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Inwiefern ist das eine alternative zu Adblock?

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  1. Inwiefern ist das eine alternative zu Adblock?

    Autor: Menplant 28.10.14 - 13:37

    *End of Beitrag*

    (Golem! Ihr könnt denen doch mal zeigen wie erfolgreich das ist, und wie viel Geld die sparen wenn die lieber gleich darauf verzichten)

  2. Re: Inwiefern ist das eine alternative zu Adblock?

    Autor: nekooni 28.10.14 - 13:53

    Menplant schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > *End of Beitrag*
    >
    > (Golem! Ihr könnt denen doch mal zeigen wie erfolgreich das ist, und wie
    > viel Geld die sparen wenn die lieber gleich darauf verzichten)

    Dienste wie Hulu "bestrafen" schon heute ihre Nutzer, wenn AdBlock o.Ä. verwendet wird - dann wartet man statt 30 Sekunden mal 90 Sekunden. Bei 2 Clips pro Pause wird so aus einer Minute Werbung dann 3 Minuten schwarzer Bildschirm.
    Ich gehe mal davon aus, dass YouTube etwas Ähnliches dann implementieren wird.

  3. Re: Inwiefern ist das eine alternative zu Adblock?

    Autor: rob3110 28.10.14 - 15:19

    man sollte bedenken, dass das mithilfe der Werbung gewonnene Geld nicht nur an Youtube/Google geht, sondern auch an die Leute, die den Content erstellen, also die Kanalbetreiber und, eventuell, deren Netzwerk.
    Somit ist das Anschalten eines Adblock, das Ansehen der Werbung oder Bezahlen eines monatlichen Abos auf Youtube ebenso eine Frage der persönlichen Moral, wie hier auf Golem und Co. Kannst du es mit deinem Gewissen vereinbaren, Leistungen (Videos, Texte usw.) kostenlos zu konsumieren, die von Menschen erbracht wurden, die wiederum auf das Geld angewiesen sind? Wenn zu viele Leute so denken besteht die Gefahr, dass diese Leute irgendwann nicht mehr in der Lage sind, weiteren Content zu erstellen, da ihnen das Geld ausgeht. Oder bist du bereit, die Werbung zu ertragen oder alternativ für ein Abo zu zahlen, damit diese Leute Geld für ihre erbrachte Leistung erhalten und diese Leistung auch in Zukunft (für dich und andere Interessierte) erbringen können?

    Ich stelle meinen Adblock ab für bestimmte Youtubekanäle und News-Portale, die es mir Wert sind und die ich auch in Zukunft besuchen/ansehen möchte.

    Edit: Tippfehler



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 28.10.14 15:21 durch rob3110.

  4. Re: Inwiefern ist das eine alternative zu Adblock?

    Autor: 0rI0n 28.10.14 - 16:30

    rob3110 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > man sollte bedenken, dass das mithilfe der Werbung gewonnene Geld nicht nur
    > an Youtube/Google geht, sondern auch an die Leute, die den Content
    > erstellen, also die Kanalbetreiber und, eventuell, deren Netzwerk.
    > Somit ist das Anschalten eines Adblock, das Ansehen der Werbung oder
    > Bezahlen eines monatlichen Abos auf Youtube ebenso eine Frage der
    > persönlichen Moral, wie hier auf Golem und Co. Kannst du es mit deinem
    > Gewissen vereinbaren, Leistungen (Videos, Texte usw.) kostenlos zu
    > konsumieren, die von Menschen erbracht wurden, die wiederum auf das Geld
    > angewiesen sind? Wenn zu viele Leute so denken besteht die Gefahr, dass
    > diese Leute irgendwann nicht mehr in der Lage sind, weiteren Content zu
    > erstellen, da ihnen das Geld ausgeht. Oder bist du bereit, die Werbung zu
    > ertragen oder alternativ für ein Abo zu zahlen, damit diese Leute Geld für
    > ihre erbrachte Leistung erhalten und diese Leistung auch in Zukunft (für
    > dich und andere Interessierte) erbringen können?
    >
    > Ich stelle meinen Adblock ab für bestimmte Youtubekanäle und News-Portale,
    > die es mir Wert sind und die ich auch in Zukunft besuchen/ansehen möchte.
    >
    > Edit: Tippfehler


    Besser kann man es eigentlich nicht zusammenfassen. Wenn mir die Leistung eines Menschen meine Zeit wert ist, dann sollte ich auch so fair sein und dafür sorgen dass mir seine Zeit ebenfalls etwas wert ist.

