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Falscher Ansatz

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  1. Falscher Ansatz

    Autor: Sepp Berger 25.11.09 - 14:13

    Erstmal: Die Leute in der Skundarstufe haben auch schon Sport, Deutsch und Englisch. Mir wäre nicht bekannt dass dadurch die Zahl der Profi-Sportler, Deutschlehrer und Englischprofessoren beeinflusst wird.

    Zweitens: Warum sollen die Leute ein Studium anfangen das Geld kostet, 50% Durchfallquote hat und in einem Job endet in dem das Stress-Level massiv höher ist als in anderen?

    Vielleicht sollte die Gesellschaft für Informatik sich einfach um bessere Studien- und Arbeitsbedingungen sorgen, dann kommt auch das Interesse.

  2. Re: Falscher Ansatz

    Autor: KeinerEiner 25.11.09 - 14:21

    Die Idee finde ich nun nicht verkehrt.
    Es geht ja nicht darum, Profis zu schmieden. Wenn ich mich an meinen Unterricht vor 10 Jahren erinnere, da war das doch sehr rudimentär.
    Geht ja auch darum, den Leuten ("Kindern") aufzuzeigen, was dieses Informatik überhaupt ist und evtl. doch einer sagt: "hmm..is ja doch gar net sooo doof" und später ein Studium in Betrachtung zieht.

  3. Re: Falscher Ansatz

    Autor: Fuller 25.11.09 - 14:27

    Die Idee ist fantastisch. Allein schon aufgrund der Tatsache, dass Kenntnisse im Bereich der Informatik inzwischen in vielen Berufen, die nicht direkt damit zu haben, nützlich sein können. Genauso wie es nützlich ist, Deutsch und Englisch zu beherrschen, ohne Deutschlehrer oder Englischprofessor zu sein.

  4. Re: Falscher Ansatz

    Autor: Sepp Berger 25.11.09 - 14:29

    > Geht ja auch darum, den Leuten ("Kindern") aufzuzeigen, was
    > dieses Informatik überhaupt ist und evtl. doch einer sagt:
    > "hmm..is ja doch gar net sooo doof" und später ein Studium in
    > Betrachtung zieht.

    Im Gegensatz zu Chemie und Physik hat das "Informatik" das an den Schulen gelehrt wird aber so gut wie gar nix mit der richtigen Informatik zu tun.

    In der Sekundarstufe II kann man sich doch übrigens meistens schon für Naturwissenschaften und Technik entscheiden. An der Hochschule hier in der Stadt kommen die meisten Informatik-Studenten von Technischen Gymnasien und aus einschlägigen Ausbildungsberufen.

  5. Re: Falscher Ansatz

    Autor: Sepp Berger 25.11.09 - 14:31

    > Die Idee ist fantastisch. Allein schon aufgrund der Tatsache,
    > dass Kenntnisse im Bereich der Informatik inzwischen in vielen
    > Berufen, die nicht direkt damit zu haben, nützlich sein können.

    Beispiel? Word und Excel ist nicht "Informatik".

    Ums mit Dijkstra zu sagen: "Computer Science is no more about computers than astronomy is about telescopes". Viele meinen aber das wäre so.

  6. Re: Falscher Ansatz

    Autor: Anonymer Nutzer 25.11.09 - 14:41

    Es ist eben die typische sozialistische Funktionärsdenke: Forderungen stellen an den Staat und ansonsten die Hände in den Schoß legen. MACHEN sollen doch bitte andere.

  7. Re: Falscher Ansatz

    Autor: Realist 25.11.09 - 14:56

    Huh? Ich sehe nicht, wo das irgend einer Ideologie nach typisch wäre...

    Mal davon abgesehen, dass Aktionismus keine sinnvolle Alternative ist.

  8. Re: Falscher Ansatz

    Autor: Autor 25.11.09 - 15:03

    Mehr MINT-Fächer sind IMHO sehr gut. Da haben die in diesem Bereich begabten Mitmenschen auch mal eine Chance einen guten NC zu schaffen. Vielleicht gibts dann auch wieder mehr Studierende in den anderen Ingenieurwissenschaften.

  9. Re: Falscher Ansatz

    Autor: Fuller 25.11.09 - 16:36

    Sepp Berger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Die Idee ist fantastisch. Allein schon aufgrund der Tatsache,
    > > dass Kenntnisse im Bereich der Informatik inzwischen in vielen
    > > Berufen, die nicht direkt damit zu haben, nützlich sein können.
    >
    > Beispiel? Word und Excel ist nicht "Informatik".
    >
    > Ums mit Dijkstra zu sagen: "Computer Science is no more about computers
    > than astronomy is about telescopes". Viele meinen aber das wäre so.

    Aus diesem Grund habe ich auch nichts über Officeprogramme geschrieben. Und aus dem gleichen Grund finde ich diese Idee sehr gut.
    Es geht um die Verarbeitung von Informationen; gemäß PISA hat darin eine erhebliche Anzahl Schüler Defizite.
    Was soll daran falsch sein, ein Unterrichtsfach dafür einzurichten, den Schülern die richtige Erfassung, Verarbeitung und Weitergabe von Informationen beizubringen.
    Und es würde niemanden stören, wenn dort weit und breit keine EDV zu finden wäre.

  10. Re: Falscher Ansatz

    Autor: irgendwersonst 25.11.09 - 19:45

    Sepp Berger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erstmal: Die Leute in der Skundarstufe haben auch schon Sport, Deutsch und
    > Englisch. Mir wäre nicht bekannt dass dadurch die Zahl der Profi-Sportler,
    > Deutschlehrer und Englischprofessoren beeinflusst wird.
    >
    > Zweitens: Warum sollen die Leute ein Studium anfangen das Geld kostet, 50%
    > Durchfallquote hat und in einem Job endet in dem das Stress-Level massiv
    > höher ist als in anderen?
    >
    > Vielleicht sollte die Gesellschaft für Informatik sich einfach um bessere
    > Studien- und Arbeitsbedingungen sorgen, dann kommt auch das Interesse.

    Du hast nicht ganz unrecht, tatsächlich finde ich Deinen Ansatz besser als den der GI.
    Allerdings ist es wohl so, daß Informatik an vielen Schulen überhaupt nicht angeboten wird und wenn dann nur in sehr geringem Umfang. Bei der Forderung der GI geht es ja nicht darum Informatik zu einem Pflichtfach zu machen, das wäre nämlich totaler Schwachsinn weil damit die Zahl der Abiturienten drastisch fallen würde.

    Aber ein anderes Fach sollte als Pflichtfach behandelt werden, ein Thema welches für JEDEN Bürger wichtig ist: Bürgerecht.
    Die Bürger dieses Landes werden nur unzureichend und oft sogar falsch in ihren Rechten beraten. Das bischen was man in Politik lernt reicht bei weitem nicht.

  11. Re: Falscher Ansatz

    Autor: Michael86 25.11.09 - 21:33

    Und ganz genau das ist der springende Punkt! Viele Menschen meinen, das Informatik aus Java,C++, Excel und Word besteht, oh und natürlich aus "Ich habe mal ne Grafikkarte reingeschraubt" und "Ich habe mal ein Windows-Problem gelöst". Das glauben leider auch Erstsemester der Informatik. Habe ich hier an der Uni bei unserer Orientierungswoche für die Ersties leider viel zu häufig gehört. Solchen falschen Ansichten könnte man mit einem (guten!) Informatikunterricht durchaus entgegenwirken.

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