört wie das Essen und Trinken zu den Grundbedürfnissen welche nicht durch den Arbeitgeber eingeschränkt werden dürfen.

  18. Re: Toilettengang nach der Pause.

    Autor: bobb 03.05.18 - 21:05

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    >
    > Der Toilettengang gehört wie das Essen und Trinken zu den Grundbedürfnissen
    > welche nicht durch den Arbeitgeber eingeschränkt werden dürfen.


    pauschalisierter, geistiger dünnschiss auf einer pseudomenschlichen welle...

  19. Re: Toilettengang nach der Pause.

    Autor: ArcherV 03.05.18 - 21:07

    bobb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > pauschalisierter, geistiger dünnschiss auf einer pseudomenschlichen
    > welle...

    geistiger Dünnschiss kommt eher von dir. Sowas wie Argumente oder einen gepflegten Diskussionsstil kennst du offenbar nicht.

  20. Re: Toilettengang nach der Pause.

    Autor: Seismoid 03.05.18 - 21:09

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, leider gibt es schwarze Schafe auf beiden Seiten. Das Problem mit den
    > Gewerkschaften ist, dass sie die schwarzen Schafe unter den Mitarbeitern
    > einfach zu sehr schützen.
    Nur richtet der eine kleine Lagerarbeiter als schwarzes Schaf nicht sehr viel "Schaden" an, der Psychopat im Mittelmanagement aber schon (wobei bei ersterem den "Schaden" das Unternehmen hat, bei letzterem die Belegschaft).

    >Das geht soweit, dass die guten quasi für ihre
    > gute Arbeit bestraft werden. Wenn die nur die Hälfte arbeiten würden wäre
    > es das selbe, weil alle das gleiche verdienen, auch wenn sie nicht das
    > gleiche leisten. Da wäre etwas Differenzierung schon ganz gut.

    Ich glaub du hast Gewerkschaften nicht kapiert. ... Ernsthaft.

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