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für einen Beutel Medikamente reicht es....

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  1. für einen Beutel Medikamente reicht es....

    Autor: goggi 28.02.19 - 07:53

    war erinnert mich das so stark an WallE? Dieses Ding liefert also quer durch die Stadt, leichte Waren aus...und dann ist erstmal der Akku leer und hängt 30Min am Netz. Achso, das ist die berühmte Tesla Kaffee Pause. Bevor sowas den Menschen ablöst wird noch viel Wasser dem Amazon runterfließen...
    (sagt man mittlerweile eigentlich Amazonas oder nur noch Amazon? :)

  2. Re: für einen Beutel Medikamente reicht es....

    Autor: Avarion 28.02.19 - 08:23

    Wenn sie es nur in einem Umkreis von 5 km einsetzen werden dürfte der Akku hinterher noch ganz gut gefüllt sein.

    Und Menschen ersetzen ist einfach. Die Lieferjungs unseres Edeka liefern zum Beispiel nur Freitags gegen 13 Uhr. Ich vermute der Roboter ist da flexibler.

    Und vom Fassungsvermögen her, wenn ca 2/3 des Kastens oben drauf für Ware zur Verfügung steht ist das fast ein Kühlschrankinhalt.

    Wir werden sehen wohin es sich entwickelt. Aktuell probieren ja eh alle erst mal aus die Technik für's Liefern fit zu machen.

  3. Re: für einen Beutel Medikamente reicht es....

    Autor: HBCHM 28.02.19 - 09:21

    Wenn das Konzept funktioniert ist doch alles gut. Wird sich ja herausstellen. Die Damen und Herren und Diverse (muss man das jetzt so dazu schreiben?) werden das bestimmt besser beurteilen können als Sie mit dem mittlerweile in Deutschland typischen "kann nicht funktionieren"-Kommentar.

    Mit DER Einstellung geht es im Dichter- und Denker-Deutschland ganz klar bergab. Furchtbar, wie sehr diese konsequenze Ablehnungshaltung allem Neuen gegenüber schon fortgeschritten ist, nur weil man glaubt die Entwickler von soetwas seien alle strunzdoof... Das Teil wird schon seinen Anwendungsbereich finden, auch wenn es das laut Leuten wie Ihnen gar nicht darf.

    PS: Tut mir leid, dass genau Sie meinen Frust über diese Mentalität abbekommen haben. Ist nichts persönliches.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 28.02.19 09:23 durch HBCHM.

  4. Re: für einen Beutel Medikamente reicht es....

    Autor: dermamuschka 28.02.19 - 09:32

    Wenn es erstmal die ersten Autospiegel mitgenommen hat oder mit Smombies kollidiert ist, wird das Ding ganz schnell wieder eingemottet.

    Sorry, aber vollautonomes Fahren ist sogar auf der Straße momentan noch in weiter Ferne und da hast du Schilder, Streifen, Begrenzungen, Signale, klare Regeln.

    Auf den Fußwegen dagegen herrscht Anarchie. Kinder die Spielen, Erwachsene die ihren Blick nicht vom Smartphone lassen können, rennende Menschen die ihren Bus nicht verpassen wollen, Rollerfahrer, Rollstuhlfahrer, alte Menschen mit Krücken und Gehproblemen, ein paar unverbesserliche Fahrradfahrer, Garagenausfahrten, Baugerüste, Haus- und Ladeneingänge, Obdachlose, Hunde inklusive Leine (!!!!), Pfützen, Löcher, Laubhaufen - um nur einige zu nennen



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.02.19 09:34 durch dermamuschka.

  5. Re: für einen Beutel Medikamente reicht es....

    Autor: goggi 28.02.19 - 10:07

    "Mit DER Einstellung geht es im Dichter- und Denker-Deutschland ganz klar bergab."

    Ja ich bin Deutscher und ja ich habe eine Dipl.Ing. Abschluss und ja ich schreibe Software und ja ich habe mich schon mal mit Maschinelearning auseinander gesetzt...

    Das Konzept Geeeeeeht niiiiiiiiiicht.

    Und ja, es wird in 20 Jahren vielleicht mal gehen. Aber die Analyse von all diesen Objekten (wie im Video gezeigt) mittels Kamera, Prozessor, KI oder was auch immer, geht einfach noch nicht...

    Ein Mensch trifft simpelst wirkende Entscheidungen in Bruchteilen von Sekunden, beim Radfahren, Autofahren etc. und bei diesen Entscheidungen arbeiten komplexe Assoziationsvorgänge miteinander. Bevor ein rollender Kasten auch nur ansatzweise zeitlicheffizient in der Lage ist, autonom einen solchen Parkur zur bewältigen, hab ich schon graue Haare.

