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Wir mischen uns in die Angelegenheiten des Weltalls ein...
Autor: b1n0ry 30.10.15 - 12:19
...um einen Asteroiden zu Testzwecken aus seiner Bahn zu werfen.
Schade wäre es, wenn dieser Asteroid auf seiner neun Bahn in einigen Millionen Jahren einen Planet trifft, auf dem sich (gerade) Leben entwickelt und somit alles wieder auslöscht.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.10.15 12:19 durch b1n0ry. -
Re: Wir mischen uns in die Angelegenheiten des Weltalls ein...
Autor: Trollversteher 30.10.15 - 12:23
>...um einen Asteroiden zu Testzwecken aus seiner Bahn zu werfen. Schade wäre es, wenn dieser Asteroid auf seiner neun Bahn in einigen Millionen Jahren einen Planet trifft, auf dem sich (gerade) Leben entwickelt und somit alles wieder auslöscht.
Auf welchem Planeten unseres Sonnensystems soll sich denn Deiner Meinung nach in den nächsten Millionen Jahren Leben entwickeln? -
Re: Wir mischen uns in die Angelegenheiten des Weltalls ein...
Autor: b1n0ry 30.10.15 - 12:25
Na auf dem großen, heißen Ding, das sich Sonne nennt...
Ich hoffe doch, dass ein Asteroid es schafft in Millionen/Milliaden Jahren unser Sonnensystem zu verlassen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.10.15 12:27 durch b1n0ry. -
Re: Wir mischen uns in die Angelegenheiten des Weltalls ein...
Autor: Trollversteher 30.10.15 - 12:36
>Na auf dem großen, heißen Ding, das sich Sonne nennt...
Also erstens ist die Sonne kein Planet, zweitens ist es doch recht unwahrscheinlich, dass sich auf der Sonne Leben entwickelt und drittens, wenn, dann dürfte es diesem Leben relativ wenig ausmachen, wenn so ein klitzekleines Steinchen in der Näche der Sonne verdampft...
>Ich hoffe doch, dass es ein Asteroid in Millionen/Milliaden Jahren schafft, unser Sonnensystem zu verlassen.
Da hoffst Du aber vergeblich, da braucht es ein bisschen mehr als so einen kleinen Anschubser, um einen Asteroiden aus dem Sonnensystem zu kegeln. Und dann müsste man noch extrem gut zielen um ihn exakt so präzise in Richtung eines benachbarten Sonnensystems zu schicken, dass er von dessen Gravitationsfeld auch eingefangen wird und nicht einfach vorbei in die große weite Leere des Alls rast....
2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.10.15 12:42 durch Trollversteher. -
Re: Wir mischen uns in die Angelegenheiten des Weltalls ein...
Autor: Niaxa 30.10.15 - 12:38
Aha...
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Re: Wir mischen uns in die Angelegenheiten des Weltalls ein...
Autor: b1n0ry 30.10.15 - 12:49
Trollversteher schrieb:
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> >Na auf dem großen, heißen Ding, das sich Sonne nennt...
>
> Also erstens ist dei Sonne kein Planet, und zweitens ist es doch recht
> unwahrscheinlich, dass sich auf der Sonne Leben entwickelt.
Vielleicht solltest du deinen Ironiedetektor mal aufladen.
> >Ich hoffe doch, dass es ein Asteroid in Millionen/Milliaden Jahren
> schafft, unser Sonnensystem zu verlassen.
>
> Da hoffst Du aber vergeblich, da braucht es ein bisschen mehr, als so einen
> kleinen Anschubser, um einen Asteroiden aus dem Sonnensystem zu kegeln. Und
> dann müsste man noch extrem gut zielen, um ihn in Richtung eines
> benachbarten Sonnensystems zu schicken...
Mit einem "kleinen Anschubser" hat so ein Asteroid dann was? 10 km/h? Es geht darum einen Asteroiden aus der Bahn zu bringen und nicht irgendwo hinzusteuern.
Die Geschwindigkeit von nicht seltenen XXkm/s ändert sich nicht.
Außerdem setzt ein Einschlag irgendwo kein vorheriges Zielen voraus. Überall schlagen Asteroiden ein. Und die sind auch nicht gezielt. Wenn so ein Asteroid lange genug unterwegs ist dann wird es auch dazu kommen. Ich wollte nur sagen, dass es blöd wäre wenn es dann etwas trifft worauf sich Leben entwickelt. Zugegeben, sehr sehr unwahrscheinlich. Ändert aber trotzdem nichts an meiner Aussage, dass es blöd/schade wäre :) -
Re: Wir mischen uns in die Angelegenheiten des Weltalls ein...
