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Warum nicht erstmal die einstellen die Fertig sind?

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  1. Warum nicht erstmal die einstellen die Fertig sind?

    Autor: Immermehr 25.11.09 - 15:52

    Ich höre immer wir haben zu wenige, es werden zu wenige ausgebildet, es studieren zu wenige usw.

    Ich bin jetzt mit meinem Informatikstudium (Angewandte Informatik) fertig, genauso noch 4 Freunde von mir. Aber was ist? Nichts mit Arbeitsplatz.

    Die meißten Stellenanzeigen weisen (wie auch schon früher) folgendes auf:

    Einstiegslevel: Berufseinsteiger
    .
    .
    .
    3 Jahre Erfahrung in diesem Programm
    2 Jahre Erfahrung in jenem Programm
    .
    .
    usw.

    Was ist daran für Berufseinsteiger? Es werden nur Leute mit Berufserfahrung gesucht. Des weiteren muss man mit allen Programmen umgehen können die im Betrieb irgendwie Verwendung finden.

    Bei meinen Bewerbungen bekomme ich ständig zu hören: "Es liegt nicht an Ihrer Qualifikation aber Sie erfüllen die Voraussetzungen nicht."

    Aber Hauptsache wir haben 50T studierende Informatiker mehr.

  2. Re: Warum nicht erstmal die einstellen die Fertig sind?

    Autor: fwwzwzwtwt 25.11.09 - 15:58

    Man wählt doch sowie nur die X% besten aus (sagen wir mal 10%). D.h. eine Forderung nach mehr studierenden bedeutet, dass diese 10% absolut gesehen mehr werden. Die anderen 90% will man doch gar nicht einstellen!

  3. Re: Warum nicht erstmal die einstellen die Fertig sind?

    Autor: Bullet No. 1 25.11.09 - 16:04

    100% ACK

    Das ist übrigends nicht nur in der IT-Branche so!

  4. Re: Warum nicht erstmal die einstellen die Fertig sind?

    Autor: Brezel 25.11.09 - 16:39

    Jo, da haste 100% Recht. Ich bin auch gerade frisch gebackener Dipl.-Inf. und dass die Arbeitgeber sich nach mir reißen würden: lächerlich! Selbst wenn man während des Studiums schon 2 Jahre in C/C++ auf einem sehr ordentlichen Niveau programmiert hat und auch schon vor dem Studium _guten_ Code geschrieben hat, interessiert das die Firmen doch nicht die Bohne.

    Die stellen lieber einen depperten FISI ein (soll nich persönlich sein), der schon 3 Jahre Mausschubsereien betreibt ("Berufserfahrung"), als nen Dipl.-Inf., der frisch von der Uni kommt. Realität und Wunschdenken sind offenbar zwei paar Dinge. Sieht man dann noch die Löhne, welche die Unternehmen bereit sind zu zahlen, wundert einen gar nix mehr.

    Mittlerweile überleg ich schon, ein Auslandsjahr einzulegen, aber das Dumme nach dem Studium ist, dass man keine Kohle hat. Danach dann noch ein BA-Studium als E-Techniker und vielleicht gilt man dann als gut ausgebildet.

  5. Re: Warum nicht erstmal die einstellen die Fertig sind?

    Autor: Siga429742947 25.11.09 - 17:18

    Auf Absolventenmessen kann man sich umhören.

    Manche Firmen brauchen ja doch Entwickler. Haustarifvertrag ist schon mal besser als in sub-unternehmer-Klitschen Praktikantenlöhne einzufahren und ständig Überstunden schieben zu müssen.

    Maschinenbauer, Robotik-Hersteller, Steuergeräteproduzenten!!!,... . Sind halt so Firmen, die oft keiner kennt. Die werden eher nicht überlaufen und gucken sich auf kleineren Absolventenmessen um.

    Die großen Messen sind vielleicht eher für BWLer. Dazu kann ich nichts sagen.

    Ansonsten sollten die Fachschaften natürlich veröffentlichen, wie hoch die Zufriedenheit und Arbeitsverteilung (ohne Arbeit, was anderers als man studiert hat, Öffentlicher Dienst/Steuerzahlerkosten, Harz, Job und unzufrieden, Job und zufrieden, Freiberufler und zufrieden/unzufrieden) der Absolventen ist. Aber sowas scheint die nicht zu interessieren. Lieber Alumni-Messen abhalten....

    Heutzutage können auch die Opfer ihr Maul aufreissen. Und das sollten sie scharenweise tun, damit man keine überlaufenen Berufszweige studiert.


    In der ct ist immer dieser US-Prof, der mal Statistiken anfing, und iirc inzwischen der Meinung ist, das wäre nur Gewäsch und Greencards wären nur Lohndumping für IT-Arbeiter.

    Aber von Leuten die Computer-Nutzung (Word, Excel, Powerpoint, OpenOffice,... für Sekretärinnen, BWLer, Arzthelferinnen, Einzelhandels-Kaufleute usw.) mit "Informatik" (Algorithmen entwicklen und in Hardware/Software realisieren, optimieren, testen, beweisen,...) oder "Fachinformatik" (Windows/Unix/...-Systeme warten und am laufen halten, Backups ein/ausspielen, User-Betreuung, Accounts einrichten, Quotas setzen, Netzwerk konfigurieren, Viren+Spam abwehren,...) verwechseln, braucht man nicht viel hoffen.

    Denen geht es ja schon gut. Wozu dann noch einen Finger krumm machen.

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