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Wieso schon wieder Holocaust und nicht Nazi-Genozid?

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  1. Wieso schon wieder Holocaust und nicht Nazi-Genozid?

    Autor: bombinho 06.06.19 - 19:47

    Sind die restlichen 7 Millionen Opfer weniger wert?

  2. Re: Wieso schon wieder Holocaust und nicht Nazi-Genozid?

    Autor: MoonShade 06.06.19 - 20:54

    Weil der Holocaust eben öfters geleugnet wird. Oder hast du schonmal jemanden gehört der die anderen Opfer leugnet?

  3. Re: Wieso schon wieder Holocaust und nicht Nazi-Genozid?

    Autor: bombinho 06.06.19 - 21:35

    MoonShade schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil der Holocaust eben öfters geleugnet wird. Oder hast du schonmal
    > jemanden gehört der die anderen Opfer leugnet?

    Welche anderen Opfer? Viele wissen nicht einmal, dass es sie ueberhaupt gegeben hat, da sie permanent unter den Teppich gekehrt werden. Das ist genauso gut wie eine Leugnung, nur straffrei.

    Hast Du schon mal von Jemandem gehoert, der gesagt hat "Ja ja, Nazi-Genozit hatten wir, mit 7 (wahlweise 13) Mio. Opfern, aber Juden waren da keine dabei." ?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.06.19 21:36 durch bombinho.

  4. Re: Wieso schon wieder Holocaust und nicht Nazi-Genozid?

    Autor: MoonShade 06.06.19 - 23:49

    Die Bezeichnung "Nazi-Genozit" höre ich tatsächlich zum ersten Mal, man benutzt doch häufiger das Wort Holocaust um die Abschlachtung unschuldiger Juden zu bezeichnen. Und in rechten Kreisen wird tatsächlich häufig geleugnet dass es ihn überhaupt gab oder dass es so viele seien, oder es wird relativiert, Whataboutism und all sowas. Verneinst du das? Und nein, nicht darüber reden ist nicht das selbe wie leugnen. Ich bin mir auch echt nicht sicher worauf du überhaupt hinaus willst.

    Mal ne Frage, ist es für dich ein Unterschied ob Soldaten im Krieg sterben oder ob Völkermord von Unschuldigen oder andere Kriegsverbrechen begangen werden? So mal ganz generell. Dann können wir uns ja dannach nochmal unterhalten wer unschuldig war, wer welche Kriegsverbrechen begangen hat und wer was leugnet.

    Auf jeden Fall gibt es die Holocaust-Leugnung und zwar prominent am rechten Rand, weshalb im Artikel legitimerweise davon gesprochen wird.

  5. Re: Wieso schon wieder Holocaust und nicht Nazi-Genozid?

    Autor: theonlyone 07.06.19 - 11:44

    Geschichte wird eben von den vermeintlichen Gewinnern geschrieben.

    Das ist natürlich nicht fair, aber das war schon immer so und wird sich niemals ändern.

    Zu Zeiten des Holocaust ist sicherlich mehr schief gelaufen, komplett unbeteiligt war da wohl kaum einer ; sei es nur man hat es gewusst, aber nichts dagegen getan.
    Auf der gleichen Schiene kann man heute auch Argumentieren das der Massenmord an ungeborenen Babys einfach so hingenommen, ja sogar als gerechtfertigt dargestellt wird.
    Die wenigsten schauen nach was in einer Abtreibungsklinik wirklich vorgeht, noch weniger hinterfragen die ganze Industrie die darum entsteht und aus all dem Töten wird auch noch eine Rechtfertigung gebaut, als wäre man im Recht das zu machen ; haben die Nazis genauso gemacht, als Nazi war man im Recht einen Juden zu töten.

    Holocaust zu leugnen gibt es in verschiedenen Formen.
    Die einen sind schlichtweg Kriminelle, die behaupten es hat niemals stattgefunden, pauschal, alles nur erfunden.
    Die anderen haben schon etwas mehr Gewicht, wenn aus Sichtweise eines Nazis beschrieben werden soll was der Holocaust bedeutet hat ; den natürlich schaut man primär aus der Opfersicht der Juden, damit sich bloß keiner auch nur im entferntesten mit der Nazi Rolle identifizieren könnte ; verständlich, aber dem Thema an sich irgendwie unwürdig, da unter den Opfern natürlich auch Nazis sind, das waren auch Väter, Ehemänner, Brüder und Söhne, die genauso gestorben sind wie alle anderen auch.

