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Apple soll anständig Geld zahlen!
Autor: Sukram71 20.12.20 - 12:08
Apple soll gefälligst Geld überweisen, damit die Beschäftigten gut his sehr gut bezahlt werden. Natürlich gemessen am örtlichen Lebensstandard. Das ist ja eh nur ein Bruchteil von hier.
Die iPhones sind so teuer und die Gewinnmarge ist so hoch, dass das für Apple eine Frage der Ehre sein muss. Das gilt für Samung und andere natürlich genauso. Die iPhones verkaufen sich ja nicht über den Preis, sondern über Qualität und Markennamen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.20 12:10 durch Sukram71. -
Re: Apple soll anständig Geld zahlen!
Autor: Roman123 20.12.20 - 14:27
Sukram71 schrieb:
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> Apple soll gefälligst Geld überweisen, damit die Beschäftigten gut his sehr
> gut bezahlt werden. Natürlich gemessen am örtlichen Lebensstandard. Das ist
> ja eh nur ein Bruchteil von hier.
>
> Die iPhones sind so teuer und die Gewinnmarge ist so hoch, dass das für
> Apple eine Frage der Ehre sein muss. Das gilt für Samung und andere
> natürlich genauso. Die iPhones verkaufen sich ja nicht über den Preis,
> sondern über Qualität und Markennamen.
in dem dass Apple keine eigene Fertigung betreibt haben die immer eine weiße Weste, wenn mal etwas vorfallen sollte dann ist das einzig die Schuld des Auftragsfertigers. Da braucht Apple kein Geld überweisen, die würden ja dadurch Geld verlieren. -
Re: Apple soll anständig Geld zahlen!
Autor: Sukram71 20.12.20 - 15:24
Apple hat genug Marktmacht und Einfluss, um bei ihren Zulieferern gute Löhne und Arbeitsbedingungen durchzusetzen. Rein formal kann Apple die Löhne natürlich ihren Auftragnehmern überlassen. Die nehmen ja nur ein Angebot an.
In der Praxis hat Apple eine Verantwortung und die Leute gucken hoffentlich besonders genau hin. Es geht ja nicht um Smartphones im unteren bis mittleren Preissegment, bei denen ein harter Preiskampf geführt wird, sondern die Leute kaufen iPhones, egal ob die nun 50 Euro mehr oder weniger kosten.
Solch schlechte Presse mit Marketing wieder auszugleichenist außerdem auch für Apple viel teurer.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.20 15:27 durch Sukram71. -
Re: Apple soll anständig Geld zahlen!
Autor: chefin 21.12.20 - 09:39
Hat eigentlich hier einer den Artikel ganz gelesen?
Und hat er ihn auch verstanden?
Wenn in einer Firma mit 10.500 Mitarbeiter nur ein Personalbüro für 5000 Mitarbeiter ist, können die einfach die Löhne nicht sauber bearbeiten. Da kann man soviel Geld hinschicken wie man will, es muss auch jemand da sein der es auszahlt. Und zwar korrekt und nicht nur irgendwie irgendwas irgendwohin überweisen.
Alleine wenn man mal überschlägt, das jeder Mitarbeiter alle 2 Jahre mal eine Änderung an seinen Personalstammdaten hat, sind das über 5000 Änderung pro Jahr, entsprechend 20 am Tag. 8 Std Arbeit und 15 Minuten bis es eingepflegt ist, beschäftigen nur für das einen Mitarbeiter. Er muss ja sich auch noch die Zeit nehmen, den Mitarbeiter zu empfangen und sich seine Wünsche anzuhören. Also wer demnächst mal wieder im Personalbüro statt kompackter Angaben einen endlosen Monolog hält, sollte mal darüber nachdenken.
Und dann Stundenauswertung, Akkordauswertung, Krankmeldungen, Urlaubsanträge, etc. Vorallem bei Krankmeldungen dürfte in Indien aufgrund der dortigen regeln eine Diskussion nicht unter 20 Minuten ablaufen. Ob es nämlich betriebsbedingt ist und damit der Betrieb Lohn zahlt oder ob es privatsache ist und man folglich kein geld bekommt. 10.000 Mitarbeiter bedeutet auch das 20.000 Krankmeldungen pro Jahr anfallen im Schnitt. Das sind 80 Pro Tag, das belegt alleine schonmal 3-4 Mitarbeiter.
Es mag dort vieles etwas einfacher sein als hier, aber kalkuliere mal pro 100 Mitarbeiter einen Lohnbuchhalter. Viel weiter runter gehts nicht. Und 5000 Mitarbeiter mehr bedeuted das man erstmal die 50 Buchhalter finden muss. 25 In Indien vermutlich. Finde die mal, ist nicht so, das dort gut ausgebildete Menschen Arbeitslos wären und nur drauf warten. Das kann eine Firma auch schnell kaputt machen. Google mal nach Firmenpleite wegen zuschnellem Wachstum. Man meint halt man schafft es, aber irgendwann knallt es einem um die Ohren.