Autor: Th3Br1x 30.10.15 - 12:55
b1n0ry schrieb:
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> Na auf dem großen, heißen Ding, das sich Sonne nennt...
> Ich hoffe doch, dass ein Asteroid es schafft in Millionen/Milliaden Jahren
> unser Sonnensystem zu verlassen.
Die Oortsche Wolke ist so ziemlich das Äußerste, was noch durch das Gravitationsfeld unserer Sonne beeinflusst wird, diese ist etwa 1-2 Lichtjahre von der Sonne entfernt. Verdoppeln wir diese Distanz erhalten wir etwa den Durchmesser des Gravitationsfeldes unserer Sonne, ich gehe mal von 3 Lichtjahren aus.
1 Lichtjahr sind etwa 9,5 Billionen Kilometer, geteilt durch die 54.000km/h des Asteroiden 2004 BL 86 (als Beispiel Geschwindigkeit) ergibt: Circa 1.759.259.259h Reisezeit.
Das entspricht etwa 200.828 Jahre Reisezeit, quer durch unser Sonnensystem*.
Und die 54.000km/h sind - Astrologisch gesehen - eigentlich Peanuts. So bewegt sich z.B. die Erde mit fast der doppelten Geschwindigkeit um die Sonne (Mal ganz zu schweigen von der Lichtgeschwindigkeit :P )
Aber zurück zum Thema: Ja, ein Asteroid sollte es schaffen, in etwa 1-2 Millionen Jahren (abhängig von seiner Geschwindigkeit auch weniger) unser Sonnensystem* einmal komplett an den beiden entferntesten Stellen zu durchqueren.
* Es gibt keine genaue Definition der Grenze unseres Sonnensystems, daher gehe ich hier von dem äußersten uns bekannten Objekt aus, das im wirksamen Einflussbereich des Gravitationsfeldes der Sonne liegt (Oortsche Wolke).
Weitere Anmerkungen: Es wird hier eine "Reise" auf gerader Bahn angenommen. Natürlich ist das Ergebnis an sich falsch, ich bitte, dies zu entschuldigen.
Es ging nur um eine theoretische "Mindestreisedauer" ;)
Quellen: http://www.astronews.com/frag/antworten/3/frage3506.html
http://www.astronews.com/frag/antworten/1/frage1264.html
http://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article136688570/500-Meter-Koloss-schiesst-nur-knapp-an-Erde-vorbei.html
2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.10.15 13:10 durch Th3Br1x. -
Re: Wir mischen uns in die Angelegenheiten des Weltalls ein...
Autor: Trollversteher 30.10.15 - 13:01
>Mit einem "kleinen Anschubser" hat so ein Asteroid dann was? 10 km/h? Es geht darum einen Asteroiden aus der Bahn zu bringen und nicht irgendwo hinzusteuern.
Mit dem "kleinen Anschubser" meine ich den Impuls, mit dem der Astreoid in diesem Experiment von seiner Bahn abgelenkt wird.
>Die Geschwindigkeit von nicht seltenen XXkm/s ändert sich nicht.
Habe ich nie behauptet.
>Außerdem setzt ein Einschlag irgendwo kein vorheriges Zielen voraus. Überall schlagen Asteroiden ein. Und die sind auch nicht gezielt. Wenn so ein Asteroid lange genug unterwegs ist dann wird es auch dazu kommen. Ich wollte nur sagen, dass es blöd wäre wenn es dann etwas trifft worauf sich Leben entwickelt. Zugegeben, sehr sehr unwahrscheinlich. Ändert aber trotzdem nichts an meiner Aussage, dass es blöd/schade wäre :)
Eben doch, weil Du da, glaube ich, einem Missverständnis unterliegst: Die Asteroiden, die hier so vorbei kommen, stammen aus den Asteroidengürteln unseres Sonnensystems und nachdem sie dort erst mal herausgekegelt wurden bewegen sie sich auf keplerschen Umlaufbahnen um unsere Sonne, bis sie entweder in die Sonne stürzen, mit einem Planeten kollidieren, oder auf eine neue Bahn gelenkt werden.