    Bei Youtube, Twitch etc. läuft dies eben auf Werbung hinaus. Diese nehme ich für bestimmte Channel gerne in kauf, in dem Wissen dass ein kleiner Teil des Geldes beim richtigen landet ;)

  5. Re: Inwiefern ist das eine alternative zu Adblock?

    Autor: Rulf 28.10.14 - 16:51

    immer wenn ich die von dir beschriebenen praktiken bemerke, verabschiede ich mich stillschweigend von solchen diensten und nutze den nächsten...es gibt ja genügend konkurrenz...und ob diese nun legal ist kann ich laut höchstrichterlichem urteil als user nun wirklich nicht selbst erkennen...

  6. Re: Inwiefern ist das eine alternative zu Adblock?

    Autor: Rulf 28.10.14 - 17:03

    ihr liegt beide falsch, weil die werbung mittlerweile durch allerlei tricks(zb mehr lautstärke) mehr als lästig geworden ist...ich hebe nix gegen als werbung erkenntliche nicht aufdringliche und va nicht trackende inhalte...aber was zb hat werbung mitten in einem usercontentvideoschnipsel von unter 10 min zu suchen...
    tja und hinzu kommt noch, daß der user selber keine werbung in seine inhalte einbauen darf, aber auch keinerlei einfluss auf die fremdeingebaute werbung bekommt...das geschäft macht hier also nur die plattform...was dann einige user bekommen sind nur almosen...ich schätze mal nicht mehr als 10 prozent und auch die nur bei extrem hohen einnahmen...

  7. Re: Inwiefern ist das eine alternative zu Adblock?

    Autor: rob3110 28.10.14 - 17:15

    dennoch gibt es Kanäle, die von den Einnahmen leben können und eine Menge Content zum anschauen bereitstellen. Ich würde eher für ein Abo bezahlen um diese Kanäle zu unterstützen, als Werbung anzusehen.
    Und ich halte es halt für moralisch fragwürdig, einen Adblocker zu nutzen, aber das ist halt meine Meinung.
    Das ändert trotzdem nichts daran, dass das Geld nicht nur ans böse Google/Youtube geht, sondern auch an die Kanalbetreiber, was hier halt anscheinend gerne vergessen wird.

  8. Re: Inwiefern ist das eine alternative zu Adblock?

    Autor: 0rI0n 28.10.14 - 18:02

    Ob und wie Gerecht die Verteilung der Einnahmen erfolgt werden wir als Konsumenten wohl nie erfahren, da die YT Partner imo keine Auskunft darüber geben dürfen.

    Trotzdem gibt es genügend Menschen die mit YT, Twitch etc. ihren Lebensunterhalt bestreiten und ihnen durch den mittlerweile sehr hohen Anteil an Adblockern Geld entgeht.

    Die Entscheidung muss letztenendes jeder für sich treffen, ich habe meinen Adblocker jedenfalls für einige Channels deaktiviert. Teilweise drehe ich die Boxen runter/aus und lasse auch mal 2-3 min Werbungen komplett durchlaufen seitdem ich kapiert habe dass sich die Einnahmen auch aus der Länge des angesehen Werbe-Clips, den Likes beim eigentlichen Video etc. zusammen setzt.

    Die Leute machen Inhalte die mir gefallen und ich unterstütze sie im gewissen Rahmen gerne, damit sie auch weiterhin Inhalte erstellen dir mir gefallen.

    Sollte irgendwann ein Punkt erreicht sein wo ich bei nem 1h Stream/Video netto die gleiche Zeit vom eigentlichen "Programm" sehe wie beim Fernsehen, dann werde ich auch meine Konsequenzen ziehen.

    Bis dahin nutze ich die Zeit der Werbung z.B um in Foren zu stöbern/was zu posten ;)

  9. Re: Inwiefern ist das eine alternative zu Adblock?

    Autor: intnotnull12 28.10.14 - 19:16

    Dieses moralische Argument wird immer wieder gebracht, zieht aber meiner Meinung nach nicht.

    Wer kostenlos Content produziert, erwirbt dadurch nicht das moralische Recht, das seine User ihre Lebenszeit mit Werbung verbringen. Im Gegenteil: wenn legitime Adblocker meinen Gewinn derart drücken, dass sich mein Online-Geschäft nicht mehr lohnt, dann muss ich mein Geschäftsmodell anpassen, oder die Verluste, die mir das einbringt, akzeptieren.

    Oder anders: mit einer "kulturellen Leistung", die auf die moralische Akzeptanz eines technisch nicht durchsetzbaren Werbezwangs setzt, ist etwas faul. Es ist wahrscheinlich, dass diese eben - unter den gegebenen Bedingungen des Internets - nicht genügend Eigenwert hat, um aus sich heraus leben zu können oder sonst monetarisierbar zu sein.

