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Atomkraftwerke auf dem Meer - seit 1959

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  1. Re: Atomkraftwerke auf dem Meer - seit 1959

    Autor: Salzbretzel 30.04.18 - 18:26

    Deine Links sind keine Eisbrecher. Wobei es da auch nicht so rosig ist. Alleine die Lenin hatte einige geschmolzene Brennstäbe.

    Mit dem Satz wollte ich darauf hinaus das es schön ewig Atomreaktoren mit Vorfällen auf dem Meer gibt.

    Mein Schlusssatz war nicht so clever. Ich hab mich in der Tat darüber amüsiert das man nur Atomkraft sagen muss und alle protestieren. Nur nicht bei den Eisbrechern.
    Wie übrigens hier im Thread.
    Bin mir nicht sicher ob mich da einige trollen wollten. O.o

  2. Re: Atomkraftwerke auf dem Meer - seit 1959

    Autor: ArcherV 30.04.18 - 19:09

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ArcherV schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ein Dieseleisbrecher mit vergleichbarer Leistung - im Falle der
    > Aktivierung
    > > Klasse - müsste ca. 75.000 PS bringen. Ich kann mir gut vor stellen,
    > dass
    > > da der Verbrauch einfach zu hoch wäre.
    >
    > Möglich. Schädlicher für die Umwelt ist der Kernreaktor trotzdem. Ein alter
    > Dieseleisbrecher rostet "nur" mit leeren Tanks vor sich hin. Ein alter
    > Nukleareisbrecher rostet mit den verstrahlten, hochradioaktiven
    > Maschinenanlagen vor sich hin. Siehe Severomosk, wo neben alten Eisbrechern
    > auch alte Nuklear-Uboote der Sowjetunion einfach so vor sich hin rosten.
    > Entfernt hat man nur die Kernbrennstäbe, alles andere bleibt hoffentlich
    > lange genug umschlossen, bis man das ganze Zeugs komplett entsorgen kann.


    Sehe ich nicht so. 200g Uran pro Tag vs mehrerer tausend Tonnen Diesel pro Tag.

  3. Atomkraftwerk im engeren Sinn: MH-1A (1967/68)

    Autor: watwerbisdudenn 01.05.18 - 05:49

    Salzbretzel schrieb:

    > (...) 1959 wurde die Lenin in Betrieb genommen.

    Wobei die Lenin [1] ein Eisbrecher war.

    Eine als Kraftwerk gedachte "Power barge" [2] ohne eigenen Vortrieb war im Vergleich dazu die MH-1A [3, 4], deren Reaktor 1967 zum ersten Mal in Betrieb genommen wurde und die dann von 1968 bis 1975 eine Leistung von ca. 10 Megawatt in der Panama-Kanal-Region bereitstellte.

    Vom "ersten schwimmenden Atomkraftwerk der Welt" schreibt in Bezug auf die Akademik Lomonossow nicht nur Golem. Wikipedia ist da etwas präziser: "Akademik Lomonosov (...) is a non-self-propelled powership to be operated as the first Russian floating nuclear power station." [5] und "(...) the Rosatom project is the first mass-produced floating nuclear power plant" [6].

    [1] https://en.wikipedia.org/wiki/Lenin_(1957_icebreaker)
    [2] https://www.revolvy.com/main/index.php?s=Power+barge
    [3] https://www.revolvy.com/main/index.php?s=MH-1A
    [4] https://en.wikipedia.org/wiki/MH-1A
    [5] https://en.wikipedia.org/wiki/Akademik_Lomonosov
    [6] https://en.wikipedia.org/wiki/Russian_floating_nuclear_power_station

  4. Re: Atomkraftwerke auf dem Meer - seit 1959

    Autor: mhalman 01.05.18 - 05:59

    ArcherV schrieb:
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    > Muhaha schrieb:
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    > > ArcherV schrieb:
    > >
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    > >
    > > > Ein Dieseleisbrecher mit vergleichbarer Leistung - im Falle der
    > > Aktivierung
    > > > Klasse - müsste ca. 75.000 PS bringen. Ich kann mir gut vor stellen,
    > > dass
    > > > da der Verbrauch einfach zu hoch wäre.
    > >
    > > Möglich. Schädlicher für die Umwelt ist der Kernreaktor trotzdem. Ein
    > alter
    > > Dieseleisbrecher rostet "nur" mit leeren Tanks vor sich hin. Ein alter
    > > Nukleareisbrecher rostet mit den verstrahlten, hochradioaktiven
    > > Maschinenanlagen vor sich hin. Siehe Severomosk, wo neben alten
    > Eisbrechern
    > > auch alte Nuklear-Uboote der Sowjetunion einfach so vor sich hin rosten.
    > > Entfernt hat man nur die Kernbrennstäbe, alles andere bleibt hoffentlich
    > > lange genug umschlossen, bis man das ganze Zeugs komplett entsorgen
    > kann.
    >
    > Sehe ich nicht so. 200g Uran pro Tag vs mehrerer tausend Tonnen Diesel pro
    > Tag.

    Zudem juckt das die Umwelt absolut gar nicht, wenn so ein Ding mal untergeht. Eine Kernschmelze kann es auf dem Meer ja auch nur sehr schwer geben.

    Es müssten schon sehr, sehr viele im Meer verrosten, dass sich die Radioaktivität großartig erhöht. Da ist Plastik ein weitaus größeres Problem, und die ganzen "normalen" Schiffe auch.

  5. Re: Atomkraftwerke auf dem Meer - seit 1959

    Autor: ArcherV 01.05.18 - 09:29

    mhalman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zudem juckt das die Umwelt absolut gar nicht, wenn so ein Ding mal
    > untergeht. Eine Kernschmelze kann es auf dem Meer ja auch nur sehr schwer
    > geben.
    >
    > Es müssten schon sehr, sehr viele im Meer verrosten, dass sich die
    > Radioaktivität großartig erhöht. Da ist Plastik ein weitaus größeres
    > Problem, und die ganzen "normalen" Schiffe auch.

    Jup so sieht es aus.

  6. Re: Atomkraftwerke auf dem Meer - seit 1959

    Autor: Janquar 02.05.18 - 15:22

    mhalman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es müssten schon sehr, sehr viele im Meer verrosten, dass sich die
    > Radioaktivität großartig erhöht. Da ist Plastik ein weitaus größeres
    > Problem, und die ganzen "normalen" Schiffe auch.

    Na wenn das so ist würde ich vorschlagen wir kippen den nuklearen Restmüll in Fässer und schmeißen die dann ins Meer....

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