Um einen Asteroiden aus dem Sonnensystem zu werfen, müsste er erst mal die dafür erforderliche Fluchtgeschwindigkeit erreichen, und die beträgt afaik in etwa das fünf bis zehnfache von der Geschwindigkeit, mit der ein ordinärer Asteroid so unterwegs ist -> und um ihn derart zu beschleunigen reicht ein so kleiner Schubser, wie der in dem Experiment geplante eben bei weitem nicht aus. Das wollte ich damit sagen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.10.15 13:03 durch Trollversteher. -
Re: Wir mischen uns in die Angelegenheiten des Weltalls ein...
Autor: Moe479 30.10.15 - 13:02
warum sollte die gravitation von einer masse irgendwo abrupt aufhören? sie läuft nur mit zunehmendem abstand gegen 0, wird es aber nie.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.10.15 13:05 durch Moe479. -
Re: Wir mischen uns in die Angelegenheiten des Weltalls ein...
Autor: Th3Br1x 30.10.15 - 13:08
Moe479 schrieb:
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> warum sollte die gravitation irgendwo abrupt aufhören? sie läuft nur mit
> zunehmendem abstand gegen 0, wird es aber nie.
Habe ich nicht behauptet. Aber irgendwann werden Objekte nicht mehr durch die Gravitation beeinflusst, da diese an jenem Ort zu schwach ist oder von einer stärkeren Anziehungskraft eliminiert wird. Theoretisch ziehe ich auch die Tastatur vor mir an, da die Erde aber einen weitaus größeren Einfluss auf die Tastatur hat, bewegt sie sich zum Ausgangspunkt des Anziehungsfeldes der Erde und eben nicht zu mir.
Aber gut, ich ändere meinen Kommentar entsprechend ab ;)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.10.15 13:09 durch Th3Br1x. -
Re: Wir mischen uns in die Angelegenheiten der Wirtschaft ein...
Autor: Menplant 30.10.15 - 13:33
denn der Markt reguliert sich doch selber, right?
Was interessiert es denn den Weltraum ob wir den Asteroiden ablenken oder nicht. Genauso gut könnte damit Leben gerettet werden, weil der Kurs des Asteroiden sich aktuell theoretisch schon auf der Flugbahn zu einem bewohnten Planeten findet. Vielleicht aber auch wurde der Asteroid von einer anderen Zivilisation abgelenkt, die damit den Einschlag auf ihren Planeten verhindert hat.
Menschen, Tiere, Pflanzen, Sonnensystem ,- wir alle sterben irgendwann; Find dich damit ab. -
Re: Wir mischen uns in die Angelegenheiten der Wirtschaft ein...
Autor: Trollversteher 30.10.15 - 13:41
Jo, bleibt aber die Tatsache, dass auch Asteroiden sich in einer Bahn um die Sonne befinden, und nicht, wie der TE vermutlich angenommen hat, Besucher aus den weiten des Alls sind, die hier nur einmal vorbeischauen, um dann wieder aus dem Sonnensystem zu verschwinden.
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Re: Wir mischen uns in die Angelegenheiten der Wirtschaft ein...
Autor: Janquar 30.10.15 - 13:52
Fassen wir also zusammen. Nichts entfernt sich aus dem Sonnensystem. Nichts wird ins Sonnensystem aufgenommen.
Ergo. Das Sonnensystem ist ein geschlossenes System und muss es schon immer gewesen sein!
Wahnsinn! :D -
Re: Wir mischen uns in die Angelegenheiten der Wirtschaft ein...
Autor: Trollversteher 30.10.15 - 14:03
>Fassen wir also zusammen. Nichts entfernt sich aus dem Sonnensystem. Nichts wird ins Sonnensystem aufgenommen.
>Ergo. Das Sonnensystem ist ein geschlossenes System und muss es schon immer gewesen sein!
>Wahnsinn! :D
Wie wär's denn mal mit sachlicher Diskussion basierend auf wissenschaftlichem Denken statt dumpfer Polemik?
Ein "Asteroid" ist per Definition ein kleines Objekt, welches sich auf einer Umlaufbahn um die Sonne befindet - von daher kann man wohl mit Fug und Recht behaupten, dass es keine Asteroiden gibt, die einmalig von aussen unser Sonnensystem betreten, es durchqueeren und danach wieder verlassen.
