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"Beschäftigte nach einer klassischen Ausbildung im IT-Wesen hohe Gehälter beziehen"

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  1. "Beschäftigte nach einer klassischen Ausbildung im IT-Wesen hohe Gehälter beziehen"

    Autor: StefanBD 10.02.19 - 15:29

    sind ja nur das Jahresgehalt eines Busfahrer (26438) weniger pro Jahr :D

  2. Re: "Beschäftigte nach einer klassischen Ausbildung im IT-Wesen hohe Gehälter beziehen"

    Autor: gaym0r 10.02.19 - 16:46

    Oder halt 24.000¤ mehr (und somit fast das doppelte) als das Gehalt eines Busfahrers. Alles eine Sache der Perspektive.

  3. Re: "Beschäftigte nach einer klassischen Ausbildung im IT-Wesen hohe Gehälter beziehen"

    Autor: Oktavian 10.02.19 - 18:42

    > sind ja nur das Jahresgehalt eines Busfahrer (26438) weniger pro Jahr :D

    Der Vergleich zwischen Diplom-Inf. (76.500) und Ausbildung (50.000) ist ziemlich unsinnig. Meines Wissens kann man schon seit vielen Jahren kein Diplom mehr machen. Somit ist die Gruppe der Dipl. Inf. im Schnitt deutlich älter, erfahrener, und natürlich auch besser bezahlt.

    Wenn, dann muss man sich mit dem Bachelor oder Master vergleichen, denn die Abschlüsse kann man Stand heute erwerben.

    Und was hast Du denn erwartet? Wenn jemand ein gutes Abi macht, sich durch Bachelor und Master quält, auch Fächer wie Analysis und Theoretische Informatik meistert, und somit 5 bis 6 Jahre an der Uni verbringt, dann hat er eine höhere Qualifikation und eben auch ein höheres Gehalt als nach 3 Jahren Ausbildung. Jedem ist vorher bewusst, dass er mit einer Ausbildung im Schnitt weniger verdient als mit einem Studium. Und wer sich trotzdem für eine Ausbildung entscheidet, der soll nachher nicht jammern, das ist albern.

    Somit ist das doch schön gestaffelt. Ausbildung bringt 50k, Bachelor 5k drauf, Master nochmal 10k. Ich kann nur jedem raten, eine Duale Ausbildung zu machen, und dann noch den Master dranzuhängen. Zumindest wenn man es schafft.

  4. Re: "Beschäftigte nach einer klassischen Ausbildung im IT-Wesen hohe Gehälter beziehen"

    Autor: norbertgriese 10.02.19 - 19:16

    Geld pro Monat ist nicht alles.

    Wenn jemand mit 20 die Ausbildung beendet und danach Geld verdient, ist er vielleicht viel zufriedener als andere.
    Wenn jemand mit 25 die Uni beendet, ist keineswegs gesagt, dass das im Beruf glücklich macht.

    Norbert

  5. Re: "Beschäftigte nach einer klassischen Ausbildung im IT-Wesen hohe Gehälter beziehen"

    Autor: Oktavian 10.02.19 - 20:23

    > Geld pro Monat ist nicht alles.

    Natürlich nicht, und es ist vollkommen okay, wenn jemand vor der Entscheidung Studium oder Ausbildung steht und sich dann auch Neigung oder welchen Gründen auch immer für die Ausbildung entscheidet.

    Es ist nur albern, wenn man sich für die Ausbildung entscheidet - wohl wissend um das Gehaltsgefällt - und dann die ganze Zeit über dieses Gehaltsgefälle jammert, wie es hier im Forum so oft anzutreffen ist.

    Zudem, mir hat mal eine schwer reiche, ältere Dame mit einem Grinsen eine Lebensweisheit verraten: Wer sagt, Geld mache nicht glücklich, hat nur noch nicht die richtige Art gefunden, es auszugeben.

