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Wie steuert man Millionen von Standheizungen dann?

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  1. Wie steuert man Millionen von Standheizungen dann?

    Autor: bigm 24.04.19 - 08:05

    Ich finde 2g ist auch ein alter Hut.
    Aber gerade zum Telefonieren "notall", Alarmanlagen SMS und co. und SMS von z.B. Standheizungen die auch nicht ohne weiteres "modernisiert" werden können da Webasto und co das nicht unterstützt.

    Wie schalten die Schweizer dann die Standheizungen mit dem Handy in Zukunft ein?
    Das sind ja simple SMS Kommandos.

    ok viele OE Standheizungen die ab Werk verbaut sind funktionieren über Funk und den KFZ Schlüssel aber das halt nur mit sehr sehr begrenzter Reichweite.
    Funktioniert kaum durch 1-2 Stahlbeton Mauern hindurch....

    ?

  2. Re: Wie steuert man Millionen von Standheizungen dann?

    Autor: pumok 24.04.19 - 09:07

    Verstehe nicht ganz, was hat das mit der 2G Abschaltung zu tun? SMS funktionieren ja weiterhin.

    Sollten die Standheizungen wirklich auf 2G angewiesen sein, dann wars halt Pech. Die Technologie ist dermassen veraltet, dass man damit halt einfach leben muss.

    Edit: Und Millionen werden es wohl nicht sein, denn das würde bedeuten, dass mehr als jeder 4. Schweizer eine Standheizung mit 2G haben würde :-D



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.04.19 09:09 durch pumok.

  3. Re: Wie steuert man Millionen von Standheizungen dann?

    Autor: Silas89 24.04.19 - 09:10

    Wer bis jetzt neue Geräte nur mit GSM bzw. 2G ohne 3G/4G/5G produziert, ist einfach nur dumm. Wer noch Support für alte Geräte, welche nur über 2G funktionieren, bietet, sollte schleunigst, ein Upgrade anbieten.

  4. Re: Wie steuert man Millionen von Standheizungen dann?

    Autor: bigm 24.04.19 - 09:28

    Sag das denen die vor 15-20 Jahren eine Haussteuerung für mehrere 10000¤ eingebaut haben wo es jetzt vielleicht die Firmen nicht mehr gibt...

    SMS ist per se ein relikt aus 2g Zeiten und deshalb funktionieren die meisten Empfänger auch nur auf 2g.
    Ich rede auch nicht unbedingt nur von den schweizern sondern Webasto verkauft die dinger halt Weltweit und wenn man mal schaut welche Stückzahlen da verkauft/verbaut werden dürften "Millionen" noch wenig sein.

    Nachrüsten mit einem neuen z.B. Thermocall ist bestimmt möglich und kostet "nur" 500-800¤ was ca. 50% der gesamten Standheizung entspricht.
    Das macht ja keiner!

    Das erinnert mich an die Garagentoröffner in den Innenspiegeln die nur mit Garagentorantrieben älter 10 Jahre als Auto Baujahr funktionieren. Updates oder Nachrüstung unmöglich.
    Selbst wenn es beim Autokauf funktioniert 1-2 Jahre später geht der Antrieb kaputt und wird erneuert und schon ist die 1500¤ Sonderausstattung nutzlos.

    Es sollte lieber 3g abgeschalten werden und hier auf 4g migration gezwungen werden.
    2G abzuschalten ist ziemlich mutig. Aber es betrifft ja noch erst die Schweiz... (deutschland lässt 2g als Basis und deaktiviert 3g zu gunsten von 4/5g)


    Wie es im Artikel schon richtig heißt: "Auf dem 2G-Netz laufen heute lediglich 0,5 Prozent des mobilen Datenverkehrs"
    Wer jagt schon Daten über das 2g Netz?
    Nur Anrufe laufen meist darüber mangels 3g Telefonie und VoiLTE.
    SMS je nach Endgerät.

