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Ein weiterer Nachteil: Die Dinger können nicht aus dem Wind gedreht werden.

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  1. Ein weiterer Nachteil: Die Dinger können nicht aus dem Wind gedreht werden.

    Autor: windbeutel 26.07.19 - 10:15

    kwt

  2. Re: Ein weiterer Nachteil: Die Dinger können nicht aus dem Wind gedreht werden.

    Autor: trinkhorn 26.07.19 - 10:19

    wenn die Rotorblätter wie bei einer im Text beschriebenen Anlage individuell verdreht werden können, dann können sie auch gegen den Wind gedreht werden, so wie es sonst das "zurückkehrende" Blatt tut.

  3. Re: Ein weiterer Nachteil: Die Dinger können nicht aus dem Wind gedreht werden.

    Autor: pumok 26.07.19 - 10:33

    Ich meine mal gelesen zu haben, dass das ist nicht notwendig ist, da sie durch die (ungünstigere) Aerodynamik eine Maximalgeschwindigkeit haben.

  4. Re: Ein weiterer Nachteil: Die Dinger können nicht aus dem Wind gedreht werden.

    Autor: Quantium40 26.07.19 - 10:49

    pumok schrieb:
    > Ich meine mal gelesen zu haben, dass das ist nicht notwendig ist, da sie
    > durch die (ungünstigere) Aerodynamik eine Maximalgeschwindigkeit haben.

    Nicht nur das. Sie haben auch bauartbedingt kein echtes Problem mit hohen Geschwindigkeiten.
    Bei den "normalen" Windkraftanlagen kann bei hohen Windgeschwindigkeit ein Rotorblatt in den Turm gedrückt werden. Das ist bei Vertikalrotoren nicht möglich. Bei hohen Windgeschwindigkeiten erhöht sich schlimmstenfalls die Reibung an der Achse. Dies wiederum reduziert aber die Drehgeschwindigkeit. Die Reibungshitze selbst wird ja netterweise vom Wind entsorgt.

  5. Re: Ein weiterer Nachteil: Die Dinger können nicht aus dem Wind gedreht werden.

    Autor: Derriell 26.07.19 - 11:00

    Man muss eine Bremse einbauen, aber dies dürfte nicht allzu schwer sein, zB eine Scheibenbremse.

  6. Re: Ein weiterer Nachteil: Die Dinger können nicht aus dem Wind gedreht werden.

    Autor: trinkhorn 26.07.19 - 11:10

    Derriell schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man muss eine Bremse einbauen, aber dies dürfte nicht allzu schwer sein, zB
    > eine Scheibenbremse.

    Und dann baut man da noch eine Bremskraftrückgewinnung ein, wie bei manchen Elektro- und Hybridautos... Moment...

  7. Re: Ein weiterer Nachteil: Die Dinger können nicht aus dem Wind gedreht werden.

    Autor: Single Density 26.07.19 - 11:52

    Zu dem Thema kam neulich ein Gastbeitrag im CICERO-Magazin.

    https://www.cicero.de/innenpolitik/energiewende-windkraftanlage-windkraft-klimawandel-klimaschutz-klima-kosten-strom-stromkosten-kohlekraft-erneuerbare-energie

    Der Text beginnt mit dem Thema Klimaveränderung und geht dann aber über, wie toll diese stehenden Windräder doch sind. Recht langer Text und - aus meiner Sicht - dann doch recht viel Eigenwerbung des Autors bei permanenter Wiederholung seiner Argumente - aber zumindest fand ich, daß ein paar ganz interessante Aspekte als Destillat des Textes übrigbleiben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.07.19 11:54 durch Single Density.

