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Mindestlohn

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  1. Mindestlohn

    Autor: ubuntu_user 28.11.19 - 18:37

    aktuell 9,19/h ~ 1.550 pro Monat ~ 16.000/Jahr
    Der gilt für unqualifizierte Arbeit, für eine ach so schwere IT-Ausbildung (sonst würde das ja jeder machen) sollte man schon mehr bekommen. Zumindest, dass sich Ausbildung und/oder Studium lohnt. Wenn man dann noch Lebenserhaltungskosten mitrechnet ist man eigentlich schon mindest beim Doppelten. 30k in München ist dann 16k in der Pampa wo man ein Haus für 400 euro/Monat miete bekommt.

    Wenn man mal in München nach Häusern guckt, bekommt man nichts unter 1 Millionen. Raum Bremen kann man knapp 50k -> Häuser kosten ab 400k. Wenn man das mal eingibt im Baufinanzierungsrechner sind das 2.791,67 EUR für München
    Bremen für 400k -> 1.125,04 EUR
    reich ist man damit auch noch lange nicht. Zu zweit sehr gut. Beim ersten Kind -> Aua.

    Wenn man mal München nimmt mit 70k Brutto -> 3.272,87 (KlasseI) netto - 2.791,67 Haus ~481 übrig
    Bremen 50k brutto -> 2.492 (Klasse I) netto - 1.125 Haus -> ~1367 übrig

    reich ist man in beiden Fällen nicht.

  2. Re: Mindestlohn

    Autor: Magdalis 28.11.19 - 18:47

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > reich ist man in beiden Fällen nicht.
    In Deutschland mit Arbeit reich zu werden ist fast unmöglich. Dafür sorgt schon Vater Staat mit seinen Steuern und Sozialabgaben.

  3. Re: Mindestlohn

    Autor: ubuntu_user 28.11.19 - 19:47

    Magdalis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ubuntu_user schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > reich ist man in beiden Fällen nicht.
    > In Deutschland mit Arbeit reich zu werden ist fast unmöglich. Dafür sorgt
    > schon Vater Staat mit seinen Steuern und Sozialabgaben.

    das hat doch mit den Abgaben nichts zu tun.

  4. Re: Mindestlohn

    Autor: Trockenobst 28.11.19 - 20:39

    Magdalis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Deutschland mit Arbeit reich zu werden ist fast unmöglich. Dafür sorgt
    > schon Vater Staat mit seinen Steuern und Sozialabgaben.

    Als Investmentbänker mit 1 Million Mindestgehalt und 30% Beteiligungsoption schon.

    Das Problem ist, dass der Lohn in den letzten 30 Jahren nicht die selbe Entwicklung gemacht hat wie die Investments. Plus Mietenexplosion wegen zu wenig Immobesitz (gegenüber Frankreich und Italien), zu wenig Investments (d.h. Geld liegt 10 Jahre+ rum bei Null Zins) und schon hat man die totale Misere.

    Deswegen kann ich jedem an der Grenze zur Mittelschicht nur raten, zu schauen ob es wirklich um jeden 100er ankommt und stattdessen Jobs zu suchen, wo Streß/Spass/Anfahrtzeit in einem gesunden Verhältnis liegen.

  5. Re: Mindestlohn

    Autor: Bluto 28.11.19 - 22:12

    So sieht es leider aus. Ich kenne zahlreiche Architekten, die mit weniger nach Hause gehen, als ein Kellner.

    Selbst schuld!

  6. Re: Mindestlohn

    Autor: MarkuusM 28.11.19 - 22:15

    Bluto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So sieht es leider aus. Ich kenne zahlreiche Architekten, die mit weniger
    > nach Hause gehen, als ein Kellner.
    >
    > Selbst schuld!

    Das Wissen um Wirtschaft ist halt ein verschwindendes Gedankengut ...

  7. Re: Mindestlohn

    Autor: Auspuffanlage 29.11.19 - 11:14

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aktuell 9,19/h ~ 1.550 pro Monat ~ 16.000/Jahr
    > Der gilt für unqualifizierte Arbeit, für eine ach so schwere IT-Ausbildung
    > (sonst würde das ja jeder machen) sollte man schon mehr bekommen.
    RICHTIG! Nichts gelernt = mindestlohn fertig.

    Wer eine Ausbildung hat, sollte deutlich mehr fordern! Ihr habt euch 3 Jahre ausbilden lassen.