  5. Re: Wie steuert man Millionen von Standheizungen dann?

    Autor: pumok 24.04.19 - 10:27

    bigm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sag das denen die vor 15-20 Jahren eine Haussteuerung für mehrere 10000¤
    > eingebaut haben wo es jetzt vielleicht die Firmen nicht mehr gibt...

    Hart, aber damit muss man rechnen. Was machen denn die Leute, wenn die Steuerung kaputt geht?
    Die Summe welche Du nennst ist ja nicht nur der betroffene Rechner, sondern die gesamte Installation mit allen Sensoren und Aktoren. Die müssten weiter verwendet werden können.

  6. Re: Wie steuert man Millionen von Standheizungen dann?

    Autor: LASERwalker 24.04.19 - 10:27

    Eine 3G MiniPCI Karte (uralt PCI, nicht PCI Express) kostet keine 10 Euro und hat einen kompatiblen AT-Befehlssatz. 4G ist auch nicht viel teurer.

    Wenn das Funkmodem nicht auswechselbar ist dann ist vom Hersteller absichtlicht so geplant (Geplante Obsoleszenz) und nicht die Schuld der Mobilfunkanbieter.

  7. Re: Wie steuert man Millionen von Standheizungen dann?

    Autor: AndyMt 24.04.19 - 10:40

    bigm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sag das denen die vor 15-20 Jahren eine Haussteuerung für mehrere 10000¤
    > eingebaut haben wo es jetzt vielleicht die Firmen nicht mehr gibt...
    >
    > SMS ist per se ein relikt aus 2g Zeiten und deshalb funktionieren die
    > meisten Empfänger auch nur auf 2g.
    > Ich rede auch nicht unbedingt nur von den schweizern sondern Webasto
    > verkauft die dinger halt Weltweit und wenn man mal schaut welche
    > Stückzahlen da verkauft/verbaut werden dürften "Millionen" noch wenig
    > sein.
    >
    > Nachrüsten mit einem neuen z.B. Thermocall ist bestimmt möglich und kostet
    > "nur" 500-800¤ was ca. 50% der gesamten Standheizung entspricht.
    > Das macht ja keiner!
    >
    > Das erinnert mich an die Garagentoröffner in den Innenspiegeln die nur mit
    > Garagentorantrieben älter 10 Jahre als Auto Baujahr funktionieren. Updates
    > oder Nachrüstung unmöglich.
    > Selbst wenn es beim Autokauf funktioniert 1-2 Jahre später geht der Antrieb
    > kaputt und wird erneuert und schon ist die 1500¤ Sonderausstattung
    > nutzlos.
    >
    > Es sollte lieber 3g abgeschalten werden und hier auf 4g migration gezwungen
    > werden.
    > 2G abzuschalten ist ziemlich mutig. Aber es betrifft ja noch erst die
    > Schweiz... (deutschland lässt 2g als Basis und deaktiviert 3g zu gunsten
    > von 4/5g)
    >
    > Wie es im Artikel schon richtig heißt: "Auf dem 2G-Netz laufen heute
    > lediglich 0,5 Prozent des mobilen Datenverkehrs"
    > Wer jagt schon Daten über das 2g Netz?
    > Nur Anrufe laufen meist darüber mangels 3g Telefonie und VoiLTE.
    > SMS je nach Endgerät.
    Aber eben: diese 0,5% benötigen 30% der Antennenkapazität.

    Es gibt auch Software-Lösungen, um für 2G Geräte zumindest Basis-Funktionalität zur Verfügung zu stellen:
    https://www.teltarif.de/gsm-2g-abschaltung-technik-sunrise-swisscom-salt-schweiz/news/74771.html

    Damit wird der Bandbreitenbedarf stark reduziert. Jedoch werden sich Webasto & Co um neue Roaming-Verträge kümmern müssen, die wohl mehr kosten werden.

  8. Re: Wie steuert man Millionen von Standheizungen dann?

    Autor: bigm 25.04.19 - 11:24

    So nun die schriftliche Bestätigung von Webasto bekommen.
    Weder der ThermoCall3 noch der aktuelle ThermoCall4 funktionieren außerhalb des 2g Netzes.

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