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Nach 12 Jahren Opera: der Wechsel zu WebKit MUSS erfolgen!

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  1. Re: Nach 12 Jahren Opera: der Wechsel zu WebKit MUSS erfolgen!

    Autor: taudorinon 19.02.13 - 10:55

    tunnelblick schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wie genau muss ich das machen, wenn ich das genau so wie im opera haben
    > möchte? habe es grade mit chromium und der extension versucht, aber es geht
    > nicht.

    Ich hab die Erweiterung "Rocker Gestures" installiert. Was aber nicht geht ist bei mehreren Seiten, z.B. Google-Suchergebnisse, eine Seite weiter zu blättern, ohne das diese bereits aufgerufen war.

  2. Re: Nach 12 Jahren Opera: der Wechsel zu WebKit MUSS erfolgen!

    Autor: QQ 19.02.13 - 10:56

    tunnelblick schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > geht nicht. wenn ich die linke maustaste gedrückt halte und dann die
    > rechte, öffnet sich lediglich das kontextmenü. ebenso, wenn ich erst die
    > rechte maustaste drücke. es kommt direkt das kontextmenü.

    Schade, dann weiss ich auch nicht weiter, bei mir funktioniert es so.

  3. Re: Nach 12 Jahren Opera: der Wechsel zu WebKit MUSS erfolgen!

    Autor: taudorinon 19.02.13 - 11:03

    tunnelblick schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das waren jetzt nur ein paar punkte, an die ich mich bei opera total
    > gewöhnt habe und ich hoffe, dass sie bei den nächsten versionen ebenfalls
    > enthalten sein werden, sonst werde ich die aktuelle version halt so lange
    > nutzen, wie es irgendwie geht.

    Geht mir auch so. Ich nutze immer wieder mal Chrome aber ich habe mich auch sehr an das Bedienkonzept von Opera gewöhnt.
    Gerade das Kontextmenü bei Doppelklick und die Vor-Zurück-Geste finde ich sehr praktisch. Privater Tab statt eigene Instanz finde ich auch gut. Erweiterungen hab ich kaum installiert, außer zur Kosmetik. Einfache Einbindung neuer Suchmaschinen ist auch gut gelöst. Nutze auch den Mail-Client. Es gibt sicher komfortablere aber für meine Anforderungen reicht der eingebaute vollkommen.

    Jetzt wo das Desktopteam Verstärkung bekommt kommt hoffentlich auch die Entwicklung in Schwung.

  4. Re: Nach 12 Jahren Opera: der Wechsel zu WebKit MUSS erfolgen!

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 19.02.13 - 12:17

    Wander schrieb:
    -----------------------------
    > Bezüglich der Nachahmung einer nativen Oberfläche nehmen sich Firefox,
    > Opera und Chrome eigentlich nichts

    Ich habe gar nicht behauptet, dass Firefox und Chrome völlig großartig sind. In dem Punkt sind sie aber deutlich weniger schlecht als Opera.

    Firefox hat einige Techniken eingebaut, die es zumindest annähernd an die Plattform-Konventionen anpassen. So befinden sich einige Menüpunkte unter Linux an einer anderen Stelle, um GNOME-Konventionen zu entsprechen (Bearbeiten -> Einstellungen, statt Extras -> Einstellungen z.B.). XUL nutzt außerdem verschiedene Back-Ends zum Rednern der Oberfläche: GTK unter Linux, Cocoa unter OS X und auch das native unter Windows.

    Auch Chrome nutzt problemlos GTK-Themes unter Linux.

    > Multiplattform-Support hat eben seinen Preis.

    Unfug. Man darf bloß nicht zu faul sein.

    > Die Oberfläche und Bedienung an sich sind meiner Meinung nach
    > unerreicht.

    Meiner Meinung nach auch, aber nicht unerreicht gut, sondern unerreicht schlecht…

    > Ich weiß nicht was du dir von Opera Turbo erwartet hast
    Einen Turbo. Heißt ja auch so.

