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Fachkräftemangel, ja

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  1. Fachkräftemangel, ja

    Autor: Themenzersetzer 26.11.15 - 20:03

    An Absolventen, die für 20.000 brutto / Jahr arbeiten sollen.

  2. Re: Fachkräftemangel, ja

    Autor: theonlyone 26.11.15 - 20:23

    Themenzersetzer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > An Absolventen, die für 20.000 brutto / Jahr arbeiten sollen.

    Leider sehr nah an der Realität.

    Traurig sowas.

    Aber was will man auch machen, der Trend geht ja dahin das praktisch jeder meint "ich studier mal Informatik" , sieht man ja an der Abbrecher-Quote hervorragend.

    Von denen die durchkommen sind einige dabei die das auch nur aus Prinzip zu ende gemacht haben, letztlich aber dann doch in einem anderen Job landen (Projekt-Planner , oder doch BWL, Projektleiter etc.) und garnichts mehr Programmieren.

    Den da gibts auch mehr Geld als für die letztliche Arbeit. Plannen ist auch mehr quatschen als machen ; lebt sich einfach angenehmer.

  3. Re: Fachkräftemangel, ja

    Autor: muhzilla 26.11.15 - 21:02

    Also ich werd mal deutlicher: IMHO studiert man nicht Informatik, um dann selbst zu Programmieren. Man muss daher auch nicht der perfekte Programmierer sein, aber man muss die Grundzüge dieses Handwerks kennen.

    Insofern finde ich deine Aussage nicht richtig von wegen "gar nichts mehr Programmieren". Der Informatiker ist nicht primär dazu da, um zu Programmieren, denn das machen Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung aka: Programmierer...

  4. Re: Fachkräftemangel, ja

    Autor: Kleine Schildkröte 26.11.15 - 21:06

    >Insofern finde ich deine Aussage nicht richtig von wegen "gar nichts mehr
    > Programmieren". Der Informatiker ist nicht primär dazu da, um zu Programmieren,
    > denn das machen Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung aka: Programmierer...

    Der Informatiker ist ein Ingenieur fertig. Und ein Informatiker der nicht entwickelt, darf nach Hause gehen.

  5. Re: Fachkräftemangel, ja

    Autor: Schattenwerk 26.11.15 - 21:16

    Entwickeln ist jedoch nicht nur programmieren. theonlyone sagte jedoch: "und garnichts mehr Programmieren." und dies mit negativem Kontext.

    Studierst du Informatik und Programmierst du danach nicht, hast du nur aus Prinzip zu ende studierst, kannst aber nix.

    Das die Person dann aber Chips designed, an autonomen Systemen forscht oder neue Algorithmen entwickelt, wird bei theonlyone nicht berücksichtigt. Wer Informatik studiert hat zu programmieren, fertig.

    Und das ist einfach der typische Irrglaube, welchen muhzilla hier anspricht.

  6. Re: Fachkräftemangel, ja

    Autor: Themenzersetzer 26.11.15 - 21:46

    Dass man als Informatiker unbedingt programmieren muss, halt ich für Quatsch.

  7. Re: Fachkräftemangel, ja

    Autor: dontcare 26.11.15 - 21:55

    Themenzersetzer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > An Absolventen, die für 20.000 brutto / Jahr arbeiten sollen.

    Wo ? Region Wolfsburg sind die Einstiegsgehälter mit nem Master ~50k Brutto.

  8. Re: Fachkräftemangel, ja

    Autor: ipodtouch 26.11.15 - 22:09

    +1, und für alle die widersprechen wollen:
    https://www.youtube.com/watch?v=lFq2aAcf-8s

  9. Re: Fachkräftemangel, ja

    Autor: flow77 26.11.15 - 22:11

    Dann müsste ich also morgen mindestens 50% unserer IT Abteilung mitteilen dass sie ab jetzt nicht mehr Programmieren sollen weil dass die Fachinformatiker ab jetzt machen. Das macht absolut Sinn.