  6. Re: "Beschäftigte nach einer klassischen Ausbildung im IT-Wesen hohe Gehälter beziehen"

    Autor: Stefan Grotz 10.02.19 - 21:00

    Im Artikel wird doch ganz anders argumentiert, dort wird viel eher gesagt, dass man trotz einer Ausbildung ein durchaus anständiges Gehalt bekommen kann. Und das ist v.A. im Mittelstand auf jeden Fall so. Mit einem Jahresgehalt von 50 000 gehört man in meinen Augen schon zu einer sehr privilegierten Schicht.

    Meiner Erfahrung nach haben die besten Mitarbeiter beides gemacht, erst eine Ausbildung, dann studiert. Durch das praktische Vorwissen können solche Leute das Wissen schon im Studium ganz anders einordnen und viel besser anwenden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.02.19 21:02 durch Stefan Grotz.

  7. Re: "Beschäftigte nach einer klassischen Ausbildung im IT-Wesen hohe Gehälter beziehen"

    Autor: Oktavian 10.02.19 - 21:07

    > Im Artikel wird doch ganz anders argumentiert, dort wird viel eher gesagt,
    > dass man trotz einer Ausbildung ein durchaus anständiges Gehalt bekommen
    > kann. Und das ist v.A. im Mittelstand auf jeden Fall so.

    Dem ist schon so. Nichts desto trotz hat sich unser OP ja genau darüber beschwert, dass ein Ausgebildeter das Gehalt eines Busfahrers weniger bekäme als ein Diplimierter. Ich denke auch, mit einem Gehalt von 50k ist man für eine Ausbildung schon ziemlich oben mit dabei, man dürfte locker im 2. Percentil liegen.

    > Meiner Erfahrung nach haben die besten Mitarbeiter beides gemacht, erst
    > eine Ausbildung, dann studiert. Durch das praktische Vorwissen können
    > solche Leute das Wissen schon im Studium ganz anders einordnen und viel
    > besser anwenden.

    Richtig, gerne kann man das auch zusammen machen. Meine Firma unterstützt alle Varianten. Wir bilden aus, wir haben Werksstudenten, die wir auch mit Bachelor- und Masterarbeiten versorgen, aber insbesondere bieten wir das Duale Studium, also eine Ausbildung und den Bachelor-Studiengang parallel.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.02.19 21:15 durch Oktavian.

  8. Re: "Beschäftigte nach einer klassischen Ausbildung im IT-Wesen hohe Gehälter beziehen"

    Autor: Dieselente 10.02.19 - 21:46

    Nach Einführung des Mindestlohns war ich froh endlich von 12000 auf 18000 gekommen zu sein. Mittlerweile sind es 24000.
    Wer macht nur solche Studien? Und welcher Glaskugel hat derjenige diese Zahlen entnommen?
    (Bin gelernter Fachinformatiker für Systemintegration und habe immer in dieser Branche gearbeitet)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.02.19 21:53 durch Dieselente.

  9. Re: "Beschäftigte nach einer klassischen Ausbildung im IT-Wesen hohe Gehälter beziehen"

    Autor: kendon 10.02.19 - 22:34

    Wieviele Berufsjahre? Ist klar dass hier von Bruttolöhnen die Rede ist?

    Würde mich an deiner Stelle mal ganz fix nach nem gescheiten Job umschauen, wenn Du tatsächlich nach ~5 Jahren einen Vollzeit-Bruttolohn von 24.000¤ p.A. hast.

  10. Re: "Beschäftigte nach einer klassischen Ausbildung im IT-Wesen hohe Gehälter beziehen"

    Autor: Oktavian 10.02.19 - 22:41

    > Nach Einführung des Mindestlohns war ich froh endlich von 12000 auf 18000
    > gekommen zu sein. Mittlerweile sind es 24000.

    Zum Ausbeuten gehören immer zwei. Ein Ausbeuter und einer, der sich ausbeuten lässt.

    > (Bin gelernter Fachinformatiker für Systemintegration und habe immer in
    > dieser Branche gearbeitet)

    Es kommt natürlich sehr drauf an, was man im Unternehmen konkret macht. Wenn jemand im wesentlichen Strippen zieht, also Verkabelung und ähnliche Arbeiten, die ein Angelernter auch nach recht kurzer Zeit hinbekommt, dann kann man auch kaum eine Entlohnung knapp über dem Mindestlohn erwarten. Aber für solche Arbeiten macht man ja auch nicht die Ausbildung.