    > aber es soll eben
    > nicht grundsätzlich schneller sein, sondern nur unter der besonderen
    > Bedingung einer extrem langsamen Netzwerkverbindung.

    z.B. wenn mein Mobil-Traffic-Volumen aufgebraucht ist. Ich weiß. Bewirkt bloß das Gegenteil, weil die Kompressionsserver von Opera so schnarchlahm sind.

    > > Ständig Connection Timeouts.
    >
    > Werde Bitte ein bisschen konkreter. Wann und unter welchen Umständen kommt
    > es dazu?
    Was ist daran nicht konkret? Opera Turbo an, Webseite versuchen anzusurfen, Connection Timeout.

  5. Re: Nach 12 Jahren Opera: der Wechsel zu WebKit MUSS erfolgen!

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 19.02.13 - 12:28

    tunnelblick schrieb:
    ----------------------
    > ehh... also entweder willst du trollen oder hast ihn nie wirklich benutzt,
    > scheint mir.

    Ich benutze Opera regelmäßig unter Android. Schrieb ich doch.
    Wenn allerdings Opera auf WebKit wechselt, dürfte es die kaputten Textfelder von WebKit unter Android 2.3 erben. Damit würde der einzige Grund für Opera wegfallen.

    > opera bietet für mich von haus aus nette sachen, die mir aktuell kein
    > anderer browser bietet:
    > 1. tab-cycling!
    > kinders, wtf?! warum gibt es bei firefox und chrome nicht die möglichkeit,
    > das tab-cycling einzustellen? ich will nicht der reihe nach durch 20 tabs
    > durchcyclen, sondern per ctrl+tab *natürlich* zum letzt verwendeten tab
    > wechseln! mach ich doch mit alt-tab unter windows auch. unglaublich, dass
    > das nicht default ist.

    Ich habe gar keine Ctrl- und Tab-Tasten auf meinem Android-Gerät.

    > 2. (eher selten genutzt, ich weiss) doppelklick auf text -> kontextmenü
    > für mich superpraktisch! wenn ich text per doppelklick markiere, öffnet
    > sich automatisch das kontextmenü und ich kann den markierten text direkt
    > kopieren.

    Doppel-Tap zoomt bei Opera wie bei allen anderen Browsern unter Android.
    Unter Desktop-Linux landet markierter Text automatisch in der Zwischenablage. Kein Grund also, mittels komischer „Innovationen“ inkonsistentes Verhalten an den Tag zu legen.


    > sondern kann per "rechte maustaste gedrückt halten + linker mausklick" zum
    > beispiel zurückgehen. super praktisch!

    Ne. Superpraktisch ist's einfach auf die vierte oder fünfte Maustaste zu drücken.

  6. Re: Nach 12 Jahren Opera: der Wechsel zu WebKit MUSS erfolgen!

    Autor: Wander 19.02.13 - 13:16

    Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe gar nicht behauptet, dass Firefox und Chrome völlig großartig
    > sind. In dem Punkt sind sie aber deutlich weniger schlecht als Opera.

    Sehe ich anders.

    > Firefox hat einige Techniken eingebaut, die es zumindest annähernd an die
    > Plattform-Konventionen anpassen. So befinden sich einige Menüpunkte unter
    > Linux an einer anderen Stelle, um GNOME-Konventionen zu entsprechen
    > (Bearbeiten -> Einstellungen, statt Extras -> Einstellungen z.B.). XUL
    > nutzt außerdem verschiedene Back-Ends zum Rednern der Oberfläche: GTK unter
    > Linux, Cocoa unter OS X und auch das native unter Windows.

    Unter KDE nützt mir das recht wenig. Opera sieht auch dort ganz ordentlich aus.

    > Auch Chrome nutzt problemlos GTK-Themes unter Linux.

    Chrome schnappt sich ein paar Farben des jeweiligen Themes, ein paar Icons und nutzt die nativen Kontextmenüs, ignoriert aber Scrollleisten, Form-Elemente und das Aussehen der Fensterrahmen (wodurch es unter Umständen zu hässlichen Farbübergängen kommt). "Problemlos" sieht für mich jedenfalls anders aus.