  10. Re: Inwiefern ist das eine alternative zu Adblock?

    Autor: rob3110 28.10.14 - 19:34

    Und nun denkt YouTube darüber nach, einen alternativen Weg zur Generierung von Einnahmen zu ermöglichen. Ist doch gut. Viele Leute stellen es aber hier einfach als Geldgeilheit von YouTube/Google hin, ohne zu wissen/bedenken, dass auch die Kanalbetreiber einen Teil des Gelds bekommen (und manche es IMHO auch verdienen).

  11. Re: Inwiefern ist das eine alternative zu Adblock?

    Autor: frostbitten king 29.10.14 - 01:07

    Hmm, müsst ich mal ausprobieren bei Hulu. Bei den meisten Seiten kann man die Adblocker-blocker austritcksen. Man muss nur die richtigen Skripte durchlassen.
    Leider geht das bei den Videos von spiegelonline nicht, no chance mit requestpolicy.
    Die Schweine generieren immer zufällige urls der art <schaut aus wie irgendein md5 hash>.damoh.2.spiegel.tv, und eine davon am Anfang ist die Werbung :( (soweit ich das mit firebug, wireshark usw. herausgelesen hab).
    Da heißts dann Boxen abdrehen, tab wechseln was anderes lesen, Boxen wieder an, zurück ins Video. Oder ich hol mir einen Kaffee.

  12. Re: Inwiefern ist das eine alternative zu Adblock?

    Autor: Dwalinn 29.10.14 - 10:13

    Frei nach dem Motto: Egal was du machst, irgendwo ist ein Chinese (oder Osteuropäer) der billiger ist als du?

  13. Re: Inwiefern ist das eine alternative zu Adblock?

    Autor: dEEkAy 29.10.14 - 10:20

    rob3110 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > man sollte bedenken, dass das mithilfe der Werbung gewonnene Geld nicht nur
    > an Youtube/Google geht, sondern auch an die Leute, die den Content
    > erstellen, also die Kanalbetreiber und, eventuell, deren Netzwerk.
    > Somit ist das Anschalten eines Adblock, das Ansehen der Werbung oder
    > Bezahlen eines monatlichen Abos auf Youtube ebenso eine Frage der
    > persönlichen Moral, wie hier auf Golem und Co. Kannst du es mit deinem
    > Gewissen vereinbaren, Leistungen (Videos, Texte usw.) kostenlos zu
    > konsumieren, die von Menschen erbracht wurden, die wiederum auf das Geld
    > angewiesen sind? Wenn zu viele Leute so denken besteht die Gefahr, dass
    > diese Leute irgendwann nicht mehr in der Lage sind, weiteren Content zu
    > erstellen, da ihnen das Geld ausgeht. Oder bist du bereit, die Werbung zu
    > ertragen oder alternativ für ein Abo zu zahlen, damit diese Leute Geld für
    > ihre erbrachte Leistung erhalten und diese Leistung auch in Zukunft (für
    > dich und andere Interessierte) erbringen können?
    >
    > Ich stelle meinen Adblock ab für bestimmte Youtubekanäle und News-Portale,
    > die es mir Wert sind und die ich auch in Zukunft besuchen/ansehen möchte.
    >
    > Edit: Tippfehler


    Ja, ich persönlich kann das.

    Wenn ich nämlich einen Lets Play Youtube Channel aufmache, muss ich einfach damit rechnen, dass es sich nicht lohnt. Ob das an geringen Abo-Zahlen oder an Adblock liegt ist erst einmal egal.
    Alle Welt versucht mit Werbung Geld zu machen. Irgendwelche Ads bei Youtube und schon kassiert der Channelbetreiber Geld? Seltsames Geschäftsmodell.

    Aber mal abseits von Adblock, das kann ja durchaus erkannt werden. Ich nutze viel lieber meine hosts datei zum blocken von Werbung. Funktioniert systemweit und zuverlässig.

  14. Re: Inwiefern ist das eine alternative zu Adblock?

    Autor: Dwalinn 29.10.14 - 10:24

    Aha eine alternative zu Youtube na da bin ich aber mal gespannt, aber komme jetzt bloß nicht mit sowas wie MyVideo oder gleich ne eigene Seite samt Videoplayer wie bei GameOne.... bei sowas würden die Videoaufrufe sehr stark einbrechen.

  15. Re: Inwiefern ist das eine alternative zu Adblock?

    Autor: Rulf 29.10.14 - 12:27

    rob3110 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ich halte es halt für moralisch fragwürdig, einen Adblocker zu nutzen,
    > aber das ist halt meine Meinung.

    dann hast du also noch überhaupt nix von tracking gehört...
    ein adblocker ist mittlerweile genauso ein sicherheitstool wie zb ein virenwächter oder ne firewall...wer was anderes erzählt ist imho mehr als blöd...

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