1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Wissenschaft: Organisches…

DNS

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. DNS

    Autor: nille02 07.12.12 - 19:23

    Warum benutzt ihr nicht die Deutsche Abkürzung wenn ihr schon "DNA" erklärt und sogar den Wikipedia Artikel verlinkt.

  2. Re: DNS

    Autor: matt10 07.12.12 - 19:25

    Kein Wissenschaftler sagt zu der Desoxyribonukleinsäure DNS. Fachsprache ist nun mal englisch und die wird in der Praxis auch benutzt.

    IMHO: DNS hört sich widerlich an.

  3. Re: DNS

    Autor: caso 07.12.12 - 20:19

    DNA ist die übliche Bezeichnung im deutschen.

  4. Re: DNS

    Autor: Raumzeitkrümmer 07.12.12 - 20:34

    Ja, aber nur durch CSI.

  5. Re: DNS

    Autor: Anonymer Nutzer 07.12.12 - 21:02

    Nope, DNA wurde in der Wissenschaft schon immer DNA genannt. Die krampfhafte Eindeutschung zu DNS wurde erst durch öffentlich rechtliche Dokus und grausame Biologiebücher für die Hauptschule eingeführt.

    Denke daher kommt der schlechte Ruf von DNS "Ah, sie meinen DNS!" wird ja meist gefolgt von "und glauben sie das Klone bösartig sind?" oder vergleichbarem Blödsinn.

  6. Re: DNS

    Autor: Nephtys 07.12.12 - 21:03

    Auf einer IT-Seite soll wirklich DNS als Abkürzung verwendet werden?

    Denkt doch bitte kurz über den Kontext nach, bei der diese Nachricht so auftaucht oO

  7. Re: DNS

    Autor: Satan 07.12.12 - 21:27

    Bald verbinden wir uns eben zu einem DNA-Server :)

  8. Re: DNS

    Autor: cry88 07.12.12 - 21:46

    Raumzeitkrümmer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, aber nur durch CSI.

    und? früher hieß es noch modemgeräusche im deutschen und jetzt heist es dank skryllex nunmal dubstep.

  9. Re: DNS

    Autor: Moe479 07.12.12 - 21:57

    +1

    Säure = engl. Acid ... da Wissenschaftler sich weitgehend sprachunabhängig austauschen können wollen, oder auch sollen, währen die verbreitetsten Ausdrücke jewails vorzuziehen, darum existiert zb. bei Medizinern und Biologen immernoch. und mit gutem Grund auch weiter, das 'Pseudo-Latein', welches vorwiegend Wortkonstruktionen benutzt, die jeglicher Sprachentwicklung im Altertum entbären, aber weitgehend aufgestellten Regeln zur Namensbildung für neue und schon lange bekannte aber nie eindeutig benannte Dinge berücksichtigen.

    Ansich ein tolles Konzept, jeder wirklich interessierte lernt als Einstieg das gleiche zweite Wort - als Pseudonym - für ein Ding, einen Sachverhalt oder Ablauf. Da niemand diese Zweitsprache sonst wirklich spricht hat keiner Einwände vorzubringen, dass es für andere leichter wäre, die leidliche Neid-Debatte ist damit hinfällig.

    Jedoch sind auch Übersetzungen aktzeptabel. innerhalb eines Artikels, einer Arbeit oder Arbeitskreises sollte jedoch eine Festlegung getroffen werden an die sich alle Teilnehmenden halten, nicht umsonst gibt es bei der Diplom-, Magister oder Doktorabeit sonst Punktabzug für die schlechte Form ... auch selbsternannte Fachjornale sollten sich diese einfachen 'Grunsätze zur Einheitlichkeit des ganzen Themas' zu eigen machen, ansonsten laufen diese Gefahr schon allein aus Mangel an der Form überhaupt ernst genommen zu werden.