    Ich kann Dir nur dringend raten, Dir eine anspruchsvolle und gut bezahlte Stelle bei einem anderen AG zu suchen. Das ist zur Zeit ja nun wirklich kein Problem.

  11. Re: "Beschäftigte nach einer klassischen Ausbildung im IT-Wesen hohe Gehälter beziehen"

    Autor: tribal-sunrise 10.02.19 - 22:42

    Selbst als Einstiegsgehalt nach der Ausbildung würde ich das für ‚unter Wert verkauft‘ sehen.

  12. Re: "Beschäftigte nach einer klassischen Ausbildung im IT-Wesen hohe Gehälter beziehen"

    Autor: stan__lemur 10.02.19 - 22:56

    Kommt auch auf die Lebensumstände an. Ich bewarb mich für Lehre + Abi (in der DDR). Bekam auch einen der raren Plätze, sollte aber etwas komplett außerhalb meiner Vorstellung erlernen. Die Wunschausbildung (Facharbeiter Datenverarbeitung mit Abitur) wurde abgelehnt, für die gleiche Fachrichtung ohne Abitur wurde ich angenommen (in demselben Betrieb!). An den Noten kann's nicht gelegen haben (zumindest eine Bewerberin mit um 0,5 schlechteren Schnitt wurde angenommen).

    Im Rückblick war es wohl doch die bessere Chance, denn mit Abi wären dann noch 3 Jahre Asche (NVA) vor dem Studium dazugekommen - mindestens 8 Jahre, in denen ich den Umständen entsprechend schon relativ gut verdient hatte. Die nächsten 15 Jahre hob der Schichtzuschlag das Einkommen auf ein mit Hochschulabsolventen vergleichbares Niveau, dann habe ich mich auf eine für Dipl. inf/Master-dotierte Stelle beworben und fühl mich seitdem ganz wohl dabei. So ganz verkehrt kann der Weg nicht gewesen sein.
    Im Artikel und auch der verlinkten Quelle wird zwar auf Mainframe nicht eingegangen, aber der war schon immer etwas teurer gewesen :-P.

    Der Unterschied in der Erfahrung zwischen Diplom-Informatiker und Master kommt in der Studie schon raus - die ~10K Differenz würde ich genau diesem Umstand zuschreiben.

  13. Re: "Beschäftigte nach einer klassischen Ausbildung im IT-Wesen hohe Gehälter beziehen"

    Autor: stan__lemur 10.02.19 - 23:30

    Srsly? Die 12K¤ (umgerechnet) hatte ich schon fast nach der Einführung der DM in der noch existierenden DDR (mit vergleichbarer Ausbildung). Einmal (in den '90ern) den AG und den Arbeitsort gewechselt, dann war ich auch über den genannten 24K.
    Mein Bruder hat sich vor ein paar Jahren zum FI/SI umschulen lassen und bekommt auch in Neufünfland mehr.

    Kann mich nur anschließen: Such dir was neues

  14. Re: "Beschäftigte nach einer klassischen Ausbildung im IT-Wesen hohe Gehälter beziehen"

    Autor: Mixermachine 11.02.19 - 00:20

    norbertgriese schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Geld pro Monat ist nicht alles.
    >
    > Wenn jemand mit 20 die Ausbildung beendet und danach Geld verdient, ist er
    > vielleicht viel zufriedener als andere.
    > Wenn jemand mit 25 die Uni beendet, ist keineswegs gesagt, dass das im
    > Beruf glücklich macht.
    >
    > Norbert

    Bei mir ist es eher anders herum.
    Ich bin in meinem Studium sehr stark gereift, da ich gelernt habe Dinge genau zu analysieren und auch Hintergründe zu hinterfragen.
    In der Ausbildung ging es eher weniger um selbständiges Denken oder sauberen Codestyle.