    Ich fasse zusammen:
    Gute Programmierer studieren nicht Informatik, sondern machen eine Ausbildung zum "Fachinforkatiker für Anwendungsentwicklung". Einen Beruf den man mit Abi in 1,5 Jahren absolviert - ganz egal ob man wirklich fundierte Ahnung von IT hat oder nicht.
    Wer Informatik studiert hat wird dagegen kein Programmierer, sondert eignet sich nur die Grundzüge des Handwerks an um damit dann Leute zu steuern die maximal 2-3 Jahre (mit Abi 1,5 Jahre) in einer Bank hoch komplexe Algorithmen für das Einlesen von CSV (!) Dateien geschrieben haben, um noch komplexere Systeme zu entwickeln die man selbst weder ansatzweise in ähnlicher Form umgesetzt hat noch in der Gesamtheit versteht.

    muhzilla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich werd mal deutlicher: IMHO studiert man nicht Informatik, um dann
    > selbst zu Programmieren. Man muss daher auch nicht der perfekte
    > Programmierer sein, aber man muss die Grundzüge dieses Handwerks kennen.
    >
    > Insofern finde ich deine Aussage nicht richtig von wegen "gar nichts mehr
    > Programmieren". Der Informatiker ist nicht primär dazu da, um zu
    > Programmieren, denn das machen Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung
    > aka: Programmierer...

  10. Re: Fachkräftemangel, ja

    Autor: bstea 26.11.15 - 22:11

    Für 9/10 Jobs sind gute Programmierkenntnisse gerade als Einstieg vonnöten. Das man dann mit seinem Abschluss dann innerhalb des Unternehmens schnell an andere vorbeizieht ist dann eine ganz andere Sache.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  11. Re: Fachkräftemangel, ja

    Autor: bstea 26.11.15 - 22:26

    Gerade im Osten der Republik wirst du kaum ein IT-Unternehmen finden, welche eine hohe Anzahl an Leuten mit "nur" Ausbildung haben. Dafür haben die Hochschulen einen zu hohen Output an qual. und billigen/willigen Personal.
    Das wird sich auch in anderen Regionen durchsetzen, ein einfacher Programmierer, der nicht gleich Architekt, Designer und Tester ist, wirds in den nächsten Jahren echt schwer haben, mit Basiswissen einer Ausbildung zu konkurrieren. Sorry, aber die 3 Jahre Ausbildung rockt ein Student in 6 Monaten runter. Ein Absolvent lacht sich nur kaputt über die Lehrinhalte mancher Unternehmen & Bildungsträger.
    Oder man macht weiter wie im Westen üblich über Vitamin B, Tradition & Region und verliert langfristig. Woher soll auch neues Wissen und Techniken kommen?

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  12. Re: Fachkräftemangel, ja

    Autor: Xiut 27.11.15 - 00:22

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...]
    > Woher soll auch neues Wissen und Techniken kommen?
    Selbst beibringen? Gibt im Internet genügend sehr gute Quellen dafür, wenn man einigermaßen englisch versteht und auch den Willen hat. Aber dann findet man alles von künstlichen neuronalen Netz, über KI bis hin zu neuen Design-Pattern und was man sonst so noch wissen muss.
    Unis bzw. Hochschulen vermitteln ja kein Geheimwissen :D
    udacity ist nur ein gutes Beispiel von vielen...