  8. Re: Ein weiterer Nachteil: Die Dinger können nicht aus dem Wind gedreht werden.

    Autor: quasides 26.07.19 - 17:32

    Single Density schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zu dem Thema kam neulich ein Gastbeitrag im CICERO-Magazin.
    >
    > www.cicero.de
    >
    > Der Text beginnt mit dem Thema Klimaveränderung und geht dann aber über,
    > wie toll diese stehenden Windräder doch sind. Recht langer Text und - aus
    > meiner Sicht - dann doch recht viel Eigenwerbung des Autors bei permanenter
    > Wiederholung seiner Argumente - aber zumindest fand ich, daß ein paar ganz
    > interessante Aspekte als Destillat des Textes übrigbleiben.

    neion einfach nur ein ideologisch geprägter wertloser artikel voll mit halbwahrheiten, glattenlügen übersäht mit entweder bewusster verfälschter darstellung oder unfassbarer inkompetenz.

    darauf einzugehen wäre zu lang nur zu einem punkt.
    man kann nicht den gesamtbedarf mittels speicherkraftwerke überbrücken. soviel kann man gar nicht bauen. entweder ist dem author der energiebedarf und die gewaltigen mengen energie nicht ganz klar oder er lügt bewusst.

    wäre es ihm klar, würde das automatisch das aus für alle "erneuerbaren" energieträger als primäre erzeuger bedeuten. die energiewende hat nämlich nur die kalorischen kraftwerke nun zu primären gemacht.

    das hauptproblem. man müsste an jedem ort derart große speicher haben um den längst möglichen fall zu überbrücken, gleichzeitig müsste man nicht nur den energiebedarf mit erneuerbaren energien erzeugen sondern überproiduzieren um die speicher auch zu füllen.

    schafft man das nicht braucht man weiter kalorische um einzuspringen.
    jedoch müssten die dann eine standbypauschale erhalten um wartung und fixkosten zu decken.
    das wären dann duzende kraftwerke die jederzeit einsatzbereit wären aber nichts tun
    zusätzlich zu hunderten speicherkraftwerken
    zu den zehntausenden winrädern


    sorry das ist weder ökonomisch noch ökologisch machbar.
    ausserdem sind erneuerbare energieträger NICHT ERNEUERBAR das ist eine bewusste verdrehung der tatsachen.
    richtiger wäre das sich der zeitpunkt des energieaufwandes verändert.
    zwar benötigt man keinen treibstoff bei der produktion ansich, dafür jedoch um ein vielfaches mehr beider produktion dieser kraftwerke.

    natürlich sind die werte etwas besser als bei kalorischen, jedoch um ein vielfaches schlechter als atom energie. ein winrad liefert nur etwa die 30-60fache energie die zu einer herstellung(montage und wartung) benötigt wird

    da ist nichts erneuerbar. nur statt treibstoff verbrauchen wir eben windräder

  9. Re: Ein weiterer Nachteil: Die Dinger können nicht aus dem Wind gedreht werden.

    Autor: osolemiox 26.07.19 - 17:50

    quasides schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jede Menge unhaltbarer Unsinn

    https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/2018/neue-studie-wasserelektrolye-hat-potenzial-zur-gigawatt-industrie.html

    Mehr muss man zum Thema saisonale Stromspeicherung nicht sagen.

    Und deine ach so tolle Kernkraft ist schlichtweg die teuerste aller Stromgewinnungsformen (naja, Klein!windkraftanlagen sind auch kaum besser) und daher wirtschaftlich uninteressant und de fakto überflüssig. Dazu kommt noch das unkalkulierbare Risiko.

  10. Re: Ein weiterer Nachteil: Die Dinger können nicht aus dem Wind gedreht werden.

    Autor: HabeHandy 26.07.19 - 23:18

    Wenn es ein europäisches Verteilnetz mit genügend Kapazität gäbe könnte man den Aufwand der Speicherung erheblich senken. Schon durch unterschiedliche Sonnenaufgangzeiten/Wetter gibt mangel bzw. Überkapazitäten bei Solarstrom. Wenn mehr Verbraucher&Erzeuger zusammengeschaltet sind desto einfacher kann man Schwankungen bei Produktion&Verbrauch ausgleichen.

    Aber solange es nicht möglich ist im Winter mit der Überproduktion niedersächsischer Windräder den durch kurze Tageszeit verursachten mangel an Solarstrom in Bayern auszugleichen ist die Speicherung und die eigentlich unwirtschaftliche Produktion von Wasserstoff nötig.

