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Greenpeace nicht so grün

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  1. Re: Greenpeace nicht so grün

    Autor: Anonymer Nutzer 01.05.18 - 10:41

    Seit etwa 1995 wird das AKW Greifswald zurückgebaut, nach mehreren Strategiewechseln soll es 2028 vollständig abgerissen sein. Wie passen die Attribute billig, sicher und sauber in die Tatsache, dass man 33 Jahre (und 1.000 Arbeitskräfte nur an dem Standort) benötigen wird, um tabula rasa zu machen?

    Natürlich sind AKW billig, sicher und sauber. Aber nur, wenn zu unseren Lebzeiten kein Unfall passiert, das AKW nicht geschlossen wird und z.B. Lagerkosten für Abfall sozialisiert werden. Genauso kann ich auch behaupten, bis an mein Lebensende ausgesorgt zu haben - wenn ich diesen Donnerstag abtrete.^^

  2. Re: Greenpeace nicht so grün

    Autor: Sharra 01.05.18 - 10:45

    Selbst ohne das Ganze drumherum ist Atomstrom NICHT wirtschaftlich. Der einzige Grund, warum Atomstrom so günstig ist, wie er derzeit angeboten wird, liegt in den Subventionen. 200 Milliarden wurden an Subventionen in die Atomenergie gepumpt.
    Wären die auf der Stromrechnung direkt gelandet, wären wir bei über 45 Cent pro Kilowattstunde Atomstrom. Dagegen sind Wind und Wasser bei ca 8 Cent.

  3. Re: Greenpeace nicht so grün

    Autor: ArcherV 01.05.18 - 12:37

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst ohne das Ganze drumherum ist Atomstrom NICHT wirtschaftlich. Der
    > einzige Grund, warum Atomstrom so günstig ist, wie er derzeit angeboten
    > wird, liegt in den Subventionen. 200 Milliarden wurden an Subventionen in
    > die Atomenergie gepumpt.
    > Wären die auf der Stromrechnung direkt gelandet, wären wir bei über 45 Cent
    > pro Kilowattstunde Atomstrom. Dagegen sind Wind und Wasser bei ca 8 Cent.

    Ja und die "grüne Energie" wird auch bis zum abkotzen subventioniert. Vor allem was die ganzen Windräder und co an Lebensraum zerstören..

  4. Re: Greenpeace nicht so grün

    Autor: Frank Wunderlich-Pfeiffer 01.05.18 - 15:40

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst ohne das Ganze drumherum ist Atomstrom NICHT wirtschaftlich. Der
    > einzige Grund, warum Atomstrom so günstig ist, wie er derzeit angeboten
    > wird, liegt in den Subventionen. 200 Milliarden wurden an Subventionen in
    > die Atomenergie gepumpt.
    > Wären die auf der Stromrechnung direkt gelandet, wären wir bei über 45 Cent
    > pro Kilowattstunde Atomstrom. Dagegen sind Wind und Wasser bei ca 8 Cent.

    Diese Rechnung kann hinten und vorne nicht stimmen.

    2017 wurden in Deutschland trotz diverser Abschaltungen 72 Milliarden Kilowattstunden Strom durch Kernkraft erzeugt. Bei 45 Cent pro Kilowattstunde wären das allein in dem Jahr 31,5 Milliarden Euro pro Jahr. - Vor 10 Jahren wäre es mehr als das doppelte gewesen.

    Frank Wunderlich-Pfeiffer - als freier Journalist bei Golem.de unterwegs - Raumfahrt Podcast http://countdown-podcast.de/

  5. Re: Greenpeace nicht so grün

    Autor: FreiGeistler 02.05.18 - 15:52

    Danijoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welchen Ort zur Lagerung schlagen sie denn vor? Aber bitte einen von dem
    > Sie garantieren können das in den nächsten paar 10 tausend Jahren niemand
    > dort eine Wohnsiedlung errichtet, Nahrung anbaut oder ähnliches.

    wikipedia.org/High-level_radioactive_waste_management
    Wüste Gobi oder Australiens Outback wären garantiert auch in 100'000enden Jahren noch grösstenteil unbewohnbar.
    Ich hatte das mal der NAGRA (Schweiz) vorgeschlagen, antwort: "Gute Idee, leider erlaubt die aktuelle internationale politische Landschaft keine entsprechende Abkommen." (Sinngemäss)

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