    > > Multiplattform-Support hat eben seinen Preis.
    >
    > Unfug. Man darf bloß nicht zu faul sein.

    Dann sind eben alle zu faul, weil meiner Meinung nach keiner es perfekt hinbekommt. Unter Windows fügt sich (imho) Opera am besten in das Erscheinungsbild ein, unter Mac OS X und einer GTK-Umgebung Firefox und unter KDE Opera.

    > > Die Oberfläche und Bedienung an sich sind meiner Meinung nach
    > > unerreicht.
    >
    > Meiner Meinung nach auch, aber nicht unerreicht gut, sondern unerreicht
    > schlecht…

    Beispiele?

    > > Ich weiß nicht was du dir von Opera Turbo erwartet hast
    > Einen Turbo. Heißt ja auch so.
    >
    > > aber es soll eben
    > > nicht grundsätzlich schneller sein, sondern nur unter der besonderen
    > > Bedingung einer extrem langsamen Netzwerkverbindung.
    >
    > z.B. wenn mein Mobil-Traffic-Volumen aufgebraucht ist. Ich weiß. Bewirkt
    > bloß das Gegenteil, weil die Kompressionsserver von Opera so schnarchlahm
    > sind.

    Ich benutze Opera Turbo zwar nur äußerst selten, dann funktioniert es aber in der Regel reibungslos.

    > > > Ständig Connection Timeouts.
    > >
    > > Werde Bitte ein bisschen konkreter. Wann und unter welchen Umständen
    > kommt
    > > es dazu?
    > Was ist daran nicht konkret? Opera Turbo an, Webseite versuchen anzusurfen,
    > Connection Timeout.

    Ich hatte das nicht im Zusammenhang mit Opera Turbo gelesen, so ergibt es mehr Sinn.

  7. Re: Nach 12 Jahren Opera: der Wechsel zu WebKit MUSS erfolgen!

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 19.02.13 - 18:38

    Wander schrieb:
    ----------------
    > Chrome schnappt sich ein paar Farben des jeweiligen Themes, ein paar Icons
    > und nutzt die nativen Kontextmenüs
    Und Opera macht das alles z.B. nicht.


    > ignoriert aber Scrollleisten

    Firefox aber nicht. Außerdem wiegen native Scrolleisten nicht die o.g. Macken von Opera auf.


    > Form-Elemente und das Aussehen der Fensterrahmen (wodurch es unter
    > Umständen zu hässlichen Farbübergängen kommt).
    Fensterrahmen nutzt Chrome nur dann eigene, wenn man's in den Einstellungen zu definiert hat. Chrome kann auch den nativen Fenstermanager nutzen.



    > Dann sind eben alle zu faul, weil meiner Meinung nach keiner es perfekt
    > hinbekommt. Unter Windows fügt sich (imho) Opera am besten in das
    > Erscheinungsbild ein
    Windows hat gar kein einheitliches Erscheinungsbild und wenn, dann kommen Safari und QupZilla dem am nächsten und nix mit Menübutton in der Fensterleiste.

    > unter Mac OS X und einer GTK-Umgebung Firefox und
    > unter KDE Opera.
    Oxygen-GTK und gut. QupZilla und besser.


    > > Meiner Meinung nach auch, aber nicht unerreicht gut, sondern unerreicht
    > > schlecht…
    >
    > Beispiele?

    Einstellungen -> Erweitert. Da z.B. herrscht reinen GUI-Chaos.
    Die Hauptkategorien kommen nicht in Tabs und die Unterkategorien in eine Auswahlliste links, sondern genau umgekehrt!
    Ach, eigentlich ist das ganze Extras-Menü für'n Eimer…


    > Ich benutze Opera Turbo zwar nur äußerst selten, dann funktioniert es aber
    > in der Regel reibungslos.

