Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Weit über den Prognosen: Absatz für…

Nicht schlecht!

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Nicht schlecht!

    Autor: Cohaagen 23.02.13 - 00:01

    Damit dürften mittlerweile ja ca. 8 Mio. Tablets in deutschen Haushalten sein: 0,8 Mio. (2010) + 2,1 Mio. (2011) + 4,4 Mio. (2012) + ~0,7 Mio (Anfang 2013).

    Bei ~40 Mio. Haushalten hat also nach nicht einmal 3 Jahren knapp jeder fünfte Haushalt mittlerweile ein Tablet. Welche Produktkategorie hatte je eine schnellere Marktdurchdringung?

    Bereits das Smartphone hatte diesbezüglich Rekorde aufgestellt: http://www.asymco.com/2012/04/11/when-will-smartphones-reach-saturation-in-the-us/

    Und die ersten 100 Mio. Verkäufe hat das iPad viel schneller erreicht als damals das iPhone: http://www.asymco.com/2012/10/24/the-next-100-million-ipads/

  2. Re: Nicht schlecht!

    Autor: Sammie 23.02.13 - 00:54

    Cohaagen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Damit dürften mittlerweile ja ca. 8 Mio. Tablets in deutschen Haushalten
    > sein: 0,8 Mio. (2010) + 2,1 Mio. (2011) + 4,4 Mio. (2012) + ~0,7 Mio
    > (Anfang 2013).
    >
    > Bei ~40 Mio. Haushalten hat also nach nicht einmal 3 Jahren knapp jeder
    > fünfte Haushalt mittlerweile ein Tablet. Welche Produktkategorie hatte je
    > eine schnellere Marktdurchdringung?

    Ich bezweifle ernsthaft, dass man diese Zahlen einfach addieren kann. Denn Tablets sind genauso schnell "veraltet" wie Smartphones. Ein Großteil der Käufer von 2010-2012 sind Wiederkäufer neuere Modelle. Da kannst du getrost 40% der "unique buyers" abziehen. Und du musst auch zwischen privater und geschäftlicher Nutzung unterscheiden. Privat sind die Dinger viel seltener als in großen Firmen, wo sie jeder Angstellte fürs Meeting zur Verfügung gestellt bekommt, aber in der Firma bleiben. Die fließen ja alle in die Verkaufszahlen ein.

    Ich hatte letztens auch mal im Bekanntenkreis durch alle Altersstufen rumgefragt, wer überhaupt ein Tablet besitzt, da gabs von 35 Leuten grad mal drei- zwei Studenten und ein Mitarbeiter einer Werbeagentur. Das wären grad mal 8,57%. Smartphones hatten sie aber alle. Klar, 35 Leute sind nicht grad repräsentativ, aber viel höher würde ich die Anzahl der privaten Tablet-User auch nicht tippen.

    Selbst wenn man meine Umfragequote mal großzügig verdoppelt und die Zahl auf 15% bringt, kannst du das ja mal spaßeshalber überschlagen und sagen bei 80 Mio Einwohnern in Deutschland, hätten 1.200.000 Privatpersonen ein Tablet. Unter der Durchschnittsanzahl von 2 Personen pro Haushalt, haben also nur 600.000 Haushalte ein Tablet im Privatgebrauch. Der Rest der aktiven Tablets sind folglich in Firmen im Einsatz. So schnell werden aus deinen geschätzten 20% wieder 3%.

  3. Re: Nicht schlecht!

    Autor: Cohaagen 23.02.13 - 02:45

    Sammie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Großteil der Käufer von 2010-2012 sind Wiederkäufer neuere Modelle.
    > Da kannst du getrost 40% der "unique buyers" abziehen.

    Selbst wenn es so sein sollte: na und? Meinst du, die 40% haben dann das alte Gerät weggeschmissen? Sind die erste iPad- und Galaxy-Tab-Generation jetzt unbenutzbar? War der Wertverlust so extrem, dass sich ein Weiterverkauf nicht lohnt?

    Die meisten Leute, die bereits das zweite Tablet haben, werden das alte Gerät wohl weiterverkauft oder an Freunde bzw. innerhalb der Familie (muss nicht unbedingt der gleiche Haushalt sein) weitergegeben haben.

    > Privat sind die Dinger viel seltener als in großen Firmen, wo sie jeder Angstellte fürs Meeting zur Verfügung gestellt bekommt, aber in der Firma bleiben.

    Darf ich mal lachen? Gehst du wirklich davon aus, dass mehr Tablets an Firmen als an Privatpersonen verkauft wurden? Das sind in erster Linie immer noch Konsumgüter, die überwiegend der Unterhaltung dienen.

    > Selbst wenn man meine Umfragequote mal großzügig verdoppelt und die Zahl auf 15% bringt, kannst du das ja mal spaßeshalber überschlagen und sagen bei 80 Mio Einwohnern in Deutschland, hätten 1.200.000 Privatpersonen ein Tablet.

    Und das mit dem Rechnen üben wir auch noch mal: 15% von 80 Mio. sind nicht 1,2 Mio. sondern 12 Millionen private Tablet-Nutzer... aber meine Schätzung von knapp 8 Millionen war ja viel zu hoch. ;)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 23.02.13 02:59 durch Cohaagen.