    Wie technisch-fortschrittlich es mit den Menschen voran geht sieht man gut in Fukushima. Dort hat man jetzt, fast 9 Jahre nach dem GAU immernoch nicht aufräumen können. Weil es techn. einfach nicht möglich ist, diese komplexen Vorgänge des Aufräumens, maschinell zu machen. Ferngesteuert!!!!

    Nur weil man realistisch Abwägt ist man noch nicht Rückständig.

  6. Re: für einen Beutel Medikamente reicht es....

    Autor: zereberus 28.02.19 - 10:11

    All diese genannten Probleme lassen sich lösen, bei den meisten von dir genannten Punkten bleibt das Ding einfach stehen und wartet fünf Minuten.
    Die Kinder gehen wo anders spielen, Smombies werden mit einem Ton gewarnt.
    Bei rennenden Menschen gibt es einen Ton und das Ding bleibt stehen. Wenn die unfähig sind einem stehenden Kühlschrank auszuweichen dann müssen die halt für den Schaden aufkommen.
    Was haben Menschen mit Krücken und Gehproblemen mit dem Ding zu tun? Nehmen die den kompletten Gehweg ein?
    Im schlimmsten FAll dreht das Ding einfach um und nimmt eine andere Straße, wenn der Weg von einem umgekippten Rollstullfahrer, der von einem zu einem Bus rennenden Smombie umgerannt wurde und dabei ein Gerüst mitgenommen hat.

  7. Re: für einen Beutel Medikamente reicht es....

    Autor: goggi 28.02.19 - 10:51

    Ja klar schafft er das, aber wenn du für umme einen 9t Klässler als Praktikant hast, der mal eben 1,5km nen Beutel von A nach B schafft, dann brauchst du keinen 80000¤ Kühlschrank der 60 min für den Weg braucht.

    Irgendwann wird das mal klappen, aber nicht in den nächsten 10 bis 20 Jahren.

  8. Re: für einen Beutel Medikamente reicht es....

    Autor: HBCHM 28.02.19 - 11:00

    Glauben Sie bloß nicht, dass Sie der einzige Deutsche mit Ingenieursabschluss hier im Forum sind.

    Und gerade mit diesem sollten Sie dazu in der Lage zu sein, die technischen Fortschritte der letzten Jahre auf die kommenden zu extrapolieren. Vor 20 Jahren galten viele Dinge, die heute komplett selbstverständlich (und für viele sogar unverzichtbar sind) als völlig utopisch.

    Was heute noch nicht geht, kann morgen schon state of the art sein. Und gerade im Bereich Sensorik, Machine Learning und IoT explodiert die Investitionsbereitschaft derzeit geradezu.

    Worauf ich ja nur hinaus möchte, ist nur mein Wunsch nach etwas mehr Optimismus in unserer Gesellschaft, da dieser eine der Grundvoraussetzungen für den technischen Fortschritt darstellt. Und den können wir mMn momentan sehr gut gebrauchen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 28.02.19 11:03 durch HBCHM.

  9. Re: für einen Beutel Medikamente reicht es....

    Autor: Avarion 28.02.19 - 13:02

    Keine Sorge. Die Ablehnung neuer Technik ist nur in Technologieforen so hoch. Meine Verwandten die sich mit Technik nicht auskennen sind da weit entspannter. "Nett, mal sehen wie gut es funktioniert"

  10. Re: für einen Beutel Medikamente reicht es....

    Autor: goggi 28.02.19 - 14:32

    Ich bin auch ziemlich optimistisch das in 10 - 20 Jahren eine Blechkiste meine Pakete überliefert und ich von Blechkisten überwacht werde... davon gehe ich aus...ganz optimistisch...

  11. Re: für einen Beutel Medikamente reicht es....

    Autor: Anonymer Nutzer 28.02.19 - 21:48

    glauben sie blos nicht, dass ein ingeneurs abschluss sie zwingend schlauer macht, ein hinweis ist schließlich kein beweis ...

    bei aller euphorie, frage ich mich: was bedeutet das dann, wenn das so kommt, betreibe folgenabschätzung und werde wohl mehr traurig denn guter dinge das fortschreiten beobachten, geht das nur mir so?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.02.19 21:49 durch ML82.

  12. Re: für einen Beutel Medikamente reicht es....

    Autor: plutoniumsulfat 01.03.19 - 00:16

    Avarion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keine Sorge. Die Ablehnung neuer Technik ist nur in Technologieforen so
    > hoch. Meine Verwandten die sich mit Technik nicht auskennen sind da weit
    > entspannter. "Nett, mal sehen wie gut es funktioniert"

    Hmm, bis zu dem Moment, wo auch der letzte Depp begreift, dass das momentan nicht oder nur sehr langsam funktioniert und man das ganze entnervt selbst gemacht hätte.

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