    Atrikel, Werke, Arbeitskreise und Jornale sollten möglichst genau und eindeutig für alle Interessenten zu lesen sein, sie sollten immer einen Aufbauenden Charakter verfolgen der für alle verständliuch zur Schlussfolgerung führt (Do one thing right [before you do another]), Vor- und Nebenwissen sollte am besten nicht benötigt (Keep It Simple [Stupid]) oder unter Bezugnahme auf entsprechende Anhänge oder Standardwerke vermittelt werden.

    Einfliessende und Abweichende Fremdtexte sind dann natürlich entsprechend anzupassen bzw. aufzubereiten ... die Form des Zitates gibt hierbei die eckigen Klammern an die Hand um Auslassungen([...]) und Ergänzugen ([textergänzung]) entsprechend zu Kennzeichenen, in den Orginaltext einfliessen zu lassen und trotzdem dabei deutlich abzugrenzen.



    9 mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.12 22:15 durch Moe479.

  10. Re: DNS

    Autor: Nomis est 07.12.12 - 22:20

    cry88 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Raumzeitkrümmer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja, aber nur durch CSI.
    >
    > und? früher hieß es noch modemgeräusche im deutschen und jetzt heist es
    > dank skryllex nunmal dubstep.

    *spontanerlachkrampf* XD

  11. Re: DNS

    Autor: Anonymer Nutzer 08.12.12 - 01:12

    matt10 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kein Wissenschaftler sagt zu der Desoxyribonukleinsäure DNS. Fachsprache
    > ist nun mal englisch und die wird in der Praxis auch benutzt.

    Ich arbeite an einem Forschungszentrum für molekulare Medizin und eines der ersten Dinge, auf die wir hingewiesen worden sind: DNA in englischsprachigen Vorträgen, DNS in deutschsprachigen. Genauso wie HI-Virus oder HIV, aber nicht umgangssprachlich HIV-Virus. Dinge, die auch im wissenschaftlichen Sprachgebrauch vorkommen, aber nicht erwünscht sind, wenn man an einem der großen Institute arbeitet.

  12. Re: DNS

    Autor: matt10 08.12.12 - 01:17

    Ich habe recht viel mit Wissenschaftlern in dem Bereich zu tun, es kommt da höchst selten vor, dass jemand von DNS spricht. Das ist allein schon der Tatsache geschuldet, dass alle wissenschaftlichen Publikationen in englisch verfasst werden und man es in dem Bereich halt mit Menschen aus aller Welt zu tun hat.

    Das mit HI-Virus ist natürlich klar, hat jetzt aber nicht wirklich was mit dem Thema zu tun.

  13. Re: DNS

    Autor: Cyrion 08.12.12 - 03:26

    Schön, aber dein Text, (und das ist kein Trollversuch) wird durch die Erläuterung über angemessene Schriftformen auch nicht leserlicher.
    Es ist vieleher ironisch zu sehen, dass man von "keep it simple" schreibt, dann aber augenscheinlich mehr Wert auf Eloquenz gelegt hat.
    Irgendwann ab der Hälfte geht dann auch noch die im Hinterkopf gespeicherte Frage verloren: Worum gehts nochmal? Und warum schreibt er das jetzt?

    Nimm mir das bitte nicht übel, aber die Umgangssprache ist machmal doch die verständlichere Form der Kommunikation. So wohl auch im Falle der DNA.
    Wenn man aber den Vorzug einer gehobeneren Sprache herausheben will, sollte man diesen nicht durch zuviele Parenthesen (und Über-parenthesen) wieder zu nichte machen.
    Im Gedanken an Mark Twain, der des Deutschen übrigens auch mächtig war:
    Das Verb bitte nicht unnötigerweise ans Ende eines ellenlangen Satzes hängen.
    Die 9 Editierungen sind wohl auch ein Indiz.. Ich denke du hattest auch selber etwas Probleme mit deinem Text. Warum es sich selbst so schwer machen :)

    Zur DNA selber:
    Solange man den deutschen Begriff kennt, kann es eigentlich egal sein.
    Wir haben bereits soviel eingedeutscht, dass ein weiterer weltweit gebräuchlicher Begriff uns auch keine Probleme bereiten sollte.
    Persönlich hätte ich aber doch lieber DNS gelesen. Falsch ist es nicht, abgesehen davon ist dies eher ein deutsches als ein internationales Forum.
    Ich bin zwar kein "Patriot", aber man muss die deutsche Sprache auch nicht unbedingt zwangsunterminieren. Schon schlimm genug, dass viele den Unterschied zwischen DNS und DNA nicht kennen. Man meint manchmal, es seien zwei unterschiedliche Dinge.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.12.12 03:36 durch Cyrion.

