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E-Auto für Stadtverkehr?

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  1. E-Auto für Stadtverkehr?

    Autor: dr.ix 18.01.11 - 11:49

    Mal eine ernsthafte Frage zum Thema:

    Warum gibt es keine günstigen E-Autos nur bzw. hauptsächlich für den Stadtverkehr?
    Das bräuchte ich nämlich um damit ein paar Kilometer zur Arbeit zu fahren und einkaufen. Eine Reichweite von 100km würde mir da schon langen.
    Und günstig müssten die Autos doch sein, weil ein normaler E-Motor doch viel billiger ist als ein Benzinmnotor, oder?

  2. Re: E-Auto für Stadtverkehr?

    Autor: Replay 18.01.11 - 11:58

    Weil sich günstig und die für ein E-Auto benötigten Batterien ausschließen.

    Daher geht Better Place ja den Weg, man solle nur das Auto kaufen und die Batterien so wie ein Vertrags-Mobiltelefon finanzieren. Die Batterien werden an der „Tanke“ durch einen Bot gewechselt (leere Batterie raus, geladener Energieriegel rein). Das geht etwa so schnell wie das Tanken.

    Die Idee ist durchaus gut, aber derzeit ist Better Place der einige Anbieter mit einem solchen System. Wenn da nicht mehr Anbieter mit zueinander kompatiblen Batterien auftauchen, hat Better Place sowas wie eine Monopolstellung, was hohe Preise bedeutet.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  3. Re: E-Auto für Stadtverkehr?

    Autor: ichauch 18.01.11 - 12:06

    Relativ interessant fand ich mal die Frage, wie man in der Stadt sein Auto aufladen kann. Relativ wenig werden dort eine eigene Garage incl. passender Steckdose haben.

  4. Re: E-Auto für Stadtverkehr?

    Autor: Replay 18.01.11 - 12:18

    Die Parkuhr anstelle der Parkscheinautomaten wieder einführen und 'ne Steckdose dranmachen. Bezahlt wird per EC- oder Kreditkarte.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  5. Re: E-Auto für Stadtverkehr?

    Autor: Der Schlauberger 18.01.11 - 13:48

    http://www.grueneautos.com/2010/08/sam-ev-ii-das-etwas-andere-elektroauto/

    Wär das nix für Dich?

  6. Re: E-Auto für Stadtverkehr?

    Autor: hhhd 18.01.11 - 13:52

    Für die meisten Leute, die körperlich oder seelisch nicht im Stande sind Radl zu fahren, wäre doch eine BMW E-C1 die Lösung.
    So kommt auch das faulste Pack noch trocken und sicher ans Ziel.

    Aber man will ja aus Prestigegründen lieber mit dem dicken SUV vorfahren und gleichzeitig was von Öko brabbeln.
    Mit dieser typischen Doppelmoral wird das nix mehr mit unserem Planeten!

  7. Re: E-Auto für Stadtverkehr?

    Autor: Der Schlauberger 18.01.11 - 13:56

    Igitt, ein Roller?? Bessere Ideen haste nicht? Da find ich den SAM wesentlich sicherer. Zumindest im Stadtverkehr. Hinter dem Ortsschild nicht mehr.

  8. Re: E-Auto für Stadtverkehr?

    Autor: KleinFritzchen 19.01.11 - 08:54

    @hhhd,
    hast Du schon 'mal an die Mutter gedacht, die ihr Kind(er) in den Kindergarten bringt ?
    Oder an den Wochenendeinkauf inkl. Getränkekästen ?

    Das wird auf 'nem C1 schon schwierig ...

    Außerdem ist der C1 trotz "Dächlein" ein oben ohne Fahrzeug, denn wirklich trocken bleibt man speziell im Stadtverkehr (fehlende Anströmung) nicht.

  9. Re: E-Auto für Stadtverkehr?

    Autor: supersonic78 19.01.11 - 09:19

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Parkuhr anstelle der Parkscheinautomaten wieder einführen und 'ne
    > Steckdose dranmachen. Bezahlt wird per EC- oder Kreditkarte.


    die idee ist ansich interessant. wie würde man sowas umsetzen?

    in jedem straßenzug einen hausanschluss mit einem entsprechenden stromzähler, an dem die lade-/parkuhren angebunden sind.
    die abrechnung erfolgt, wie du gesagt hast per karte. wie soll hier eine sichere bezahlung erfolgen?

    man könnte nach empfangener leistung zahlen, aber dann müsste man, um sicher zu sein, dass der kunde auch zahlt die ladeeinheit elektronisch verriegeln, dass der kunde erst dann sein fahrzeug ausgehändigt bekommt, wenn er zahlt. (in der hoffnung, dass nicht zu viele kunden versuchen die rechnung zu prellen, aufgrund fehlender überwachung, wie in einer konventionellen tankstelle, mit kamera und personal)

    oder der kunde gibt im vorfeld einen von ihm abgeschätzten betrag an bis zu dem seine ec-karte belastet werden darf, welcher der ladestation mitgeteilt wird. die ladestation rechnet anhand des tatsächlich empfangenen ladestroms die summe von seinem konto ab. (so in etwa scheint die abrechnung bei den selbstbedienungstankstellen in polen zu laufen)

    oder habt ihr eine andere idee?

  10. Re: E-Auto für Stadtverkehr?

    Autor: dada 19.01.11 - 09:50

    Man könnte es ja super kompliziert machen:

    1. Kabel an "Tank-Steckdose" des Autos anstöpseln.

    Es passiert erstmal nichts.