    Kenne auch einige, die gerade zum Abschluss merken, dass das mit der Informatik doch nicht so passt.

    Build nicer stuff

  15. Re: "Beschäftigte nach einer klassischen Ausbildung im IT-Wesen hohe Gehälter beziehen"

    Autor: Prinzeumel 11.02.19 - 04:06

    Dieselente schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nach Einführung des Mindestlohns war ich froh endlich von 12000 auf 18000
    > gekommen zu sein. Mittlerweile sind es 24000.
    Das hat nur einen grund: Du kannst nicht verhandeln.

    > Wer macht nur solche Studien? Und welcher Glaskugel hat derjenige diese
    > Zahlen entnommen?
    > (Bin gelernter Fachinformatiker für Systemintegration und habe immer in
    > dieser Branche gearbeitet)

  16. Re: "Beschäftigte nach einer klassischen Ausbildung im IT-Wesen hohe Gehälter beziehen"

    Autor: aLpenbog 11.02.19 - 05:28

    Nun das wirkt selbst auf mich nach harten Werten. Kann es aber ein wenig nachempfinden, da auch meine Werte unter vielen Vergleichswerten liegen. Ist dann eben die Kombination aus "nur" Ausbildung + Arbeitsort + Branche + KMU.

    Bin damals als Entwickler mit 24k p.a. eingestiegen. Auch mir hat man immer was erzählt von schlecht verhandelt. Der Versuch bei mir waren eigentlich 30k, mit 32k in die Verhandlung und oft quasi gleich die Tür gezeigt bekommen. Die anderen ~10 Unternehmen haben sich damals bei 24-26k eingeschossen. Das dann im Norden (alles KMU), nehme mal an bei dir ist es dann eher der Osten?

    Prozentual ist deine Steigerung besser, ich bin mittlerweile nach 8 Jahren Fullstack inkl. 20-30% Projektleitung bei gut 33k. Wobei man im KMU eh Mädchen für alles ist, auch ein wenig was anfällt an Datenbankdesign, Grafikdesign oder DBA Tätigkeiten. Und auch die 33k waren hier ein harter Kampf.

    Am Ende prallen da eben immer unvergleichbare Sachen aufeinander. Konzern in BaWü/München in Branchen wie Chemie, Finance oder Automobil lässt sich eben nicht mit einem KMU oder Startup im Norden oder Osten vergleichen, in einer nicht so lukrativen Branche.

    Für die einen wirkt das dann immer wie schlecht verhandelt und alles falsch gemacht, was man persönlich auf der anderen Seite fast als Angriff interpretieren kann, denn faul die Füße hochgelegt hat man meist nicht. Für die andere Richtung wirkt es nach Mondgehältern und gerade zu astronomisch unrealistischen Gehältern und man hinterfragt ggf. ob man hier in der Anonymität des Internets nicht ein wenig übertreibt.

    Alles im allen ist eben beides innerhalb von .de durchaus Realität und die Unterschiede können enorm sein und das wird eben oft nicht durch Fachkenntnisse oder Leistung beeinflusst, sondern durch oben genannte Faktoren. Sich weiterbilden ist eine Sache, auf die andere Seite des Landes ziehen eine andere. Zumal wir ja auch nicht alle in den Süden ziehen können und bei Porsche und co. arbeiten können.

    Mieten machen aber natürlich auch ihren Teil, was man hier im günstigeren Vierteln, sofern man pendeln möchte, für 300-400 Euro kriegt, das wird in München wahrscheinlich eher 1.500 Euro kosten, was die ganzen Zahlen natürlich auch noch ein wenig entzehrt.

  17. Re: "Beschäftigte nach einer klassischen Ausbildung im IT-Wesen hohe Gehälter beziehen"

    Autor: KloinerBlaier 11.02.19 - 09:14

    Naja, es gibt auch im Norden große Arbeitgeber und es ist kein Geheimnis, dass man die größten Gehaltssprünge beim Arbeitgeberwechsel erreichen kann.