  13. Re: Fachkräftemangel, ja

    Autor: freebyte 27.11.15 - 03:09

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für 9/10 Jobs sind gute Programmierkenntnisse gerade als Einstieg vonnöten.
    > Das man dann mit seinem Abschluss dann innerhalb des Unternehmens schnell
    > an andere vorbeizieht ist dann eine ganz andere Sache.

    http://thedailywtf.com/ ist immer wieder eine gute Quelle zu Beispielen, in denen "Abschlussinhaber" verbrannte Erde hinterlassen haben und vielleicht gerade deshalb im Sinne von "Peters Aufzug" oder "Peters seitlicher Arkade" auf einen hochbezahlten Posten ohne direkten Einfluss in das direkte Geschehen abgeschoben werden.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip

    fb

  14. Re: Fachkräftemangel, ja

    Autor: Omnibrain 27.11.15 - 07:11

    > Wo ? Region Wolfsburg sind die Einstiegsgehälter mit nem Master ~50k
    > Brutto.

    Im Raum Berlin/Brandenburg sind es ca. ~36k

  15. Re: Fachkräftemangel, ja

    Autor: Kleine Schildkröte 27.11.15 - 07:30

    Ich kenne einen, kein Abschluss, PHP und Java 2,2k netto, keine zwei Jahre Erfahrung, Standort Berlin. 50k brutto? Anfängergehalt? In Wolfsburg suchen die Inder Senior Entwickler für 68 brutto zur Leihe an großes Automobilunternehmen... . Ich sag dazu nichts mehr. Seit mein LinkedIn Account virtuell nach der Schweiz umgezogen ist, hat sich das alles erledigt... .

  16. Re: Fachkräftemangel, ja

    Autor: h31nz 27.11.15 - 08:42

    Themenzersetzer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > An Absolventen, die für 20.000 brutto / Jahr arbeiten sollen.

    Jetzt mal Hand aufs Herz. Kennst du wirklich einen Absolventen, der für dieses Einstiegsgehalt arbeiten gegangen ist?

    Ich frage mich manchmal, wie Leute auf solche Zahlen kommen. Denkt ihr euch das aus? Ich komme aus einer strukturschwachen Region Deutschlands und von den Kommilitonen, mit denen ich mich darüber ausgetauscht habe, hat niemand unter 40.000 angefangen, der fertig studiert hatte. Auch der eine, der 20 Semester gebraucht hat und der andere, der das Studium abgebrochen hatte, hatten sofort einen Job. Bei denen kenne ich aber das Gehalt nicht.

    Ich kenne wirklich keinen arbeitslosen Informatiker (ob studiert oder nicht).

    Fachkräftemangel heißt ja nicht, dass man in jeder Region ein astronomisch hohes Gehalt bekommt. Dann muss man halt nach Stuttgart oder München.

  17. Re: Fachkräftemangel, ja

    Autor: christian_k 27.11.15 - 09:04

    Was für ein Unsinn.

    Ausbildung als Mathematisch-technischer-Assistent von 1998-2001 in Aachen, zwingende Voraussetzung war Abi, Mathe LK dringend erwünscht. Inhalte im theoretischen Teil u.A.: Numerik, Analysis, Stochastik, Differentialgleichungen, diskrete Mathematik. C und C++ als Pflicht, weitere Sprachen nach Wahl (Java, FORTRAN, COBOL). Datenstrukturen / Algorithmen . Modelle der Softwareentwicklung, Projektmanagement, Datenschutz/-Sicherheit, rechtliche Grundlagen. Theoretische Grundlagen (Turing M, Komplexität usw.). Datenkommunikation / Netzwerke. Projekte und Referate zu diversen Themen (Sicherheit, Grafikprogrammierung, OpenGL, GUI Frameworks). Robotik / Embedded-Entwicklung.
    Praktisher Teil mit Mitarbeit an echten Projekten, bei uns u.A. ein ziemliches komplexes Datenbanksystem für Mitarbeiter und Gehälter für mehrere Tausend Leute im öffentl. Dienst.

    Ausbildungsdauer: Standard 3 Jahre, u.U. auf Verkürzung auf 2 1/2 möglich. Optional konnte danach ein FH-Diplom in nur 3 Semestern erworben werden.

    Probleme bei der Jobsuche hatte hinterher keiner. Über die Vorurteile im Bezug auf Ausbildung solltest du nochmal nachdenken.