    2. EC-Karte in Zapfsäulen-Parkuhr und PIN eintippen, eventuell auch einen Grenzbetrag angeben. EC-Karte rausziehen.

    Oh Wunder es fliesst Strom.

    3. Sobald der "Tank-stecker" aus der "Tank-Steckdose" gezogen wird hört schlagartig der Ladevorgang auf und die Tank-Parkuhr-Säule bucht den bisher angefallenen Betrag für die Ladung direkt vom Konto ab.

  11. Re: E-Auto für Stadtverkehr?

    Autor: dr.ix 19.01.11 - 10:20

    Den Sam kannte ich nicht, aber er hat für mich zwei massive Schwachstellen:
    1. er ist extrem klein, deutlich kleiner als ein normaler Kleinstwagen. Einkaufen kann man damit ja vergessen. Und zwei Kinder mitnehmen geht auch nicht.
    2. Er ist schon extrem teuer, doppelt so viel wie ein (größerer) Benziner.

    Dazu ist er auch ziemlich hässlich und sind wir ehrlich, regelrecht peinlich. Dass das kein Erfolg wird ist klar.
    Damit das Konzept für die Masse interessant wird, muss es schon ein Auto der Größe in etwa eines Toyota Aygo sein und preislich max. 10.000,-

    Übrigens: Elektroroller gibt es schon und die sind auch billiger als Benzinroller. Das müsste doch bei Autos auch zu schaffen sein.

  12. Re: E-Auto für Stadtverkehr?

    Autor: supersonic78 19.01.11 - 10:47

    dada schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man könnte es ja super kompliziert machen:
    >

    naja, ich überlege nur...wie sollte man die geschichte aber sicher machen?! ich sehe schon die ganzen scherzkeckse die kabel von den autos ziehen. passieren tut deiner version nach nichts, aber die autos werden nicht geladen...
    also sollte da eine sicherung gegen das unbefugte abziehen der ladekabel eingerichtet werden. und damit gleichzeitig eine sicherung in dem auto gegen das starten des fahrzeuges während des ladevorganges. sonst vergisst wieder die hälfte, sich vom ladekabel zu lösen, bevor die fahrt angetreten wird.

    aber seien wir mal ehrlich. der logistische aufwand, jeden parkplatz mit einer ladestation auszurüsten, scheint etwas abstrakt.

    das prinzip mit den tauschbaren akkus scheint da realsistischer.

  13. Re: E-Auto für Stadtverkehr?

    Autor: Replay 19.01.11 - 11:04

    supersonic78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > naja, ich überlege nur...wie sollte man die geschichte aber sicher machen?!
    > ich sehe schon die ganzen scherzkeckse die kabel von den autos ziehen.
    > passieren tut deiner version nach nichts, aber die autos werden nicht
    > geladen...
    > also sollte da eine sicherung gegen das unbefugte abziehen der ladekabel
    > eingerichtet werden. und damit gleichzeitig eine sicherung in dem auto
    > gegen das starten des fahrzeuges während des ladevorganges. sonst vergisst
    > wieder die hälfte, sich vom ladekabel zu lösen, bevor die fahrt angetreten
    > wird.

    Dumpfbacken-Sperren sind ja kein Problem. Ladevorgang -> kein Start des Autos möglich. Stecker wird freigegeben, wenn PIN eingegeben wurde, welchen man beim Anstöpseln auf einem Zettel bekommt oder per SMS auf das Telefon.

    > aber seien wir mal ehrlich. der logistische aufwand, jeden parkplatz mit
    > einer ladestation auszurüsten, scheint etwas abstrakt.

    Wieso? Strom ist doch da, weil es Straßenlampen gibt. Im Parkhaus ist auch Beleuchtung da. Und die Lampen laufen nicht mit Batterien ;)

    > das prinzip mit den tauschbaren akkus scheint da realsistischer.

    Klar wäre es das. Allerdings sind wir davon noch viel weiter entfernt als das mit den Ladestationen zu realisieren. Beim Wechselbatterie-System muß ein Standard her und dazu mehrere Anbieter wegen den Preisen. Derzeit gibt es dafür nur einen Anbieter und keinen Standard. Und es sieht nicht so aus, daß sich daran was ändert.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  14. Re: E-Auto für Stadtverkehr?

    Autor: supersonic78 19.01.11 - 11:28

    Replay schrieb:
    ----------------------------------------------------------
    > Wieso? Strom ist doch da, weil es Straßenlampen gibt. Im Parkhaus ist auch
    > Beleuchtung da. Und die Lampen laufen nicht mit Batterien ;)
    >

    - die sind an konventionellen hausanschlüssen angeschlossen, welche nicht die notwendige leistung für das laden mehrer fahrzeuge liefern.
    - in berlin die öffentliche beleuchtung von einem privaten betrieben. das ladesystem mit dem beleuchtungssystem zu verbinden würde es schwer gestalten, diese leistung an verschieden auftragnehmer zu vergeben.
    - straßenlampen sind im verbund geschaltet. sagt empfangslaterne licht aus, sind die restlichen lampen im schaltkreis aus. damit auch das ladesystem ohne strom.

    damit müssen straßenzugweise zusätzliche hausanschlüsse samt der verkapelung zu den jeweiligen ladestationen + der ladestationen eingerichtet werden. wenn man überlegt, wieviele parkplätze existieren scheint das alles andere, als real zu sein.

    würde man hingegen nur bestimmte parkplätze mit ladestationen ausrüsten, fehlt die garantie, das auto zu laden, da auf diese parkplätze sicherlich ein extrem hoher andrang herrschen wird.

    also müsste ein lösungskonzept her, wie sichergestellt wird, dass jeder sein auto bei bedarf laden kann.

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