    > Zumindest, dass sich Ausbildung und/oder Studium lohnt. Wenn man dann noch
    > Lebenserhaltungskosten mitrechnet ist man eigentlich schon mindest beim
    > Doppelten. 30k in München ist dann 16k in der Pampa wo man ein Haus für 400
    > euro/Monat miete bekommt.
    >
    > Wenn man mal in München nach Häusern guckt, bekommt man nichts unter 1
    > Millionen. Raum Bremen kann man knapp 50k -> Häuser kosten ab 400k. Wenn
    > man das mal eingibt im Baufinanzierungsrechner sind das 2.791,67 EUR für
    > München
    > Bremen für 400k -> 1.125,04 EUR
    > reich ist man damit auch noch lange nicht. Zu zweit sehr gut. Beim ersten
    > Kind -> Aua.
    Jeder sollte sich einmal ausrechnen, was er an zuünftigen Kosten hat (nutzt die Vergleiche im Netz) und gucken ob mit seinem aktuellen Gehalt das ganze überhaupt möglich ist.
    >
    > Wenn man mal München nimmt mit 70k Brutto -> 3.272,87 (KlasseI) netto -
    > 2.791,67 Haus ~481 übrig
    > Bremen 50k brutto -> 2.492 (Klasse I) netto - 1.125 Haus -> ~1367 übrig
    >
    > reich ist man in beiden Fällen nicht.

  8. Re: Mindestlohn

    Autor: Auspuffanlage 29.11.19 - 11:16

    Magdalis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ubuntu_user schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > reich ist man in beiden Fällen nicht.
    > In Deutschland mit Arbeit reich zu werden ist fast unmöglich. Dafür sorgt
    > schon Vater Staat mit seinen Steuern und Sozialabgaben.

    Sowas kann nur von einem FDPler kommen....

    Beitragsbemessungsgrenze?

  9. Re: Mindestlohn

    Autor: Auspuffanlage 29.11.19 - 11:18

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Magdalis schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In Deutschland mit Arbeit reich zu werden ist fast unmöglich. Dafür
    > sorgt
    > > schon Vater Staat mit seinen Steuern und Sozialabgaben.
    >
    > Als Investmentbänker mit 1 Million Mindestgehalt und 30% Beteiligungsoption
    > schon.
    >
    > Das Problem ist, dass der Lohn in den letzten 30 Jahren nicht die selbe
    > Entwicklung gemacht hat wie die Investments. Plus Mietenexplosion wegen zu
    > wenig Immobesitz (gegenüber Frankreich und Italien), zu wenig Investments
    > (d.h. Geld liegt 10 Jahre+ rum bei Null Zins) und schon hat man die totale
    > Misere.
    Das ist aber so ein deutsches Ding (das Geld brav zur lokalen Bank bringen und auf das Sparkonto einzahlen)(den Fonds einer lokalen Bank würde ich auch nicht trauen da ist es vielleicht doch sicherer unter dem Kopfkissen).

    Aber ich weiß was du meinst Trockenobst.
    >
    > Deswegen kann ich jedem an der Grenze zur Mittelschicht nur raten, zu
    > schauen ob es wirklich um jeden 100er ankommt und stattdessen Jobs zu
    > suchen, wo Streß/Spass/Anfahrtzeit in einem gesunden Verhältnis liegen.

    Das sehe ich auch so!

  10. Re: Mindestlohn

    Autor: MarkuusM 29.11.19 - 11:28

    Zum sarkastischen Vergleich:
    Arbeitwert eines ausgelernten KFZ-Schraubers kann schon mal AW 20,00 Euro betragen.
    1 AW = 5 Minuten, 1 Arbeitstag 8h Vollauslastung, die in der Werkstatt vorkommen = AW 96.
    AW * 12 = 240,00 Euro Stundensatz, AW * 96 = 1.920,00 Euro Tagessatz.
    Für den Schrauber mit den dreckigen Fingern, der meine Bremsen wechselt ...
    ... und damit kommen die Werkstätten unter der Steuer- und Abgabenlast gerade über die Runden,
    -> zahlen dafür dem Mechatroniker auch nur so wenig wie dem IT-ler.

    Irgendwo muss das geld zum Verteilen doch verdient werden und solange Berlin so übermässig abgreift, ist einfach da wo man weiss was passiert, kein Geld mehr da. Damit werden dann Migranten gesponsert, Klimablasen finanziert, BER und Elbphi gebaut ...

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