    Da ich Opera unter Android recht oft nutze, weiß ich um die Nachteile. Golem scheint von den Turbo-Timeouts übrigens besonders gern betroffen zu sein.

  8. Re: Nach 12 Jahren Opera: der Wechsel zu WebKit MUSS erfolgen!

    Autor: Wander 19.02.13 - 19:39

    Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wander schrieb:
    > ----------------
    > > Chrome schnappt sich ein paar Farben des jeweiligen Themes, ein paar
    > Icons
    > > und nutzt die nativen Kontextmenüs
    > Und Opera macht das alles z.B. nicht.

    Natürlich schnappt sich Opera die entsprechenden Farben, Form-Elemente udgl. des entsprechenden Themes. Die Kontextmenüs werden (je nach Theme) unterschiedlich gut nachgebildet.

    > > ignoriert aber Scrollleisten
    >
    > Firefox aber nicht. Außerdem wiegen native Scrolleisten nicht die o.g.
    > Macken von Opera auf.

    Opera unter Ambiance/Radiance, Clearlooks und wie die gängigen GTK-Themes noch so heißen fügt sich (meiner Meinung nach) weitaus besser in das Erscheinungsbild ein als Chrome/Chromium und etwa gleich gut wie Firefox.

    Unter exotischeren GTK-Themes sieht es unter Umständen anders aus - dort hat aber auch Firefox so seine Probleme.

    > > Form-Elemente und das Aussehen der Fensterrahmen (wodurch es unter
    > > Umständen zu hässlichen Farbübergängen kommt).
    > Fensterrahmen nutzt Chrome nur dann eigene, wenn man's in den Einstellungen
    > zu definiert hat. Chrome kann auch den nativen Fenstermanager nutzen.

    Es geht unter anderem um die Farbe des Fensterrahmens die ignoriert wird. Dadurch kommt es zum Beispiel bei dem von mir verwendeten GTK-Theme zu hässlichen Übergängen.

    > > Dann sind eben alle zu faul, weil meiner Meinung nach keiner es perfekt
    > > hinbekommt. Unter Windows fügt sich (imho) Opera am besten in das
    > > Erscheinungsbild ein
    > Windows hat gar kein einheitliches Erscheinungsbild und wenn, dann kommen
    > Safari und QupZilla dem am nächsten und nix mit Menübutton in der
    > Fensterleiste.

    Das oder das ist besser als das?

    Edit 2: Den Menübutton kannst du ganz einfach deaktivieren.

    > > unter Mac OS X und einer GTK-Umgebung Firefox und
    > > unter KDE Opera.
    > Oxygen-GTK und gut. QupZilla und besser.

    Mit Oxygen-GTK sieht es (imho) auch nicht besser aus als Opera. Qupzilla ist mir zu fehleranfällig und funktionsarm - dank Qt fügt er sich aber natürlich ganz gut in das Erscheinungsbild ein.

    > > > Meiner Meinung nach auch, aber nicht unerreicht gut, sondern
    > unerreicht
    > > > schlecht…
    > >
    > > Beispiele?
    >
    > Einstellungen -> Erweitert. Da z.B. herrscht reinen GUI-Chaos.
    > Die Hauptkategorien kommen nicht in Tabs und die Unterkategorien in eine
    > Auswahlliste links, sondern genau umgekehrt!
    > Ach, eigentlich ist das ganze Extras-Menü für'n Eimer…

    Was ist an der Aufteilung so schwer zu verstehen? Je nach System entspricht dies auch den gängigen UI-Richtlinien.

    Fakt ist, dass ich dank Mausgesten, Tastenkombinationen und der weitreichenden Konfigurierbarkeit keinen anderen Browser so effizient und bequem bedienen kann wie Opera. Wenn du anderer Meinung bist, schön. Ich würde nur gerne verstehen wo du die Defizite in der Bedienung siehst - das Einstellungs-Menü alleine kann es ja nicht sein.

    Edit: Link korrigiert.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.13 19:43 durch Wander.

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