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Am Ende sintern?

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  1. Am Ende sintern?

    Autor: Master68 21.04.17 - 13:55

    Was mir nun nicht ganz klar ist: Wenn das gedruckte Objekt am Ende so stark erhitzt wird, dass die Glaspartikel schmelzen, wie wird dann verhindert, dass das Objekt dabei wieder die Form verliert und zu einem Häufchen zusammenfällt?

    Und schon im vorherigen Prozess, bei dem der Kunststoff "verbrannt" oder "verdampft" wird: Müsste der Verlust an Masse und Volumen nicht zu einem Schrumpfungsprozess des gesamten Objekts führen? Oder alternativ zu poröser Struktur? Was füllt das Volumen des Polymers, das verbrennt / verdampft?

  2. Re: Am Ende sintern?

    Autor: Eheran 21.04.17 - 14:26

    Wenn das Objekt etwas größer ist, verformt es sich unter seiner eigenen Masse. Das wird man nicht verhindern können und aus dem Grund werden die Beispielsachen auch alle recht flach sein. Die Schrumpfung kann man rausrechnen, also vorher entsprechend größer drucken.

    Wie man mit soetwas jedoch Linsen fertigen soll ist mir unklar.

  3. Re: Am Ende sintern?

    Autor: Arsenal 21.04.17 - 15:04

    Dass Objekte beim Sintern schrumpfen ist normal. Unsere keramischen Bauteile sind als Grünling auch deutlich größer. Das muss mit entsprechendem Know-How ausgeglichen werden.

    Beim Sintern wird auch in der Regel nicht der Schmelzpunkt des Materials überschritten, weil dann so wie du annimmst die Form verloren geht.

    Bei Glas kann ich mir vorstellen, dass man in den Bereich der Glastemperatur fährt, wo man dann so ein zähflüssiges Glas erhält, dass es sich porenfrei verbindet aber die Form noch nicht verliert.

  4. Re: Am Ende sintern?

    Autor: RedRanger 21.04.17 - 15:24

    Die Ergebnisse sehen allerdings alle schon ziemlich krumm und "angeschmolzen" aus. Sieht man ja schon am schiefen KIT-Symbol im Artikelbild.

  5. Re: Am Ende sintern?

    Autor: Master68 21.04.17 - 15:49

    RedRanger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Ergebnisse sehen allerdings alle schon ziemlich krumm und
    > "angeschmolzen" aus. Sieht man ja schon am schiefen KIT-Symbol im
    > Artikelbild.

    ...zumal man davon ausgehen kann, dass sie zur Veröffentlichung die besten Druckergebnisse aus einer Vielzahl von Versuchen ausgewählt haben. Das sieht alles eher aus, wie gebackener Plätzchenteig.

    Mir erschließt sich da keine real verwertbare Anwendung, zumal der Aufwand mit der doppelten Nachbearbeitung auch noch ziemlich hoch ist. Und die Modelle, die man hier sieht könnte man in besserer Qualität auch im Gussverfahren bekommen.

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