  14. Re: DNS

    Autor: Granini 08.12.12 - 03:32

    Ich bin Albert Einstein. Kurz nachdem ich die Atombombe entwickelt habe, wollte ich mich mit Nanobiologie beschäftigen. Aber das fand ich dann doch zu langweilig und habe die Unschärferelation erfunden, die mir aber dann der Heisenberg abgeluchst hat.

  15. Re: DNS

    Autor: modd 08.12.12 - 07:05

    cry88 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Raumzeitkrümmer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja, aber nur durch CSI.
    >
    > und? früher hieß es noch modemgeräusche im deutschen und jetzt heist es
    > dank skryllex nunmal dubstep.


    7 Uhr Samstag morgen, ich bin sau müde, mir ist kalt und ich hab nen langen Arbeitstag vor mir aber der Spruch hat mir grad alles gerettet :) Herrlich!

  16. Re: DNS

    Autor: CrushedIce 08.12.12 - 09:22

    Für mich bedeutet DNS Domain Name System.
    Sind ja hier auf einer Profi IT news Seite ;O

  17. Re: DNS

    Autor: Moe479 08.12.12 - 10:50

    Vorab Ich habe sehrwohl Probleme, mit Groß- und Kleinschreibung und Rechtschreibung im Allgemeinen, Sätze sind darüberhinaus oft zu verschachtelt, siehe diese hier... .

    Dadurch sollten doch die neun Editierungen als Bemühung zur Besserrung ... die 10. ging leider nicht durch ... ;-)

    Zum Thema, ganz kurz: Spreche Einheitlich im Zusammenhang, dies bedeutet nicht zwangsläufig die gleiche Sprache.

    Damit ist, wie gesagt, auch eine Übersetzung kein Problem, solange sie konsequent bleibt. (wie geht das nach Twain besser und genau so komplett?)

    Das Adjektiv "konsequent" kommt vom "Konsens", der Überinstimmung und der alten Gewichtseinheit "Quent", dem 5. Teil eines Lotes, kann auch frei mit "unter dem Gewicht der Übereinstimmung" übersetzt werden.

    Hypothese/Behauptung:
    Eine einmal gewählte Begrifflichkeit bereitet, gewählt mehrheitlich abweichend, mehr Probleme/Arbeit beim Heranziehen von sich anders ausdrückenden Quellen.

    (...)

    Conclusion/Folgerung:
    Hat die Mehrheit anderer Quellen eine Abweichende Begriffsnennung, bedarf es der Nennung und Erläuterung der Gründe für die eigenen Abweichung, ergeben sollte sich ein erkennbarer Mehrwert.
    Stattfinden sollte diese Wahl allein, im eigenem Intersse, dem Dabeisein und Bleiben, für alle Beteiligten.
    (...)
    Geben soll es gute Gründe für Abweichung.

    (! Dein Bezug auf Twain wurde weitgehend beherzigt: "That is why you fail." - Master Yoda in Episode V)

    Edit1: wieder, verdammt!
    Edit2: nochmal, vermalledeit!
    Edit3: ..., **** off!



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 08.12.12 10:55 durch Moe479.

  18. Re: DNS

    Autor: Cyrion 08.12.12 - 14:41

    Hier mal ein Text von Mark Twain über die Deutsche Sprache.
    Ich fand ihn sehr amüsant, auch wenn er manchmal etwas übertreibt oder etwas nicht ganz verstanden hat.

    http://www.spiegel.de/kultur/literatur/google-doodle-zum-geburtstag-mark-twain-und-der-schrecken-der-deutschen-sprache-a-800811.html

    >Das Adjektiv "konsequent" kommt vom "Konsens
    Dem würde ich widersprechen

    "Konsens" kommt meiner Meinung nach aus dem Lateinischen,
    also "con+sensum"
    Deutsch: "mit-sinn" , wobei "mit" hier "gesellschaftlich" gemeint ist.