    Ich weiß ja nicht was "Norden" für dich heißt. Aber mir fallen da auf die Schnelle schon mal 1&1, dataport, mobilcom-debitel/Freenet, REWE Systems ein.

    Und ganz ehrlich, wer so wenig verdient kann auch zu den Leiharbeitern (neudeutsch: Personaldienstleistern) gehen. Also Büchle, Ferchau, Bechtle macht sowas glaube ich auch. Denn vermutlich dürfte selbst bei denen mehr für dich drin sein.

  18. Re: "Beschäftigte nach einer klassischen Ausbildung im IT-Wesen hohe Gehälter beziehen"

    Autor: Oktavian 11.02.19 - 09:52

    > Nun das wirkt selbst auf mich nach harten Werten. Kann es aber ein wenig
    > nachempfinden, da auch meine Werte unter vielen Vergleichswerten liegen.
    > Ist dann eben die Kombination aus "nur" Ausbildung + Arbeitsort + Branche +
    > KMU.

    Das schöne ist aber, von den vier Faktoren kannst Du drei relativ leicht beeinflussen. Ausbildung hast Du, noch ein Studium dran zu hängen wäre extrem aufwendig und vielleicht auch nicht zielführend. Aber den Arbeitsort, die Branche und die Unternehmensgröße sind leicht veränderbar. Wie leben zum Glück nicht mehr in Zeiten des Mittelalters, als man die Genehmigung des Gutsherren brauchte, um den Betrieb oder den Wohnort wechseln zu dürfen.

    > Das dann im Norden (alles KMU), nehme mal an bei dir ist es
    > dann eher der Osten?

    Zum Glück gibt es im Norden auch einiges großes, zumindest mit Niederlassung in Hamburg.

    > Prozentual ist deine Steigerung besser, ich bin mittlerweile nach 8 Jahren
    > Fullstack inkl. 20-30% Projektleitung bei gut 33k. Wobei man im KMU eh
    > Mädchen für alles ist, auch ein wenig was anfällt an Datenbankdesign,
    > Grafikdesign oder DBA Tätigkeiten. Und auch die 33k waren hier ein harter
    > Kampf.

    Deswegen ist es für die persönliche Entwicklung oft nicht gut, lange bei KMUs zu bleiben. Man macht eben alles, aber nichts richtig. Es fehlt die Möglichkeit zur Spezialisierung, was entscheidend ist für den Marktwert.

    Wie will man ein exzellenter Projektleiter werden, wenn man nebenbei noch Datenbanken administriert? Wie will man ein exzellenter Datenbankadministrator werden, wenn man nebenbei Webdesign macht? Und wie will man richtig klasse Websites machen, wenn man nebenbei noch mäßige Software schreibt, die nicht besser sein kann, weil man ja noch Projekte zu leiten hat?

    Es ist natürlich abwechslungsreich, von allem etwa zu machen, aber das Mädchen für alles bleibt eben auch genau das, das Mädchen für alles, Lückenbüßer, Fußabtreter. Der entscheidende Schritt in der Entwicklung des Menschen zu hohem Wohlstand ist die Arbeitsteilung, nicht sie Subsistenzwirtschaft.

    > Am Ende prallen da eben immer unvergleichbare Sachen aufeinander. Konzern
    > in BaWü/München in Branchen wie Chemie, Finance oder Automobil lässt sich
    > eben nicht mit einem KMU oder Startup im Norden oder Osten vergleichen, in
    > einer nicht so lukrativen Branche.

    Kann man ändern, das ist das schöne daran. Man muss sich nur trauen.

    Literaturempfehlung: https://de.wikipedia.org/wiki/Die_M%C3%A4usestrategie_f%C3%BCr_Manager

    > Für die einen wirkt das dann immer wie schlecht verhandelt und alles falsch
    > gemacht, was man persönlich auf der anderen Seite fast als Angriff
    > interpretieren kann, denn faul die Füße hochgelegt hat man meist nicht. Für
    > die andere Richtung wirkt es nach Mondgehältern und gerade zu astronomisch
    > unrealistischen Gehältern und man hinterfragt ggf. ob man hier in der
    > Anonymität des Internets nicht ein wenig übertreibt.