Bisher wurde auch noch kein Objekt beobachtet, welches unser Sonnensystem von Ausserhalb betreten hat, was aufgrund der unendlichen Weiten zwischen den Sonnen auch extrem unwahrscheinlich ist. Bei dem hier beschriebenen Didymos handelt es sich auf jeden Fall eindeutig um einen Asteroiden, und der stammt aus einem der Asteroidengürtel unseres Sonnensystems. Und um unser Sonnensytem zu verlassen, müsste er auf eine Fluchtgeschwindigkeit beschleunigt werden die es ihm erlaubt dem Gravitationsfeld der Sonne zu entkommen, was, wie gesagt, durch so einen kleinen Schubser durch ein Projektil nicht passieren wird.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.10.15 14:22 durch Trollversteher. -
Re: Wir mischen uns in die Angelegenheiten der Wirtschaft ein...
Autor: Janquar 30.10.15 - 14:41
Manche Dinge musst du ausführlich erklären und andere stellst du als selbstverständlich hin. Merkst du da nicht selbst das du unsachlich bist?
Mal davon abgesehen, dass der Thread nicht wirklich sachlich ist ;) -
Re: Wir mischen uns in die Angelegenheiten der Wirtschaft ein...
Autor: Trollversteher 30.10.15 - 14:46
>Manche Dinge musst du ausführlich erklären und andere stellst du als selbstverständlich hin. Merkst du da nicht selbst das du unsachlich bist?
Ich hatte es in diesem Thread bereits mehrmals erklärt, daher vielleicht meine etwas ungehaltene Reaktion auf Deinen beleidigenden Tonfall.
>Mal davon abgesehen, dass der Thread nicht wirklich sachlich ist ;)
Ein wenig unsachlich herumzuscherzen ist aber etwas anderes, als jemanden polemisch-überheblich anzugreifen und mehr oder weniger zu unterstellen er habe keine Ahnung von dem was er schreibt... -
Re: Wir mischen uns in die Angelegenheiten der Wirtschaft ein...
Autor: Janquar 30.10.15 - 15:21
Sorry, ich wollte dich damit nicht beleidigen. Ich finde es ja auch gut, dass du es so ausführlich erklärst.
Trotz aller Unwahrscheinlichkeiten ist die Eingangsthese ja nicht falsch und die Verkettung von Ereignissen können wir nicht sehen für die Zukunft. Das musst du trotz deiner ausführlichen Beiträge auch anerkennen.
Nimm es nicht so ernst oder persönlich!
Schönes Wochenende. -
Re: Wir mischen uns in die Angelegenheiten der Wirtschaft ein...
Autor: Trollversteher 30.10.15 - 15:36
Was da persönlich nehmen betrifft: hast ja recht, da war ich wohl ein wenig übersensibel, vielleicht sollte ich erst mal ein Snickers essen ;-)
Was den Rest betrifft: Naja, wenn man nach der Chaos-Theorie geht, also dass der Flügelschlag eines Schmetterlings ein Orkan auslösen kann vielleicht - aber die eignet sich nicht sonderlich dafür um regeln für unser handeln daraus abzuleiten - dann dann dürften wir gar nichts mehr tun, weil danach selbst ein Niesen zur falschen Zeit eine andere Zivilisation zerstören könnte ;-)
in diesem Sinne: Danke und dir auch ein schönes Wochenende! :-) -
Re: Wir mischen uns in die Angelegenheiten des Weltalls ein...
Autor: Zeitvertreib 02.11.15 - 13:44
b1n0ry schrieb:
> Mit einem "kleinen Anschubser" hat so ein Asteroid dann was? 10 km/h? Es
> geht darum einen Asteroiden aus der Bahn zu bringen und nicht irgendwo
> hinzusteuern.
Ein Asteroid hat wie alles andere auch keine absolute Geschwindigkeit sondern nur eine relative Geschwindigkeit zu einem anderen Objekt.
> Die Geschwindigkeit von nicht seltenen XXkm/s ändert sich nicht.
Unsinn, die Geschwindigkeit von Asteroiden ändert sich in Relation zum Objekt das sie umkreisen permanent solange keine perfekt kreisförmige Bahn vorliegt. -
Re: Wir mischen uns in die Angelegenheiten des Weltalls ein...
Autor: Fotobar 24.11.21 - 16:36
b1n0ry schrieb:
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> ...um einen Asteroiden zu Testzwecken aus seiner Bahn zu werfen.
> Schade wäre es, wenn dieser Asteroid auf seiner neun Bahn in einigen
> Millionen Jahren einen Planet trifft, auf dem sich (gerade) Leben
> entwickelt und somit alles wieder auslöscht.
Das ist leider dein scheiß Ernst, oder? :D