    Wohingegen Konsequenz aus
    "con" und "sequi" zusammengesetzt ist.
    mit+folgen, oder nach+folgen
    Hier gibt es zudem eine direkte Übersetzung:
    Konsequenz: consecutio
    Konsequenz: consequentia

    Diese Wörter erscheinen mir als "Lateiner" völlig sinnig.
    Mit einer Gewichtseinheit hat das weniger zu tun.
    hier kann man das auch nochmal nachlesen
    http://de.wiktionary.org/wiki/Konsequenz


    Ich muss aber gestehen, dass ich erst in deinem 2. Text verstanden habe, dass du kein deutscher Muttersprachler bist. ( da müsstest du mehr editieren :P )

    Das Problem habe ich mit der englischen Sprache manchmal auch. Wörter die auf deutsch völlig Sinn ergeben, funktionieren in der englischen Übersetzung auf einmal gar nicht mehr (Semantik).
    (Wenn du möchtest, könnte ich dir eine Korrektur deines letzten Textes als PM zukommen lassen, )

    Den Sachverhalt über die "Behauptung/hypothese" kann ich jetzt zwar nachvollziehen, weiss aber nicht in welchem Zusammenhang du das meinst.
    Einerseits gibt es natürlich Definitionen, damit auch jeder dasselbe unter einem Begriff versteht. Andererseits hilft der Kontext natürlich weiter.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.12.12 14:50 durch Cyrion.

  19. Re: DNS

    Autor: Moe479 08.12.12 - 19:54

    Achtung es gehr sehr weit weg vom Thema DNA vs. DNS, und kommt auch nicht zuück!
    _________________________________________________________________________________________
    Ich denke unsere Wortherleitungen stimmen beide und wiedersprechen sich nicht einmal.

    Deine folgt leiteinischen Schriften, und dernen rückwirkenden Analysen und Regelsetzungen, meine einer Hypothese die im Kern der Betrachtung viel weiter zurückreicht als die lateinische Sprache und wohl auch auf diese Einfluss hatte.

    Da Konsens, wie du schreibst direkt übersetzt werden kann und Übereinstimmung mit Folgen auf einem Weg - real oder gedanklich - gleich gesetz werden kann, bin ich natürlich auch bei deiner Erklärung.

    Das Quent, welches den 5. Teil und damit das _letzte_, beschwerte _Ende_ des Lotes bildet, eine menschliche Hand hat in der Regel auch nur fünf Finger, egal wie rum man einhändig zählt der fünfte bildet immer das Ende.

    Interessant ist auch dahingehend die Lateinische Zahlendarstellung der 4, 5 und 6, troz dezimalen Grundsatzes spielt die 5, 50 und 500 eine besondere Rolle, die sonst im dezimalem Sinne nur der 10 und ihren Potenzen zugute kommen dürfte:
    (...)
    IV = eins vor fünf
    V = fünf
    VI = eins nach funf
    (...)
    XL = 10 vor 50
    L = 50
    LX = 10 nach 50
    (...)
    CD = 100 vor 500
    D = 500
    DC 100 nach 500

    Dies gibt einen Anhaltspunkt, dass die 5 und deren Zehn- und Hunderfaches eine praktische und vorallem handliche grenze darstellt, man kann so auch mit einer Hand rechnen.

    Das Lotende und der einhändig als fünftes gezählte Finger _folgen_ damit dem vorangegangenem Rest.

    Mit dem Lot wird letztendlich auch der Grund, damit das Ende des Schiffbaren Wassers gefunden. "Einer Sache _auf den Grund gehen_", "Das Thema _ausloten_", "Etwas bis zum Ende _durch_denken", "Etwas _durch_blicken", "Etwas _durch_ziehen[, durch die Trübe Brühe]". "Etwas er_klären_" (...) und "konsquent sein" sind alle sammt sprachliche Bilder mit erstaunlicher Annalogie in deren umgansprachlicher Bedeutung ... und zum großen teil wortwörtlichem bezug zum Wasser.