    Sei flexibel, der flexiblere führt.

    > Mieten machen aber natürlich auch ihren Teil, was man hier im günstigeren
    > Vierteln, sofern man pendeln möchte, für 300-400 Euro kriegt, das wird in
    > München wahrscheinlich eher 1.500 Euro kosten, was die ganzen Zahlen
    > natürlich auch noch ein wenig entzehrt.

    Natürlich, deshalb ist es sinnvoll, ein großes Unternehmen in einer guten Branche an einem Standort zu suchen, der eben nicht teuer ist aber trotzdem attraktiv. Muss man etwas suchen, gibt es aber. Gerade Chemie zum Beispiel liegt oft relativ außerhalb. Auch Metall wird selten in der Großstadt verarbeitet. Und auch mein Unternehmen erfüllt die Bedingungen, bin da sehr zufrieden. Nach München, Berlin oder Hamburg würde ich nie ziehen, auch wenn wir da auch Niederlassungen haben. Na okay, doch, es gibt Angebote, die kann man nicht ablehnen.

  19. Re: "Beschäftigte nach einer klassischen Ausbildung im IT-Wesen hohe Gehälter beziehen"

    Autor: aLpenbog 11.02.19 - 10:24

    Jo ist mir alles soweit bewusst. Muss aber gestehen, dass ich es schätze ein wenig mehr Überblick zu haben und nicht ausschließlich in einer kleinen Nische zu sein, sondern alles von Angebotserstellung, Projektleitung, Datenbank, Entwicklung bis hin zum User-Support mitkriege. Dazu hänge ich eben wie viele an meinem Wohnort. Man ist eben aus der Schulzeit raus, der überwiegende Teil der Freundschaften entsteht bei den meisten wohl in dieser Zeit daher stelle ich persönlich Nähe zu Verwandten und Freunden über ein paar Euro mehr.

    Ist aktuell ehrlich gesagt für meinen Lebensstil auch mehr als genug. Einzige was kritisch ist, ist eben der Blick auf die Rente oder sofern man Familie oder Eigentum anstrebt, was zumindest mit meiner jetzigen Brille nicht der Fall ist. Gehaltstechnisch sicher der falsche Schritt am großen ganzen ändert es wie in der Statistik aber nix ob ich dort arbeite oder eben der Nächste. Die Werte gibt es so oder so und ebenso Leute, die Ihre Miete bezahlen müssen.

  20. Re: "Beschäftigte nach einer klassischen Ausbildung im IT-Wesen hohe Gehälter beziehen"

    Autor: Oktavian 11.02.19 - 10:37

    > Man ist eben aus der Schulzeit raus, der
    > überwiegende Teil der Freundschaften entsteht bei den meisten wohl in
    > dieser Zeit daher stelle ich persönlich Nähe zu Verwandten und Freunden
    > über ein paar Euro mehr.

    Das muss halt jeder für sich wissen, und wenn man langfristig zufrieden ist, dann ist es ja auch okay. Ich befürchte nur, irgendwann kommt der Teil mit der Familie, dem Eigentum, der Ausbildung der Kinder, den Urlauben in der Ferienzeit, und dann ist man vielleicht einfach schon zu alt, um noch nennenswert etwas ändern zu können, um noch flexibel genug zu sein. Und irgendwann kommt halt auch das Alter, und man hatte wenig Gelegenheit, nennenswert eine Rente aufzubauen oder noch etwas beiseite zu legen.

    > Gehaltstechnisch sicher der falsche Schritt am großen
    > ganzen ändert es wie in der Statistik aber nix ob ich dort arbeite oder
    > eben der Nächste.

    Unter Umständen schon, denn in Zeiten des Fachkräftemangels bleibt die Stelle dann unter Umständen leer oder wird deutlich besser entlohnt, damit sie nicht leer bleibt. Zudem ist die Statistik ja nicht Dein Problem. Du weißt doch, wenn jeder an sich selber denkt, ist an alle gedacht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.02.19 10:56 durch Oktavian.

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