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Walmart hat fette Marktmacht. 2000 Titel sind nicht viel
Autor: 100 millionen 23.02.10 - 14:26
Walmart ist wohl meist "draussen". Da kann man als kleiner Student in USA nicht mal eben hin fahren.
Aber sie haben wohl eine große Marktmacht.
Wenn die einen Player bringen, gibts mehrere Argumente, das die kleine Zahl von 2000 Titeln schnell mehr wird:
- Walmart verkauft die DVDs nicht mehr oder nur zu schlechteren Konditionen oder hinten in der Ecke und die Konkurrenz-Film-Firma kriegt den besseren Stand gleich am Gang.
- Walmart hat dann zillionen Kunden und kümmert sich drum.
So gesehen dürften Filmfirmen schnell lizensieren, wenn man es sicher hinbekommt. Und dafür braucht man nur Bruce Schneier lesen und anständig designen und programmieren.
Damit hat Walmart ein Problem. Daher sind sie auf IT-Firmen hereingefallen und haben sicher so viel verloren wie die ständig gescheiterten IT-Projekte aller Regierungen und (halb-)öffentlichen Einrichtungen. -
Re: Walmart hat fette Marktmacht. 2000 Titel sind nicht viel
Autor: jawiejetzt_Bahnhof_ 23.02.10 - 15:14
@100 milllionen
wie meinen? Verstehe iwie nur Bahnhof... -
Re: Walmart hat fette Marktmacht. 2000 Titel sind nicht viel
Autor: 200 Millionen 23.02.10 - 15:37
2000 Titel sind extrem wenige Titel.
Wie kriegt Walmart mehr Titel ?
Indem sie die Filmfirmen zwingen oder motivieren.
Walmart ist einer der größten Abnhmer für viele Produkt-Arten.
Bei Musik-CDs waren sie beispielsweise dominierend. Das Problem war, das die Heavy Metal aus Christentums-Gründen nicht verkaufen. Du bekommst Heavy Metal somit kaum noch.
Wenn Walmart jetzt die DVDs von Filmunternehmen ganz unten ins Regal packt, verkaufen sich die Konkurrenz-DVDs natürlich besser.
Also wird die Filmfirma unterschreiben und vudu den Vertrieb erlauben.
Problem: Man muss Raubkopien verhindern. Geknackte Dboxen, KeycardSharing gestern bei Golem usw. sind immer beliebt aber unerwünscht. Also muss man Raubkopien unterbinden.
Wer Bruce Schneier gelesen hat, weiss zumindest, was er besser alles nicht machen sollte, wenn er bei vudu arbeitet und seine Arbeit ernst nimmt.
Wäre ja blöd, wenn man Filme für $1 downloaded und dann gleich in P2P-Börsen stellen würde.
Also muss vudu "sicher" genug für die Filmfirmen sein.
Dafür gibt es verschiedene Konzepte. Wenn man den Video-Download-Anbieter und die Hardware kontrolliert, kann man natürlich besser verschlüsseln, als wenn man die Videos auf allen möglichen Geräten abspielen können muss.
Das ist der Vorteil von closed Plattformen.
Stell Dir vor: Bild-Videoplayer zusammen mit Aldi und Medion. Dann gibts Filme halt von dort. Fertig. Und Raubkopien davon machen zu viel Arbeit. Da rippt man lieber die DVD oder BD aus der normalen Videothek.
Satelliten-Anbieter die HD+, Sky/Premiere usw. haben teilweise das Problem der vielen Endgeräte. Das ist "leider"(für die) keine closed Plattform.
Die können sicher sein, sind sie oft dann doch leider nicht.