    Quent, Quint(e) und auch lateinisch "quintus" und natürlich die " Quintessenz" und das "Quäntchen" (verrausgenommen: der der immer folgt, sich anreiht, das gleiche tut, übrig bleibt, den Abschlus bildet, die Wahrheit verkörpert) und "se-qui[n-tus]" könnten sehr gut von einem Sinnbild des Nachfolgens her_rühren(wieder ein Bezug zur 'Suppe' ... köstlich oder?), also auch vom es dem Schiff gleich tuen des Lotes in der in der Seefahrt.

    Anderherum zieht man eben dieses Lotgewicht, in Fahrt, ja auch hinter dem Schiff her, es folgt also auch nach.

    Dabei ergeben die im gleichem Abstand auf der Leine angebrachten und verbrauchten Knoten die Geschwindikeit aus der Bewegung über eine festgelegte Zeit, bei Kenntnis über die verstrichene Zeit, über die Tiefe (Knoten im Lot/senkrecht gemessen), dem des Maß des Knotenabstandes über den umgestellten Satz des Pytagoras:

    Ankathete(hier Tiefe) im Qudrat geteilt durch die Hypothenuse(die Verbrauchten Knoten) im Qudrat ergibt die Gegenkathete(Strecke die Schiff in einer vorgegeben Zeit zurückgelegt hat) im Quadrat, und damit Geschwindikeit in 'Knoten'.

    Die 'Knoten' können über das Verhältnis des Kontenabstandes im Dreisatz in jede belibige Größe gewandelt werden.

    Dies wurde schon viele tausend Jahre vor den 'Griechen' und 'Römern' so praktieziert, nur nicht schriftlich festgehalten.

    Die in der Schule ge_lehr_te Form von Latein ist ebend nicht das von Anfang bis Ende historisch real gesprochene Wort, eher nur das Ende, und darüber hinaus stark korrigiert/vereinfacht um das Aufstellen und Halten von Regeln zu begünstigen.

    Auch Latein ist eine gewachsene Sprache, keine von Anfang an konstruierte.
    Gewachsene Sprachen haben durchaus die Eigenschaft bekanntgewordene Sinnbilder zu nutzen, auch oft durch Import von fremdem Wissen und Waren, also von fremder Kultur und damit auchen deren Begrifflichkeiten.

    Da die Seefahrt im Mittelmeer maßgeblicher Motor für die Wirtschaftliche und Kulturelle Entwicklung an den Küsten war, damit auch an den Küsten der späteren Römer, sind die Sinnbilder aus diesem Betätigungsfeld bestimmt ein Bestandtateil der davon Abhängien Kulturen, sich entwickelten Sprachen und haben sicht dort auch Festgesetzt.

    Möglicher Konsens mit der Gegenargumentation:
    Das "finis" oder "finitum" als Synonym für das Ende ist nach meiner Auffassung erst wesentlich später entstanden, mit den grenzen des Reiches, den Grenzen des praktisch Erreichbaren, erst durch die Expansionspolitik Roms einen großen Stellenwert im damaligem Sinne lateinisch sprechendem und denkendem Menschen eingenommen hat. Noch heute ist dieser für die Römer damals vermutlich letzte erreichbare Ort (Finiş) auf der Landkarte im Heutigem Rumänien zu finden, dieser stimmt geografisch auch mit einer Region überein, über die die Grenze des Römischen reiches bei größter ausdehnung nie hinnaus kam. Dort ist ein mögliches Sinnbild, welches den Namen wohl im Sinne der Grenzlegung verdient hat.