    Schaut man sich die Kriegshelden anderer Ländern an sind das nicht weniger Verbrecher, werden aber teils bis heute als Helden gefeiert ; Deutschland im Speziellen bildet hier eine Ausnahme, da man einfach durch die Bank die Opferrolle im Fokus hat und alles andere kommt in die schwarze Box und das Label "Böse" aufgedrückt, darüber darf man nicht reden.

    Will man seine Geschichte fair und sauber aufarbeiten müssen nun mal alle Sicht- und Standpunkte gleichermaßen berücksichtigt werden.

    Und wer den Holocaust schlichtweg leugnet, tut schon genau das nicht.
    Was im Speziellen und im Einzelfall genau passiert ist zu hinterfragen und in Frage zu stellen in wie fern die Einzelnen am Holocaust beteiligt waren, darf aber nicht gleichgesetzt werden mit dem kompletten leugnen des Holocaust.

  6. Re: Wieso schon wieder Holocaust und nicht Nazi-Genozid?

    Autor: MoonShade 07.06.19 - 15:39

    > Auf der gleichen Schiene kann man heute auch Argumentieren das der Massenmord an ungeborenen Babys einfach so hingenommen, ja sogar als gerechtfertigt dargestellt wird.
    > Die wenigsten schauen nach was in einer Abtreibungsklinik wirklich vorgeht, noch weniger hinterfragen die ganze Industrie die darum entsteht und aus all dem Töten wird auch noch eine Rechtfertigung gebaut, als wäre man im Recht das zu machen ; haben die Nazis genauso gemacht, als Nazi war man im Recht einen Juden zu töten.

    Oder auch: "Hey ich schiebe hier mal eben rein wieso ich finde dass Frauen keine Rechte über ihren Körper haben sollten, hier hast du noch eine Verschwörungstheorie einer "Tötungs-Industrie" und ach btw Abtreibung ist wie der Holocaust."

    Was für eine tolle Ansicht. Wunderst du dich jetzt ernsthaft, dass keiner diskutieren möchte? Jetzt mal kurz dazu, es ist eigentlich ziemlich easy. Wenn man für den Schutz von Leben ist, muss man Abtreibungen zulassen und zwar von geschultem Personal nach einer unabhängigen Beratung. Klingt paradox? Was passiert denn, wenn du sie verbietest? Die Frauen suchen sich Schwarzmarkt-Abtreibungen von jemandem der nicht dafür ausgebildet ist. Im schlimmsten Fall sind 2 statt 1 Leben weg. Das zeigen viele Beispiele in Ländern, die eine strenge Politik der Abtreibungsprohibition fahren. Stattdessen muss man mehr politische Anreize schaffen, um Kinder in Deutschland gut und gerne großziehen zu möchten, eine gute unabhängige Beratung anbieten und medizinisches Personal schulen, so verringert man nämlich tatsächlich, und nicht nur gefühlt, den Verlust von Leben im Bezug auf Abtreibungen. Gibt noch andere Aspekte wie Vergewaltigung, Inzest oder medizinische Komplikationen aber ich denke so ganz grundlegend macht es gar keinen Sinn Abtreibungen zu verbieten wenn man für den Schutz von Leben ist.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 07.06.19 15:40 durch MoonShade.

  7. Re: Wieso schon wieder Holocaust und nicht Nazi-Genozid?

    Autor: bombinho 08.06.19 - 00:43

    Siehst Du, selbst du leugnest hier den Nazi-Genozit mindestens teilweise in vollsten Toenen. Toll gemacht.

    Ist uebrigens dank EU-Regeln und deutschem Recht strafbar. Es hat nicht nur den Holocaust mit 6 Miillionen Opfern gegeben, da waren noch 7 Millionen andere Opfer.
    Aber hey, kann man ja mal vergessen, nicht wahr? Ist aber bestimmt nicht so schlimm, als wenn das ein Neonazi so aehnlich taete, Mr. Whataboutism.

    Und dann kommen erst die restlichen zig Millionen Kriegstoten inklusive der Soldaten oben drauf. Wenn das das ist, worauf du hinaus wolltest.

    Nachtrag:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Tote_des_Zweiten_Weltkrieges

    Hier kannst du mal einen groben Ueberblick bekommen. Da speziell "Opfer deutscher Massenverbrechen im Kriegsverlauf" also das, was man so ueblicherweise als Genozide bezeichnet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.06.19 00:50 durch bombinho.

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