  4. Re: Nicht schlecht!

    Autor: Garagoos 23.02.13 - 06:16

    ====
    Denn Tablets sind genauso schnell "veraltet" wie Smartphones. Ein Großteil der Käufer von 2010-2012 sind Wiederkäufer neuere Modelle.
    ====

    Das weiß ich nicht, bzw. würde ich soi nicht sagen .... Das Tablet wird genutzt und neben dem Computer verwendet -> Videos / Social Networks / mailen / surfen / Bilder gucken .... Ich selbst mache dies mit einem iPad2 und wüsste nciht wozu ich mir ein iPad3 / 4 / mini hätte kaufen sollen .... damit kann ich leider nciht "mehr" machen.

    Bei Smartphones wird auch eine "Sättigung" einsetzen. wenn die Einsteiger Smartphone einen Quadcore und 4 GB Ram haben gibt es keinen Grund immer wieder umzusteigen.

  5. Re: Nicht schlecht!

    Autor: linuxuser1 23.02.13 - 12:21

    Bin mit meinem iPad 2 auch noch voll zufrieden und werde mir dieses Jahr wohl auch kein neues holen. Wenn es 4 Jahre ist vielleicht aber in den Abständen habe ich mit auch sonst neue Computer geholt.

  6. Re: Nicht schlecht!

    Autor: robinx999 23.02.13 - 13:43

    Cohaagen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sammie schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein Großteil der Käufer von 2010-2012 sind Wiederkäufer neuere Modelle.
    > > Da kannst du getrost 40% der "unique buyers" abziehen.
    >
    > Selbst wenn es so sein sollte: na und? Meinst du, die 40% haben dann das
    > alte Gerät weggeschmissen? Sind die erste iPad- und Galaxy-Tab-Generation
    > jetzt unbenutzbar? War der Wertverlust so extrem, dass sich ein
    > Weiterverkauf nicht lohnt?
    >
    Defekte muss man auf jedenfall auch berücksichtigen. Und gerade bei Tablets / Handys gibt es auch immer wieder Geräte die fallengelassen wurden. Und auch durchaus möglich das Geräte weggeschmissen wurden weil der Akku nichts mehr getaugt hat (und ja man könnte ihn mit mehr oder weniger viel aufwand erneuern, aber viele machen soetwas nicht)

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Anzeige
Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Sindelfingen
  2. Media-Saturn-Holding GmbH, Ingolstadt
  3. Zühlke Engineering GmbH, München, Stuttgart, Hannover
  4. Haufe Gruppe, Freiburg im Breisgau

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 18,99€
  2. 12,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Donald Trump: Ein unsicherer Deal für die IT-Branche
Donald Trump
Ein unsicherer Deal für die IT-Branche
  1. Potus Donald Trump übernimmt präsidiales Twitter-Konto
  2. USA Amazon will 100.000 neue Vollzeitstellen schaffen
  3. Trump auf Pressekonferenz "Die USA werden von jedem gehackt"

Begnadigung: Danke, Chelsea Manning!
Begnadigung
Danke, Chelsea Manning!
  1. Die Woche im Video B/ow the Wh:st/e!
  2. Verwirrung Assange will nicht in die USA - oder doch?
  3. Whistleblowerin Obama begnadigt Chelsea Manning

Mi Mix im Test: Xiaomis randlose Innovation mit kleinen Makeln
Mi Mix im Test
Xiaomis randlose Innovation mit kleinen Makeln
  1. Smartphone-Hersteller Hugo Barra verlässt Xiaomi
  2. Xiaomi Mi Note 2 im Test Ein Smartphone mit Ecken ohne Kanten

  1. Project Scorpio: Neue Xbox ohne ESRAM, aber mit Checkerboard
    Project Scorpio
    Neue Xbox ohne ESRAM, aber mit Checkerboard

    Microsoft verzichtet bei Project Scorpio auf schnellen On-Chip-Speicher und setzt offenbar weiterhin auf Jaguar-Kerne. Die Xbox beherrscht wie die Playstation 4 Pro sogenanntes Checkerboard-Rendering, Microsoft rät aber zu gröberen Effekten und dynamischer Auflösung statt durchweg zu 4K-UHD.

  2. DirectX 12: Microsoft legt Shader-Compiler offen
    DirectX 12
    Microsoft legt Shader-Compiler offen

    Der Compiler für Microsofts Shader-Sprache HLSL ist Open Source. Das Werkzeug ist Teil von DirectX 12 und basiert auf LLVM sowie dessen Frontend Clang. HLSL ist damit effektiv nicht mehr proprietär und für die Treiberentwickler ergeben sich daraus einige Vorteile.

  3. 3G-Abschaltung: Telekom-Mobilfunkverträge nennen UMTS-Ende
    3G-Abschaltung
    Telekom-Mobilfunkverträge nennen UMTS-Ende

    In den Verträgen der Telekom wird jetzt auf die Vergänglichkeit der UMTS-Lizenzen hingewiesen. Die Frequenzen waren immer nur bis 2020 zugewiesen.


  1. 18:16

  2. 17:44

  3. 17:29

  4. 16:57

  5. 16:53

  6. 16:47

  7. 16:14

  8. 15:55