    Hier kommt, doch noch der Bogen:

    Zwar hat 1869 Johann Friedrich Miescher, ein deutsch-sprachiger aus Basel das Nuclein isoliert, in Tübingen, aber dessen Bedeutung völlig verkannt, auch den Vorstellungen seiner Zeit und begrenzten Austattung wegen ... weiter schreibt Ralf Dahm vom Spanisch National Cancer Reserch Center (CNIO), aus Madrid, Spanien:

    >"[...] Ein breites Interesse an der [bis dahin nur als Nuclein bekannten]
    >DNA erwachte erst wieder als Oswald T. Avery, Colin MacLeod und Maclyn
    >McCarthy in den 1940er-Jahren zeigten, dass die DNA die Erbinformation
    >enthält. 1953 entschlüsselten James Watson und Francis Crick ihre
    >Struktur und eröffneten einen ersten Einblick in die Funktionsweise der
    >DNA. Acht Jahre später schließlich knackten Robert W. Holley, Har Gobind
    >Khorana und Marshall W. Nirenberg den genetischen Code. Jetzt war klar,
    >wie die Information zum Bau der verschiedensten Organismen in einem
    >einzigen Molekül mit nur vier Bausteinen verschlüsselt werden kann. [...]"

    Erschienen im BIOspektrum 07.08, 14. Jahrgang auf den Seiten 767-768 unter dem Titel Wissenschaftsgeschichte, Die Entdeckung der DNA

    Nun ratet einmal welche Sprache die Verantwortlichen Entdecker gesprochen haben, allein um den Import von Fremdwissen und Begriffen, deren Herkunft und Geschichte deutlich zu halten, und natürlich zu ehren, sollten wir es auch der Einfachkeit halber DNA nennen, genauso wie Herr Dahm.

  20. Re: DNS

    Autor: Moe479 09.12.12 - 00:44

    System? eher Server! Im IT-Kontext ist die Systematische Einordnung ist dann InternetProtocol.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Software Engineer (m/w/d)
    Endress+Hauser Conducta GmbH+Co. KG, Gerlingen
  2. Junior Consultant (m/w/d)
    TOPdesk Deutschland GmbH, Kaiserslautern, Augsburg
  3. Systembetreuer / Administrator (m/w/d) Sage 100
    Heidelberg Engineering GmbH, Heidelberg
  4. Fachinformatiker Anwendungssysteme (m/w/d)
    net services GmbH & Co. KG, Flensburg

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. MK470 Slim Combo Tatatur/Maus-Set für 33,99€ (für Club-Mitglieder, sonst 39,99€)
  2. 549€ (Release 05.10.)
  3. (u. a. 15% Rabatt auf Samsung-Fernseher und Tablets, 10% auf PCs, Notebooks, Monitore und...
  4. (u. a. Razer Kraken X Konsolen-Gaming-Headset für 34,99€, Razer Atheris Gaming-Maus für 29...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Corona und IT: Arbeiten ganz ohne Geschäftsreisen
Corona und IT
Arbeiten ganz ohne Geschäftsreisen

Für manche in der IT mag er ein Segen sein, für andere ist er projektgefährdend: der coronabedingte Wegfall von Geschäftsreisen.
Ein Erfahrungsbericht von Boris Mayer


    Galaxy Watch 4 Classic im Test: Samsungs Tempo plus Googles App-Auswahl
    Galaxy Watch 4 Classic im Test
    Samsungs Tempo plus Googles App-Auswahl

    Samsungs Galaxy Watch 4 hat einen umfassenden Körpersensor - trotz Wear OS bleiben einige Funktionen aber Samsung-Smartphones vorbehalten.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Fotografie Samsung präsentiert 200-Megapixel-Sensor für Smartphones
    2. Galaxy Z Fold 3 im Test Es will nicht richtig klappen mit Samsungs Falter und uns
    3. Ultrawide Display Samsung baut großen 32:9-Monitor mit KVM-Switch

    Direct Air Capture: Orca filtert CO2 aus der Atmosphäre
    Direct Air Capture
    Orca filtert CO2 aus der Atmosphäre

    Die größte Direct-Air-Capture-Anlage geht in Island in Betrieb. Die Technik wird wohl gebraucht, steht aber vor großen Herausforderungen.
    Ein Bericht von Hanno Böck

    1. Klimaschutzgesetz Bereits 2045 soll Deutschland klimaneutral werden