  11. Re: Ein weiterer Nachteil: Die Dinger können nicht aus dem Wind gedreht werden.

    Autor: osolemiox 27.07.19 - 04:36

    HabeHandy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es ein europäisches Verteilnetz mit genügend Kapazität gäbe könnte man
    > den Aufwand der Speicherung erheblich senken. Schon durch unterschiedliche
    > Sonnenaufgangzeiten/Wetter gibt mangel bzw. Überkapazitäten bei Solarstrom.
    > Wenn mehr Verbraucher&Erzeuger zusammengeschaltet sind desto einfacher kann
    > man Schwankungen bei Produktion&Verbrauch ausgleichen.
    >
    > Aber solange es nicht möglich ist im Winter mit der Überproduktion
    > niedersächsischer Windräder den durch kurze Tageszeit verursachten mangel
    > an Solarstrom in Bayern auszugleichen ist die Speicherung und die
    > eigentlich unwirtschaftliche Produktion von Wasserstoff nötig.

    Unterschätz mal nicht die Kosten von Stromnetzen. Allein mit den Kosten des aktuellen Netzausbaus (der nicht auf Kosten der Energiewende geht, sondern wie letztere umgesetzt wird) könnte man 1,2 Millionen EFH alle einzeln mit Power2Gas (HPS Picea) autark gestalten. Ist man könnte die gesamte in Deutschland installierte Windkraft-Leistung nahezu verdreifachen, dezentral und möglichst nahe an den Verbrauchern natürlich.

    Die Sache ist, jeder Mittelweg aus dezentralen und zentralisiertem System ist ziemliche Geldverschwendung. Wenn schon Stromnetze mit mächtigen Verteiler-Trassen auch zwischen Ländern, dann gleich Haupt-Stromtrassen entlang des bzw. parallel zum Äquator. Und prompt schiene 24 Stunden lang die Sonne und man käme ausschließlich mit Photovoltaik und Verteilernetzen, sowie ohne nennenswerte Energiespeicher aus. Das wird bei der politisch instabilen Lage dieser Welt aber nie passieren. Das nächstgünstigste oder vielleicht sogar insgesamt günstigere wäre eine nahezu komplett dezentrale Energiewende mit nur minimalen Verteilernetzen, vorrangig auf Gemeindeebene.

  12. Re: Ein weiterer Nachteil: Die Dinger können nicht aus dem Wind gedreht werden.

    Autor: thinksimple 28.07.19 - 20:22

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > pumok schrieb:
    > > Ich meine mal gelesen zu haben, dass das ist nicht notwendig ist, da sie
    > > durch die (ungünstigere) Aerodynamik eine Maximalgeschwindigkeit haben.
    >
    > Nicht nur das. Sie haben auch bauartbedingt kein echtes Problem mit hohen
    > Geschwindigkeiten.
    > Bei den "normalen" Windkraftanlagen kann bei hohen Windgeschwindigkeit ein
    > Rotorblatt in den Turm gedrückt werden. Das ist bei Vertikalrotoren nicht
    > möglich. Bei hohen Windgeschwindigkeiten erhöht sich schlimmstenfalls die
    > Reibung an der Achse. Dies wiederum reduziert aber die Drehgeschwindigkeit.
    > Die Reibungshitze selbst wird ja netterweise vom Wind entsorgt.

    Die Geschwindigkeit am Propellerende darf nicht vergessen werden. Das sirrt ganz schön. Und bricht dann.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  13. Re: Ein weiterer Nachteil: Die Dinger können nicht aus dem Wind gedreht werden.

    Autor: yoyoyo 29.07.19 - 11:17

    Die haben bauartbedingt ein Problem mit allen Geschwindigkeiten. Die größte Herausforderung ist die Achslagerung. Ständig wechselnde Radialkräfte mit schönem Hebel und das dann 24/7 im Dauerbetrieb.
    IMHO der Hauptgrund warum das Thema häufig in der Testphase bleibt, denn das merkt man dann schon nach ein paar Wochen und wehe es bekommt 'ne Unwucht.

  14. Re: Ein weiterer Nachteil: Die Dinger können nicht aus dem Wind gedreht werden.

    Autor: Anonymer Nutzer 29.07.19 - 21:27

    Doch.

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