    In der Berufspraxis seit dieser Zeit habe ich einen "reinen Programmierer" (also jemanden, der nicht auch Konzeption, Entwürfe usw. macht) noch nie erlebt, völlig unabhängig vom Bildungshintergrund. Diese "Kodierknechte" gibt es nur in der Phantasie hochnäsiger Theoretiker.

    Christian

    > Das wird sich auch in anderen Regionen durchsetzen, ein einfacher
    > Programmierer, der nicht gleich Architekt, Designer und Tester ist, wirds
    > in den nächsten Jahren echt schwer haben, mit Basiswissen einer Ausbildung
    > zu konkurrieren. Sorry, aber die 3 Jahre Ausbildung rockt ein Student in 6
    > Monaten runter. Ein Absolvent lacht sich nur kaputt über die Lehrinhalte
    > mancher Unternehmen & Bildungsträger.

  18. Re: Fachkräftemangel, ja

    Autor: AngryFrog 27.11.15 - 09:07

    christian_k schrieb:
    >Diese "Kodierknechte"
    > gibt es nur in der Phantasie hochnäsiger Theoretiker.

    Jein - Da man heute gerade für's Programmieren nicht mehr vor Ort sein muss wird sowas gern nach Fernost ausgelagert. Und da sitzen dann wirklich Leute die nur nach Schema F das schreiben was ihnen jemand als Mockup zuschickt.

  19. Re: Fachkräftemangel, ja

    Autor: frankietankie 27.11.15 - 09:11

    h31nz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Themenzersetzer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > An Absolventen, die für 20.000 brutto / Jahr arbeiten sollen.
    >
    > Jetzt mal Hand aufs Herz. Kennst du wirklich einen Absolventen, der für
    > dieses Einstiegsgehalt arbeiten gegangen ist?
    >
    > Ich frage mich manchmal, wie Leute auf solche Zahlen kommen. Denkt ihr euch
    > das aus? Ich komme aus einer strukturschwachen Region Deutschlands und von
    > den Kommilitonen, mit denen ich mich darüber ausgetauscht habe, hat niemand
    > unter 40.000 angefangen, der fertig studiert hatte. Auch der eine, der 20
    > Semester gebraucht hat und der andere, der das Studium abgebrochen hatte,
    > hatten sofort einen Job. Bei denen kenne ich aber das Gehalt nicht.
    >
    > Ich kenne wirklich keinen arbeitslosen Informatiker (ob studiert oder
    > nicht).
    >
    > Fachkräftemangel heißt ja nicht, dass man in jeder Region ein astronomisch
    > hohes Gehalt bekommt. Dann muss man halt nach Stuttgart oder München.

    Hier sind meine Erfahrungen:

    In der (eigentlich) strukturstarken Region um Düsseldorf konnten die mir bekannten Absolventen ohne Berufserfahrung im Durchschnitt ca. 35k Einstiegsgehalt herausschlagen.
    Ein Einstiegsgehalt von >40k konnte man im Regelfall nur bei Banken und anderen Großkonzernen erwarten; oder halt mit Berufserfahrung vor dem Studium.
    Mir kam es so vor als wären die meisten Firmen gar nicht an Berufsanfängern interessiert bzw. personalmäßig übersättigt.
    Das ist jetzt aber schon 3-4 Jahre her.
    Da waren die Absolventenzahlen noch um einiges gringer als heute...

  20. Re: Fachkräftemangel, ja

    Autor: Ingwar 27.11.15 - 09:13

    Informatik Ingenieur != Programmierer
    Die Kommentare die hier irgendwas etwas von "Programmieren" schreiben und dass man kein Informatiker ist, wenn man nicht programmiert, ist absolut quatsch. Es gibt genug Leute die super Software Entwickler sind, aber nicht mehr aktiv entwickeln sondern im Bereich Consulting unterwegs sind....

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